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Welche Note braucht man im Studium?


Ab welcher Note kann man sagen, man hat "erfolgreich" studiert?
Muss eine 1 vor den Komma stehen? Welche Zahl darf nach den Komma noch stehen?
Ab welcher Note ist man nur noch mittelmaß, ab wann disqualifiziert eine Note den Bewerber für den Arbeitsmarkt?
Ab welcher Note muss man sich schämen?
Bis zu welcher Note kann man im privaten Umfeld noch etwas über die Studienleistung erzählen, ab wann wird man ausgelacht?
 
Zunächst solltest Du Dir verinnerlichen, dass man nicht für andere, sondern für sich selbst studiert. Weiterhin wird ein Mensch nicht immer in bzw. an Noten gemessen.
Ich für meinen Teil sehe bereits ein abgeschlossenes Studium als Erfolg, den es zu würdigen gilt. Mit ner 1 oder 2 vor dem Komma kann man gut leben, bei mehr würde ich mich fragen, woran es denn gelegen hat, denn da stecken dann auf jeden Fall persönliche Dinge dahinter. Schlechter als drei kann man ein Studium meiner Meinung nach nicht abschließen, da die Abschlussarbeit incl. Verteidigung mind. 50% der Endnote ausmacht und ich niemanden kenne, der auf seine Diplomarbeit bzw. Bachelorarbeit eine drei bekam. Ich denke mal, hinter Deiner Frage steckt ein ganz anderes Problem!
 
Welche Note man "braucht" ist pauschal nicht zu sagen.
Wenn du auf den Arbeitsmarkt anspielst:
Das ist von Fach zu Fach unterschiedlich.
Eine 3 als Abschlussnote in Biotechnologie ist wohl am Arbeitsmarkt besser einzuschätzen als eine 1 in Antiker Geschichte.

Und ob du privat ausgelacht wirst, hängt ja wohl davon ab mit wem du redest.
Wenn du mit einem Haufen karrieregeiler Aufsteiger redest wirst du ein anderes Echo erhalten, als wenn du mit einer Gruppe altkluger Humanisten sprichst, die das Eintauchen in ein Fachgebiet als Selbstverwirklichung sehen.
 
Hallo Gast!

Das liegt wohl sehr am Fach. Bei Jura gibt es glaubich ziemlich genaue Vorstellungen vom Wert einer Note. Bei Theologie dürfte es wohl nur aufs Bestehen ankommen. Ich habe noch nie von einem Pfarrer gehört, der mit seiner Examensnote prahlte 🙂.

Im Großen und Ganzen würde ich das mit den Noten aber etwas lockerer sehen. Das Bestehen eines Studiums finde ich viel wichtiger.

Man sollte sich vielleicht eher vor dem Studium darüber Gedanken machen, welches Studium überhaupt sinnvoll ist. Und welche Alternativen man mit einem nicht so guten Abschluss hat.
 
Naja - eine gute Note ist natürlich immer gut 😉 . Für das Berufsleben spielt es aber nur bedingt eine Rolle:

Wenn du z.B. an der Uni oder im wissenschaftlichen Bereich bleiben willst ist eine gute Note (1 bis 2) sehr gerne gesehen. In manchen Studiengängen sollte man auch promovieren, damit die Chancen steigen (Biologie und Chemie z.B.).

Wenn du raus in die freie Wirtschaft gehen möchtest, dann spielen Noten zwar auch eine Rolle, aber es ist eher wichtig, was für Schwerpunkte du im Studium gelegt hast und was für ein Typ Mensch du bist. Deine Endnnote ist vielleicht gar nicht so gut, aber in dem Fach warst du besonders gut und genau das wird für den Job grade gebraucht UND dann bist du auch noch wahnsinnig sympatisch...sowas ist da viel wichtige (meint auf jeden Fall der Personalmensch hier wo ich arbeite und ich hab die Erfahrung auch machen können).
 

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