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Übetrieben hohe Ansprüche vieler Single-Frauen

  • Starter*in Starter*in Einsame Seele
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Jetzt habe ich auch den Thread im Tschüss-Bereich gelesen und dabei wurde mir einiges klar. Das Frauenproblem ist bei ihm wohl weitaus das geringste von allen, er ist ganz klar psychisch krank, das gibt er auch offen zu. Und wer sich aufgrund einer psychischen Erkrankung auch noch arbeitsunfähig melden möchte, sagt wohl eigentlich genug aus. Er sollte erstmal in seiner eigenen Welt mit sich selbst zurecht kommen, bevor er sich auf die Suche nach einer Partnerin begibt.

Allein seine Reaktion auf den einen, eigentlich belanglosen, Beitrag hat das alles bestätigt und gezeigt dass Therapeutische Hilfe hier sehr dringendst zu empfehlen ist, evtl eine stationäre Behandlung.

Sicher hast du damit nicht unrecht, aber mich stört was ganz anderes. Er hat nie geschrieben, dass er sich arbeitsunfähig MELDEN will, sondern das er eventuell arbeitsunfähig EINGESTUFT wird. Das impliziert für mich, dass er sich bereits in Therapie befindet (ich mag mich irren, aber woher sollte er es sonst wissen). Das auch ein psychisch Kranker menschliche Bedürfnisse hat, wirst du ja wohl nicht abstreiten, oder?

Wir wissen ja gar nicht, ob und wie lange er schon in Therapie ist. Davon war nirgends die Rede. Vielleicht hat er ja seinen A**** ganz weit oben und kämpft jeden Tag, wissen wir es? Nein, es kam wieder der Spruch: "Beweg deinen Bobes und such dir Arbeit". Darüber hat er sich aufgeregt, wenn auch überzogen, dennoch mit Recht.

Meine Meinung ist, es hätte nicht "eskalieren" müssen. Der Thread fing auch sehr gut an, mit guten Beiträgen. Schade drum, ehrlich.
 
Um sich als arbeitsunfähig einzustufen muss auch immer irgendwo das Verlangen des Patienten da sein, zu dieser Maßnahme. Niemand würde ihn gegen seinen Willen als arbeitsunfähig einstufen.
 
Um sich als arbeitsunfähig einzustufen muss auch immer irgendwo das Verlangen des Patienten da sein, zu dieser Maßnahme. Niemand würde ihn gegen seinen Willen als arbeitsunfähig einstufen.
Verlangen ist das falsche Wort.
Einsicht ist da vielleicht das bessere Wort.

Beispiel:
Wenn mir ein Arzt sagt, dass ich für eine Sportart nicht geeignet bin, dann höre ich mir seine Argumente an und wenn mir diese Sinn machen, dann zeige ich Einsicht.
Ich betreibe diesen Sport erst einmal nicht mehr.
(Klar ich könnte trotzdem versuchen diese Sportart weiter zu betreiben, aber es ist wohl eher davon abzuraten.)

So ist das auch mit der Arbeitsunfähigkeit.
Ich habe kein Verlangen danach arbeitsunfähig zu sein.
Ich höre mir die Argumente an und wenn ich diesen nicht widersprechen kann, dann zeige ich Einsicht.
Ich kümmere mich erst einmal darum "gesund" zu werden.
(Klar ich könnte es trotzdem versuchen und weiter in den Abgrund gleiten, aber es ist wohl eher davon abzuraten.)

Nur eine Minderheit ist als arbeitsunfähig eingestuft, weil sie ein "Verlangen" danach haben🙄
 
Zuletzt bearbeitet:
Um sich als arbeitsunfähig einzustufen muss auch immer irgendwo das Verlangen des Patienten da sein, zu dieser Maßnahme. Niemand würde ihn gegen seinen Willen als arbeitsunfähig einstufen.
Ich wurde (verübergehend) invalidisiert. Dazu muß man eigentlich einen Antrag stellen. Meine Ärztin hatte das für mich gemacht. Ich bockte so, daß sich für mich extra 20 Ärzte zusammensetzen mußten, weil ich das nicht einsehen wollte. Als Außenstehender sollte man immer ganz vorsichtig sein und nicht immer von sich auf andere schließen.
Armadillo Q. das fällt jedem schwer, noch dazu, wenn man sich nicht kennt. Ist schon verzeihlich, aber du verurteilst oft zu schnell, habe ich den Eindruck.

FG Gelinda
 
Verlangen ist das falsche Wort.
Einsicht ist da vielleicht das bessere Wort.

Beispiel:
Wenn mir ein Arzt sagt, dass ich für eine Sportart nicht geeignet bin, dann höre ich mir seine Argumente an und wenn mir diese Sinn machen, dann zeige ich Einsicht.
Ich betreibe diesen Sport erst einmal nicht mehr.
(Klar ich könnte trotzdem versuchen diese Sportart weiter zu betreiben, aber es ist wohl eher davon abzuraten.)

