E
Elric
Gast
Der eine sieht ein mutmachendes Beispiel als Ansporn oder Hilfe, der andere sieht sich als Versager wieder. Ein allgemein mutmachendes Beispiel will aber -wie das Wort schon sagt - Mut machen. Das sollte man akzeptieren. Wenn man mit einem mutmachenden persönlichem Beispiel d i r e k t angesprochen wird (man verläßt eine allgemeine Bühne und wendet sich einer Einzeperson und dessen viel speziellerem Problem zu) und sich der Angesprochene darin nicht wiederfindet, dann sehe ich dessen Widerspruch als gerechtfertigt an. Ein Forumsbeitrag zu einem mutmachendem persönlichen Beispiel erfolgt ja erstmal in beabsichtigter allgemeiner Sicht und kann äußerst selten alle Facetten eines äußerst komplizierten Problemkreises widerspiegeln.Gerade diese "mutmachenden Beispiele" können dazu Beitragen, dass sich jemand erst recht als Versager sieht. Ganz übel wirds, wenn man Einwände gegen diese Form der Hilfe erhebt und dann als "Neider" tituliert wird. Ich habs erlebt, da möchte man den Glauben an alles verlieren.
Mut zusprechen geht meiner Meinung nach anders als über das Aufzählen persönlicher Erfolge.