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glauben?!

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Hallo Kena,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Dieser ewige streit um Religionen... Ich halte es weder für wichtig, an welchen Gott/an welche Götter jemand glaubt, noch ob er überhaupt an etwas glaubt. Ich bin nicht gläubig, akzeptiere aber auch andere Meinungen. Warum fällt es den Menschen so schwer anders gläubige zu verstehen? ISt es nicht so, dass in den meisten Religionen die Ungläubigen irgendwann ihre "gerechte Strafe" bekommen? Dann sollte man sich doch darauf freuen und nicht jetzt schon auf ihnen rumhacken. Umgekehrt übrigens genauso! Auch die Atheisten dürfen sich gern im stillen freuen, dass die Gläubigen nicht mehr alle LAtten am ZAun haben, aber sie müssen es ihnen nicht ständig unter die Nase reiben. PEACE! 😉
 
"Einige der furchtbarsten Menschen, die ich traf, waren Atheisten. Vom Glauben abgefallene Priester, die nichts weiter taten, als einem Wanderprediger gleich neuen Irrlehren hinterher zu jagen. Atheisten, die sich genau so verhielten, wie sie es an den Religionen kritisierten".

Schmidt-Salomon in "Leben mit und ohne Gott".
Was mich etwas irritierte, da er selbst auch schon ordentlich gewütet hat. Aber für diesen Beitrag im Buch ist er mir sympathisch geworden. 🙂
 
Schmidt-Salomon ist klasse, hat meines Wissens das "humanistische Manifest" verfasst (oder mit geschrieben). Hab sein Buch "Jenseits von Gut & Böse" Zuhause durchgeschmökert, sehr empfehlenswert!
 
Ich möcht nochmal klarstellen. Ich als Atheist schließe die Existenz eines Gottes nicht aus. Ich schließ sogar die Existenz von pinken Ponys auf einer Regenbogenwiese in einem Paralleluniversum nicht aus.

Solang aber keiner weiß was mit Gott gemeint ist bzw. es Beweise gibt für jegliche Gottesbehauptung, solang glaub ich einfach nicht dran und solang bleib ich auch Atheist.
 
Ich spreche jetzt mal wieder nur für mich alleine, da Atheisten keine homogene Gruppe sind - Ich habe KEINE Überzeugung!
Eben das ist deine Überzeugung: dass du keine hast. 😀

Meine Weltanschuung ist (ich erwähn´s zum 99ten Mal...) flexibel, offen und lernfähig!
Diese Eigenschaften haben nicht nur Atheisten für sich gepachtet. 😎

Gläubige sind übrigens auch keine homogene Gruppe; es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt.

Komischerweise werden hier von Seiten der Gläubigen immer gerne die Wörter "beschschränkt" oder "begrenzt" verwendet, um den bösen, dummen Ungläubigen zu traktieren. Damit macht der Gläubige aber eine eindeutige Aussage über sich selbst...😉😎...denn andersrum wird ein Schuh draus.
Dann solltest du mal etwas sorgfältiger lesen, was ich heute Morgen geschrieben habe. Da steht nichts davon, dass ausschließlich Ungläubige beschränkt und begrenzt seien, Gläubige aber nicht. Der menschliche Verstand ist bei allen begrenzt, beim einen mehr, beim anderen weniger - egal ob gläubig oder ungläubig. Nur tun sich Gläubige offenbar leichter damit, sich das einzugestehen, und setzen das, was sie mit ihrem begrenzten Verstand zu erfassen in der Lage sind, nicht absolut. Sie können sich halt vorstellen, dass es auch ein noch höheres Wesen geben kann, das intelligenter und weiser ist als der intelligenteste Mensch. Ungläubige dagegen argumentieren oft nach dem Motto "Was zu hoch für mich ist bzw. was ich mit meiner Logik und meinem superhohen IQ nicht nachvollziehen kann, das kann es auch nicht geben". Beweisen können sie das aber ebenso wenig, wie der Gläubige das Gegenteil. 😎

Ganz einfach - sollte sich mal ein konkreter Hinweis auf ein überlegenes, allmächtiges Schöpferwesen zeigen, wird man dem schon nachgehen und nachforschen. Bis dahin ist und bleibt es reines Wunschdenken und kann genausogut durch den Glauben an fliegende, rosa Schildkröten ersetzt werden.
Wer steckt deiner Meinung nach hinter dem Urknall, der Entstehung von Materie und der Evolution? Und falls du es weißt: Kannst du es beweisen?
 
