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Wie erkennt man Gottes Willen?

ja ithing, bei mir persönlich oder nach meinen Vorstellungen rennst Du ja damit durchaus offene Thyren ein. Jedoch sollte man auch für die Gläubiger Verständnis aufbringen, daß es für sie hilfreich ist an eine höhere Instanz glauben. Ich kenne genug Menschen welche sich immer wieder die Frage stellen, was denn des Gottheits Wille ist. Da zu hörte ich mal einen Sketch:

ein germanisches Dorf wurde überfallen, und der Gode flehte;
Oh Wotan, warum läßt Du es zu daß wir beraubt und überfallen werden??"
Darauf hin erschien entsprechend angerufene Gottheit und entgegnete: " weil ich meinen Spaß daran habe" 😀

Viele Grüße

Lumpi
 
Na gut, an will ich mal für deine "Gläubiger" 😀Verständnis aufbringen, tust du das denn auch?

Verständnis ja, solange sie mich damit in Ruhe lassen. Verstehen, nach meinen kurzen Ausführungen, kann ich dafür hingegen nicht aufbringen.
Gott ist eben Gott und als solches für den Menschen weder zu verstehen noch anzuzweifeln. Ist eben eine Etage drüber, metaphorisch betrachtet.
 
"Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt." (Markus 10,25)

Na, dann gib' mal schön alles weg, was du hast, lebe von Hartz IV oder zieh in eine Lehmhütte in einem Land der 3. Welt, damit du am Jüngsten Tag nicht als Reicher giltst. 😀

Derweil zitiere ich den Passus aus dem Matthäusevangelium lieber vollständig:
„23 Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! 24 Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen! 25 Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. 26 Sie aber erschraken noch mehr und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden? 27 Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.“
Mk 10,23-27 EU
 
Na, dann gib' mal schön alles weg, was du hast, lebe von Hartz IV oder zieh in eine Lehmhütte in einem Land der 3. Welt, damit du am Jüngsten Tag nicht als Reicher giltst. 😀

Anderen Menschen zu helfen sollte ein ethisches Grundbedürfnis eines Menschen sein, unabhängig von irgendeiner Gottheit. Mir ist das völlig wurscht was irgendeine Gottheit will, ein hilfebedürftiger Mensch hat einfach mal einen Anspruch darauf - und wenn ich dem mal einen Euro für ein Brötchen oder sonstwas gebe, na und? Der eine Euro macht mich auch nicht reicher oder ärmer. Aber Gottes Wille? Ich weiß nicht, vielleicht würde entsprechende Gottheit mich dafür sogar für einen Idioten halten 😉

Viele Grüße

Lumpi
 
Anderen Menschen zu helfen sollte ein ethisches Grundbedürfnis eines Menschen sein, unabhängig von irgendeiner Gottheit. Mir ist das völlig wurscht was irgendeine Gottheit will, ein hilfebedürftiger Mensch hat einfach mal einen Anspruch darauf - und wenn ich dem mal einen Euro für ein Brötchen oder sonstwas gebe, na und? Der eine Euro macht mich auch nicht reicher oder ärmer. Aber Gottes Wille? Ich weiß nicht, vielleicht würde entsprechende Gottheit mich dafür sogar für einen Idioten halten 😉

Viele Grüße



Lumpi


Siehst du Lumpi, du mußt nicht an Gott glauben und kannst trotzdem in seinem Sinne leben..🙂

Du kannst das auch "in deinem Sinne" nennen, denn gutes ist immer nur gut, wenn es aus deinem Herzen kommt..
 
Ich will ja hier niemanden die Illusionen rauben, jedoch ist diese Weisheit wesentlich älter als 2000 Jahre. Bei den Germanen hieß es: "bedenke, es kommt alles neunmal zurück" Beste Beispiel ist da in der Edda die Figur Lokis. (aus welchen man dann wohl in der späteren Zeit den Teufel konstruierte)

Viele Grüße

Lumpi

Ist egal, das zeigt doch eigentlich, dass verschiedene Völker und Religionen alle ne gute Einstellung hatten ^^
 
