aber was ist an der wissenschaft schnöde und trostlos?
Das würde ein Wissenschaftler auch fragen.
Nunja, was viele nicht auseinander halten können und oftmals Wissenschaft als kalt empfinden ist die Tatsache das sie die Dinge erklären kann, aber den Dingen keine Bedeutung zu messen kann.
Zwei identische Kuscheltiere werden in ihrer Bedeutung differieren wenn der eine im Laden zum Kauf angeboten wird und der andere einen durch die ganze Kindheit begleitet hat.
Die Frage nach der Bedeutung, dem Sinn, dem Warum beantwortet die Wissenschaft nicht. Es ist auch nicht ihre Aufgabe.
An dem Punkt setzen mehr schlecht als recht die Religionen an die einem sozusagen ein Sinnpaket vorsetzen was die Erfahrungen und Eindrücke zusammenfügen soll zu einem in sich stimmigen Bild von der Realität.
Dabei unterscheiden sich zwei Wege, die letztendlich auch bestimmen wer Gläubig wird/bleibt oder nicht.
Einmal gibt es den Weg aus den eigenen Erfahrungen ein Weltbild für sich zu ersinnen. Das ist natürlich nicht einfach und ein Prozess der selbst bis zum Ende des Lebens nicht abgeschlossen sein kann, denn es kommen immer wieder neue Erfahrungen hinzu.
Auf der anderen Seite gibt es fertige Weltbilder an die eigene neue Erfahrungen angepasst werden. Das kann natürlich leicht das Realitätsbild verwässern. Diesen Weg beschreiten viele gläubige Menschen. Solch ein fertiges Bild von der Welt ist natürlich besonders für Menschen attraktiv die viel Schlechtes im Leben erlebt haben. Müssten sie aus ihren eignenen Erfahrungen ein Weltbild konstruieren würden sie womöglich zu dem Schluss kommen das die Welt ein böser Ort ist.
Was in dieser Hinsicht Menschen halt gibt, hat auf der anderen Seite das potenzial gefährlich zu werden weil Dinge auf Vetrauen beruhen die im höchstem Maß Vernunft erfordern.
Insbesondere in monotheistischen Religionen die hierarchisch aufgebaut sind ist es möglich besonders leicht Menschen zu manipulieren.