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Ein großer Teil deutscher Schüler versagt kläglich

  • Starter*in Starter*in EuFrank
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Ich kenne die deutsche Mentalität. Glaubst Du wirklich, dass es von Vorteil ist, wenn man sich irgendwo als Pakistani bewirbt? Du glaubst, das wäre nur ein Vorurteil?

Ja ich glaube dass, das ein Vorurteil ist.

Und das entspricht einem eher sowieso düsteren Bild, dass Du von Deutschland hast.

Ausserdem geht es in diesem Thread gar nicht darum.

Das ist völlig am Thema vorbei.
 
Meine Erfahrungen sind so:
Kinder, die in einem gesunden Umfeld (Gewichtung Elternhaus) aufwachsen haben im allgemeinen keine Probleme mit unserem Schulsystem (obwohl es ganz sicher nicht perfekt ist.).
Kinder, die darauf aufbauend gelernt haben, mit dem Angebot an Freizeitaktivitäten sinnvoll umzugehen, haben in der Regel keine Probleme durch den Konsum von Computerspielen, TV etc.
Sie haben also gelernt ihre Entscheidungen zu prüfen und abzuwägen.
Allerdings sehe ich auch, dass die Zahl der Elternhäuser, die kein ideales Umfeld für Kinder darstellen, zunehmen. Dadurch entstehen zunehmend auch Wohngebiete, in denen sich solche Umfelder konzentrieren bzw. formieren sich Schulklassen, in denen sich die Sprößlinge aus schwierigen Haushalten sammeln. Hier ist bei zu hoher Konzentration von diesen "Fehlstartern" - egal wie gut oder schlecht ein Schulsystem ist - kein sinnvoller Unterricht mehr möglich. Darum sehe ich das Schulsystem nur als sekundäre Baustelle, denn es ist zuweilen traurige Realität, dass häufig Kinder eingeschult werden, die sich kaum oder gar nicht in der Landessprache verständigen können. Ich meine hier keinesfalls nur Kinder von Eltern, die aus einem anderen Land eingereist sind, sondern sehr häufig auch Kinder aus dem eigenen Lande.

Die Gesellschaft kann diese Probleme nur versuchen lösen, wenn sie massiv in die Schutzzone "Elternhaus" eingreift. Also die Rechte und die Autorität der Eltern massiv beschneidet. Das schadet aber unweigerlich den Familien, bei denen alles im grünen Bereich liegt. Zudem werden hierbei schnell Rufe nach "totaler Kontrolle" bzw. "Kindesenteignung" etc. laut. Daher sind die Versuche von Seiten der Gesellschaft ( Gott sei Dank ) eher von Hilflosigkeit geprägt und in ihrer Wirkung eher kontraproduktiv.

Darum denke ich (meine persönliche Meinung) dass das Problem von Seiten der Gesellschaft nicht zu lösen ist. Es liegt in der Verantwortung jeder einzelnen Familie, ob sie sich für den unbequemen Weg "Etwas zu tun" entscheidet, oder sich ganz dem Fernsehprogramm widmet. Die Entscheidungsfreiheit liegt beim Einzelnen. Niemand zwingt Menschen sich Interessen hinzugeben, die den Geist verdummen lassen. Im großen und Ganzen werden wir, solange die persönliche Freiheit des Einzelnen gewahrt bleiben soll, das Problem nicht lösen. Wir können nur lernen zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die kein Interesse an Bildung und eventuell an Verantwortung haben.
 
Deutschland investiert im Vergleich zu den anderen OECD-Ländern immer weniger in Bildung. Obgleich alle Politiker immer wieder beteuern, wie wichtig Bildung sei, geschieht nichts. Obwohl die Arbeitslosigkeit bei Akademikern sehr viel geringer ist, deren Einkommen und Steuerabgaben sehr viel höher als der Durchschnitt liegen. In Deutschland haben gerade einmal 24 Prozent der 25-34-Jährigen eine Hochschulausbildung. In Frankreich sind dies 41 Prozent, in Belgien oder Australien 42 Prozent oder in Kanada 56 Prozent. Auch in Japan oder Südkorea haben mehr als die Hälfte eines Jahrgangs einen Hochschulabschluss, in Russland ist es die Hälfte. Durchschnittlich sind es 35 Prozent. Bildungsministerin Schavan kommentiert unverdrossen: "Wir haben unser Geld richtig ausgegeben."
Quelle: Telepolis knews: Deutschland ist kein Bildungsland mehr
Was mich allerdings an Beiträgen dieser Art stört: Die Anzahl derer, die studieren, sagt noch nichts über die Qualität des Studiums aus.
 
Das macht Deutschland mit Absicht. Schließlich braucht man ja auch "dümmere" für die Billigjobs und am Band. Deshalb gibt man das Geld lieber den Banken, statt es in Bildung zu investieren.
 
Und wieviele Schüler könnten zur Schule gehen und tun es erst gar nicht?

