G
Gast
Gast
Hallo Gast!
Da der Mensch nicht nur zum Funktionieren (für die Arbeit etc) und Vegetieren da ist, finde ich Feiertage gut, die den Alltag auf deutliche Weise übertreffen. Der Sonntag alleine hat noch nicht den notwendigen Charakter eines Feiertags, weil man sich zB an den Sonntag stark gewöhnt hat. Der Sonntag wird von vielen nur noch als Unterbrechung der Arbeitswoche wahrgenommen. Der Sonntag wird als Gegenteil des Werktags (Nicht-Arbeit) definiert. Das ist etwas wenig.
Feiertage sollten dem Menschen bewußt machen, dass er nicht alleine den Zwecken der Natur unterworfen ist als fleissige Biene etc. Feiertage sollten dem Menschen auf das hinweisen, was ihn als Mensch auszeichnet gegenüber dem Tierreich. Tiere brauchen keine Feiertage! Menschen schon, wenn sie sich ihres Unterschiedes zum Tier bewußt sind.
An den Feiertagen sollte der Mensch sich seiner Würde als sittliches Wesen bewußt werden, das mit Moral begabt ist. Der Mensch würde das Gute in sich selbst und seinen Mitmenschen feiern und bewußt machen: Wir sind wertvolle Wesen, die miteinander in gegenseitiger Verantwortung stehen. Moralisches Handeln macht uns wertvoll. Das ist der Kern eines Feiertags.
Man kann und sollte nicht auf diese Gedenken verzichten. In der Tat ist es Privatsache, wie sich jemand zur Moral und Würde in seiner eigenen Person verhält. Jeder Mensch sollte aber Gelgenheit haben, sich diese Gedanken an einem Feiertag bewußt werden zu lassen. Jeder soll die Möglichkeit haben. Also sollen auch alle - bis auf Ärzte etc - frei haben.
Sicherlich wäre es wünschenswert, wenn dieser moralische Gedanke seine Erweiterung in einem religiösen finden würde. Das ist aber nur wünschenswert, nicht zwingend. Weder in Moral noch in Religion kann man Menschen zwingen. Es muss und soll in Freiwilligkeit und Freiheit geschehen.
Jedem soll die Möglichkeit gegeben werden. Und es wäre ein Unding, wenn die einen arbeiten, während die anderen feiern. Das geht einfach nicht. Aber ich stimme Dir zu: es ist schade, wenn viele die Feiertage lediglich als Nichtarbeit auffassen und sie weder mit Moral noch mit Religion verbinden können.
Ich bin es der TE
Eufrank das ist überzeugend. Danke, ich kann nicht wiedersprechen.
PS: An alle Atheisten: Das habt ihr Glück ihr Ungläubigen, dass er mich überzeugen konnte, aber Atheisten sind ja sowieso null einsichtig und ungläubig. Auser wenn sie mit Krebs im Sterben liegen, dann glauben sie plötzlich an Gott.