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Wieder ein Promi mit Suizid

  • Starter*in Starter*in +Atsirhc*
  • Datum Start Datum Start
Das ist sehr tragisch, dass menschen überhaupt suizid begehen, ob promi oder nicht. mutig, nein finde ich das keines wegs, es ist eine lausige art, sich aus dem leben zu stehlen. Traurig, dass mensch sich so in ihr leid verrennen, das sie die vielen kleinen wunder nicht mehr wahr nehmen.
Sich selbst nicht immer so ernst nehmen, wäre ein gedankengang, der vielen schon helfen würde😉

Wenn du wirklich gläubig wärst, würdest du längst deine depressionen überwunden haben und deinen fokus auf ganz andere dinge lenken, als stets nur auf dich, Christaluise!

Ich sag dir wie es bei mir ist, auch meine seele hat narben, wenn ich auf mein bisheriges leben zurück blicke, hätte ich auch bestimmt zu manchen zeiten gerne auf das ein oder andere verzichtet. Nur es ist mein leben und ich lebe es verdammt gerne und ich habe mir vorgenommen, kein mitleid mehr mit mir zu haben. Ich kann dinge sehen, für die andere blind sind und ich bin dankbar dafür. Ich bin fähig zu lieben und ich werde geliebt, mehr braucht es nicht, ein freundliches lächeln, ohne gegenleistung..

Ich weiss nicht, ob du mir folgen magst oder kannst, ich habs trotzdem geschrieben, vielleicht, vielleicht..🙂😉

lg always
 
Ok es ist ein moment wo man kurzfristig sein Mut zusammen packt und versucht aus dem Leben zu fliehen.
Aber wie das Wort "fliehen" schon sagt, du willst dich die Schwierigkeiten des Lebens entziehen und das ist wirklich Feige.

Ja, ich weiß das Leben ist nicht leicht. Ich hab auch diese Leere in mir, aber ich steh Tag für Tag auf und Kämpfe. Jeder kann das schaffen.
Doch wenn man versucht zu fliehen, wird's nur noch schlimmer und man wird auf Ewigkeiten in einer Zwischenwelt gefangen sein.

Suizid ist deshalb NIEMALS ein Ausweg!!!
 
Ich finde es schlimm, daß obwohl nach dem Tod von Robert Enke soviel über die Krankheit Depression und Suicid in den Medien zu lesen und zu sehen war,
immer noch soviele Menschen den Suicid als feige oder egoistisch bezeichnen.

Es gibt den feigen Suicid, den z.B. ein Mörder in seiner Zelle oder ein pleite gegangener Banker begehen,
oder aus einer Kurzschlußhandlung heraus.

In den meisten Fällen ist es aber eine besonders schwere Form der Depression, die den Menschen innerlich versteinern läßt, wenn er es nicht mehr schafft, sich Hilfe zu suchen.
Es ist die Krankheit, die den Menschen, der sich innerlich schon tot fühlt, dazu bringt, diesen Schritt zu tun.
Und diese Menschen können keine Gefühle mehr empfangen oder empfinden, auch nicht dafür, was sie manchmal Unbeteiligten und ihren Familien und Partnern ganz schwer, damit antun.

(Gerade an dem Fall von Robert Enke kann man das ganz deutlich sehen. Das war ein sensibler, gutherziger Typ, der gerade ein Kind adoptiert hatte, und der im Normalzustand mit Sicherheit niemals anderen Menschen dermaßen wehgetan hätte, von den fremden Beteiligten ganz zu schweigen.)

Es ist nicht richtig, von Feigheit und Eoismus zu reden, damit fügt man erstens den Hinterbliebenen unnötig noch mehr Schmerz zu, und man tut den Toten Unrecht!
es ist die Krankheit, die diese Macht über diese Menschen bekommen hat und sie so weit treibt
 
Ok es ist ein moment wo man kurzfristig sein Mut zusammen packt und versucht aus dem Leben zu fliehen.
Aber wie das Wort "fliehen" schon sagt, du willst dich die Schwierigkeiten des Lebens entziehen und das ist wirklich Feige.

