Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

glauben?!

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Mein Glaube stützt sich auf der Annahme, das die Natur und wir selbst keine natürlichen Wurzeln haben. Der Gedanke, das alles dem Zufall überlassen ist, widerstrebt mir. Da bin ich dann auch gerne etwas an das Schicksal gebunden. Und von der Idee überzeugt, das wir in der bestmöglichen Welt leben - nur diese Möglichkeiten nicht nutzen.

Damit mischt sich zuletzt tatsächlich auch noch die Hoffnung ein, das es eine endgültige, bessere, Gerechtigkeit gibt.


Ach ja, mein Glauben ist der Deismus, gepaart mit etwas Christentum. 😉
 

Hallo Seth,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

^^ keine schlechte antwort.
aber was ist an der wissenschaft schnöde und trostlos?


Bspw: Das Leben nach dem Tode. Laut Wissenschaft kann der Mensch nach seinem Ableben, nichts mehr bewusst wahrnehmen. Wie auch, das Gehirn (unsere Rechenzentrale) ist ja mitgestorben.

Allein dies dürfte doch schon für den einen, oder anderen etwas trostlos erscheinen.

Nun kreiert man sich irgend eine höhere Instanz, der dir das ewige Glück, Leben usw... verspricht und schon schaut das ganze schon etwas fröhlicher aus. 🙂

Velo
 
deismus hab ich noch nie gehört..da muss ich mich als völlig ungebildet outen.
zufall ist aber das einzige konzept, das keine widersprüche zu den wissenschaften erzeugt. und die wissenschaften sind nichts weiter als logik. wie kann etwas der logik widersprechen ohne falsch zu sein?
 
Bspw: Das Leben nach dem Tode. Laut Wissenschaft kann der Mensch nach seinem Ableben, nichts mehr bewusst wahrnehmen. Wie auch, das Gehirn (unsere Rechenzentrale) ist ja mitgestorben.

Allein dies dürfte doch schon für den einen, oder anderen etwas trostlos erscheinen.

Nun kreiert man sich irgend eine höhere Instanz, der dir das ewige Glück, Leben usw... verspricht und schon schaut das ganze schon etwas fröhlicher aus. 🙂

Velo
also ich persönlich bin recht froh, dass ich nicht mitbekommen werde, wie ich ewig in der erde rumliege..wär doch langweilig
 
natürlich ist der glaube ihnen wichtig..aber warum?
naja, ich denke es gibt viele situationen, in denen ein gott eine bereicherung sein kann. z.b. situationen, in denen man ratlos oder einsam ist. der glaube an ein leben nach dem tod würde sicher die meisten beruhigen. und der glaube an einen freien willen gibt den menschen das gefühl, selbstbestimmt zu sein. der glaube an die wissenschaft entsteht vlcht aus dem bedürfnis, die umwelt korrekt einschätzen und erklären zu köennen.
 
deismus hab ich noch nie gehört..da muss ich mich als völlig ungebildet outen.
zufall ist aber das einzige konzept, das keine widersprüche zu den wissenschaften erzeugt. und die wissenschaften sind nichts weiter als logik. wie kann etwas der logik widersprechen ohne falsch zu sein?
mathematik ist logik. andere wissenschaften stützen sich auch auf empirie und die aus empirischen befunden generierten theorien sind "nur falsifizierbar, nicht verifizierbar", denn man kann nie wissen, ob nicht doch irgendwann eine widersprüchliche beobachtung gemacht wird.
es gibt glaub ich nur wenige glaubensrichtungen, die sagen 1+1 = 421.
 
aber nur weil mir das grade passt, nehme ich doch keinen glauben an. ich glaube auch nicht an einen freien willen. aber es würde mir besser gefallen, wenn er frei wäre..dennoch ist es für mich eine irsinnige annahme..daher kann ich daran nicht glauben. ich bezweifle auch sonst, dass menschen mal eben ne religion annehmen, nur weil sie grade ins lebenskonzept passt. vielleicht verstehe ich dich ja falsch
 
mathematik ist logik. andere wissenschaften stützen sich auch auf empirie und die aus empirischen befunden generierten theorien sind "nur falsifizierbar, nicht verifizierbar", denn man kann nie wissen, ob nicht doch irgendwann eine widersprüchliche beobachtung gemacht wird.
es gibt glaub ich nur wenige glaubensrichtungen, die sagen 1+1 = 421.

