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Boshaftigkeit – wie entsteht sie, was bringt sie?

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Als reiner "Gutmensch" kommt man zwangsläufig auch nicht unbedingt weit, es ist also daher vielleicht ehr die Frage, in welchen Situationen und unter welchen Begebenheiten man sich warum / wie verhält.


Ich würd mal für mich meinen:
ich ziehe meine Grenzen, um mich - wenn notwendig - selbst zu schützen. Und ansonsten lasse ich meine Mitmenschen leben, ganz wie sie es wollen.

Oftmals erlebe ich, dass jemand sagt: dem gönn' ich das! Oder: die ist wie ihre Muttter!... oder so in der Art...

Wie kann man sich zu solchen Äusserungen hinreissen lassen? Ich bin der Meinung: jeder wird mal vom Leben eingeholt. Da muss ich gar nix dazu tun! Negative Emotionen verschwenden soviel Energie!!!
Nee, ich gefall mit Sicherheit auch nicht jeden, kann trotzdem mit mir zufrieden sein. Also toleriere ich andere auch. Sofern sie eben nicht in meinen Schutz-Kreis kommen. Aber bis dahin kommt kaum jemand. 😉
 
Ich würd mal für mich meinen:
ich ziehe meine Grenzen, um mich - wenn notwendig - selbst zu schützen. Und ansonsten lasse ich meine Mitmenschen leben, ganz wie sie es wollen.

So sehe ich es eigentlich auch - aber wenn mir etwas wirklich wert und wichtig ist, nehme ich auch in Kauf dass jemand anders einen gewissen Nachteil hat bzw. bekommen könnte durch meine Handlung.

Beispielsweise hab ich mir hier im Berufsleben mal ein spezielles Arbeitsgebiet unter den Nagel gerissen bzw. von einem anderen Kollegen gemopst als der krank war, um meine Stellung hier zu stärken und unentbehrlicher zu sein. Hat gewirkt...

Oftmals erlebe ich, dass jemand sagt: dem gönn' ich das! Oder: die ist wie ihre Muttter!... oder so in der Art...

Da stecken meist ältere Geschichten hinter solchen Äußerungen, meinst du nicht auch?

Wie kann man sich zu solchen Äusserungen hinreissen lassen? Ich bin der Meinung: jeder wird mal vom Leben eingeholt. Da muss ich gar nix dazu tun! Negative Emotionen verschwenden soviel Energie!!!
Nee, ich gefall mit Sicherheit auch nicht jeden, kann trotzdem mit mir zufrieden sein. Also toleriere ich andere auch. Sofern sie eben nicht in meinen Schutz-Kreis kommen. Aber bis dahin kommt kaum jemand. 😉

Na ja, ob jeder mal eingeholt wird...es gibt sicher auch nicht wenige Arschgeigen, die mit ihren Methoden ein Leben lang perfekt durchkommen und keine Retourkutsche erhalten. Mit solchen "Schubladen" a lá "Jeder bekommt was er verdient" tue ich mich etwas schwer, weil ich an Gerechtigkeit im Leben nicht sooo unbedingt wirklich glaube...
 
So sehe ich es eigentlich auch - aber wenn mir etwas wirklich wert und wichtig ist, nehme ich auch in Kauf dass jemand anders einen gewissen Nachteil hat bzw. bekommen könnte durch meine Handlung.


Leider ist es bei mir eher so, dass ich, wenn mir JEMAND wichtig ist, meine Grenzen lockere. Damit bekommt derjenige allerdings die Gelegenheit, mir eins drauf zu ziehen...🙁
Naja, aber ich lerne täglich dazu! 😉

Beispielsweise hab ich mir hier im Berufsleben mal ein spezielles Arbeitsgebiet unter den Nagel gerissen bzw. von einem anderen Kollegen gemopst als der krank war, um meine Stellung hier zu stärken und unentbehrlicher zu sein. Hat gewirkt...

Hm, das ist doch aber nicht zwingend boshaft, oder?🙄


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Na ja, ob jeder mal eingeholt wird...es gibt sicher auch nicht wenige Arschgeigen, die mit ihren Methoden ein Leben lang perfekt durchkommen und keine Retourkutsche erhalten. Mit solchen "Schubladen" a lá "Jeder bekommt was er verdient" tue ich mich etwas schwer, weil ich an Gerechtigkeit im Leben nicht sooo unbedingt wirklich glaube...


Das mit dem Einholen passiert meist später. Ich kenne einzelne Fälle, deren Leben ziemlich einsam zu Ende gegangen ist. In schwierigen Zeiten trennt sich meist die Spreu vom Weizen. Und irgendwann ist man nicht mehr jung und schön und begabt und erfolgreich und gesund....

🙂
 
Leider ist es bei mir eher so, dass ich, wenn mir JEMAND wichtig ist, meine Grenzen lockere. Damit bekommt derjenige allerdings die Gelegenheit, mir eins drauf zu ziehen...🙁
Naja, aber ich lerne täglich dazu! 😉


Macht das nicht jeder? Ich meine, mehr Nähe und Vertrauen zulassen, je besser man sich kennenlernt? Mein Beitrag war auch nicht unbedingt auf nahestehende Personen bezogen sondern ehr allgemein gesellschaftlich. 😉

Hm, das ist doch aber nicht zwingend boshaft, oder?🙄

Nö, ehr clever, würd ich sagen... 😀

Boshaft...wie definiert man das denn überhaupt? Diese duale Sicht "gut & böse"...damit tu ich mich schwer. Verhalten ist meist von der Situation abhängig und je nach dem kann ein Verhalten einerseits "gut" anderseits "böse" rüberkommen. Ist alles relativ.

Das mit dem Einholen passiert meist später. Ich kenne einzelne Fälle, deren Leben ziemlich einsam zu Ende gegangen ist. In schwierigen Zeiten trennt sich meist die Spreu vom Weizen. Und irgendwann ist man nicht mehr jung und schön und begabt und erfolgreich und gesund....

Vielleicht war es denjenigen, deren Leben am Ende so einsam endete, ziemlich Recht so. Viele haben damit gar kein Problem und leben lieber alleine (und verbittert...) als ihr eigenes Verhalten je in Frage zu stellen. Das ist dann eben deren Preis, den sie gerne zahlen...sofern sie es denn überhaupt als Preis ansehen bzw. empfinden

😉
 
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Macht das nicht jeder? Ich meine, mehr Nähe und Vertrauen zulassen, je besser man sich kennenlernt? Mein Beitrag war auch nicht unbedingt auf nahestehende Personen bezogen sondern ehr allgemein gesellschaftlich. 😉

Jaaaaaaaaaaaaa! ;-)



Nö, ehr clever, würd ich sagen... 😀
Ist nicht von der Hand zu weisen...

Boshaft...wie definiert man das denn überhaupt? Diese duale Sicht "gut & böse"...damit tu ich mich schwer. Verhalten ist meist von der Situation abhängig und je nach dem kann ein Verhalten einerseits "gut" anderseits "böse" rüberkommen. Ist alles relativ.

Stimmt. Niemand - oder kaum jemand - ist NUR böse oder NUR gut. Es sind einzelne Sichtweisen mit daraus resultierenden Handlungen und Entscheidungen, die diese Einstufung zustande kommen lassen. Und es gibt eben Menschen, die überwiegend nur sich sehen, im kleinen, vielleicht ganz privaten Bereich trotzdem ihre Stärken haben. Bloß dass die restliche Menschheit davon nix sieht. Ich weigere mich jedenfalls, jemanden als komplett "böse" einzustufen. Eher kommt da noch Dummheit ins Spiel. Dummheit ist gefährlich, weil sie oft Einsicht und Veränderung unmöglich macht.



Vielleicht war es denjenigen, deren Leben am Ende so einsam endete, ziemlich Recht so. Viele haben damit gar kein Problem und leben lieber alleine (und verbittert...) als ihr eigenes Verhalten je in Frage zu stellen. Das ist dann eben deren Preis, den sie gerne zahlen...sofern sie es denn überhaupt als Preis ansehen bzw. empfinden

😉


Lila
 
Wobei sich dahinter auch oft nur ein Hilferuf verbirgt nach dem Motto: "Man hat mir weh getan und mich enttäuscht, jetzt mach ich es genauso, rabäääh!" 🙄

*kleineskindstampfendaufdembodentritt* :mad:

Das traurige ist nur: Die Leute machen sich damit noch mals Feinde und kriegen dann wieder "vom Leben" quasi eins aufn Deckel.
 
Das traurige ist nur: Die Leute machen sich damit noch mals Feinde und kriegen dann wieder "vom Leben" quasi eins aufn Deckel.

Ja, kann man so sehen. Zumindest versauen sie sich die Möglichkeit, bessere Leute kennenzulernen, mit denen sie positive Kontakte machen könnten und ihr Weltbild wieder entsprechend positiver gestalten. Quasi wie ein Rattenschwanz. 😉
 
Ja, kann man so sehen. Zumindest versauen sie sich die Möglichkeit, bessere Leute kennenzulernen, mit denen sie positive Kontakte machen könnten und ihr Weltbild wieder entsprechend positiver gestalten. Quasi wie ein Rattenschwanz. 😉
Wieso sollten sich denn die "besseren Leute" angegriffen fühlen?
 
Zumindest versauen sie sich die Möglichkeit, bessere Leute kennenzulernen, mit denen sie positive Kontakte machen könnten und ihr Weltbild wieder entsprechend positiver gestalten.
Vorausgesetzt man möchte das überhaupt.

Böse zu sein kommt einer Sucht gleich, der man mehr und mehr nachhängen möchte. Selbst wenn es aus einer Enttäuschung resultiert. Von anderen dann dafür abgelehnt zu werden ist wie eine Belohnung.
 
Eigentlich ist es eh schwer greifbar, in Kategorien wie "gut" und "böse" zu denken halte ich eigentlich für unglücklich bzw wenig differenziert. Das sollte man nur in extremsituationen wo der gegenüber wirklich grundlos einem schaden will. Schwarz weiss denken sollte man vermeiden. Meine "Böse" Beiträge waren daher mehr Probaganda.
 
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