1. Lege ich hiermit einen Eid ab, dass ich das o.g. Zitat nicht verändert habe. Es wurde also in dieser Form von Dir geschrieben.
Diese Aussage besagte keineswegs, dass ich für die Abschaffung des Geldes und für die Wiedereinführung des Tauschhandels bin, so wie du es interpretiert hast. Und zu dieser Aussage stehe ich nach wie vor, das ist meine Meinung, damit musst du leben.
Ein besseres und vor allem nachhaltiges Geldsystem ist durchaus möglich, es ist aber politisch aber zur Zeit noch nicht durchsetzbar und eben auch noch nicht gewollt, weil dann halt einige verzichten müssten, die davon heute noch reichlich profitieren.
2. Ich gebe zu, die "einseitige Geldvermehrung und Verarmung auf der anderen Seite" ist noch nicht eingetreten, wird deiner Meinung nach aber zwangsläufig durch "die vorgenommenen Veränderungen am Geldsystem" eintreten.
Das ist schon längst eingetreten und nimmt auch immer mehr Fahrt auf, das muss es auch in diesem System. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Das ist längst kein Geheimnis mehr. Wenn du das ausblendest, dann bist du für mich ein Ignorant. Auch die Staatsverschuldung geht ja im Endeffekt irgendwo hin, das wird ja irgendwo anders akkumuliert, und das bezahlen wir im Endeffekt ohnehin ja alle!
Falls Du noch Lust hast, richtig zu diskutieren, also mit Argumenten und nicht mit langatmigem Geschwafel.
Schon wieder eine Abwertung.
🙄 Ist das deine Form der Argumentation? Lass mal, das ist nicht mein Niveau, mich auf so etwas einzulassen.
A. Welche Veränderungen am Geldsystem wurden neulich vorgenommen ( oder ist unser Geldsystem vielleicht schon eh und je das Gleiche = )
Dafür bräuchtest du dich nur ein wenig mit der jüngeren Geschichte beschäftigen, dann hast du Material genug. Wenn du bis zur Gründung der deutschen Nation 1871 zurückgehst, das reicht völlig aus. In der Geschichte des US-Kapitalismus gab es immer wieder in zyklischen Abständen gravierende Zusammenbrüche des Geld- und Bankensystems, und somit auch der Wirtschaft. Der letzte Fall war der sogenannte Schwarze Freitag Ende der 20. Jahre, der eine weltweite Wirtschaftskrise auslöste.
Auch Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zum 1. Weltkrieg gab es bereits in den USA eine sehr brisante Wirtschaftskrise mit einem rapiden Zerfall der Wirtschaft und der Banken. Auf wunderliche Weise wurden beide Krisen vor allem ja postum erst durch den Ausbruch der beiden Weltkriege und den dadurch erforderlichen Wiederaufbau gelöst. Aber bis dahin wurde das Volk erstmal brutal enteignet.
Hierzu gibt es auch eine sehr brilliante deutsche Verfilmung über die damalige Bankenkrise in Form eines Dokumentarfilms vom ZDF, aus dem Jahre 1966, mit dem Namen "Der schwarze Freitag". Der die Irrationalitäten des Finanzsystems und dessen Art und Weise der Geldvermehrung wunderbar anhand der Fragen der amerikanischen Senatoren über das Wirken eines Finanzhais erklärt. Mit Curd Jürgens in der Hauptrolle, der diese Rolle als gewissenloser Geldmanager auch sehr überzeugend darstellt.
Wenn dir die sehr gravierenden Veränderungen innerhalb des Bankensystems, und vor allem bei der der Aufsicht darüber, nicht hinlänglich bekannt sind, wie die teilweise Privatisierung der staatlichen Hoheit der Geldaufsicht durch die FED, als auch bei den Veränderungen der früher vorhandenen Gelddeckung, von der Silberdeckung über die Golddeckung bis letztendlich gar keine Deckung mehr vorhanden gewesen ist, außer den Schulden auf der anderen Seite der Vermehrung des Geldes, dann kannst du das System auch gar nicht verstehen.