....sollte sich mal ein konkreter Hinweis auf ein überlegenes, allmächtiges Schöpferwesen zeigen, wird man dem schon nachgehen und nachforschen.

Wer weiß ob es nicht schon lange da ist............. eigentlich für jeden sichtbar, fühlbar und nachvollziehbar, nur wir sind blind und sehen es nicht.
 
Nur tun sich Gläubige offenbar leichter damit, sich das einzugestehen, und setzen das, was sie mit ihrem begrenzten Verstand zu erfassen in der Lage sind, nicht absolut. Sie können sich halt vorstellen, dass es auch ein noch höheres Wesen geben kann, das intelligenter und weiser ist als der intelligenteste Mensch. Ungläubige dagegen argumentieren oft nach dem Motto "Was zu hoch für mich ist bzw. was ich mit meiner Logik und meinem superhohen IQ nicht nachvollziehen kann, das kann es auch nicht geben". Beweisen können sie das aber ebenso wenig, wie der Gläubige das Gegenteil. 😎

Der Ungläubige ist auch nicht in der Beweispflicht. Gläubige behaupten das was sie glauben, also müssen sie auch beweisen was sie glauben. Ich könnt auch behaupten auf meinem Balkon ist ein unsichtbarer Drache und jeden auslachen der nicht den Gegenbeweis bringen kann.

Der Atheist weiß nicht nur um seinen begrenzten Verstand, er beachtet ihn auch. Und weil das so ist kann er an nichts glauben was außerhalb seines begrenzten Verstandes liegt, weil der begrenzte Verstand sich selbst nicht übersteigen kann. Das heißt, das alles an was du glaubst immer innerhalb des begrenzten Verstandes liegt.

Wer steckt deiner Meinung nach hinter dem Urknall, der Entstehung von Materie und der Evolution? Und falls du es weißt: Kannst du es beweisen?

Ich weiß es. *Finger schnipp* Es gibt kein dahinter. Für Gläubige wahrscheinlich zu schwer zu begreifen.

Gläubige sind diejenigen die glauben mit ihrem Verstand, der nach Naturgesetzen funktioniert, Dinge außerhalb von Naturgesetzen begreifen zu können.

Alles was wir tun, denken, reden, was wir als existierend ansehen beruht auf den vorhanden Naturgesetzen. Ohne Naturgesetze ist alles was wir tun, denken, reden unlogisch und bedeutungslos.

Nach einer Ursache der Dinge zu fragen setzt immer Kausalität voraus und die gibt es erst ab dem atomaren Bereich.


Was die Gefühle angeht die so manche für göttlich halten. Es sind einfach Manifestationen unserer menschlichen Natur. Genauso wie ein negativ geladenes Teilchen nicht einfach nur negativ geladen ist, sondern aus diesem Grund heraus sich zum positiven Teilchen hinbewegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe ja so meine Probleme mit dem Christsein. Immer alles auf die Bibel schieben, dem freundlichen Jesus und irgendwann einmal soll das Paradies als Belohnung winken. Aber ganz ehrlich: hoffentlich verliere ich meinen Glauben nie. Der Gedanke, dann als Alternative mit Teekannen leben zu müssen, dem Glauben man sei so vielschichtig offen und nur der andere verbohrt Naiv, und all das gekrönt von diesem auf das Materielle aus sein... steht ersterem wirklich im nichts nach.

Da bin ich froh, mich mit der Idee des Deismus aus diesem Kreislauf ausgeklinkt zu haben.
 
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