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aurora11
Gast
!!!Erst einmal vielen Dank für Eure Antworten!!!
Auch wenn ich mich nur schwer mit der Vorstellung einer Beratungsstelle anfreunden kann, werde ich mich denke ich einmal näher damit auseinandersetzen. Sowohl für meine Mutter, als auch auf jeden Fall für mich selbst.
Denn ich muss sagen, ich selbst fühle mich innerlich im Moment so leer... ich kann es gar nicht beschreiben.... 😕 Heute auf der Arbeit war ich teilweise gar nicht richtig bei der Sache... das mir nicht noch bei dem Gedanken daran die Tränen gekommen sind, war grad alles....
Ich kann nur das sagen, was hier auch schon erwähnt wurde: so etwas werde ich meinen Kind oder irgendjemand anderem niemals antun. (wie zum Beispiel Lizzy auch schon erwähnt hat) Diese Hilflosigkeit, diese Leere, die Angst… die einen irgendwie fesselt.. ich kann es gar nicht beschreiben. Ich fühle mich einfach nur besch***
Ich gehe jetzt in meiner Antwort auf einige Eurer Antworten und Ratschläge ein, danke aber wie gesagt allen dafür, dass Ihr mein Thema hier gelesen und geantwortet habt!!!
Danke für diese Antwort und das Beschreiben Deiner damaligen Situation. Ich habe mich meiner Mutter gegenüber schon geäußert und auch am vergangenen Wochenende gefragt, warum sie das eigentlich immer wieder macht... Eine Antwort habe ich (natürlich wieder einmal) nicht erhalten.
Ich hoffe, mit Dir und Deinem Sohn ist auch weiterhin – nach der bestimmt für Euch schweren Zeit der Funkstille – wieder alles im Lot!!
Das mit dem nicht richtig leben können, kann ich im Moment nur bestätigen. Und auch in der Vergangenheit war es so, dass ich eigentlich mehrere Wochen nach so einer Aussage immer absolut fertig war.
Danke für die Antwort! Ich habe mich eigentlich meist nicht als Opfer, sondern eher als Schuldiger sehen… weil ich wieder etwas gesagt hab, was nicht in Ordnung war.
Richtig, die Hilflosigkeit ist mit das Schlimmste. Und die Angst, die immer wieder mit schwingt: passiert nun wirklich was? Wie soll ich reagieren…
Und genau das, war Fragende hier schreibt, schwingt bei mir auch mit. Wenn ich nun dann panisch reagiere und direkt jemand „Fremdes“ verständige… Würde Sie dann alles bestreiten und mich als „diejenige hinstellen, die mal wieder nichts richtig verstanden hat“
Es kostet unheimlich viel Kraft. Erstens immer darauf zu achten, ja nichts falsches zu tun oder zu sagen. Und wenn es dann eskaliert…. ja dann ist der Schmerz und die Leere, die Appetitlosigkeit, die Schlaflosigkeit und und und bei mir da.
Ja, so kann ich es auch beschreiben!
Das war Du hier schreibst, haben auch mehrere geschrieben. Es ist zwar schwer, da die Angst mitschwingt… aber ich werde es denke ich mal versuchen…
Denn insbesondere hiermit hast Du mich wirklich zum Nachdenken gebracht:
Und ja: ich wurde nicht so reagieren. Ich würde das vielleicht ein oder zweimal mit anhören und versuchen darüber zu sprechen. Irgendwann würde ich wahrscheinlich das nicht mehr ernst nehmen und den Kontakt abbrechen….
Und ich denke das werde ich nun auch erst einmal machen. Mich zurückziehen und wenn ich mich stark genug fühle mal „schauen“, ob sich was ändert oder besser: ob Sie vielleicht auch mal wieder auf mich zukommt.
