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Was denkt ihr? - Gibt es Gott?

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AW: Was denkt ihr?

''Good exists in order to be fucked up by evil. The very existence of good enables evil to flourish. Therefore, God is bad. And it doesn't matter how many past or future existences you have, because they're all gonna be riddled with grief and anguish and sickness and death. You see, Brian, God doesn't love you. God despises you. So there's no hope, and mankind is just a component of the device by which the devil creates itself.'' [Naked]

Meine Sichtweise zu "Gott" steht ja schon weiter hinten,
ich fand dieses Zitat der wohl besten Filmszene aller Zeiten nur gerade so passend. 😉

Schön zu lesen, sind auch die Grundsäulen des Atheismus von J. Kahl.
 
AW: Was denkt ihr?

Nicht, dass ich hier groß einsteigen will, aber wenn dem so ist, dann ist dieser, dein Gott in meinen Augen ein verachtenswerter Tyrann.
Vergleichbar mit einem wiederlichen Menschen, der es nötig hat, andere zu unterjochen die nicht seiner Meinung sind und der Spass daran findet, seine Haustiere zu quälen, seine Fische nicht zu füttern oder sie in warmen Wasser vor sich hinvegetieren zu lassen und einfach dabei zusieht.
Mit anderen Worten: dieser Gott sieht all dem Leid und der Ungerechtigkeit zu und befindet das auch noch für gut oder notwendig.
Für einen solchen Gott hätte ich nur Abscheu übrig und würde mich sofort von ihm abwenden.

Du bist schon groß eingestiegen 😉
Hast den Gott, über den wir hier diskutieren zu "meinem" gemacht usw. 😉
Und dann kommt noch der englische Text, den ich gern besser verstehen würde . . .

Das mit "Gott" ist so in Zwielicht getaucht, dass man um es zu enträtseln eben viele Theorien wälzen kann. Die einfachste ist, ihn abzulehnen und sich damit des Themas zu entledigen, dazu gibt die moderne Wissenschaft ja genug Hilfsmittel.

Wenn ich mich aber daran mache, habe ich zwei Gestalten, Satan und Gott.
Jeder muss für sich entscheiden, welche Gestalt denn dann die bessere ist. Theorien sind erlaubt, Fertigmachungen, halt einfach subjektiv.

Wir werden nie ergründen können, wie es zum Streit zwischen Gott und Satan kam und welche Brisanz dahintersteckt. Wir haben nur die Erkenntnisse, die vorliegen und müssen damit fertig werden.

Pro Gott: die Schöpfung offenbart Liebe zu uns, es hätte alles auch schwarz weiß und quälender geben können

dass er seinen Sohn opferte, um in dem Konflikt voranzukommen ist entweder Sadismus dem Geschöpf Jesus gegenüber, der einst im Himmel sein Sohn war oder Liebe uns Menschen gegenüber, die viele sonstige Zweifel abdeckt, denn wer sich davor nicht scheut, sein Bestes für eine Sache für uns zu geben, kann nicht schlecht sein, auch wenn Ungeklärtes bleibt.

Anti Gott: Unser Nichtwissen über die Vorgänge zu Beginn der Menschheit, lässt soviele Lücken, dass man tatsächlich den Gott daraus schneidern könnte, den du gern skzizzierst.

Wenn Gott der Allmächtige ist, hat es Sinn, sich ihm anzupassen, das mal abgesehen von all den Gedanken um Recht, Liebe oder Nichtliebe.

UND alles, was wir hier tun, ist philosophieren, nicht Rechthaberei oder Fertigmacherei, aber das nur nebenbei.

Sigi
 
AW: Was denkt ihr?

Du bist schon groß eingestiegen 😉
Hast den Gott, über den wir hier diskutieren zu "meinem" gemacht usw. 😉
Und dann kommt noch der englische Text, den ich gern besser verstehen würde . . .

Das mit "Gott" ist so in Zwielicht getaucht, dass man um es zu enträtseln eben viele Theorien wälzen kann. Die einfachste ist, ihn abzulehnen und sich damit des Themas zu entledigen, dazu gibt die moderne Wissenschaft ja genug Hilfsmittel.

Wenn ich mich aber daran mache, habe ich zwei Gestalten, Satan und Gott.
Jeder muss für sich entscheiden, welche Gestalt denn dann die bessere ist. Theorien sind erlaubt, Fertigmachungen, halt einfach subjektiv.

Wir werden nie ergründen können, wie es zum Streit zwischen Gott und Satan kam und welche Brisanz dahintersteckt. Wir haben nur die Erkenntnisse, die vorliegen und müssen damit fertig werden.

Pro Gott: die Schöpfung offenbart Liebe zu uns, es hätte alles auch schwarz weiß und quälender geben können

dass er seinen Sohn opferte, um in dem Konflikt voranzukommen ist entweder Sadismus dem Geschöpf Jesus gegenüber, der einst im Himmel sein Sohn war oder Liebe uns Menschen gegenüber, die viele sonstige Zweifel abdeckt, denn wer sich davor nicht scheut, sein Bestes für eine Sache für uns zu geben, kann nicht schlecht sein, auch wenn Ungeklärtes bleibt.

