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Wie erkennt man Gottes Willen?

Ich glaube, dass zu zeiten Jesu die wenigsten Reichen gütige und soziale Menschen waren.
Auch heute gibt es nicht allzu viele davon. Viele Reiche tun Gutes nur um ihrer öffentlichen Selbstdarstellung oder um anderer persönlicher Vorteile willen. Siehe nur Typen wie Ute Ohoven. 🙄 Und warum hat KT zu Guttenberg wohl die Uni Bayreuth in der Zeit, als er dort promovierte, mit weit über 700.000,-- € gesponsert? Auch nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit, um soziale Gerechtigkeit gegenüber weniger gut situierten Kommilitonen zu üben... 😎

Fragt sich nur, was man unter reich zu verstehen hat? Ist man erst reich, wenn man Millionär ist? Oder ist man schon reich, wenn man mehr als genug zum Leben hat und in einem der reichsten Länder der Erde wohnt? Selbst ein Hartz IV-Empfänger in Deutschland ist reich im Verhältnis zu Menschen, die als 10-köpfige Familie in den Slums von Rio de Janeiro oder Kalkutta in einer Lehm- oder Wellblechhütte ohne Strom, Kanalisation und Krankenversicherung hausen müssen.

Ich denke, Jesus hat eher die innere Gesinnung gemeint ("Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon"), aus der man handelt: Ob man in erster Linie darauf aus ist, möglichst viel Geld für sich zu ramschen, Macht und Ansehen zu gewinnen, und dafür sprichwörtlich über Leichen geht oder ob es einem wichtiger ist, Gottes Willen zu tun, auch wenn das bedeutet, dass man Rücksicht auf seine Mitmenschen nimmt, auf den einen oder anderen Vorteil oder Luxus verzichtet und dadurch vielleicht nicht unbedingt die große Karriere macht. Und ob man bereit ist, nicht nur Brosamen von seinem Überfluss für ärmere Menschen zu geben, sondern einen Geldbetrag, den man spürt, und dass man mal richtig Zeit für andere Menschen opfert. Auch wenn sie nicht zum engsten Familien- und Bekanntenkreis gehören und es sich unter "Connections"-Gesichtspunkten nicht lohnt.

Mein Nächster ist insbesondere der, der mir nicht nützlich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich kann nur sagen, früher waren die Menschen gläubiger und auch standhafter.
Heute gehen Ehen wegen jeder Kleinigkeit in Bruch und Partner werden immer egoistischer. Außerdem sind die Leute heute absolut nicht mehr belastbar. Früher hatten die Leute zwar ihren strafenden strengen Gott, aber da gabs keine Psychologen und da ging man auch in Krisenzeiten durchs Leben mit oder ohne Glauben. Aber ich glaube, dass vielen Menschen damals der Glaube geholfen hat diese Zeiten zu überwinden. Deswegen würde ich auch niemals einem älteren Mann ins Gesicht sagen, dass sein Glaube und Gebet ein Blödsinn ist und er Veränderungen im Weg steht. Das ist die alte Generation (natürlich gabs auch damals Atheisten), aber auf alle Fälle gab es damals nen besseren Zusammenhalt. War und ist auch in meiner Heimat so. Heute bringen sich mehr Leute wegen dem Arbeitsplatz oder irgendwelchen kleinen Problemen und Hürden um, als die Menschen früher die teilweise viel, viel schlimmeres durchmachen mussten. Der starke Glaube spielte da sicher eine Rolle und auch die Einstellung.
 
Also ich kann nur sagen, früher waren die Menschen gläubiger und auch standhafter.
Heute gehen Ehen wegen jeder Kleinigkeit in Bruch und Partner werden immer egoistischer. Außerdem sind die Leute heute absolut nicht mehr belastbar. Früher hatten die Leute zwar ihren strafenden strengen Gott, aber da gabs keine Psychologen und da ging man auch in Krisenzeiten durchs Leben mit oder ohne Glauben. Aber ich glaube, dass vielen Menschen damals der Glaube geholfen hat diese Zeiten zu überwinden. Deswegen würde ich auch niemals einem älteren Mann ins Gesicht sagen, dass sein Glaube und Gebet ein Blödsinn ist und er Veränderungen im Weg steht. Das ist die alte Generation (natürlich gabs auch damals Atheisten), aber auf alle Fälle gab es damals nen besseren Zusammenhalt. War und ist auch in meiner Heimat so. Heute bringen sich mehr Leute wegen dem Arbeitsplatz oder irgendwelchen kleinen Problemen und Hürden um, als die Menschen früher die teilweise viel, viel schlimmeres durchmachen mussten. Der starke Glaube spielte da sicher eine Rolle und auch die Einstellung.