Abschließend noch klärende Worte und zu dem Dialog von Nimm2 und 111kleinbuchstabe:
Es ist so, dass ich nicht jedes Mal, wenn ich in der Nähe meiner Mutter bin vorbei fahre und mich aufdränge. Oft sagt sie: aber du kommst doch vorbei, nicht? Manchmal sage ich auch ab, weil es zeitlich einfach nicht rein passt. Wenn ich aber Zeit habe, bin ich sie meist auch besuchen gefahren.
Ich frage dann nur, ob ich was für sie machen kann. Wenn sie nein sagte, isses gut. Wenn Sie etwas hat, wo sie Hilfe braucht, habe ich immer gerne geholfen.
Wenn sie Hilfe benötigt ruft sie auch mal bei mir oder meinen Freund an und bittet darum.
Ich bin im Alter von 19 bereits von zu Hause ausgezogen und habe seither meinen eigenen Hausstand, bin seither komplett selbstständig unterwegs. (inkl. mehrmonatigem Auslandsaufenthalt)
Ich wurde nun nicht sagen, dass ich mich meiner Mutter aufdränge! Nein, im Gegenteil: Als ich in meinem letzte, zweiwöchigen Urlaub / freie Zeit von der Arbeit zu Hause (in der gemeinsamen Wohnung mit meinem Freund, unweit von meinem Elternhaus) war und sie „nur 3 Mal“ besucht habe, wurde mir sogar direkt gesagt, ich hätte zu wenig Zeit mir ihr verbracht.
Also, wenn meine Mutter so empfinden sollte, wie oben beschrieben -- was ich nicht glaube -- dann hätte sie mit so einer Aussage komplett den Sinn verfehlt.
Wie gesagt: Euch allen vielen Dank für die Antworten. Ich bin nun etwas „ruhiger“ – auch wenn bei dem Gedanken an das Wochenende und an all die Situationen zuvor mein Herz zu pocht, dass ich es sogar im Hals spüre….
Grüße
Aurora
Auch wenn ich mich nur schwer mit der Vorstellung einer Beratungsstelle anfreunden kann, werde ich mich denke ich einmal näher damit auseinandersetzen. Sowohl für meine Mutter, als auch auf jeden Fall für mich selbst.
Denn ich muss sagen, ich selbst fühle mich innerlich im Moment so leer... ich kann es gar nicht beschreiben.... 😕 Heute auf der Arbeit war ich teilweise gar nicht richtig bei der Sache... das mir nicht noch bei dem Gedanken daran die Tränen gekommen sind, war grad alles....
Ich kann nur das sagen, was hier auch schon erwähnt wurde: so etwas werde ich meinen Kind oder irgendjemand anderem niemals antun. (wie zum Beispiel Lizzy auch schon erwähnt hat) Diese Hilflosigkeit, diese Leere, die Angst… die einen irgendwie fesselt.. ich kann es gar nicht beschreiben. Ich fühle mich einfach nur besch***
Ich gehe jetzt in meiner Antwort auf einige Eurer Antworten und Ratschläge ein, danke aber wie gesagt allen dafür, dass Ihr mein Thema hier gelesen und geantwortet habt!!!
Das ist ganz, ganz übel und ich fürchte, deine Mutter weiß nicht, WAS sie damit wirklich dir antut!
Mit ist einmal eine Bemerkung über meinen mangelnden Lebensmut meinem jüngsten Sohn gegenüber raus gerutscht - die Folgen waren sehr gravierend und bitter (und es war noch nicht einmal eine wirkliche Suizidandrohung): Er tat nämlich das einzig richtige und zog sich komplett zurück von mir für ein ganzes Jahr....
Mittlerweile haben wir das Gott sei Dank bereinigen können, aber das war mir eine Lehre - hast DU deiner Mutter je gesagt, was das mit DIR macht, wenn sie sich SO äußert???
Wenn nicht TU es - und geh aus ihrem Leben. Du bist NICHT verantworlich für ihr Handeln - aber es könnte sie dann wach rütteln und ihr klar machen, dass man DAS seinen Kindern NIEMALS zumuten darf.