Ja, ich weiß das Leben ist nicht leicht. Ich hab auch diese Leere in mir, aber ich steh Tag für Tag auf und Kämpfe. Jeder kann das schaffen.
Doch wenn man versucht zu fliehen, wird's nur noch schlimmer und man wird auf Ewigkeiten in einer Zwischenwelt gefangen sein.

Suizid ist deshalb NIEMALS ein Ausweg!!!

wie war wie war , einmal haben es die leute mitbekommen als ich versucht habe zu fliehen und ab da an ist man wirklich in einer zwischenwelt gefangen. das würde ich gern näher diskutieren.

Lass ma ma den promi promi sein, kenn ihn eh nicht.
Ich finde es wirklich mutig es richtig durch zu ziehen also das leben und den tod. Beides sind harte brocken.(zwischenwelt) und wer sich erhängt meinte es wirklich ernst wer diese todesart wählt ist sich seiner sache sicher und dem sei seine ewige ruhe gegönnt.

Periodische deppries wie sie zu vielen krankheiten gehören sind einfach eklig und nach phase 100 im leben verstehe ich den schritt.

lg

thomas
 
Ich bin sehr über seinen Selbstmord geschockt. Aber ich kann ihn irgend wie verstehen.
Mir gehts irgend wie nicht anders. Mein ganzer Freundes- und Bekanntenkreis weis, das ich eine schwere depressive Phase mitmache. Habe einigen gesagt, wenn sie nicht von mir hören, dann sollen sie einfach mal anrufen oder nach mir schaun.
Es intressiert NIEMANDEN wie es mir geht. Weihnachten und Silvester allein und wenn ich mich nicht ab und an wo melden würde, es intressiert keinen ob ich noch lebe oder nicht.
Das ist leider die traurige WAHRHEIT !!!!!!
Da ich jetzt nun nicht mal mehr arbeiten gehe, merkt es niemand, wenn ich mir heute das Leben nehmen täte .
NEIN, es ist nicht feige, man ist oft nur verzweifelt und EINSAM !!!!!!!!!!
 
Mut? Ich finde es feige, es gehört stellenweise mehr Mut zum Leben, als zum sterben.

Ich denke, es steht niemandem zu, darüber zu urteilen. Weder mutig noch feige. Wenn die Verzweiflung eines Menschen nur groß genug ist, dann ist der sogenannte Mut auch da, dieses durchzuziehen. Und es ist bestimmt nicht feige, auf eine solche Art zu gehen, sondern eine Ausweglosigkeit und Einbahnstraße im Leben eines Menschen, der für sich persönlich keinen anderen Ausweg mehr sieht.

Vampi
 
sry hab gerade einbahnstrasse gelesen. und mir ist eingefallen dass ich in einer mir unbkannten stadt im einbahnstrassentschungel unter gegangen bin. irgendwann bin ich rückwärts eine einbahnstrasse raus gefahren und natürlich war die polizei zufällig vor ort (immer so).

allerdings , seltsammerweise half mir die polizei beim rausfahren und hat auf das busgeld verzichtet. also eine einbahnstrasse isst nicht zwangsläufig das ende.
 
sry hab gerade einbahnstrasse gelesen. und mir ist eingefallen dass ich in einer mir unbkannten stadt im einbahnstrassentschungel unter gegangen bin. irgendwann bin ich rückwärts eine einbahnstrasse raus gefahren und natürlich war die polizei zufällig vor ort (immer so).

allerdings , seltsammerweise half mir die polizei beim rausfahren und hat auf das busgeld verzichtet. also eine einbahnstrasse isst nicht zwangsläufig das ende.

Danke, monkey, das macht mir Mut! Ich erweitere meine Aussage und füge hinzu: unendliche Traurigkeit und Einsamkeit, ein tiefes schwarzes Loch, eine unendliche Trauer und Leere, die sich breitmacht, trübe, traurige und verzweifelte Gedanken.....
ich las in einem der vorherigen Beiträge etwas über "Zwischenwelt".. diesen Ausdruck finde ich sehr treffend und passend, in einer ebensolchen befand ich mich auch vor kurzem, weil (leider!!!) auch ich rechtzeitig gefunden wurde........
kein schönes Gefühl, irgendwann wieder aufzuwachen........
 

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