Strenger Glaube und Gehorsam aus Angst auf einen Strafenden Gott heraus ist etwas gutes. Tolle Lebensphilosophie.🙄

Tja man könnte genauso auch sagen, früher waren die Menschen auch ungebildeter.
Beständiger vielleicht, aber wieviele Scheinehen es gab wo sich die Paare meistens nicht mehr ausstehen konnten und man nur aus gesellschaftlichem Druck oder eben dem religiösen Zwang zusammengeblieben ist. Na super, für mich liest sich dein Beitrag absolut zynisch.
Und so war die Kirche jahrhunderte(tausende)lang ein Druckmittel, um Macht über die meisten Menschen auszuüben. Was du wohl auch mit dem Selbstmord sagen willst ist, dass die Lute durch ihren Glauben glücklicher waren. Ich gehe nicht davon aus, dass die Menschen früher im gesellschaftlichen Kontext glücklicher waren.
Im Gegenteil. Wenn sie Beständiger waren, wen überhaupt, dann nur, weil sie aus Angst und geringen Freiheiten immer gehorchen mussten. Ihrem Lehnsherren, oder eben Gott.
 
Zuletzt bearbeitet:
Strenger Glaube und Gehorsam aus Angst auf einen Strafenden Gott heraus ist etwas gutes. Tolle Lebensphilosophie.🙄

Tja man könnte genauso auch sagen, früher waren die Menschen auch ungebildeter.
Beständiger vielleicht, aber wieviele Scheinehen es gab wo sich die Paare meistens nicht mehr ausstehen konnten und man nur aus gesellschaftlichem Druck oder eben dem religiösen Zwang zusammengeblieben ist. Na super, für mich liest sich dein Beitrag absolut zynisch.
Und so war die Kirche jahrhunderte(tausende)lang ein Druckmittel, um Macht über die meisten Menschen auszuüben. Was du wohl auch mit dem Selbstmord sagen willst ist, dass die Lute durch ihren Glauben glücklicher waren. Ich gehe nicht davon aus, dass die Menschen früher im gesellschaftlichen Kontext glücklicher waren.
Im Gegenteil. Wenn sie Beständiger waren, wen überhaupt, dann nur, weil sie aus Angst und geringen Freiheiten immer gehorchen mussten. Ihrem Lehnsherren, oder eben Gott.


Ich halte auch nichts, von einem strafenden Gott, aber egoistisch und respektlos wie die Leute heute teilweise sind, finde ich auch nicht ok.
Ich sprach von der Zeit vor und nach dem zweiten Weltkrieg und nicht irgendwann im Mittelalter.

Heute bringen sich mehr Leute wegen Kleinigkeiten um, als Männer die an der Front im 2. Weltkrieg gekämpft haben. Kannst du dir, dass vorstellen 7 Jahre lang täglich Angst haben müssen zu sterben. Trotzdem ging für die meisten dieser Leute das Leben danach weiter, wahrscheinlich psychisch geschädigt, aber ich habe großen Respekt, deswegen vor alten Leuten. Ich nenne dir ein Beispiel, der Vater meiner Nachbarin war Bauer, ist katholisch erzogen worden und hat 7 jahre für das verfluchte Nazi-Reich kämpfen müssen. Er hat immer gesagt, wenn er seinen Glauben nicht gehabt hätte, dann wäre er zugrunde gegangen. Und sein Glaube hinderte den Staat an nichts. Er hat mehr gearbeitet als so mancher anderer.

Was du da sagst ist Blödsinn, wieso sollten die Leute weil sie weniger Bildung hatten, weniger psychische Probleme haben.