MICH hat es das (wie gesagt: Es war in meinem Falle "nur" eine Lebensunmutäußerung, aber meinen Sohn hat das so geschockt, dass er den (richtigen!) Rückzug antrat!) - vielleicht deine Mutter ja auch?
Ich wünsche es dir sehr!
Christa
Danke für diese Antwort und das Beschreiben Deiner damaligen Situation. Ich habe mich meiner Mutter gegenüber schon geäußert und auch am vergangenen Wochenende gefragt, warum sie das eigentlich immer wieder macht... Eine Antwort habe ich (natürlich wieder einmal) nicht erhalten.
Ich hoffe, mit Dir und Deinem Sohn ist auch weiterhin – nach der bestimmt für Euch schweren Zeit der Funkstille – wieder alles im Lot!!
Ich lehne mich jetzt sehr weit aus dem Fenster: aber Deine Mutter bringt sich nicht um.
Aber weißt Du, wer nicht richtig leben kann? Du!
Überlass Deiner Mutter ihre Verantwortung für ihr Leben und übernimm Verantwortung für Deines.
Willst Du ewig Opfer bleiben?
Vielleicht hilft Dir professionelle Unterstützung.
Das mit dem nicht richtig leben können, kann ich im Moment nur bestätigen. Und auch in der Vergangenheit war es so, dass ich eigentlich mehrere Wochen nach so einer Aussage immer absolut fertig war.
Danke für die Antwort! Ich habe mich eigentlich meist nicht als Opfer, sondern eher als Schuldiger sehen… weil ich wieder etwas gesagt hab, was nicht in Ordnung war.
Mit Selbstmord zu drohen ist schlimm und jeder der schon einmal in der Situation war weiß wie hilflos man sich fühlt. In ständiger Angst zu sein, passiert etwas oder war es nur wieder eine Drohung?
Richtig, die Hilflosigkeit ist mit das Schlimmste. Und die Angst, die immer wieder mit schwingt: passiert nun wirklich was? Wie soll ich reagieren…
Was hatte ich für eine Angst. Sogar die Angst, die Polizei zu verständigen, weil ich dann wieder gehört hätte "spinnst du, so war das doch nie gemeint". "Was hast du jetzt für einen Aufstand gemacht."
Und genau das, war Fragende hier schreibt, schwingt bei mir auch mit. Wenn ich nun dann panisch reagiere und direkt jemand „Fremdes“ verständige… Würde Sie dann alles bestreiten und mich als „diejenige hinstellen, die mal wieder nichts richtig verstanden hat“
Das ist ein perfides Spiel, das solange stattfindet...wie du es zu lässt.
Ich habe das mit meiner Schwiegermutter in Spee lange lange Zeit mitgemacht...
Es kostet viel Kraft, die ich dir wünsche...
Es kostet unheimlich viel Kraft. Erstens immer darauf zu achten, ja nichts falsches zu tun oder zu sagen. Und wenn es dann eskaliert…. ja dann ist der Schmerz und die Leere, die Appetitlosigkeit, die Schlaflosigkeit und und und bei mir da.
Ich war manchmal halbtot vor Angst wegen seiner Drohungen.
Ja, so kann ich es auch beschreiben!
Ja, weil Du es so gelernt hast. Da braucht es einige Zeit, um dein bisherhiges durch ein anderes, neues Verhalten zu ersetzen.
Mutter -> sauer/beleidigt -> Schuldgefühle.
Diesen Mechanismus gilt es zu unterbrechen, da Du da ansonsten echt noch dran kaputt gehen wirst.
Wie ich bereits in meiner ersten Antwort schrieb, dieses Spiel, das sie mit dir spielt, endet bzw. ändert sich erst, wenn Du nicht mehr mitspielst.
