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Was ist mit dem Bedürfnis nach Liebe? Bei dieser Kindergärtnerin und bei dir? Was mit Partnerschaft? Ehe? Traust du dir das zu und traut sich deine Bekannte das zu?
Nochmal zur Würde des Menschen: was magst du an der Kindergärtnerin, wie schätzt du sie als Mensch ein oder interessiert dich in erster Linie nur ihr Bezug auf dich also jobmäßig als verfügbare Pussy? Ich vermute schon.
Bist du hier ehrlich zu dir selbst und auch zu dieser Frau?
Kommt es dir nicht ein wenig komisch vor dass ihr ne Geschäftsbeziehung habt die daraus besteht dass sie dir die Nudel poliert?
das waren noch Fragen an dich Springer. DAzu würde mich deine Antwort interessieren.
keine Antwort bisher?
@EuFrank...es gibt aber moralische Vorschriften z.B in der christlichen Religion und ich denke die Mehrheit der Menschheit braucht auch an sich klare Vorschriften.
Moral betrifft ja auch Rechte oder sagen wir Verhaltensweisen und was geht und was nicht....nicht im juristischen aber im moralischen Sinn.,..z.B recht auf Sex etc. und hier braucht und gibt es juristische und auch moralische Vorschriften. Im Gesetz , StGB z.B regelungen zur Freiwilligkeit von Sex und Strafbarkeit bei sexueller Nötigung etc.
Auch unser Privataleben ist an sich durchreguliert mit Rechtsvorschriften und moralischen Regeln die an sich wie Vorschriften wirken. Einen geistig reifen Menschen zeichnet aus, dass er diese Regeln gar nicht braucht da ein lebendiges und entwickeltes Gewissen diesen Job erledigt.
So wie Schiller sagte: wohl denen die es drauf haben Notwendigkeiten (Regeln Strukturen = moralische Vorschriften) zu eigenem Willen zu erklären..so vom Inhalt her nur damals anders ausgedrückt. Also freiwillige Selbstkontrolle in Sachen Triebregulierung z.B..da die Vernunft das ja an sich gebietet und logisch ist dass das regelfreie Ausleben seiner Triebhaftigkeit auch zu Schäden führen kann. Insofern hast du natürlich Recht dass für eine frei gewählte Moral Vorschriften von außen nicht so gut sind aber Moral wirkt an sich oft wie ne gewisse Vorschrift durch die Unterscheidung moralisch/unmoralisch. Mit dieser Unterscheidung wird Verhalten bewertet und geordnet.
Im juritischen Bereich gibt es an sich keine direkten Verbote sondern eher regulierende Gesetze.
Verbote (du sollst nicht...) und Gebote (du sollst...) gibt es klar in der Bibel...und diese ist ja an sich kein Gesetztestext sondern ein Religionsbuch das moralische Gebote und Verbote enthält. Auch in Bezug auf Rechtliches wie Eigentumskrams (du sollst nicht klauen) etc.
Was Moral angeht so reguliert an sich die Gesellschaft und z,B gesellschaftliche Wertung und auch Gesetze die menschliche Sexualität.
Gesetze sind ja auch keine direkten Verbote sondern sowas wie regulierende Strukturen. Man kann ja an sich machen was man will aber wenn man Gesetze dabei bricht dann wird das sanktioniert. Das gilt genauso im Straßenverkehr wie im Geschlechtsverkehr.
Wo genau jeweils Schädigung anfängt ist natürlich in psychischer Hinsicht beim Geschlechtsverkehr bei Prostitution (also auf der vorwiegend unfreiwilligen Basis) schwierig zu sagen.
Aber die Fakten sprechen für sich...vgl. wikipedia-Artikel:
Prostitution
insbesondere der Punkt unten zu Prostitution und psychischer Störung.
Ich für meinen Teil würde daher als Mensch mit lebendigem Gewissen ein wenig vorsichtig und umsichtig sein und genau abwägen auf welche Art und Weise ich meinen natürlichen menschlichen Bedürfnissen nach Sex z.B nachgehe.
Weiter unten im wiki-Artikel steht auch noch was zur Prostitutionssituation in Deutschland.
Da gibt es an sich im Großen und Ganzen in Sachen Pornografie und Prostitution nicht großartig irgend etwas schön zu reden. Klar gibt es das Grundgesetz und darin steht auch was zur Würde des Menschen...und der im Männerhardcorpornos dargestellte Sex ist meiner Ansicht nach würdelos genauso wie generell der 'Verkauf von Körpern würdelos ist.
Somit kann ich nicht erkennen worin die Würde bei Ausübung von Sex in Pornografie oder Prostitution liegen könnte.
Oder in welchem Gesetz steht was zum Recht einer temporären oder dauerhaften sexuellen Besitzstandsnahme zu Körpern?....außer in alten Bibeltexten....
Zur Freiwilligkeit und freiem Willen...fraglich ob freier Wille bei missbrauchten Frauen vorliegt, die aufgrund PTBS masochistisches und autoaggressives Zwangsverhalten entwickelt haben und sich prostituieren. Klar gibt es auch Ausnahmen aber generell gehe ich unter Vernunftaspekten davon aus dass eine einigermaßen gesunde und vernünftige Frau andere Jobs wählt...zumindest auf längere Sicht. Es gibt ggf Frauen die den Job phasenweise ausüben und sich dann anderweitig orientieren.
Mit Hinweis aufs Grundgesetz Recht auf Privatheit etc zu zeigen und dabei den Würdeaspekt aus zu lassen ist natürlich ein wenig einseitig.
Alles fließt ineinander und man muss im Grunde gar nix...man kann natürlich zwischen Recht und Moral unterscheiden aber das ist ja nur eine Unterscheidung um sich Sachverhalte gedanklich klar zu machen. In Wirklichkeit ist alles, auch Recht und Moral eng verknüpft und beides dient der Regulierung der Gesellschaft.
Ein generelles Recht alles zu tun was man will und wie man es will existiert nicht. Ich sehe auch nirgendwo in den Gesetzestexten weder im GG noch BGB oder StGB oder moralischen Bereichen ein Recht auf den Kauf von Körpern in Hinsicht auf die Befriedigung seiner Grundbedürfnisse.
In alten Bibeltexten stand da doch was zu den Frauen, dass diese den Männern untertan sein sollen.....nuja...fraglich ob das noch ins moderne Moralverständnis passt und an sich hat das Grundgesetz es ja auch anders verfasst.....gottseidank bzw ungott und menschvernunftseidank....
Mein Motto: müssen muss man gar nix, können kann man vieles, wollen oft noch viel mehr, aber ob man davon dann immer alles umsetzen kann und sollte ist ne ganz andere Frage.
In diesem Sinne: Frohes Neues Jahr!
😉
Tyra