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Welches Gehalt ist aus Eurer Sicht viel oder wenig ?

Ich hab auch studiert, werde aber nie auch nur ansatzweise so viel verdienen 😀

Ich will gar nicht neidisch sein (naja ein bisschen 😀), nur mit dem Verdienst kann man doch sehr zufrieden sein. Deine Ausgaben zeigen aber doch wie leicht man auch große Summen monatlich ausgeben kann und Geld ausgeben alleine scheinbar nicht glücklich macht. Und einmal mehr zeigt es auch, dass "viel" relativ ist 🙂
Na ja, wenn zwei Personen von 4.700 € netto leben sollen und man zur Miete wohnt, finde ich es sooo viel auch nicht. Wäre ich verheiratet (für Kinder bin ich leider eh zu alt), hätte ich mit Familienzuschlag für den Ehepartner und dank Steuerklasse 3 (derzeit Steuerklasse 1) an die 5.000 € netto (wobei ich jetzt aber nicht weiß, ob der Partner dann in der Krankenversicherung bei mir mitversichert werden könnte und inwieweit sich das auf die Höhe des Krankenversicherungsbeitrags auswirken würde oder ob er in seiner Krankenversicherung bleiben müsste). 4.700 € netto dürften es für zwei Personen aber wohl mindestens sein. Mit einem Partner, der - warum auch immer - kein eigenes Einkommen hat, kann man davon zwar ganz gut leben, aber auch keine Riesensprünge im Sinne eines Luxuslebens machen, finde ich. Auch dann kann man sich noch längst nicht alles leisten. Also das Dasein eines Menschen, der als Millionär im Geld schwimmt, sieht bestimmt noch anders aus.

Zufrieden sein kann man damit allerdings schon, da gebe ich dir Recht. Die meisten Menschen müssen mit weniger Geld auskommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, wenn ich verheiratet wäre, würde ich wesentlich höher liegen als € 4.700,-, aber andererseits würden 2 Erwachsene auch mehr Geld benötigen als ich und ein Teenager. Das einzig Gute in meinem Leben ist, dass ich allein über mein Gehalt verfügen kann. Dafür ist alles andere besch....
Aber wie ich schon sagte: Riesensprünge sind nicht drin. Es ist schon angenehm, den Pfennig nicht umdrehen zu müssen, aber außer meinen (zwangsweisen) shoppingtouren leiste ich mir keinen Luxus. Naja, vielleicht noch, dass ich jede Ferien in den Urlaub fahre.
Aber meckern kann ich natürlich nicht. Das wäre wirklich vermessen, weil es für uns beide schon sehr großzügig ist.
Wenn ich nicht so viel Rücklagen bilden würde wegen dem geplanten Eigenheim wäre es sogar sehr üppig, aber ich will es ja auch nicht raushauen. Und wegen meinen shoppingtouren habe ich sowieso ein schlechtes Gewissen. Passiert leider immer in meinen manischen Phasen. Edy hat mich da zu Recht schon ein wenig gerüffelt.
 
Also mein Mann ist Alleinverdiener da ich schon länger krank und ohne Einkommen bin (bis auf ein paar Einnahmen aus unregelmäßigen Kunstverkäufen). In der Regel leben wir von 2600€ netto. Es reicht uns völlig. Wir wüssten gar nicht, wass wir mit noch mehr Geld anstellen sollen. Für das Lebensnotwendigste wie Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Klamotten... brauchen wir gerade mal um die 1000€. Der Rest wird halt gespart oder für andere Dinge ausgegeben. Für unsere doch recht teuren Hobbys geben wir schon 200-300€ aus oder manchmal noch mehr.
 
Ich habe einen Vergleich was andere in meinem Beruf verdienen.

Das sind bei allen zwischen 1700 Euro und 1800 Euro brutto monatlich bezogen auf eine 20-Stunden-Woche.

Insofern wäre alles drunter für mich wenig.
 
Wenn ich die hohen Gehälter hier sehe, werde ich nachdenklich. Mich würde interessieren, welche Abschlüsse diese haben und welchen Beruf sie ausüben.
Verwundert mich auch, dass sie das Geld dennoch als "knapp" für eine Person empfinden oder als geradezu ausreichend.

Ich kenne Anwälte bzw. Studienfreunde, die verdienen 2.500 €. Jetzt tun die mir irgendwie leid.
 
@ diabolo

Mein Leben war nicht immer so, deshalb bin ich ja jetzt auch so zufrieden. Ich hatte Zeiten der Arbeitslosigkeit, eine Scheidung mit einem hungrigen Kind, kein Geld und viele Schulden dazu. Bin nachts aufs Feld und habe für mein Kind Kartoffeln, Gemüse bzw. Salat gestoppelt.

Ich konnte mich mit den Jahren erst frei schwimmen und habe dann meinen jetzigen Mann kennengelernt. Wir haben uns den jetzigen Lebensstandard schwer erarbeitet. Darauf bin ich sehr stolz.

Deshalb sage ich allen jungen Menschen immer wieder, macht eine solide Ausbildung. Das ist so wichtig. Auch wenn schwere Zeiten kommen, man darf niemals aufgeben.