Man kann anbieten , was man will, wenn es nicht genutzt wird ist es sinnlos.
 
Die schüler in deutschland wissen die schule garnicht zu schätzen
ich habs doch selber erlebt man geht jahre lange wiederwillig zur schule und hatt überhaupt keinen bock aber wenn man dann mal in das berufsleben kommt würde man alles dafür tuhn wieder diese zeit zu ereben aus dieser kein bock einstellung geht danach hass und scheinbare perspektivlosigkeit hervor dan lernt man leute kenn die sich genauso fühlen wie du und so geht es immer weiter villeicht ist man noch vorbestraft hatt den realschulabschluss nicht geschafft und schon kann man nurnoch aufn bau gehn (was nicht abwertend gemeint ist)

Eine besserungsmöglicht ist sogut wie unmöglich politiker versuchen immer auf einer wellenlänge mit jugendlichen zu sein aber sie kriegen von klein auf mit wie den eltern die kohle aus der tasche gezogen wird und man hatt dan von anfang an keine lust sich mit der ganzen rechtsmarterie auseinanderzusetzen wofür man dan im alter büsen muss

Um etwas besser zu machen müssten Eltern von der geburt an regelmäßig überwacht werden und im endeffekt geht jeder jugendliche so oder so seinen eigenen weg man kann höchsten als elternteil immerwieder türen öffnen und bereitstellen

Eine Wegweisende erfahrene stimme spielt eine sehr große rolle sprich ein Dominantes Elternteil ist sehr hilfreich. Also meistens können nur die Eltern dafür sorgen wie ihr Kind aufwächst.
 
Eine Wegweisende erfahrene stimme spielt eine sehr große rolle sprich ein Dominantes Elternteil ist sehr hilfreich. Also meistens können nur die Eltern dafür sorgen wie ihr Kind aufwächst.
Danke für Deinen Beitrag, hallo187!

Ich habe den vielleicht wichtigsten Satz von Dir zitiert. Man kann sich auch in diesem Land auf niemanden verlassen, schon gar nicht auf Politiker wie Schavan etc.! Parteien verfolgen ja in unserem Land hauptsächlich das Ziel der Selbsterhaltung und Eigenbereicherung ihrer Mitglieder.

Die Eltern sind in meinen Augen auch ganz wichtig. Alleine durch ihre gutes oder schlechtes Vorbild prägen sie ihre Kinder ungemein.

Was ich mir noch wünschen würde und was im Bereich des Möglichen aus der Sicht der Eltern liegt: Mehr Kontakt zu den Lehrern und den Eltern der Mitschüler!

 

Mehr Kontakt zu den Lehrern

Also wenn ich ehrlich bin, nach den Erfahrungen die ich in den 10 Jahren Schule meiner Tochter mit Lehrern gemacht habe, vermeide ich weitgehenst den Kontakt mit ihnen.
Am Anfang der Schulkarierre meiner Tochter habe ich mir noch eingebildet ein Gespräch würde etwas bringen aber es hilft nichts.
Ich gehe zu jeden Elternabend, jeden Elterngesprächstermin, habe bis vor einem Jahr 2 Mal im Jahr noch Einzeltermine vereinbart und musste immer wieder, bis auf ganz wenigen Ausnahmen, die Erfahrung machen, ein Lehrer hat eine Meinung die Stimmt und alles andere stimmt eben nicht.
 
Hallo Bonus!

Natürlich wären auch Gespräche mit mehreren Eltern zusammen mit dem Lehrer gut. Problematisch daran ist nur, dass der Lehrer leicht in eine Kritik- und Unterlegenheitsposition dabei kommt.

Aber so wie jetzt üblich, ist es auch irgendwie zu wenig. Ein Elterngesprächsabend verläuft heutzutage wohl so ab, dass man sich jedes Halbjahr einmal nur mit dem Klassenlehrer trifft. Das ist zu wenig.
 
Danke für Deinen Beitrag, hallo187!

Ich habe den vielleicht wichtigsten Satz von Dir zitiert. Man kann sich auch in diesem Land auf niemanden verlassen, schon gar nicht auf Politiker wie Schavan etc.!

Was hat das damit zu tun, dass die Schüler teilweise einfach das Schulangebot einfach nicht annehmen, wie hallo187 das ganz gut beschrieben hat?

Die Politiker können auch nicht jeden einzelnen zur Schule bringen und nicht alle Eltern, die Ihr Kind nicht zur Schule schicken, besuchen.


Die Eltern sind in meinen Augen auch ganz wichtig. Alleine durch ihre gutes oder schlechtes Vorbild prägen sie ihre Kinder ungemein.

Hauptsächlich.

Was ich mir noch wünschen würde und was im Bereich des Möglichen aus der Sicht der Eltern liegt: Mehr Kontakt zu den Lehrern und den Eltern der Mitschüler!

Ich kenne viele Lehrer die den Kontakt suchen, allerdings wollen die Eltern den nicht.

Was sollen sie da machen?
 
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