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Pornographie/Prostitution - Pro/Contra

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Frank hast du dafür eine Quelle, dass es 99 % der Frauen keinen Spaß macht - und welche Gründe sind das, die den Spaß verhindern?

Ich kenne einige - und die diskutieren das ganz anders - so wie jeder andere Job mal keinen Spaß macht so auch der - allerdings sind sie keinem Zuhälter gegenüber verpflichtet, sondern machen das in die eigenen Tasche.

Das kann ich voll und ganz bestätigen. Ich bin mit einer Prostituierten befreundet. Sie ist ausgebildete Kindergärtnerin. Hätte also keinerlei Probleme, eine andere Arbeit zu bekommen. Sie hatte sich auch schon mehrfach vorgenommen, aufzuören. Aber dann macht sie doch immer weiter, obwohl sie inwzischen 35 ist.

Sie arbeitet selbständig in einer eigenen Wohnung und ist niemandem gegenüber rechenschaftspflichtig, versteuert ihre Einnahmen und lässt sich regelmäßig vom Gesundheitsamt untersuchen. Wer will kann sich die Untersuchungsergebnisse von ihr zeigen lassen.

Es ist bei diesem Thema so, dass man keinerlei allgemeingültige Aussagen treffen kann. Es gibt nicht die Prostituierte. Die Spannbreite ist riesig: Von der illegal hier lebenden und von einem Zuhälter ausgebeuteten Bordsteinschwalbe über solche Frauen wie meine Freundin bis hin zur Edelhure, die nur Hausbesuche macht, mit dem Taxi vorfährt und 700 € pro Stunde kassiert.

Wer sich wirklich über das Thema informieren will, lese das Buch:

"Lass dich verwöhnen" von Tamara Domentat.

Es ist leider vergriffen, aber in jeder guten Bibiliothek zu finden.
 
zwischen wollen und können gibt es Unterschiede - ich wollte hier auch in meinem Wohngebiet ein Gewerbe aufmachen - bei den Auflagen habe ich es dann gelassen - und es war nur eine Beratungspraxis mit Büroräumen.

also so einfach ist das nun nicht.

und wenn - dann kommen die ganzen Nachbarn heimlich über den Gartenzaun *gggg*
Bei Dir nicht über den Gartenzaun.

Hhm, ich bekam das anders mit und hätte Dich gerne zu einer "Feldstudie" in der Grossstadt eingeladen. Krime.
LG
LK
"Krime"- dat war denglisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Menschen sind unterschiedlich. Das ist bei Prostituierten genauso.
Während ich persönlich welche kenne aus meiner Drogenzeit, die das alle widerlich und abstoßend fanden,
gibt es genauso welche, die das wie einen normalen Job machen.

Meine persönliche Meinung dazu ist, daß man bzw. frau sehr abgebrüht oder besser gesagt abgestumpft sein muß, um so etwas Intimes wie Sex mit jedem Kerl von der Straße zu machen. Und das kann man nicht schönreden, es gibt nicht nur nette, frischgewaschene Freier.
Die Ekelgrenze muß niedrig sein, als Voraussetzung, um diesen Job gerne zu machen.

Eben alles Einstellungssache..
 
pro und contra????

ohje, ich weiß nicht ob man das so beantworten kann!

also pro:

manche prostituierte müssen nicht hungern und werden evtl sogar reich!
männer die keine abkriegen oder sexuell unbefriedigt sind können ihre intimen wünsche ausleben!

kontra:


wahrscheinlich gehen mehr männer fremd als dies tun würden, wenn es keine prostituierten gäbe!
die übertragung von geschlecktskrankheiten ist halt doch irgendwo noch sehr groß, besonders wenn "mann" ungeschützten sex hat und danach zu seiner frau ins bett steigt...
und natürlich ist auch immer eine kriminelle energie dabei und das risiko von gewaltausübung, die kein mensch mehr steuern kann!

---------------------------

ich persönlich habe verständnis dafür, wenn man als frau sich lieber prostituiert als auf der straße zusitzen...!
wenn jdn das freiwillig macht, obwohl er nicht müßte ist das sein bier und geht mich nichts an!

wobei es mich schonmal interessieren würde was daran toll ist wildfremden, evlt hässlichen, steinalten und möglicherweise perversen männern den eigenen körper benutzen zusassen...!

lg, kena
 
Menschen sind unterschiedlich. Das ist bei Prostituierten genauso.
Während ich persönlich welche kenne aus meiner Drogenzeit, die das alle widerlich und abstoßend fanden,
gibt es genauso welche, die das wie einen normalen Job machen.

