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glauben?!

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Solche Phasen hat jeder von uns mal, dann muss man aufstehen, neuen Mut fassen und wieder weitermachen. Du wirst immer wieder Gleichgesinnte finden im Leben, die sich ebenso um das Gute bemühen wie du. 🙂 Auch wenn es nicht viele sind.

Aber wieso?
Wieso sind es nicht viele?
Wenn ich Gott einen Vorwurf machen würde, dann sogar weniger den das er selten eingreift und Leid verhindert , sondern den , dass er uns so erschaffen hat und somit das große Leid aufgezwungen hat.
Denn das größte leid und Störfaktor auf Eden sind wir Menschen.
 

Hallo Bambieaugen,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

W
wir können uns das Göttliche vorstellen , aber wir können es nicht errechen, weil wir im Rahmen unserer begrenzter , sündhafter menschlicher Natur gefangen sind.

Ach wo, das ist schon möglich. Es wurde ja vorhin schon mal der Buddhismus angesprochen - wichtig ist es erst einmal mit sich selbst in Einklang zu kommen, zu diesen Zwecke gibt es unheimlich viele Meditationspraktiken. Wer durch diese Techniken zu sich selbst findet, wird merken daß es unnötig ist selbst zu einer fiktiven Gestalt wie einer Gottheit zu werden. Der Mensch ist mit allem ausgestattet um ein angenehmes und zufriedenes Leben führen zu können, wo zu muß er da also eine Phantasiegestalt sein? Kennst Du das Gefühl glücklich zu sein, wenn Du in den Spätherbstabenden den Nebel spürst, oder im Winter im Morgengrauen den Schnee glitzern siehst? Kannst Du glücklich sein, wenn der Regen neues Leben spendet, und die Pflanzen erblühen? Wenn die Mittagsonne im Sommer herzliche Wärme spendet?
Das sind die Momente wo ich die Asen und die Wanen zu spüren scheine und ihnen dankbar Rauchwerk und Honigwein weihe - die Asen und Wanen sind in meinem Glauben existent, und ich fühle auch die Nähe zu ihnen, jedoch würde ich es niemanden als absolute Wahrheit verkaufen, es ist halt die meinige (und die auch der Asatruaner) Phantasie, und wir erwecken durch unsere Gedanken, durch unsere Phantasie die Wesen der anderen Welten zum Leben.

Viele Grüße

Lumpi
 
Ach wo, das ist schon möglich. Es wurde ja vorhin schon mal der Buddhismus angesprochen - wichtig ist es erst einmal mit sich selbst in Einklang zu kommen, zu diesen Zwecke gibt es unheimlich viele Meditationspraktiken. Wer durch diese Techniken zu sich selbst findet, wird merken daß es unnötig ist selbst zu einer fiktiven Gestalt wie einer Gottheit zu werden. Der Mensch ist mit allem ausgestattet um ein angenehmes und zufriedenes Leben führen zu können, wo zu muß er da also eine Phantasiegestalt sein? Kennst Du das Gefühl glücklich zu sein, wenn Du in den Spätherbstabenden den Nebel spürst, oder im Winter im Morgengrauen den Schnee glitzern siehst? Kannst Du glücklich sein, wenn der Regen neues Leben spendet, und die Pflanzen erblühen? Wenn die Mittagsonne im Sommer herzliche Wärme spendet?
Das sind die Momente wo ich die Asen und die Wanen zu spüren scheine und ihnen dankbar Rauchwerk und Honigwein weihe - die Asen und Wanen sind in meinem Glauben existent, und ich fühle auch die Nähe zu ihnen, jedoch würde ich es niemanden als absolute Wahrheit verkaufen, es ist halt die meinige (und die auch der Asatruaner) Phantasie, und wir erwecken durch unsere Gedanken, durch unsere Phantasie die Wesen der anderen Welten zum Leben.

Viele Grüße

Lumpi

du hast diese Glücksmomente schön beschrieben
und genauso wie du sie mit deinen "Hohheiten" assozierst, tun das manche mit ihrem Gott. Du müsstest eigentlich großes Verständnis dafür haben und dich auf eine Weise mit Gläubigen gut verstehen.

Sigi
 
Der Mensch ist mit allem ausgestattet um ein angenehmes und zufriedenes Leben führen zu können, wo zu muß er da also eine Phantasiegestalt sein?
Nach meiner Erfahrung ist es keinem Menschen möglich, sich vor den Leiden dieser Welt zu verstecken oder ihnen zu entgehen. Auch die Weltflucht der Buddhisten kann dies wahrscheinlich nicht verhindern. Wie soll man zB allen Krankheiten dieser Welt aus dem Weg gehen? Was kann man gegen Kriege, die über einen herfallen, machen? Was gegen Naturgewalten?

Wer sich nur auf sich selbst verläßt, hat nie Sicherheit. Zusätzlich halte ich es für eine grandiose Selbstüberschätzung, wenn man sich selbst zufrieden machen will.

Das höchste Glück ist nur unter Mithilfe eines höheren Wesens denkbar. Alles andere erscheint mir eher wie ein anthropozentrischer DoItYourselfWahn.
 
leider variiert die Fähigkeit Glück zu empfinden von Individuum zum Individuum.
Ich kann auch Glück empfinden , wenn ich die Schönheit der Natur auf ich wirken lasse.
Aber woran es mir persönlich so sehr mangelt , ist die Schönheit des menschlichen Tuns , Güte und Warmherzigkeit.

