Sigi
Sehr aktives Mitglied
Ach wo, das ist schon möglich. Es wurde ja vorhin schon mal der Buddhismus angesprochen - wichtig ist es erst einmal mit sich selbst in Einklang zu kommen, zu diesen Zwecke gibt es unheimlich viele Meditationspraktiken. Wer durch diese Techniken zu sich selbst findet, wird merken daß es unnötig ist selbst zu einer fiktiven Gestalt wie einer Gottheit zu werden. Der Mensch ist mit allem ausgestattet um ein angenehmes und zufriedenes Leben führen zu können, wo zu muß er da also eine Phantasiegestalt sein? Kennst Du das Gefühl glücklich zu sein, wenn Du in den Spätherbstabenden den Nebel spürst, oder im Winter im Morgengrauen den Schnee glitzern siehst? Kannst Du glücklich sein, wenn der Regen neues Leben spendet, und die Pflanzen erblühen? Wenn die Mittagsonne im Sommer herzliche Wärme spendet?
Das sind die Momente wo ich die Asen und die Wanen zu spüren scheine und ihnen dankbar Rauchwerk und Honigwein weihe - die Asen und Wanen sind in meinem Glauben existent, und ich fühle auch die Nähe zu ihnen, jedoch würde ich es niemanden als absolute Wahrheit verkaufen, es ist halt die meinige (und die auch der Asatruaner) Phantasie, und wir erwecken durch unsere Gedanken, durch unsere Phantasie die Wesen der anderen Welten zum Leben.
Viele Grüße
Lumpi
du hast diese Glücksmomente schön beschrieben
und genauso wie du sie mit deinen "Hohheiten" assozierst, tun das manche mit ihrem Gott. Du müsstest eigentlich großes Verständnis dafür haben und dich auf eine Weise mit Gläubigen gut verstehen.
Sigi