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glauben?!

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Hallo Kena,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Die Wissenschaft bietet keine "Sicherheit", nur Antworten.
sie bietet mir erstaunlich viel sicherheit. ich weiß: wenn ich das und das mache, dann passiert das und das, wenn dann noch das und das dazwischen kommt, dann passiert jenes. ich kann mit ihr vorhersagen, was geschieht, wenn ich ein bestimmtes verhalten zeige. somit kann ich das jeweils optimale verhalten wählen. habe also sicherheit
 
AW: Na siehst Du - Glaube auf der ganzen Linie ..!

Staunen über die Größe dessen was ist - und über die Kleinheit unseres ameisengleichen Rumgestamples auf schlichtem Niveau!
ich finde uns nicht unbedeutend..klar wir werden nicht ewig existieren..aber wir sind die intelligenteste spezies unseres planeten...unseres sonnensystems...in einem noch viel größeren radius..das ist doch schon etwas worauf man sich was einbilden kann.
 
AW: Na siehst Du - Glaube auf der ganzen Linie ..!

... sach ich doch: Glaube hier wie dort, egal ob es um Gott oder um den glauben an die Wissenschaft geht, letztlich stehen wir mit offenem Mund davor und können nur noch eins - staunen!

Der Unterschied ist aber gravierend. Wissenschaft beschäftigt sich mit Tatsachen und nicht mit der Frage warum ich alles hinterfragen kann und keine Ende in Sicht ist.

Staunen über die Größe dessen was ist - und über die Kleinheit unseres ameisengleichen Rumgestamples auf schlichtem Niveau!

Also ich staune nicht darüber. Größe und Niveau sind immer abhängig von der Perspektive. Für mich ist viel interessanter eine Sichtweise auf die Dinge zuhaben die frei ist von Perspektiven, Gegensätzen und vorallem von einem Ursprungsgedanken.
 
Hallo und Guten Abend!

Glaube und Religion sind auch für einen bekennenden Atheisten immer wieder ein Thema. Im Alltag und z.B. in den Staatsmedien, überall wird man mit Aspekten des Glaubens konfrontiert.
Persönlich interessiert mich Glauben aus psychologischer Sicht; ... eine andere Art der Auseinandersetzung mit der objektiven Realität als die meine !

Das Wort "glauben" verwende ich selbst, wenn ich mir über etwas nicht sicher bin, evtl. einer Hoffnung Ausdruck gebe.
Interessant in diesem Zusammenhang, was Tante Wiki dazu sagt (Auszug):
... Der Begriff (Glaube) wandelt sich in seiner Bedeutung innerhalb der Bibel. Eine mögliche Definition nimmt der Apostel Paulus vor: "Es ist aber Glaube Grundlage des Erhofften, ein Überführtsein von nicht schaubaren Dingen." (Brief an die Hebräer, Kapitel 11, Vers 1)

Glaube in religiösem Zusammenhang finden wir beim Menschen erst ab einer gewissen gesellschaftlichen Entwicklungsstufe. Kulturelle Anfänge waren getan und Arbeitsteilung schuf Freiräume, die es erlaubten eine "Sinnsuche" gegenüber Unbekanntem zu tätigen.
Anfangs noch mit z.B. medizinischen Aspekten verknüpft, begann man regelmäßige Abläufe (Tag, Jahr, Gestirne u.a.) zu entdecken und gab ihnen Deutungen. Dem dabei aktiven Personenkreis wurde schnell bewußt, daß damit auch Befugnisse und Macht verbunden waren - Anfänge der Institutionen.

Kaum erschöpfend, weil nicht zielführend ist sicher eine Fragestunde im Sinne von "Wo kommt das Universum her?, "Wer schuf Gott?" usw.
Es gibt tausende offene Fragen und jede Antwort, die heute ein Forscher gibt wirft weitere Fragen auf.
... und dennoch; für Menschen im Mittelalter wären wir mit unserem heutigen Wissen selbst Götter !
Entscheidend, so meine ich, ist die Positionierung gegenüber der Frage nach der Erkennbarkeit der Welt.
Bejae ich diese, so hat die Wissenschaft ihren Auftrag.
Verneine ich, gebe ich nie nachprüfbaren Theorien den Vorrang, ich stehe dem Fortschritt im Wege !