Meine persönliche Meinung dazu ist, daß man bzw. frau sehr abgebrüht oder besser gesagt abgestumpft sein muß, um so etwas Intimes wie Sex mit jedem Kerl von der Straße zu machen. Und das kann man nicht schönreden, es gibt nicht nur nette, frischgewaschene Freier.
Die Ekelgrenze muß niedrig sein, als Voraussetzung, um diesen Job gerne zu machen.

Eben alles Einstellungssache..

Es stimmt, was du bezüglich der Drogenabhängigen sagst: Sie ekeln sich. Das merken die Kunden und bleiben weg. Sie sind nun darauf angewiesen, den Rest (eklige, ungewaschene usw.Kunden) zu bedienen und ekeln sich noch mehr.

Die richtige H*** macht es gern und hat Spaß dabei. Auch das merken die Kunden und kommen in Scharen. Sie kann es sich also leisten, die o. g. ekligen Kunden wegzuschicken. Keine H*** muss einen bestimmten Kunden bedienen. Auch nicht als Angestellte in einem Bordell.

Die Gegner der Prostitution beziehen sich immer nur auf die Drogenabhängigen, die Geld beschaffen müssen und dazu mit dem Abschaum der Kunden vorlieb nehemen müssen.
 

(...)
Meist wird es so sein, dass sie dies unter einem gewissen finanziellen Druck tun oder dazu gezwungen werden.
Es ist klar unter aller Menschenwürde, zu so einer Tätigkeit gezwungen zu werden.

Daher sollte man aus Gründen der Humanität eine gewerbsmäßig organisierte Prostitution verbieten, wie es vorbildlich Norwegen gemacht hat.

Wer sich für Prostitution ausspricht, sollte sich mal fragen, warum dieselbe so stark mit Kriminalität ("RotlichtMilieu") verbunden ist.

Wenn jetzt das Argument kommt "Wenns den Frauen aber Spass macht?" dann sage ich: OK, dann sollen die aber für ihren Spass nicht auch noch Geld verlangen. Der Faktor Geld muss einfach aus diesem Geschehen eliminiert werden.

Nochmal: 99 % aller Prostituierten haben daran keinen Spass.


Also erst mal, dass 99 % der Frauen keinen Spaß haben, weißt du woher? Recherche im Mileu? Ich weiß, wo man sich so eine Meinung holt. Wenn man es ganz besonders billig haben will, geht man in die Puffs mit Zwangsprostitution, die es leider immer noch gibt. Ist das auch Quelle deiner Erkenntnisse?


Prostitution ist deshalb so eng mit Kriminalität verknüpft, weil es Jahrhunderte illegal war. Genau aus dieser Illegalität hat man die Frauen jetzt rausgeholt und damit ist die Branche auch um einiges besser geworden.


Wenn die Frauen es aus Spaß machen, sollen sie es doch umsonst machen, schreibst du. Das ist nicht dein ernst, oder? Hey, ich hab auch Spaß daran, Bücher zu schreiben. Soll ich sie in Zukunft kostenlose Exemplare an meine Leser schicken, weil ich mich bei der Arbeit nicht quälen muss? 🙄


Und dass die Frauen das nur wegen dem Geld machen. Wie viele unglückliche Verkäuferinnen und Zahnarzthelferinnen gibt es? Fragt da irgendjemand, ob die Frauen das nur wegen dem Geld machen? Nein, da dürfen sie sich gerne prostituieren.

Im Sexgewerbe ist es deshalb etwas Anderes, weil einige ewig Gestrigen Sex für etwas Schmutziges halten. Die katholische Kirche lässt grüßen.


Weißt du, woran die Prostitution wirklich krankt? An Freiern, die es möglichst billig haben wollen und dann auf den Straßenstrich gehen und da Minderjährige und Drogenabhängige F***** und am besten noch ohne Gummi. Weitere Aufklärung wäre dringend nötig, damit die Männer kapieren, dass man für gute Ware auch gutes Geld zahlen muss. Man muss die Prostitution aus ihrer Schmuddelecke herausholen und zu einem fairen Gewerbe machen.