Anti Gott: Unser Nichtwissen über die Vorgänge zu Beginn der Menschheit, lässt soviele Lücken, dass man tatsächlich den Gott daraus schneidern könnte, den du gern skzizzierst.

Wenn Gott der Allmächtige ist, hat es Sinn, sich ihm anzupassen, das mal abgesehen von all den Gedanken um Recht, Liebe oder Nichtliebe.

UND alles, was wir hier tun, ist philosophieren, nicht Rechthaberei oder Fertigmacherei, aber das nur nebenbei.

Sigi

Daneben gibt es aber auch Religionen, die unzählige Götter haben und manche haben Elemente von der christlichen Definition von Satan und Gott. Warum sollte dieser Gott der richtige sein?

Was sollte daran einfach oder schwer sein, ihn abzulehnen?
Für mich zumindest ist das nicht einfach oder schwer, es ist natürlich.
Es wäre doch vollkommen nutzlos sich einem Gott gefügig zu machen, der falsche Liebe gegen Gehorsam gibt. D.h es ist ja keine echte Liebe, sie ist an Bedingungen geknüpft und nicht selbstlos. Ich finde Gott hält den Menschen eh für minderwertig, sonst würde er ihm ja nicht diese 10 Gebote aufbrummen und ihm vorschreiben was er wie tun sollte. Und ich meine in moralischer Hinsicht.
Auf "Du sollst nicht töten" kommt ja jeder selbst. Ich denke nicht, dass die Menschheit einen Schöpfer braucht, ohne den sie orientierungslos ist, Moral kommt aus der Vernunft.

Naja, wenigstens muss man dir zugute halten, dass du meine ewigen gottlosen und unchristlichen Beiträge doch relativ gelassen hinnimmst.
Mit dem letzten Satz gebe ich dir sogar recht.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Was denkt ihr?

Ob es einen Gott gibt? Es gibt einen Wunsch nach ihm. Deshalb werden immer wieder neue Mytehen und Legenden erfunden. Wer will nicht nach dem Tode weiterleben, sucht im Leben einen Sündenbock für sein Versagen oder eine Leitlinie, um sein Leben eindeutig gestalten zu können. Ach ja Belohnungen gibt es ja auch noch. Mit Religion werden Menschen großflächig instrumentailisert. Religion ist auch eine nützliche soziale Einrichtung und eine starke Antriebskraft (auch in künstlerischer Hinsicht). Es gab oder gibt also viele Gründe für die Phantasierung eines persönlichen Gottes.

Aber reale Beweise für einen persönlichen Gott, den die Geschicke der Menschheit interessieren? Für mich nicht erkennbar. Ob es im Gegensatz zu persönlichen Göttern der Menschheit eine Macht gab oder gibt, die dieses Universum geschaffen hat, ist wieder eine andere Frage. Viel interessanter, als die Frage nach einem nicht existenten persönlichen Gott, ist die Frage gemeinsamer zu vertretender Werte. Und da hat zum Beispiel das Neue Testament und eine Figur wie Jesus aus meiner Sicht vieles zu bieten, genauso wie der Budhismus etc. Aber solange die Menschheit im Aberglauben/Gleichgültigkeit/Gewohnheit einem Gott (überirdisches Wesen, welches die Menschheit im Auge hat) verfallen ist, wird wohl auch eine überzeugende glaubensüberzeugende Wertegesellschaft Phantasie bleiben.
 
AW: Was denkt ihr?

Und dann kommt noch der englische Text, den ich gern besser verstehen würde . . .

Entschuldige.

Im Prinzip geht es darum, dass durch Gott auch das Böse einen Nährboden findet.
Keine Schöpfung, keine Existenz des Bösen, keine Probleme.

Gottes Schöpfung ist nicht perfekt, darum hat er auch alle Hanseln ersäufen wollen,
ausgenommen Noah und seinen Kutter. Sehr Gütig.

Das mit "Gott" ist so in Zwielicht getaucht, dass man um es zu enträtseln eben viele Theorien wälzen kann. Die einfachste ist, ihn abzulehnen und sich damit des Themas zu entledigen, dazu gibt die moderne Wissenschaft ja genug Hilfsmittel.

Wir leben halt einfach in Erbsünde und haben den Salat, ge 😉

Man macht es sich nicht "einfach" indem man Gott ablehnt. Im Gegenteil.
Man zieht nur die Konsequenz aus dieser Schöpfung.

Abgesehen vom Theodizee Problem, gibt es für mich auch sonst keinen triftigen Grund,
von einem Schöpfer auszugehen.

Viel interessanter, als die Frage nach einem nicht existenten persönlichen Gott, ist die Frage gemeinsamer zu vertretender Werte.