A. Einstein u.a. Wissenschaftler haben sich sicher selbst als gläubig bezeichnet; ihre Leistungen auf dem Gebiet der Wissenschaft sprechen eine andere Sprache. Die Genesis ist eine denkbar schlechte Basis für wissenschaftliche Arbeit, die dem Ziel dient, die Welt zu erkennen !
Zweifel sind es, die Forscherdrang generieren.

Was die Faszination unserer Welt ausmacht, das "Wunder" des Lebens, so bin auch ich immer wieder hingerissen. Unter Chaos verstehe ich dabei aber kein Ungeordnetsein - auch hiergibt es mttlerweile Antworten
(Stichwort Chaosforschung).

Glauben in der heutigen Zeit hilft sicher manchem, seinen Sinn des Lebens zu finden. Rituale und Traditionen schaffen Sicherheit, sie geben in schwierigen Situationen Halt evtl. auch Kraft, um diese durchzustehen.

Ich denke Glauben jeglicher Konfession sollte Privatsache sein. In der Theorie friedlich beobachten wir gegenwärtig, wie sich verschiedenste Religionen offenbar gern vor die Karren der Macht spannen lassen, um "ungläubige" Ansprüche zu sichern.
 
. . . darf ich mal fragen black jack, ob ich dich recht verstanden habe, dem Sinn nach?

Irgendwie kommt es mir vor, als ob du die Ordnungen, die hinter den Dingen stehen zu einer Art "Gott" machst. Sie bestehen immer, sie sind einfach wie sie sind und dass das hier auf Erden zu einer wunderbaren Natur geführt hat, ist ihnen innewohnend und völlig belanglos, nur wir Menschen sehen das irgendwie verzerrt als was Tolles an. Real ist es den Ordnung innewohnend und nichts besonderes. Dann wären die "Ordnungen" ein nicht personeller kalter "Gott", den die Wissenschaft umtanzt also ich meine zu erforschen versucht und anstelle des personellen Gottes stellt.
Sie hätten also alles in sich, was andere von Gott gegeben ansehen und benötigen somit keinen Gott, sie sind es selbst.

Also nochmal, ich bringe hier kein Gegenargument oder will irgendwas anderes postulieren, nein, ich versuche nur zu verstehen, wie du die Dinge siehst. Versuch dochmal zu erklären, ob ich dich so einigermaßen recht interpretiere oder wie sich das in deiner Fasson anhören würde.

Sigi
 
AW: Na siehst Du - Glaube auf der ganzen Linie ..!

aber wir sind die intelligenteste spezies unseres planeten...unseres sonnensystems...in einem noch viel größeren radius..das ist doch schon etwas worauf man sich was einbilden kann.

Ich bin da anderer Meinung. Intelligenz als solches ist ein rein subjektiver Maßstab. Jedes Lebewesen würde sich für am intelligentesten Halten.
 
somit kann ich das jeweils optimale verhalten wählen.
Nichts für ungut, die Wissenschaft soll nicht die eigene Meinung, geschweige denn das eigene Handeln ersetzen. Du "ideologisierst" sie mit solchen Antworten allerdings und bewegst dich damit auf demselben Terrain wie religiöse. Ein guter Wissenschaftler hinterfragt immer sein Handeln.
 
Nichts für ungut, die Wissenschaft soll nicht die eigene Meinung, geschweige denn das eigene Handeln ersetzen. Du "ideologisierst" sie mit solchen Antworten allerdings und bewegst dich damit auf demselben Terrain wie religiöse. Ein guter Wissenschaftler hinterfragt immer sein Handeln.
hinterfragen mus sich nur, was nicht hundertprozentig sicher ist. d.h. was nicht mathematisch beweisbar ist. mein wissne aus der mathematik kann ich also bedenkenlos als maßstab für mein handeln nehmen
 
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