Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

glauben?!

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Mein Glaube stützt sich auf der Annahme, das die Natur und wir selbst keine natürlichen Wurzeln haben. Der Gedanke, das alles dem Zufall überlassen ist, widerstrebt mir. Da bin ich dann auch gerne etwas an das Schicksal gebunden. Und von der Idee überzeugt, das wir in der bestmöglichen Welt leben - nur diese Möglichkeiten nicht nutzen.

Da würden mit spontan zwei Fragen einfallen:

Wie definierst du die Begriffe "natürlich" und "Zufall"?
 

Hallo Blackjack,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

AW: Viele einfache Menschen glauben an die Wissenschaft ...

@Rainer-GZSZ

Sehr theologisch dein Beitrag. Entspricht weniger wissenschaftlicher Realität als mehr den Thesen von Glaubensapolegetikern. Deine Fragen sind überwiegend Sinnfragen und nicht wissenschaftlich.
 
wie kann etwas der logik widersprechen ohne falsch zu sein?
Eine interessante Frage. 🙂
Vordergründig gebe ich dir Recht, das die Logik der Wissenschaft erdrückend real ist. Es kommt darauf an, das man hinter dieser Wahrheit noch mehr vermutet, als es schlussendlich den Anschein hat. Glauben ist, wie der Name es sagt, etwas nicht verifizierbares. Die Hoffnung in Mehr als das man es in einer Theorie nachweisen könnte.

Ich sehe z.B. das diese Welt einzigartig im Universum ist, bzw. uns auch alles für ein angenehmes Leben bietet. Der wissenschaftlichen Logik entsprechend ist dieser Umstand dem Zufall geschuldet, ein Ereignis unter Milliarden nach dem Urknall. Nur für mich persönlich steckt dahinter die Hinterlassenschaft eines höheren Wesens.
 
Hallo Webster!

Religion ist die Hoffnung darauf, dass es ein göttliches Wesen gibt, dessen wir uns durch unser Verhalten als würdig oder wenigstens nicht unwürdig erweisen können und dass uns aufgrund dieses Verhaltens auch so etwas wie Glück schenken kann.

Da es sich bei dieser Überlegung lediglich - um eine vernünftige - Hoffnung handelt, kann sie nicht im Widerspruch zur Wissenschaft treten. Wissenschaft und Glaube (oder wie ich gerne sage "Hoffnung") widersprechen sich überhaupt nicht. Beide treten miteinander in Beziehung wie Natur und Freiheit (oder Kultur). Im Bereich der durch Naturgesetze durchwirkten Natur handelt der Mensch frei und kann so seinen guten Willen realisieren, der mit einem eventuell existierenden Gott konform geht (harmoniert).
 
müsste ein solches wesen icht uneingeschränkte macht haben? das ist doch schon ein widerspruch in sich. und es ist auch stark zu bezweifeln, dass unsere welt optimal ist bzw. einzigartig. dass wir das nicht anstandslos klären können, liegt sicherlich an unserem so begrenzten intellekt. wir haben nicht ausreichend viele hirnwindungen um alles zu begreifen. ich fahre mit meiner vorstellung von reinem zufall bisher unglaublich gut. es lässt isch so vieles erklären. einen tieferen sinn?..dafür sehe ich keinen bedarf.

wenn ein wesen unsere welt für uns geschaffen hat...warum kontrolliert es uns dann nicht? und hat es dann nciht auch uns geschaffen? das würde bedeuten, dass wir nur gewünschte eigenschaften haben..wir sehen wie wahnsinnig positiv der mensch ist *hust*...dieses wesen wäre folglich entweder bewusstseinsfrei , also zufällig agierend, oder aber sadistisch...einen sadisten muss ich nicht verehren und den zufall auch nicht..er hat schließlich kein gedächtnis
 
Hallo Webster!

Religion ist die Hoffnung darauf, dass es ein göttliches Wesen gibt, dessen wir uns durch unser Verhalten als würdig oder wenigstens nicht unwürdig erweisen können und dass uns aufgrund dieses Verhaltens auch so etwas wie Glück schenken kann.

