AW: religiöse Menschen werden oft provoziert
claudia
aber das gilt doch auch den Menschen gegenüber, die einen anderen Glauben haben - oder auch einen der glaubt, gar keinen Glauben zu haben.
ich habe auch keine Ahnung wieso das hier diskutiert wird - im RL erleben wir alles mögliche - und ob wir mit jemanden zurecht kommen ist unabhängig von seinem Glauben, von seinen Essgewohnheiten und seiner Kleidung.
Gerade durch das Internet habe ich Menschen kennen gelernt, mit denen ich nie ein Wort gewechselt hätte und sie waren alle eine Bereicherung, wenn ich an den einen Gothik denke, bei dem ich viel gelacht und gelernt habe.
Problematisch sind immer die Fanatiker, die meinen ihre Auffassung, ihre Vorstellungen, ihre Erkenntnis wären das A und O - sie wären dadurch etwas besseres in ihrer Sicherheit im Glauben.
ich bin nicht gläubig und dennoch bin ich dem Glauben näher als manche, die hier sich als gläubig bekennen - so what - wenn es sie glücklich macht und keinem schadet.
Diva, genau darum geht es mir!
Ich bin nicht darauf aus, daß die Menschen an Gott glauben,
aber jeder Mensch sollte sich eine Überlebenskrücke bauen, und zwar eine sinnvolle!
Und wenn ich diese im Glauben finde, man könnte es auch als Atheist als ständige Selbstreflexion bezeichnen, nur, das wäre mir zu wenig.
Ich bin dankbar und froh, daß ich mich für alles was mir Gutes widerfährt (und ich rechne jede Kleinigkeit an, das gehört auch zum Überleben) bedanken kann.
Alles hätte für mich keinen Sinn, wenn das alles Zufall wäre, was mit mir geschieht in diesem Leben.
Mein Freund, mein Leben, ich auch tot, das wäre die Tatsache, wenn ich nicht daran glauben würde, daß diese Trauerzeit einfach ein Bestandteil meines Lebens geworden ist,
und ich das Vertrauen haben soll, erstmal (und das mache ich schon über 2 Jahre) aushalten und immer mit der Hoffnung, daß alles in diesem Leben wieder schöner und lebenswerter wird.
Wenn ich den Glauben und diese Hoffnung nicht hätte, genauso wie die Verpflichtung, meine Kinder und Mutter nicht zusätzlich mit meinem (plötzlich gekommenden) Leid zu belasten,
würde ich mich totsaufen, was mir am nächsten liegt, läge..
Aber da ich nicht alleine für mich da stehe, andere mitleiden würden, gibt es diese Frage, das Leben anzunehmen nicht.
Und ich finde es nur geschmacklos bis primitiv, all das positive Denken, das ich in langen Gesprächen mit Gott (oder mir selber??), scheißegal, Hauptsache, es hilft mir zu überleben!, erarbeitet habe.
Ich bin inzwischen 100% davon überzeugt, daß nicht katholisch oder islamisch oder nichtglaubend ausschlaggebend ist,
sondern ob man versucht, ein guter Mensch zu sein. Das wichtigste.
Auch für den lieben Gott und für Jesus, von denen beiden nur Gutes kommt.
Was schlecht auf dieser Welt läuft ist, daß Gott den Menschen die
Selbstbestimmung gegeben hat und gerade machtgierige Männer ihm seit Bestehen der Bibel Jesus und und Gott das Wort im Munde verdreht haben und unmündige unselbständige Menschen all das einfach übernommen haben und leider bis in die heutige Zeit an irgendwelche Idiotischen "Gestze" glauben und Gott für alles Schlechte verantwortlich machen.
Für mich dummes bzw. falsch übernommenes Denken.
Für mich gibt es meinen lieben Vater, meinen Gott, wie Jesus, meinen Bruder, der absolut uptodate mit mir denkt und mich nicht verurteilt, daß ich trinke, rauche, zocke..
sondern nach dem beurteilt, was ich Gutes tue. Und daß ich mich nicht aufgegeben habe, ist schon sehr viel Gutes.
Das ist das ständige Bemühen, als gefühlte Mitgestorbene mich wieder dahin zu bekommen zu fühlen und dankbar zu sein, daß ich noch lebe.
Aber es gibt wohl mehr Leute, zumindest hier in diesem Forum,
die Oberwasser haben indem sie Menschen die so denken wie ich als einfach dumm und blöd bezeichnen.
(Naja, freu mich schon auf dein dummes Gesicht, Black-Jack, wenn du deinem lieben Gott hallo sagen wirst, und dann erklären willst, daß dein ganzes Leben scheiße war, weil dir immer der Mut, auf das Gute von Gott (das heißt, auch auf dich selber zu vertrauen, gefehlt hat..
🙂)
P.S.,
ich bin kein Laberer, ich habe alles, worüber ich rede, selber durchlebt,
von daher kann ich Nichtgläubige aus meiner eigenen Geschichte nachvollziehen,
aber auf keinen Fall diese gerade hier im HF absolut unangebrachte Lästerei.
Das ist ein primitives Niveau.
Wenn der Glaube vielen Menschen in ihrem Überleben hilft, na und, dann ist das doch gut!!!
Und wenn ihr an nichts glaubt, dann ist das auch gut!
Woher diese Mißgunst dann an jene, die ihr Leben egal was passiert als Herausforderung sehen und dankbar für jede Kleinigkeit wo was gutes geschieht sind anstatt sich üner alles nur beklagen?!!
Langsam finde ich die Meinungen hier richtiggehend abstoßend!
Und egal ob Vegetarier oder Gläubige, das ist in meinem Realleben bunt gemischt mit den Menschen, die ich kenne,
aber noch nie ist mir so eine Feindlichkeit bei verschiedenartigen Ansichtn entgegengeschlagen wie in diesem Forum (kenne GsD andere garnicht erst..)
Naja, wie gesagt, Hilferufforum, und gerade die, die hier nonstop on sind, sind die, die vom wirklichen Leben am meisten entfernt sind..
Und es gibt auch Geisteskranke, die den Glauben falsch interpretieren, aber wie gesagt, die sind krank, wie pädophile Geistliche z.B. oder andere Fanatiker,
Glaube heißt für mich versuchen, ein guter Mensch zu sein, weil uns dieses Leben geschenkt wurde und es nicht wichtig ist wieviel wir erreichen sondern daß wir dieses Leben annehmen und meistern so wie es ist.
Und daß alles irgendwann vorbei ist, wissen wir ja.
Für die einen ist es das Ende, da würde ich mich hier auch nicht mehr groß bemühen,
und für andere ist dieses Leben nur ein kurzes Intermezzo, dem noch viel nachfolgt, aber wo ich mir schon mal Mühe gebe, es so gut wie möglich zu schaffen..