Das war Du hier schreibst, haben auch mehrere geschrieben. Es ist zwar schwer, da die Angst mitschwingt… aber ich werde es denke ich mal versuchen…
Denn insbesondere hiermit hast Du mich wirklich zum Nachdenken gebracht:
Wie würdest Du mit ihr umgehen, wenn sie nicht deine Mutter wäre?
Vermutlich anders, oder? Nur weil sie deine Mutter ist, bedeutet das noch lange nicht, dass sie dich nach Lust und Laune erpressen kann.
Und ja: ich wurde nicht so reagieren. Ich würde das vielleicht ein oder zweimal mit anhören und versuchen darüber zu sprechen. Irgendwann würde ich wahrscheinlich das nicht mehr ernst nehmen und den Kontakt abbrechen….
Und ich denke das werde ich nun auch erst einmal machen. Mich zurückziehen und wenn ich mich stark genug fühle mal „schauen“, ob sich was ändert oder besser: ob Sie vielleicht auch mal wieder auf mich zukommt.
Abschließend noch klärende Worte und zu dem Dialog von Nimm2 und 111kleinbuchstabe:
Kinder sind doch auch ein "Problem", wenn sie zu den Eltern zurückkommen und ihnen "helfen" wollen. In dieser Situation sind die Kinder Kind und Eltern eben die Eltern und für die Kinder verantwortlich. Wenn nun die Mutter endlich die Tochter selbständig im Leben sehen will und nicht mehr als abhängig von ihr, weil sie sich der Aufarbeitung ihrer eigenen Kindheit (unterbewusst, es wird nicht locker gelassen) widmen will, dann sind helfenwollende unselbständige Kinder mit Partner nunmal störend, die regelmässig anrufen oder aufkreuzen oder gar "reden wollen".
Vielleicht würde schon die Klärung, welche Hilfe sie denn nun wirklich will (d.h. benötigt) helfen, die Situation entspannen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie überhaupt keine Hilfe will und allein sein will, ohne sich rechtfertigen zu müssen, war um sie denn noch nicht sterben will. *grübel* Eigentlich die genau umgekehrte Situation, wie geschildert.
Es ist so, dass ich nicht jedes Mal, wenn ich in der Nähe meiner Mutter bin vorbei fahre und mich aufdränge. Oft sagt sie: aber du kommst doch vorbei, nicht? Manchmal sage ich auch ab, weil es zeitlich einfach nicht rein passt. Wenn ich aber Zeit habe, bin ich sie meist auch besuchen gefahren.
Ich frage dann nur, ob ich was für sie machen kann. Wenn sie nein sagte, isses gut. Wenn Sie etwas hat, wo sie Hilfe braucht, habe ich immer gerne geholfen.
Wenn sie Hilfe benötigt ruft sie auch mal bei mir oder meinen Freund an und bittet darum.
Ich bin im Alter von 19 bereits von zu Hause ausgezogen und habe seither meinen eigenen Hausstand, bin seither komplett selbstständig unterwegs. (inkl. mehrmonatigem Auslandsaufenthalt)
Ich wurde nun nicht sagen, dass ich mich meiner Mutter aufdränge! Nein, im Gegenteil: Als ich in meinem letzte, zweiwöchigen Urlaub / freie Zeit von der Arbeit zu Hause (in der gemeinsamen Wohnung mit meinem Freund, unweit von meinem Elternhaus) war und sie „nur 3 Mal“ besucht habe, wurde mir sogar direkt gesagt, ich hätte zu wenig Zeit mir ihr verbracht.
Also, wenn meine Mutter so empfinden sollte, wie oben beschrieben -- was ich nicht glaube -- dann hätte sie mit so einer Aussage komplett den Sinn verfehlt.
Wie gesagt: Euch allen vielen Dank für die Antworten. Ich bin nun etwas „ruhiger“ – auch wenn bei dem Gedanken an das Wochenende und an all die Situationen zuvor mein Herz zu pocht, dass ich es sogar im Hals spüre….
Grüße
Aurora
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