aber es gibt religionen die etwas allwissendes und unendlich machtvolles postulieren. und das widerspricht schon einfacher physik. und in dem fall, theoretische physik, also solcher, die aus mathematischen betrachtungen heraus entsteht. und die mathematik- mein liebling- betrachte ich als völlig unantastbar. als absolut aber nicht als übermacht
 
aber nur weil mir das grade passt, nehme ich doch keinen glauben an. ich glaube auch nicht an einen freien willen. aber es würde mir besser gefallen, wenn er frei wäre..dennoch ist es für mich eine irsinnige annahme..daher kann ich daran nicht glauben. ich bezweifle auch sonst, dass menschen mal eben ne religion annehmen, nur weil sie grade ins lebenskonzept passt. vielleicht verstehe ich dich ja falsch
ich habe ja auch nicht gesagt, dass menschen sich einfach mal entscheiden, an etwas zu glauben, nur aus welchen bedürfnissen ein glaube vielleicht entsteht.
der glaube an schicksal (unfreier wille) könnte übrigens aus dem wunsch entstehen, keine verantwortung übernehmen zu müssen. übrigens gibt es für den unfreien willen genauso wenig beweise, wie für den freien willen. der glaube an einen freien willen ist nur lebenspraktischer.
letztlich würde es, glaube ich, auch keine rolle spielen, wenn der freie wille widerlegt würde (was unmöglich ist), denn der glaube an selbstbestimmung ist viel zu menschlich, als dass die wissenschaft ihn einfach mal aushebeln könnte.
 
aber was ist an der wissenschaft schnöde und trostlos?

Das würde ein Wissenschaftler auch fragen.

Nunja, was viele nicht auseinander halten können und oftmals Wissenschaft als kalt empfinden ist die Tatsache das sie die Dinge erklären kann, aber den Dingen keine Bedeutung zu messen kann.

Zwei identische Kuscheltiere werden in ihrer Bedeutung differieren wenn der eine im Laden zum Kauf angeboten wird und der andere einen durch die ganze Kindheit begleitet hat.

Die Frage nach der Bedeutung, dem Sinn, dem Warum beantwortet die Wissenschaft nicht. Es ist auch nicht ihre Aufgabe.

An dem Punkt setzen mehr schlecht als recht die Religionen an die einem sozusagen ein Sinnpaket vorsetzen was die Erfahrungen und Eindrücke zusammenfügen soll zu einem in sich stimmigen Bild von der Realität.

Dabei unterscheiden sich zwei Wege, die letztendlich auch bestimmen wer Gläubig wird/bleibt oder nicht.

Einmal gibt es den Weg aus den eigenen Erfahrungen ein Weltbild für sich zu ersinnen. Das ist natürlich nicht einfach und ein Prozess der selbst bis zum Ende des Lebens nicht abgeschlossen sein kann, denn es kommen immer wieder neue Erfahrungen hinzu.

Auf der anderen Seite gibt es fertige Weltbilder an die eigene neue Erfahrungen angepasst werden. Das kann natürlich leicht das Realitätsbild verwässern. Diesen Weg beschreiten viele gläubige Menschen. Solch ein fertiges Bild von der Welt ist natürlich besonders für Menschen attraktiv die viel Schlechtes im Leben erlebt haben. Müssten sie aus ihren eignenen Erfahrungen ein Weltbild konstruieren würden sie womöglich zu dem Schluss kommen das die Welt ein böser Ort ist.

Was in dieser Hinsicht Menschen halt gibt, hat auf der anderen Seite das potenzial gefährlich zu werden weil Dinge auf Vetrauen beruhen die im höchstem Maß Vernunft erfordern.

Insbesondere in monotheistischen Religionen die hierarchisch aufgebaut sind ist es möglich besonders leicht Menschen zu manipulieren.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
57-55 Was haltet ihr vom Glauben, wie steht ihr dazu? Gesellschaft 194

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben