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aktuell: ARD Reportage über kik!

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hab mich mal ein wenig umgeschaut wo lewis und esprit
so produzieren,tja 😉

nur der endkunde zahlt deutlich mehr 😕

kami
 
Mich nervt diese reflektorisch moralische Entrüstung, v.a. ohne überhaupt gewillt zu sein, die Zusammenhänge zu verstehen zu versuchen.

Wenn man alles unter den Menschenrechten, Tier- und Umweltschutz betrachten wollte, dürfte man überhaupt nicht mehr konsumieren bzw. könnten die wenigsten das bezahlen. Also ich jedenfalls nicht. Und ich arbeite, verdiene recht gut, bin aber weit von wohlhabend entfernt, da allein erziehend.

Die billigen Preise setzen sich aus schlechter Qualität, schlechtem Material, billigsten Löhnen im Produktionsland und im Verkaufsland und wirtschaftlichsten Produktionsbedingungen (ade Arbeitsschutz) zusammen.

Oder wo, glaubt Ihr, kommen die billigen Preise her? Dazu brauchts doch keiner pseudo-entrüsteten-Gutmensch-Propaganda.

Gewinnorientierte preisintensivere Produzenten bedienen sich ähnlicher Kosten-Ersparnis-Faktoren. Da sie nicht an der Qualität sparen können (anspruchsvollere Kunden), was glaubt ihr, woran die sparen?

Außerdem hat House Recht. Und bockig "das les ich gar nicht erst" spricht Bände. Fehlt noch Fuß-Aufstampfen.
 
House ist doch genausowenig gewillt sich Informationen, die seiner Weltsicht nicht entsprechen zu konsumieren.

Ich persönlich verlange auch nicht, dass man sofort den Konsum stoppt oder sonst was.

Nur alle Menschen, die auch mal hinterfragen, wo ihre Produkte herkommen und unter welchen Umständen sie entstehen als unreflektierend hinzustellen, verdreht die Tatsachen.

Es sind genau diese Gutmenschen (wie ich dieses Wort hasse!) die durch ihr moralisches Getue und ihre Unreflektiertheit dazu beitragen, dass zumindest die schlimmsten Auswüchse der globalisierten Produkution bekämpft werden.
 
Eben "landestypsich".
Damit wäre alles rechtens. Das kann aber nicht sein. Denn wenn Kinderarbeit irgendwo "landestypisch" ist, dann sollte man sich als verbraucher schon wehren bzw. nicht kaufen.
 
Auch bei Kinderarbeit hat man inzwischen auch im großhochmütlichen Europa begriffen, dass man diese nicht mit unseren Maßstäben verurteilen kann.

Andere Länder funktionieren anders. Deswegen nicht schlechter, besser, (un-)menschlicher oder was weiß ich. Anders.

Soviel übrigens zum Thema Toleranz und Respekt 😎

Nicht arbeitende Kinder bedeuten Esser, die nur kosten und nichts bringen. Die meisten modernen Hilfsprojekte zielen darauf ab, den Kindern Schulbesuch und Arbeit zu ermöglichen.

Der Verbraucher muss sich nicht "wehren". Wogegen auch? Er kann sich entscheiden und sollte dies auch. Dafür mag so eine Reportage gut sein.
 
Wir reden über Kik.
Zitat "Der Westen":

Textil-Discounter Kik schließt Kinderarbeit in der Produktion nicht aus
WAZ, 07.05.2008, Wolfgang Pott

Die Tengelmann-Tochter schließt nicht aus, dass ihre Kleidung von Kindern hergestellt wird. Unicef: Weltweit arbeiten 215 Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen.
Bönen/Essen. Kleidungsstücke des Textil-Discounters Kik werden möglicherweise durch Kinderarbeit hergestellt. „Wir können Kinderarbeit bei der Produktion unserer Waren nicht zu 100 Prozent ausschließen”, sagte Heinz Speet, geschäftsführender Gesellschafter bei Kik der WAZ. Kein Handelsunternehmen könne das.
Vor allem in China und in Bangladesch sieht sich das zur Tengelmann-Gruppe gehörende Unternehmen aus Bönen mit dem Problem konfrontiert. „In diesen Ländern haben Lieferanten noch einmal Sublieferanten. Da fällt Kontrolle unheimlich schwer.” In Bangladesch, das man als höchsten Risikomarkt ansieht, hätten von Kik beauftragte Prüf-Institute begonnen, alle Lieferanten zu prüfen. „Wir haben das Problem erkannt und arbeiten daran”, sagte Speet. Der Textil-Discounter lässt nach eigenen Angaben beinahe in jedem asiatischen Land produzieren.
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Vielleicht hat es sich inzwischen gebessert, aber es ist ein Thema. Auch bei Kik.
Ja, ja, heiße Luft, House. Die produzierst hier vordringlich Du.
 
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