Ein weiteres Problem ist, dass die Frauen nicht einfach aussteigen können, weil sie im Gewerbe eine Unmenge Geld verdienen. Und wer möchte schon von 3.000 Euro und mehr im Monat in Hartz IV rutschen? Und warum rutschen sie finanziell so ab? Weil die Moralapostel das nur als Rumbumsen sehen und nicht als Beruf, für den man zum Beispiel sehr gute Kommunikationsfähigkeiten braucht, und darum finden dann solche Frauen keinen Job.


Um es mal auf den Punkt zu bringen. Du maßt dir wieder mal an, dir ein Urteil über Leute zu bilden, mit denen du gar nichts zu tun hast und über die du nichts weißt, als irgendwelche dummen Kilschees.

Ich habe eine Freundin, die als Prostituierte gearbeitet hat und über die ich andere kenne. Unter denen ist keine dabei, die mit ihrem Job Probleme hat. Das ist immer nur die moralinsaure Gesellschaft, die ihnen das Leben schwer macht.

Was glaubst du wohl, warum Frauen wie Felicitas darum gekämpft haben, die Prostitution aus der Illegalität zu holen? Eben damit die Arbeitsbedingungen besser werden. Und hast du dich ausgiebig mit den Bedingungen vorher und nachher beschäftigt? Kannst du dir da überhaupt ein Urteil erlauben?

Ich kenne einige Frauen, für die der Job eine Berufung ist. Von mir aus sollen sie ihn doch machen. Und wir als Gesellschaft haben die Pflicht, diesen Job so sicher wie möglich zu machen und das passiert nicht, indem man die Prostitution verbietet.


http://www.sexworkerinnen.at

Dieses Forum kann ich dir empfehlen. Da kannst du mit den Sexworkerinnen reden statt nur über sie. Die werden dir gerne Rede und Antwort stehen, wie sich ihre Arbeitsbedingungen verbessert haben, seitdem die Prostitution nicht mehr illegal ist. Nur so bekommt man nämlich eine fundierte Meinung und muss nicht über Menschen herziehen und sie erniedrigen, von denen man eigentlich überhaupt nichts weiß außer mediengepuschtem Blödsinn.


Tuesday
 
Es stimmt, was du bezüglich der Drogenabhängigen sagst: Sie ekeln sich. Das merken die Kunden und bleiben weg. Sie sind nun darauf angewiesen, den Rest (eklige, ungewaschene usw.Kunden) zu bedienen und ekeln sich noch mehr.

Die richtige H*** macht es gern und hat Spaß dabei. Auch das merken die Kunden und kommen in Scharen. Sie kann es sich also leisten, die o. g. ekligen Kunden wegzuschicken. Keine H*** muss einen bestimmten Kunden bedienen. Auch nicht als Angestellte in einem Bordell.


Springer, ich weiß ja nicht, wo du wohnst..,
aber hier in München kämpfen die Nutten um jeden Freier.
Und die wenigsten können sich aussuchen, wen sie bedienen oder nicht.
Das Gewerbe wird immer härter und schwerer, seit immer mehr Frauen aus dem Ostblock nahezu alles für ein paar Euro machen.

Die meisten sitzen stundenlang nur rum und warten auf Freier und nehmen dann natürlich jeden, der kommt.

Das Bild von der wählerischen glücklichen H*** stimmt nicht, wenn dann in Einzelfällen vielleicht, und wenn es vor allem nebenberuflich ist
 
gibt es wirklich frauen für die der job eine berufung ist?
dass man es aus der not heraus macht kann ich nachvollziehen....aber eine berufung??
 
Ja, die Damen aus dem ehemaligen Ostblock sind ein Problem. Müßte man daher eigentlich nicht für einen Mindestlohn für Prostituierte kämpfen?
 
Im Sexgewerbe ist es deshalb etwas Anderes, weil einige ewig Gestrigen Sex für etwas Schmutziges halten. Die katholische Kirche lässt grüßen.


Tuesday

Ich finde nicht, daß jeder von gestern ist, für den Sex etwas einzigartiges ist, das ich nur mit der Person, die ich liebe, teile.
Und schmutzig oder besser ausgedrückt, entwertet, wird er erst dadurch, daß es nur noch um reine Triebbefriedigung geht, egal mit wem
 
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