Und was mir wieder einmal bewusst macht, dass man den richtigen Partner sowieso nicht finden kann, indem man gezielt sucht, sondern sich finden lassen muss. Ich weiss, dass hört sich so was von abgedroschen an, aber ich fürchte genauso ist es aber.
Mir hat das schon immer Probleme gemacht mit dem Finden eines Partners insofern, dass es immer heisst, dass man offen für eine Partnerschaft/Männer um einen herum sein soll, aber andererseits soll man es nicht zu sehr wollen mit der Partnerschaft/Liebe.
Das was Spamburger irgendwo hier mal erwähnt hat, so von wegen, wenn er keine Frau will, dann will er keine, geht mir genauso. Wenn ich keinen Mann will, dann will ich auch keinen und wirke entsprechend abweisend, so abweisend, dass sich eh keiner traut mich anzusprechen. Ich kann einfach nicht sagen, och, ich brauche/will keinen Mann und bin dann trotzdem offen für sie. Bei mir gibt's da nur entweder oder. Ich arbeite dran, aber fühle mich dabei so wie zwei Personen in einer, eben einfach schizophren. Ich kann doch nicht etwas wollen und gleichzeitig nicht. 😕
Das finde ich ja an der Liebe so ärgerlich. In allen anderen Bereichen kann man sagen, ach, wenn du wirklich was willst, dann arbeite eben hart daran es zu bekommen, mach' dieses und jenes und dann bekommt man es auch mit hoher Wahrscheinlichkeit, nur gerade in der Liebe funktioniert das gar nicht. Das macht es meiner Meinung nach so kompliziert.
Man soll offen für die Liebe sein oder dann auch wieder nicht; da frage ich mich immer, na, was denn nun? Hüh oder Hott?😕