Tja, da ist der Querulant jetzt wirklich auf dem Knackpunkt angelangt:
Verbrauch des eigenen Vermögens 😀
Wenn jeder Vermögen nur als
Geld definiert, mag das ja sein.
Zum Vermögen zählt aber auch Lebensversicherung, Unfallversicherung o.ä. (bzgl. Rückkaufwert!=Vermögen!), Sparbücher für die Ausbildung der Kinder, etc. - DAS finde ich unangemessen! Weil dies weitreichende Folgen "im Rentenalter" hat.
Ich bin der Meinung, das man hier den falschen Maßstab ansetzt.
Hartz IV ist nicht zu hoch, es sollte nur nicht bar ausgezahlt werden bzw. nicht alles. Stattdessen sollte es Gutscheine geben, für z.B. Lebensmittel, die öffentlichen Verkehrsmittel, Kleidung usw.
Und selbstverständlich sollten die Gutscheine Luxus bzw. Suchtgüter wie Zigaretten und Alkohol nicht abdecken.
Warum nicht bar? Nur, weil es unter den 4,9 Millionen x% "Schmarotzer sind, die das System ausnutzen und nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei haben.
Wie will man das kontrollieren? Wer soll denn bestimmen, was der H4er sich leisten darf, in welcher höhe und wieviel? Wer soll bestimmen, ob der H4er noch mit Bus/Bahn/Taxi fahren darf, wenn sein Pensum aufgebraucht ist? Unsere geehrte "Regierung" hat doch erst neulich über Essengutscheine nachgedacht, oder nicht?
Ist doch mumpitz.
🙁
Es ist Euch noch nicht in den Sinn gekommen, wer auch Hartz VI empfängt in unserer Zeit. Ich habe den Eindruck, das in euren Köpfen immer noch der "Assi" ist, der stockfaul ist, sich von der Couch zu erheben. Tut mir leid, wenn Ihr das so seht. Dann seit Ihr Realitätsfremd.
Ich habe 16 Jahre lang gearbeitet, bin kein Drückeberger. Wenn H4 gesenkt wird werden die, die keine Familie oder Freunde haben, die ihnen helfen, ziemlich übel dran sein, und einige wohl den Freitod wählen. Von 250 Euronen kann man nicht leben.
Von H4 wieder in Arbeit zu kommen ist extrem schwer, vor allem wenn man krank ist oder sonst ein Handicap hat. Je älter und je länger H4 desto unwahrscheinlicher. Das Jobcenter hilft praktisch nicht, macht nur Druck.
So siehts nämlich aus.:mad:
Entgegen unserer Presse sind die Lebenshaltungskosten nicht gefallen. Bei Luxusgütern - ja. Bei Lebensmitteln - nein. Jeder der immer "das gleiche" kauft, sieht die Unterschiede. erst wirds teurer, dann billiger aber zeitgleich eine kleinere Inhaltsmenge.