Sei es noch so kindisch , ich sehne mich nun mal nach gütigen menschen und nach einer liebevollen Vaterfigur.
 
du hast diese Glücksmomente schön beschrieben
und genauso wie du sie mit deinen "Hohheiten" assozierst, tun das manche mit ihrem Gott. Du müsstest eigentlich großes Verständnis dafür haben und dich auf eine Weise mit Gläubigen gut verstehen.

Sigi

Tue ich ja auch, nur umgekehrt funktioniert es nicht so - wie ich schon zig mal schrieb, mit Dogmatik komme ich nicht zurecht, und leider legen es viele Gläubige an den Tag. Wenn ich sage "Christentum ist ja so garnicht mein Fall, dann kommen doch sehr oft dogmatische Bekehrungsversuche.

@EU Frank, Du schriebest
Nach meiner Erfahrung ist es keinem Menschen möglich, sich vor den Leiden dieser Welt zu verstecken oder ihnen zu entgehen.

Na dann bin ich wohl doch eine Gottheit 😀

Und Bambiaugen:
leider variiert die Fähigkeit Glück zu empfinden von Individuum zum Individuum.
Ich kann auch Glück empfinden , wenn ich die Schönheit der Natur auf ich wirken lasse.
Aber woran es mir persönlich so sehr mangelt , ist die Schönheit des menschlichen Tuns , Güte und Warmherzigkeit.

Sei es noch so kindisch , ich sehne mich nun mal nach gütigen menschen und nach einer liebevollen Vaterfigur.

Das Potential steckt in Dir selbst, aber Du mußt es entdecken. Eine Vaterfigur brauchst Du nicht, Du solltest nur bemerken daß Du Dein eigener Herr und Meister bist...ich meine gegen Phantasie ist doch nichts einzuwenden, man kann sich ja imaginäre Wesen zu Rate holen, nur helfen mußt schlußendlich Du Dir selbst.

Viele Grüße

Lumpi
 
Tue ich ja auch, nur umgekehrt funktioniert es nicht so - wie ich schon zig mal schrieb, mit Dogmatik komme ich nicht zurecht, und leider legen es viele Gläubige an den Tag. Wenn ich sage "Christentum ist ja so garnicht mein Fall, dann kommen doch sehr oft dogmatische Bekehrungsversuche.


Jetzt muss ich doch mal fragen, wer dich denn so penetrant bekehren will.
Neben mir wohnt eine durch und durch Katholikin, die hat mich noch nie bekehren wollen,obwohl sie täglich ind er Kirche ist und die Wohnung voller Kruzifixe hat,
die Zeugen, meine Güte, nette Leute, die sofort akezeptieren, wenn man nicht will,
.....
oder fühlst du dich von Publikationen irgendwelcher Leute (z. B. Kreationisten aus Amerika oder oder), deren Meinung du nicht teilst vereinnahmt?

Würd mich jetzt langsam mal interessieren. Ich meine,du machst ja auch Reklame für germanische Gottheiten. Ich käme nie auf die Idee, dass du mich damit bekehren könntest oder wolltest, auch wenn die Reklame noch mehr Ausmaße annähme. Also wo kommt die Abneigung und Abwehr (ich möchte nicht Angst sagen) her?

Sigi
 
Ach Sigi, mit Scheinheiligkeit fährst bei mir gegen die Wand, Du weißt doch ganz genau was ich meine 😉
Aber trotz alledem, Vielen Dank für das freundliche Getue 😀

Viele Grüße

Lumpi
 
Aber wieso?
Wieso sind es nicht viele?
Wenn ich Gott einen Vorwurf machen würde, dann sogar weniger den das er selten eingreift und Leid verhindert , sondern den , dass er uns so erschaffen hat und somit das große Leid aufgezwungen hat.
Denn das größte leid und Störfaktor auf Eden sind wir Menschen.
Ich weiß nicht, warum es nicht viele sind. Schon Jesus hat ja zu seinen Jüngern gesagt: "Ihr seid das Salz der Erde". In die meisten Speisen gehört aber nur eine Prise Salz, das reicht, sonst wird sie ungenießbar.

Ich weiß auch nicht, ob Gott uns das Leid aufgezwungen hat. Er hat uns den freien Willen gegeben, damit wir zwischen Gutem und Bösem wählen können und nicht nur seine Marionetten sind. Es gibt ja auch nicht nur Leid auf der Welt, sondern auch viel Gutes. Mehr, als dazu beizutragen, dass es immer mehr Gutes gibt, und die Augen dafür offen zu halten, können wir nicht tun.

"Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem."
(Römer 12,21
)

Das ist übrigens die Jahreslosung 2011 bei den Protestanten.

Im Großen und Ganzen finde ich schon, dass das Leben schön und lebenswert ist. Auch wenn ich längst nicht alles bekommen habe, was ich mir vom Leben erhofft habe. Meinst du nicht, Bambieaugen, dass es sich lohnt zu leben, auch wenn uns Leiderfahrungen nicht erspart bleiben?
 
Ich finde Sigi nicht scheinheilig.
lasst die Menschen doch glauben , wenn es ihnen Hoffnung gibt.
Ich würde gerne glauben , wenn ich es könnte.
 
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