Das Finanzsystem, so wie es heute existiert, war ebenfalls starken Veränderungen unterworfen. Bretton Woods, ein System, das eine Art Kontrolle darstellen sollte, wurde beerdigt. Heute wird vielfach auch gar nicht mehr aufgrund von realen Werten spekuliert, sondern rein psychologisch, über Zukunftsprognosen, also rein spekulativ und abgehoben von der tatsächlichen Produktion von tatsächlichen Werten. Kein geringerer als der der Spekulant und Milliardär George Sores warnt seit Jahren vor dieser Entwicklung, an der er selbst reich geworden ist.
B. Wie führt das aktuelle Geldsystem zu einer einseitigen Geldvermehrung und Verarmung auf der anderen Seite.
Dazu gibt es Material ohne Ende, damit könnte ich dich regelrecht bombardieren. Da du aber eh zur Abwertung neigst, nenne ich dir nur mal zwei seriöse TV-Quellen. Denn es ist zum Glück nicht so, dass die regulären Medien ihrem Informationsauftrag gar nicht mehr nachkommen:
YouTube - Der Schein des Geldes 1 von 9
YouTube - Der Schein Trügt - Der Preis Des Geldes 1/6.avi
Hier wird, wie bei zahllosen anderen Webseiten auch, die Zinsproblematik sehr gut erklärt:
http://www.geldsystem.de/die-zinsproblematik.html
C. Beweise, dass weder die Einkommensverteilung noch die Steuerpolitik einen Einfluss auf die Geldvermehrung und die Verarmung auf der anderen Seite haben.
Viel Spass dabei.
Wie kann man nur so voller Hohn sein, unglaublich.
😕 Du bestehst anscheinend nur aus nackten Zahlen, oder? Die Sorgen der Menschen und Existenzängste sind dir wohl völlig schnuppe, oder?
Ich gehöre selbst schon längst zu den Verlierern dieser famosen Geldpolitik. Und das nur, weil ich leider nicht gesund bin und deswegen auch längst weitgehend ausgeschlossen bin vom gesellschaftlichen Leben. Aufgrund der damit verbundenen Verarmung. Aber treibe es ruhig weiter mit dem Hohn, ernst nehmen kann ich dich damit ganz gewiß nicht mehr.
Es gibt längst immer mehr Menschen, die sich große Sorgen um ihre/unsere Zukunft machen, die so einiges endlich hinterfragen, was hier beim Geldsystem nicht stimmt. Und das bestimmt nicht nur aus Spaß, sondern aufgrund von längst bestehenden Leid und Existenzsorgen. Das Problem betrifft ohnehin den Großteil der Bevölkerung, das müssen immer mehr Menschen erfahren, die aber dann auch allmählich aufwachen. Du bist halt noch nicht soweit...
Ich muss dir vor allem gar nichts beweisen. Für mich bist du ein Ignorant, der die bestehenden Probleme nicht wahrhaben will in seiner heilen Welt der Zahlen. Vermutlich, weil es dir zur Zeit noch gut geht und weil du nicht wahrhaben willst, dass es inzwischen immer mehr Sorgen bei vielen anderen Menschen um dich herum gibt. Schlaf meinetwegen weiter, ich kann dir nur wünschen, dass es für dich nicht ein allzu hartes Aufwachen gibt irgendwann.
Zum Glück gibt es eine Menge Leute inzwischen, denen es auch noch gut geht, die aber trotzdem längst den Finger an die sich immer deutlicher zeigenden Wunden dieses Systems legen. Selbst Insider, die an der Ausbeutung selbst mehr oder weniger beteiligt sind oder waren, packen inzwischen aus. Ganz einfach deswegen, weil sie es einfach mit ihrem Gewissen auch gar nicht mehr vereinbaren können, was um sie herum alles an Ungerechtigkeiten passiert.
Und damit verlasse ich jetzt endgültig die "Diskussion". Schon aufgrund der für mich ohnehin nicht wirklich vorhandenen Diskussionsgrundlage. Und weil von dir anstatt Argumenten stets auch nur weitere Abwertungen zu vernehmen sind. Und weil deine abwertende Art so etwas wie eine ernsthafte Diskussion auch gar nicht erst zuläßt.