Anderen Menschen zu helfen sollte ein ethisches Grundbedürfnis eines Menschen sein, unabhängig von irgendeiner Gottheit. Mir ist das völlig wurscht was irgendeine Gottheit will, ein hilfebedürftiger Mensch hat einfach mal einen Anspruch darauf - und wenn ich dem mal einen Euro für ein Brötchen oder sonstwas gebe, na und? Der eine Euro macht mich auch nicht reicher oder ärmer. Aber Gottes Wille? Ich weiß nicht, vielleicht würde entsprechende Gottheit mich dafür sogar für einen Idioten halten 😉

Viele Grüße

Lumpi
ABER:
das stehen 10, 100, und in der Welt Millionen Menschen, die jeden Tag mehr als einen Euro brauchen.
Wo ist das Ende des Gebens? Für den einzelnen und für die Gesellschaft?
Dann dürften wir nur genaus so bettelarm leben. Wer gibt uns dann was?

Früher waren die Menschen allgemein gläubiger und haben trotzdem in unterschiedlichen Besitzverhältnissen gelebt.

Nehmen wir doch mal an, wir wollten zurück zu den Ursprüngen. . . . So dass es eben selbstverständlich ist, daß man ums tägliche Überleben kämpfen muß. Es wird wohl erst soweit kommen müssen, ehe wir alle verstehen, was wir als Menscheit verloren haben.

Aber ich glaube, es würde die gleiche Entwicklung wieder stattfinden. Wir werden es in den nordafrikanischen Ländern erleben, wie und was sich dort für eine Gesellschaft entwickelt. Es könnte dort vielleicht gut werden, wenn sich keine ausländische Großmacht einmischt. Wir werden sehen.

Es dürften dorthin und in den Ländern nur Gelder ohen Zinsen verliehen werden und der Gewinn der Produktion müßte zum Großteil in die Staatskasse fließen.

Aber das wird schon vermeiden werden, daß sich dort eine e c h t e Kommunistische Gesellschaft entwickeln kann. Dort wäre jetzt DIE Chance!

Wo und wie kann man Gottes Wille bei "solchen Geschehnissen für mehrere Völker" sehen?
 
Ich glaube, dass zu zeiten Jesu die wenigsten Reichen gütige und soziale Menschen waren.
Auch heute gibt es nicht allzu viele davon. Viele Reiche tun Gutes nur um ihrer öffentlichen Selbstdarstellung oder um anderer persönlicher Vorteile willen. Siehe nur Typen wie Ute Ohoven. 🙄 Und warum hat KT zu Guttenberg wohl die Uni Bayreuth in der Zeit, als er dort promovierte, mit weit über 700.000,-- € gesponsert? Auch nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit, um soziale Gerechtigkeit gegenüber weniger gut situierten Kommilitonen zu üben... 😎

Fragt sich nur, was man unter reich zu verstehen hat? Ist man erst reich, wenn man Millionär ist? Oder ist man schon reich, wenn man mehr als genug zum Leben hat und in einem der reichsten Länder der Erde wohnt? Selbst ein Hartz IV-Empfänger in Deutschland ist reich im Verhältnis zu Menschen, die als 10-köpfige Familie in den Slums von Rio de Janeiro oder Kalkutta in einer Lehm- oder Wellblechhütte ohne Strom, Kanalisation und Krankenversicherung hausen müssen.

Ich denke, Jesus hat eher die innere Gesinnung gemeint ("Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon"), aus der man handelt: Ob man in erster Linie darauf aus ist, möglichst viel Geld für sich zu ramschen, Macht und Ansehen zu gewinnen, und dafür sprichwörtlich über Leichen geht oder ob es einem wichtiger ist, Gottes Willen zu tun, auch wenn das bedeutet, dass man Rücksicht auf seine Mitmenschen nimmt, auf den einen oder anderen Vorteil oder Luxus verzichtet und dadurch vielleicht nicht unbedingt die große Karriere macht. Und ob man bereit ist, nicht nur Brosamen von seinem Überfluss für ärmere Menschen zu geben, sondern einen Geldbetrag, den man spürt, und dass man mal richtig Zeit für andere Menschen opfert. Auch wenn sie nicht zum engsten Familien- und Bekanntenkreis gehören und es sich unter "Connections"-Gesichtspunkten nicht lohnt.

Mein Nächster ist insbesondere der, der mir nicht nützlich ist.
 
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