Religion und Gottglaube muss man auch trennen, Religion ist in erster Linie zur Regelung des sozialen Lebens und der genannten gemeinsamen Wertevorstellungen da, was auch der Grund dafür ist, warum sich Religion und Staat widersprechen. Zwei koexistente Konstrukte die nie vollkommen vereinbar sein werden.
 
AW: Was denkt ihr?

Religion und Gottglaube muss man auch trennen, Religion ist in erster Linie zur Regelung des sozialen Lebens und der genannten gemeinsamen Wertevorstellungen da, was auch der Grund dafür ist, warum sich Religion und Staat widersprechen. Zwei koexistente Konstrukte die nie vollkommen vereinbar sein werden.

Hmh, setzt die christliche Religion keinen Gottesglauben voraus? Also für mich schon. In der Realität von christlichen Glaubensgemeinschaften mag es zum Teil anders sein. Es gibt ja tatsächlich Leute, die aus sozialen Gründen ohne Gottesglauben einer Religionsgemeinschaft beitreten (Gruppenzwang, macht jeder im Dorf). Das sind aber dann keine gemeinsamen glaubhafte Wertevorstellungen sondern eine erforderliche Anpassungsfähigkeit.
 
AW: Was denkt ihr?

Die Fragen, die man sich immer wieder stellt ist: Warum lässt ein Gott so viel Ungerechtigkeit unter den Menschen zu, warum gibt es so viel Elend auf der Welt, obwohl andere in Saus und Braus leben? Gier, Ausbeute und Hass dürfte ein Gott doch gar nicht erst zulassen! Warum bestraft er jene Menschen nicht, die unseren Planeten mit ihrer Gier zerstören und andere Menschen ausbeuten? Naturkatastrophen treffen zumeist die armen Menschen, eben gerade die, die am wenigsten an der Zerstörung der Natur beteiligt sind! Wo bleibt da die Gerechtigkeit? Warum können Menschen nicht friedlich miteinander leben und teilen? Warum werden manche "böse" Menschen steinalt, während manche "gute" Menschen zeitig gehen müssen (aus menschlicher Sicht betrachtet ist das ebenfalls ungerecht)? Manche Glaubensrichtung ist fanatisch und verrückt zugleich, kann ein Gott das wollen? Es gibt ja eigentlich nur einen Gott, jede Glaubensrichtung aber will "ihren Gott" als den "besten Gott" darstellen! Einige Glaubensrichtungen sind völlig paranoid und widersprechen jeder Form der Menschlichkeit und Moral, warum ist das so? So ganz überzeugend sind all diese Dinge nicht! Der Mensch ist bestrebt auf alles eine Antwort zu finden, doch manches lässt sich nicht beantworten!
 
AW: Was denkt ihr?

Was mir auffällt: Der/die TE fragte, was dafür und was dagegen spricht, dass es Gott gibt.

Die Diskussion ist aber schon wieder an dem Punkt, warum geben die Gläubigen nicht endlich nach, weil es doch eindeutig ist, dass es keinen gibt und wenn nur einen hirnverbrannten.

Diese Lastigkeit ist kein gutes Diskussionsniveau, wenngleich ich Bleaches letzte Worte zu schätzen weiß.

Aber offensichtlich sind die, die die kontra Gott reden, so bleischwer von sich überzeugt, dass dies jede OFFENE Diskussion belastet.

Wenn die Überschrift geheißen hätte: Wer beweist mir, dass Gottglaube Unsinn ist, wären viele Teilnehmer hier und früher am richtigen Platz.

🙂, in diesem Sinne, erstmal tschüs . . .

hey, ich habe doch die gleichen Zweifel zubearbeiten wie ihr auch, nur das ihr daraus Konsequenzen gezogen habt, ich nicht, und beim TE bin ich mir nicht sicher.
 
AW: Was denkt ihr?

Naja, eine religiöse Doktrin hat doch eigentlich wenig mit persönlichem Glauben zu tun. Religion begründet sich darauf, dass man jemandem diktiert, was er zu glauben hat. Egal wie absurd das Märchen auch sein mag. Wertevorstellungen sind nicht an den Glauben gebunden, unter dem sie gelebt werden. Wir sind wahrscheinlich fast alle christlich geprägt, müssen aber nicht zwangsläufig an die Bibel glauben.

Religion bietet gute Möglichkeiten, den Zusammenhalt der Gruppe zu stärken und sich von anderen Gruppen abzugrenzen, also ein gutes Mittel für eine funktionierende, soziale Gemeinschaft, in früherer Zeit bestimmt nicht ganz unwichtig. Ich kann mir auch gut vorstellen, warum sich Religionen (Gottglaube hin oder her) eines regen Zuwachses erfreuen. Viele vermissen wohl den Zusammenhalt in einer sich entfremdenden, materialistischen Gesellschaft.

Und Sigi, ich will doch niemandem den Glauben absprechen, wo kämen wir denn hin.
Ich lege einfach nur dar, warum ICH nicht an Gott glaube 😉
 
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