Da es sich bei dieser Überlegung lediglich - um eine vernünftige - Hoffnung handelt, kann sie nicht im Widerspruch zur Wissenschaft treten. Wissenschaft und Glaube (oder wie ich gerne sage "Hoffnung") widersprechen sich überhaupt nicht. Beide treten miteinander in Beziehung wie Natur und Freiheit (oder Kultur). Im Bereich der durch Naturgesetze durchwirkten Natur handelt der Mensch frei und kann so seinen guten Willen realisieren, der mit einem eventuell existierenden Gott konform geht (harmoniert).

das stimmt so nicht. viele glauben an ein schicksal. schicksal bedeutet, alles ist vorherbestimmt. d.h. irgendein speicher hat bereits ALLE informationen..also auch solche, die erst zukünftig entstehen. das bedeutet, dass diese informationen sich in der zeit rückwärts bewegt haben müssen, also die lichtgeschwindigkeit überschritten haben müssen. dafür gibt es theoretisch nur zwei möglichkeiten:
1. die informationen haben ein wurmloch passiert. das ist unmöglich weil wurmlöcher nach ihrer entstehung schneller wieder zerfallen, als sie mit lichtgeschwindigkeit passiert werden könnten...und die informationen können die vorher noch nicht überschritten haben. es sei denn es ist ein risiges wurmloch...dafür gibt es aber keine ausreichend großen energiefreisetzungen.
2. die informationen haben sich auf eine bestimmte bahn IN einem ausreichend schnell rotierenden schwarzen loch begeben...das würde bedeuten, dass für sie die zeit aufhört zu existieren. sie könnten es also nie wieder verlassen und somit nicht zum speicher gelangen.
somit widerspricht der glaube an ein schicksal der wissenschaft.
 
ich glaube an einen gott, an die wissenschaft und an den freien willen!
und das widerspricht sich für mich überhaupt nicht!

die wissenschaft erklärt uns wie die welt funktioniert (physik, chemie, etc...). da gibt es ja nichts dran zurütteln!

gott ist für mich das was "hinter" allem steht und insofern auch sinngebend!

einen freien willen hat jeder irgendwo, das sieht man schonmal daran dass es atheisten und gläubige gibt😉! jeder halt wie er gewählt hat!

desweiteren verstehe ich nicht warum soviele der meinung sind dass gott und wissenschaft sich widersprechen müssen....es kann doch beides geben!
deshalb heißt es ja auch "natürliches" und "übernatürliches"
ich sehe gott eher als eine erweiterung der wissenschaft!

nur weil man inzwischen weiß wie ein gewitter entsteht oder der menschliche körper funktioniert, ist das doch nicht zwangsläufig ein beweis dafür dass es "kein" höheres wesen gibt!
und solange keiner von den toten zurückkehrt, werden wir auch nicht wissen wie es "tatsächlich" ist!

aber deshalb heißt es ja auch "glaube"!

lg, kena
 
wir haben nicht ausreichend viele hirnwindungen um alles zu begreifen.
Aber dennoch widerspricht die Idee eines Gottes dann der Logik?
Einer nicht begreifbaren Logik?

dieses wesen wäre folglich entweder bewusstseinsfrei , also zufällig agierend, oder aber sadistisch...
Bingo. Das ist das Geheimnis hinter meiner Ideologie.
Der Deismus setzt einen Gott voraus, der nur die Möglichkeiten bietet, nicht aber dein Leben lenkt. Ein sadistischer Gott gehört den Katholiken, allenfalls noch den Atheisten.
Es ist unsere Aufgabe für dieses Leben zu sorgen.
 
Hallo Webster!

ich fahre mit meiner vorstellung von reinem zufall bisher unglaublich gut. es lässt isch so vieles erklären. einen tieferen sinn?..dafür sehe ich keinen bedarf.
An einem zufälligen chaotischen Zusammenprallen von irgendwelchen Atomen und Kleinstteilchen kann sich niemand erbauen. Eine Welt des Zufalls und des Chaos wäre eine öde Wüste. Einer solchen Welt würde man wohl eher das Nichts vorziehen.

Die meisten Atheisten machen sich glaubich nicht hinreichend klar, was eine sinnlose Welt wirklich bedeuten würde. Dazu gehört schon einiges an Phantasie 🙂. Vielleicht ist es daher ein Glück, dass sich die Existenz Gottes weder beweisen noch widerlegen läßt.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
57-55 Was haltet ihr vom Glauben, wie steht ihr dazu? Gesellschaft 194

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben