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Mein langjähriger Lebenspartner ist verstorben!

Vampi

Mitglied
Ich bin untröstlich! Nach 25 gemeinsamen Jahren, immer durch dick und dünn gegangen und immer zusammen, ist mein langjähriger Lebenspartner an der gräßlichen Krankheit Krebs vor 4 Wochen gestorben. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen! Ich weiß nicht ein und aus, fühle mich hilflos... leer, ausgebrannt, gelähmt. Eine unendliche Trauer hat mich befallen, ich kann nicht mehr klar denken und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Vergrabe mich zu Hause, mag nicht unter Menschen sein, bin todtraurig, und jeder Gedanke ist bei meinem geliebten Partner. Er ist viel zu früh gegangen, und hat so gekämpft, wollte mich nicht allein lassen. Wer kann mir Ratschläge und Hilfe geben, wie ich damit umgehen kann???? Ich weiß einfach nicht weiter! Eure Vampi
 
wie jung bist du,dein aussehen
bist doch nicht alleine auf der welt
geh vor die ...da gibts gleichgesinnte
tröste dich ,es war doch auch erlösung für ihm,

so ist das leben und es geht weiter
so oder so


ach wo wohnste??schreib mal
 
wie jung bist du,dein aussehen
bist doch nicht alleine auf der welt
geh vor die ...da gibts gleichgesinnte
tröste dich ,es war doch auch erlösung für ihm,

so ist das leben und es geht weiter
so oder so


ach wo wohnste??schreib mal

Ja, hallo Du 🙂, danke für die Nachricht. Das sagt sich so einfach, das Leben geht weiter, aber WIE????? Kein Tag vergeht, ohne Wasserfälle von Tränen, kein Tag vergeht ohne tiefen unheilbar empfundenen Schmerz, an dem jeglicher Lebensmut dich verläßt und nichts mehr einen Sinn macht.

Ach ja, ich bin aus MAGDEBURG.

Liebe Grüße

von einem 43jährigen todtraurigen Vampi
 
Liebe Vampi,

ich würde dich gerne mal umarmen und halten und bitte weine, weine, schreie alles raus. Ich halte dich!

Es tut mir so leid, wie schrecklich ist das denn.
Auch wenn es das Leben ist. Irgendwann werden wir alle sterben, früher oder später, klar. Aber wir haben nicht gelernt damit umzugehen.

Ich finde gar nicht die rechten Worte und weiß auch nicht richtig was ich dir raten kann.

Gib dir Zeit, lasse der Trauer ihren Raum.

Es ist wirklich so, daß es mit der Zeit besser wird, auch wenn du das jetzt noch nicht glauben kannst.

Grade heute bin ich aus verschiedenen Gründen auch traurig. Unter anderem, weil heute der Geburtstag meiner ersten großen Liebe ist, mit ihm verbrachte ich viele Jahre und wunderschöne.
Er ist auch gestorben.

Ein kleines bisschen kann ich nachvollziehen, aber dir den Schmerz nicht nehmen.

Es tut mir sehr leid.

Denke froh an ihn, er möchte nicht, daß du so traurig bist.

Und er ist eh immer bei dir!

Sorry, ich weiß es nicht besser.


Ganz liebe Grüße und ganz viel Trost von mir

Omana
 
Liebe Vampi,
es gibt keinen Trost... :wein:
als meine kleine Schwester gestorben ist, war ich jahrelang todtraurig. Es dauert lange. Und bei dem Lebenspartner, mit dem man wirklich jeden Tag verbracht hat, ist es nochmal extra schmerzhaft. Du hast Dein Sein mit ihm geteilt. Deine Seele war mit ihm verwoben.
Jetzt, wo er gestorben ist, mußt Du Dein Selbst erstmal wieder neu definieren. Deine Sichtweisen - der Tod tritt hinzu, Trauer, Leid, Schmerz, alles, was man sonst gerne wegdrängt.
Dieses Selbst-wieder-zusammensetzen dauert seine Zeit und erfordert viel Kraft. Diese Kraft kommt erst, wenn irgendwann der Zeitpunkt da ist, wo man nicht mehr nur weinen kann, wo es einfach nicht mehr geht.
Ich wünsche Dir, daß Du es aushälst und irgendwann ein kleiner Sonnenstrahl Dein Herz berührt!
:blume: Alles Liebe von Indianerin
 
Liebe Vampi,

ich würde dich gerne mal umarmen und halten und bitte weine, weine, schreie alles raus. Ich halte dich!

Es tut mir so leid, wie schrecklich ist das denn.
Auch wenn es das Leben ist. Irgendwann werden wir alle sterben, früher oder später, klar. Aber wir haben nicht gelernt damit umzugehen.

Ich finde gar nicht die rechten Worte und weiß auch nicht richtig was ich dir raten kann.

Gib dir Zeit, lasse der Trauer ihren Raum.

Es ist wirklich so, daß es mit der Zeit besser wird, auch wenn du das jetzt noch nicht glauben kannst.

Grade heute bin ich aus verschiedenen Gründen auch traurig. Unter anderem, weil heute der Geburtstag meiner ersten großen Liebe ist, mit ihm verbrachte ich viele Jahre und wunderschöne.
Er ist auch gestorben.

Ein kleines bisschen kann ich nachvollziehen, aber dir den Schmerz nicht nehmen.

Es tut mir sehr leid.

Denke froh an ihn, er möchte nicht, daß du so traurig bist.

Und er ist eh immer bei dir!

Sorry, ich weiß es nicht besser.


Ganz liebe Grüße und ganz viel Trost von mir

Omana

Liebe Omana,

ich danke Dir für die herzlichen und warmen Worte!!! Doch, sie tun mir sehr gut..... Genau das tue ich auch, ich weine, wenn mir danach ist (und das ist sehr oft!), ich lasse den Gefühlen freien Lauf, rede mit meinem Partner, habe immer ein kleines Bild dabei, nehme ihn sozusagen überall mit hin, nur, um ihn bei mir zu haben. Klingt verrückt, hilft aber, wenn auch nur ein ganz klein wenig. Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, daß man noch so viele Pläne hatte, man wollte sich noch so viele Wünsche erfüllen, so viel zusammen erleben, gemeinsam unternehmen. Es war Pflegegeld beantragt, ich hätte die Pflege übernommen natürlich, und für Abwesenheitsfälle hätte ich eine Krankenpflege engagiert. Aber es sollte nicht sein..... Die Genehmigung des Pflegegelds kam, als mein Partner schon verstorben war :-(((((((((((((((((((((((((((((((((
Wenn man so viele Jahre durch dick und dünn gegangen ist, so viel gemeinsam durchgestanden hat, darunter auch viele schwere und böse Dinge..... das schweißt unendlich zusammen. Ich für mich kann sagen, mein Partner ist ein Teil von mir und ich bin ein Teil von ihm. Er meinte immer: Meine andere Hälfte... wenn er von mir sprach....
Liebe Omana, laß auch Du Dich ganz fest in die Arme schließen und Dir von Herzen danken für Deine mitfühlenden Worte!!!
Auch für Dich alles Liebe und Gute!!!!!

Vampi
 
Liebe Vampi,
es gibt keinen Trost... :wein:
als meine kleine Schwester gestorben ist, war ich jahrelang todtraurig. Es dauert lange. Und bei dem Lebenspartner, mit dem man wirklich jeden Tag verbracht hat, ist es nochmal extra schmerzhaft. Du hast Dein Sein mit ihm geteilt. Deine Seele war mit ihm verwoben.
Jetzt, wo er gestorben ist, mußt Du Dein Selbst erstmal wieder neu definieren. Deine Sichtweisen - der Tod tritt hinzu, Trauer, Leid, Schmerz, alles, was man sonst gerne wegdrängt.
Dieses Selbst-wieder-zusammensetzen dauert seine Zeit und erfordert viel Kraft. Diese Kraft kommt erst, wenn irgendwann der Zeitpunkt da ist, wo man nicht mehr nur weinen kann, wo es einfach nicht mehr geht.
Ich wünsche Dir, daß Du es aushälst und irgendwann ein kleiner Sonnenstrahl Dein Herz berührt!
:blume: Alles Liebe von Indianerin

Liebe Indianerin,

ich danke Dir für Deine mitfühlenden, warmen Worte! Du schreibst ganz richtig, man war eine Einheit, man gehörte einfach zusammen IM DOPPELPACK! Jetzt fehlt eine gewaltige Hälfte, und mit der übriggebliebenen ist derzeit nicht viel anzufangen, der Schmerz sitzt sehr sehr tief, die Kraft ist aufgebraucht beim tagtäglichen Kampf meines Lebensgefährten gegen diese schreckliche Krankheit. Ich hatte die Kraft, ihn aufzumuntern, ihm Mut zu machen, uns auszumalen, was wir alles unternehmen werden, wenn er wieder zu Hause ist, wir würden ganz andere Prioritäten setzen und das, was wirklich wichtig ist im Leben, dem Vorzug geben. Ich hatte die Kraft, bis zum letzten Atemzug bei ihm zu sein, ihm noch immer Mut zuzureden... aber jetzt, da er von mir gegangen, ist auch keine Kraft mehr da... kein Wille, das Leben wieder neu zu definieren, kein Lebenswille mehr. Ich wünsche mir oft, einfach tot umzufallen oder morgens nicht mehr aufzuwachen, um diesen seelischen tiefsitzenden Schmerz nicht mehr zu spüren, um bei ihm sein zu können......

Man hört immer wieder im Leben, daß der Tod zum Leben gehört wie die Geburt, ja.. so weit - so gut. Aber wenn die Situation eintritt, weiß man nicht, wie man damit umgehen soll, weil man nicht gelernt hat, damit umzugehen, da hast Du absolut recht, Indianerin!
Ich glaube, daß die Zeit der reinen Trauer und des Schmerzes noch sehr lange anhalten wird, und ich bin mir nicht sicher, ob ich irgendwann einmal wieder Kraft haben werde weiterzumachen.....

Viele liebe Grüße, Indianerin.... und alles Gute für Dich!!!

Vampi
 
Liebe Vampi!
Welche Gefühlslagen überrollen Dich gerade? Vielleicht hilft es Dir, hier ein bischen davon zusammenzufassen? Um Dich zu ordnen?
Oder ist Dir das alles zu viel?
Ich bin sehr zögerlich, weil ich weiß, daß der Trauerprozeß bei jedem Menschen anders abläuft und Du Dich ja noch in der "akuten" Trauer befindest und alles unendlich schmerzt und nichts tröstet...
Bei mir war es so, daß ich fühlte, daß ich den Schmerz unbedingt behalten, hegen und pflegen wollte, weil ich wußte, daß ich, solange ich mich in diesem Schmerz befinde, eine Verbindung zu meiner Schwester hatte und ich hatte Angst vor dem Verlust dieses starken Gefühls...
Es ist so schwer, solche Emotionen in Worte zu fassen... vielleicht vestehst Du ein bißchen, was ich meine...😱
Ich denke an Dich und sende Dir Kraft!
Alles Liebe von Indianerin
 
wie jung bist du,dein aussehen
bist doch nicht alleine auf der welt
geh vor die ...da gibts gleichgesinnte
tröste dich ,es war doch auch erlösung für ihm,

so ist das leben und es geht weiter
so oder so


ach wo wohnste??schreib mal

Sorry, aber dieses Posting find ich einfach nur völlig daneben... für mich liest sich das so wie "er ist tot, hey, nimm mich!"... und das ist nun definitiv nicht tröstlich für jemanden, der nach 25 gemeinsamen Jahren den geliebten Partner verloren hat.
 
Hallo Vampi,
ich kann sehr gut nachempfinden wie Du Dich jetzt fühlst.
Mein Mann ist im Mai diesen Jahres mit 29 Jahren an einer Autoimmunerkrankung gestorben. Wir waren 11 Jahre zusammen. Es kommt mir so vor als sei ich gar nicht in der Realität angekommen. Als stehe ich neben mir.
Mit einem Schlag wurde einem das Wichtigste im Leben genommen. Alles ist auf einmal anders, verzweifelt habe ich versucht alles festzuhalten, Dinge genauso zu machen wie immer, um dann schmerzlich festzustellen, dass nun alles anders ist - dass nichts mehr je so sein wird wie damals-als ER noch da war.
Die Trauer geht seltsame Wege mit Einem. Ich wünsche Dir, dass Du Deinen Gefühlen Ausdruck verleihen kannst und viel Kraft diesen Weg zu gehen, auch wenn es sich für Dich wahrscheinlich so anfühlt, als gehst Du nicht, sondern wirst gegangen.

Alles Liebe- eine Gleichgesinnte
 

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