Die leute sind heute einfach weniger gewohnt, vielen wird alles abgenommen. Und wegen Kleinigkeiten läuft man zum Psychiater.

Und das früher waren keine Scheinehen, das hatte auch nichts mit der Kirche zu tun. Man hielt auch besser zusammen, heute herrscht auch weniger Respekt vor älteren Menschen usw.

Ich glaube es liegt einfach an den generationen.

Was mich stört, ist dass die Kirche Sexualität und Moral miteinander in Verbindung brachte. Ich wäre für eine offene Sexualität, wie in Japan.
 
Ich glaube es liegt einfach an den Generationen.
Es liegt an der Erziehung. Es liegt auch z.T. an der Erziehung der Kinder durch DIE Generation, die der Eltern/Kriegsgenration zeigen wollte, daß sie als Kinder nun anders sind, daß sie NIE WIEDER auf "sowas wie Hitler" reinfallen werden. (Antiautoritäre Erziehung) WEil sie alles besser machen wollten.
Und daran, daß der Staat sich im Prinzip aus der Linie der Erziehung raushält im Gegenteil, (liebevolle-kleine) Maßregelungen der Kinder durch Erwachsene verpönt oder unter Strafe stellt.

Was mich stört, ist dass die Kirche Sexualität und Moral miteinander in Verbindung brachte. Ich wäre für eine offene Sexualität, wie in Japan.
Erzähl mal, weiß ich noch gar nichts davon. ( Unter "Liebe. . . . " dann?)

neidlos
 
Also Gott hat sich noch nicht persönlich vorgestellt. Und den Glauben an einen persönlichen Gott ziehe ich sehr stark in Zweifel. Aber da Leben existiert ziehe ich einen Schöpfer in Erwägung, der mehr ist, als reiner Zufall. Die Rolle des Menschen in einem vielleicht bestehenden angelegtem für den Menschen bisher nicht verständlichem Konzept sollte man aber auch nicht überbewerten. Auch muss man sich eingestehen, dass man nicht alles wissen kann und wissen muss. Das Erkennen was richtig und falsch ist findet man wohl nur in sich selber und ist wohl ein lebenslanger Prozess. Man hat ja sowas wie eine innere Stimme. Meine innere Stimme sagt mir, dass Jesus richtige Gedanken verfolgt hat. Ob er jetzt direkt von Gott gesandt wurde spielt dabei für mich keine Rolle. Auch nicht, dass sein Name ziemlich mißbraucht wurde und jeder ihn wieder anders intrepetiert. Aber die von Jesus gelebte Menschlichkeit ist natürlich von Gefühlen abhängig. Wäre Gottes Wille Menschlichkeit? Nun das sollte eher des Menschens Wille sein. Es wäre schön, wenn der Mensch erkennen würde, dass er die Verantwortung für sich nicht auf andere imaginäre Wesen überträgt.
 
Es liegt an der Erziehung. Es liegt auch z.T. an der Erziehung der Kinder durch DIE Generation, die der Eltern/Kriegsgenration zeigen wollte, daß sie als Kinder nun anders sind, daß sie NIE WIEDER auf "sowas wie Hitler" reinfallen werden. (Antiautoritäre Erziehung) WEil sie alles besser machen wollten.
Und daran, daß der Staat sich im Prinzip aus der Linie der Erziehung raushält im Gegenteil, (liebevolle-kleine) Maßregelungen der Kinder durch Erwachsene verpönt oder unter Strafe stellt.

Erzähl mal, weiß ich noch gar nichts davon. ( Unter "Liebe. . . . " dann?)

neidlos



Ja, es protestierten ja auch in den 60er Jahren junge Leute für eine neue Art von Erziehung. Ich weis nicht ob das richtigt. Was, früher wurde man halt auch mal mit ner Haue erzogen, aber heute ist es so, dass manche erwachsene vor ihren Kindern Angst haben müssen. Und dann gibt Eltern die ihren Kindern alles abnehmen, so finden sich die Kinder im leben nicht zurecht und gehen schnell psychisch zu Grunde
 

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