°°°abendtau°°°
Sehr aktives Mitglied
Keine Antwort, nur ein subjektives Empfinden: als ich gestern Lena7 für ihre bevorstehende Operation toi-toi-toi wünschte, beantwortete sie es herzlich mit
Darüber hab ich mich gefreut, weil ich meinen Wunsch auf der Ebene angekommen fühlte, wo ich ihn wissen wollte. Und beantwortet sah auf der Ebene, mit der ich gut klarkomme. Hätte ich ihr Gottes Segen gewünscht, hätte ich es als Spott empfunden.
Ob man dafür Regeln braucht?
Das sagt mir insgesamt, dass es wirklich wichtig ist, wie man sich kennt. Man Betet ja auch nicht einfach so, oder? Es soll oder vielleicht muß es das auch, aus dem Herzen kommen? Ich denke mal ja. Es muß für mich Berührungspunkte geben. Anderes wäre mir zu flach um überhaupt auf den Gedanken zu kommen für jemanden zu Beten.
Einzigst eine Situation, die mir immer streng im Gedächtnis bleiben wird. Das war auf der Leukämistation für Kinder. Nach 4 Tagen arbeit, mußte ich gehen. Ich konnte das tägliche Sterben einfach nicht mehr mit ansehen. Trotz meines doch sehr intensiven Betens, sind 2 Kinder in den 4 Tagen gestorben. Das war blankeste Hilflosigkeit meinerseits.
Wenn ich diese Erfahrung nehme, sie auf jemandens Hilflosigkeit übertrage und für ihn Bete, dann sollte diese Person schon um meine Ernsthaftigkeit wissen. So wie es bei Dir Lena7 wußte. Die ich übrigens sehr schätze!
Letztentlich geht es um den Zuspruch, um Hoffnung und Trost, geparrt mit dem Wirgefühl. Das ist für mich die Definition Beten.
Und wenn miknull, oder wer auch immer, meint das Beten negativ zu Be-Nutzen, dann zeigt das seinen Charakter bzw. seine Wahrheit. Würde ich nichmal im Scherz mache!
Danke fritzie 🙂