Mich interessiert stark, was eine "solide" Ausbildung ist für dich? Ich kenne viele Leute die eine solide Ausbildung haben, aber wenig verdienen, trotz Studium.
Also, welche solide Ausbildung ist für dich ein Garant für einen hohen Verdienst?
 
Wenn ich die hohen Gehälter hier sehe, werde ich nachdenklich. Mich würde interessieren, welche Abschlüsse diese haben und welchen Beruf sie ausüben.
Verwundert mich auch, dass sie das Geld dennoch als "knapp" für eine Person empfinden oder als geradezu ausreichend.

Ich kenne Anwälte bzw. Studienfreunde, die verdienen 2.500 €. Jetzt tun die mir irgendwie leid.

Dann sind das nicht die besten Anwälte.
 
Wenn ich die hohen Gehälter hier sehe, werde ich nachdenklich. Mich würde interessieren, welche Abschlüsse diese haben und welchen Beruf sie ausüben.
Verwundert mich auch, dass sie das Geld dennoch als "knapp" für eine Person empfinden oder als geradezu ausreichend.

Ich kenne Anwälte bzw. Studienfreunde, die verdienen 2.500 €. Jetzt tun die mir irgendwie leid.

Achso sorry, hatte vergessen, meinen Beruf hinzuschreiben.

Bin selbst Jurist 😉 da geht weit mehr als 2500.
Es ist leider, wie so oft, eine Sache der Zielstrebigkeit, des Abschlusses, der Noten, der Wochenstunde (70 Stundenwoche - 10.000 Euro Einstiegsgehalt. Normal in der Branche der großen Kanzleien). Verständlich, dass das auch nicht jeder will.
 
Ich bin Volljuristin im höheren Verwaltungsdienst, 53 Jahre alt, 41-Stunden-Woche, seit mittlerweile 9 Jahren in Besoldungsgruppe A 16, unverheiratet, ohne Kinder und in der Endstufe meiner Besoldungsgruppe angelangt. Ich verdiene nur unwesentlich weniger als ein Vorsitzender Richter am Land- oder Verwaltungsgericht (R2-Besoldung). Es gibt aber auch Vorsitzende Richter am OLG oder OVG oder Richter an noch höheren Gerichten (BVerwG, BGH oder gar am BVerfG), die verdienen natürlich mehr. Ebenso hohe Beamte der B-Besoldung. Dahin werde ich aufgrund meiner zurückhaltenden Art nicht mehr kommen. Bei mir kann von "EDEKA" (Ende der Karriere)😉 ausgegangen werden.

Es ist alles relativ. Ich bin mir nie sicher, ob ich im Vergleich zu anderen Juristen mit dem zufrieden sein kann, was ich beruflich erreicht habe. Vor allem deshalb, weil ich trotz meiner Zurückhaltung eine sehr gute Schülerin war (Abi 1982 mit 1,6 - damals wurden einem die Einser-Abiturnoten noch nicht so nachgeschmissen; außerdem hatte ich auch keine Laberfächer im Abitur, sondern Deutsch, Englisch, Mathematik und Philosophie) und beide Staatsexamina trotz extremer Prüfungsangst immerhin mit glatt "Befriedigend" (7,74 und 8,08 Punkte) bestanden habe. Andere Leute mit schlechteren Noten, aber größerer Klappe, Extravertiertheit, aus besserem Elternhaus, wahrscheinlich auch mit unbeschwerterer Kindheit und Jugend, als ich sie hatte, und mehr Glück im Privatleben treten selbstsicherer auf, sind vermutlich auch stressresistenter und kommen weiter. Das ist frustrierend, auch wenn ich mit meinem Geld auskomme.

Eine 70-Stunden-Woche würde ich allerdings auf keinen Fall wollen; mit reicht der Stress in meinem Vollzeitjob angesichts dessen, was ich privat über Jahrzehnte an Sorgen hatte, schon voll und ganz. Man lebt nur einmal, und ich finde nicht, dass man ausschließlich lebt, um zu arbeiten. Viele von denen mit 70-Stunden-Woche werden vielleicht noch nicht mal ihren 50. Geburtstag erleben, weil sie angesichts des Stresses vorher schon an einem Herzinfarkt oder ähnlichem gestorben sind. Hat es sich dann gelohnt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Gehalt ist nicht alles 😀

Es gibt so viel mehr, was bei einem Job zählt, vor allem:
- Zufriedenheit
- Sicherheit

Ein Freund von mir hat über 10 Jahren in der IT Branche gut verdient, mit Firmenwagen und allem drum und dran. Dann ist er zu einem öffentlichen Dienstherren (Stadtverwaltung) gewechselt, wo er nur noch ein Drittel verdient, ABER sicherer Job, geregelte Arbeitszeiten und fester Arbeitsplatz.

Selbst für 5.000 € würde ich nicht gerne 24 Stunden erreichbar sein, in ganz Deutschland arbeiten müssen und jeden Tag kaputt und unzufrieden nach Hause kommen.
 

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