So ist das auch mit der Arbeitsunfähigkeit.
Ich habe kein Verlangen danach arbeitsunfähig zu sein.
Ich höre mir die Argumente an und wenn ich diesen nicht widersprechen kann, dann zeige ich Einsicht.
Ich kümmere mich erst einmal darum "gesund" zu werden.
(Klar ich könnte es trotzdem versuchen und weiter in den Abgrund gleiten, aber es ist wohl eher davon abzuraten.)

Nur eine Minderheit ist als arbeitsunfähig eingestuft, weil sie ein "Verlangen" danach haben🙄

Dein Beispiel taugt nichts. Eine bestimmte Sportart nicht ausüben zu können kann man nicht gleich mit Arbeit allgemein nicht ausüben zu können gleichsetzen. Wenn du zb irgendwas mit dem Rücken hast, dann kannst du vielleicht kein Fußball spielen oder irgendwo auf dem Bau arbeiten, aber es gibt reichlich Berufe die man trotzdem noch ohne Einschränkungen ausüben kann.

Und wie du dich dabei verhalten würdest, interessiert mich recht wenigen. Da du dein Verhalten und deine Entscheidungen nicht automatisch auf menschen übertragen kannst die du überhaupt nicht kennst, jeder handelt da anders.

Zum anderen möchte ich mal diese Minderheit mal sehen, Statistiken basieren auf anderen Quellen als auf Mutmaßungen. Nur wenn du glaubst es ist die Minderheit, muss es noch lange nicht so sein.
 
Du hast den Vergleich anscheinend einfach nur nicht verstanden.

Es ging nur darum zu zeigen, wie unpassend der Begriff "Verlangen" war.
Man hat in der Regel kein "Verlangen" danach krank zu sein.

Zudem wird auch nicht jeder als arbeitsunfähig eingestuft, nur weil er gerade mal Bock dazu hat.
Da müssen schon ernsthafte/schwerwiegende Gründe vorliegen.
 
Der Begriff ist immernoch passend, denn es liegt auch immer irgendwo im ermessen des Patienten, ob er sich in der Lage fühlt bestimmte Tätigkeiten auszuüben oder nicht. Erst recht wenn wir hier von einer psychischen Erkrankung sprechen.

Es wird wohl kaum irgendwo einen Arzt geben der ihm sagt: du bist zu geisteskrank um zu arbeiten, ich werde dich jetzt als arbeitsunfähig einstufen!!

Was glaubst du denn wo wir hier sind? Da du soviel mit Alten menschen zutun hast, hast du scheinbar paar Sachen aufgeschnappt die wohl seit über 70 Jahren in Deutschland nicht mehr gelten. Niemand wird hier gegen seinen eigenen Willen zu irgendwas gezwungen oder ihm irgendwas verweigert.

Wenn man den Willen hat trotz Einschränkungen sich weiterhin irgendwo zu beschäftigen, wird es einem auch niemand verbieten.
 
an A.Q.
eine psychische Erkrankung wirkt

auch gegen deinen Willen,
auf deinen Körper zum Beispiel: wie als würdest du in einem Schraubstock stecken,
aber:
das versteht nur, der sich wirklich damit beschäftigt.
Beispiel: Fibromyalgie

psychische Krankheiten wirken kompliziert und sind sehr schwer zu verstehen
FG Gelinda
 
Der Begriff ist immernoch passend, denn es liegt auch immer irgendwo im ermessen des Patienten, ob er sich in der Lage fühlt bestimmte Tätigkeiten auszuüben oder nicht. Erst recht wenn wir hier von einer psychischen Erkrankung sprechen.
Es liegt auch im Ermessen des Patienten, richtig.
Er sieht ein, dass er Hilfe braucht und arbeitsunfähig ist oder er sieht es nicht ein.

Aber er hat in der Regel kein Verlangen danach, arbeitsunfähig zu sein.
Denn das ist kein wünschenswerter Zustand.

PS: Kann es sein, dass du mit "Verlangen" etwas anderes meinst, als es eigentlich bedeutet?
Ver|lan|gen, das; -s, - (geh.): 1. stark ausgeprägter Wunsch; starkes inneres Bedürfnis
Quelle: DUDEN
 
Es liegt auch im Ermessen des Patienten, richtig.
Er sieht ein, dass er Hilfe braucht und arbeitsunfähig ist oder er sieht es nicht ein.

Oder er sieht ein dass er arbeiten könnte, aber aufgrund von Faulheit oder Lustlosigkeit lieber den bequemeren Weg wählt. Das kommt häufiger vor als du denkst.

Arbeitsunfähig ist, wer aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht in der Lage ist, die arbeitsvertraglich geschuldete Tätigkeit auszuüben.

Diese Definition zeigt schon, dass es auf den Beruf ankommt, ob jemand arbeitsunfähig ist. Eine Sekretärin kann mit einem Gipsfuß arbeitsfähig sein, ein Briefträger dagegen nicht.

Krankheit bedeutet nicht zwangsläufig Arbeitsunfähigket

Entgegen der landläufigen Meinung ist nicht jeder, der eine Krankheit hat, auch arbeitsunfähig. Es gibt Krankheiten, die nie oder nur selten Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit haben. Ein gut eingestellter insulinpflichtiger Diabetiker ist mit Sicherheit krank, aber noch lange nicht arbeitsunfähig.
 

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