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Geld wird versoffen ...

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Was sagt man jetzt dazu:

Es wird seit Jahren um einen Rechtsanspruch für Kinder
auf einen Krippenplatz gekämpft.
Eltern kamen/kommen in Schwierigkeiten,wenn sie nach der Elternzeit von
1-2 Jahren wieder in ihren Beruf zurückkehren wollen.
Wohin mit dem Kind ? Es fehlen ein Jahr /zwei Jahre zum Kindergartenalter.
Krippenplätze waren /sind nicht ausreichend vorhanden.

Nun hat man sich endlich entschlossen und dem Kind einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz eingeräumt.
Dieser Rechtsanspruch soll zeitgleich mit der Zahlung von Betreuungsgeld in Kraft gesetzt.
Wenn ich richtig informiert bin.

Dann gilt es einen Krippenplatz in Anspruch zu nehmen oder die 150,--Euro.
(Ob es bis dahin ausreichend Krippenplätze für alle Kinder mit Rechtsanspruch gibt,das wage ich in Frage zu stellen,😉 )

Wer verzichtet für 150,-- Euro Betreuungsgeld auf einen Krippenplatz für sein Kind ?
Wer holt sein Kind für 150,--aus der Krippe wenn es soweit ist ?
Sind es die Eltern, welche auf diesen Platz angewiesen
sind ?
Sind es die ( gut ) verdienenden Eltern,die wieder an den Arbeitsplatz zurück wollen /müssen weil das Elterngeld /die Elternzeit ausläuft ?

Auf diese Art kann man Eltern für 150,-- Euro den teuren Krippenplatz abkaufen, der dringend gebraucht werden wird.😉.

Das hatte man sich so nicht vorgestellt,als man für einen
Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für die Kinder kämpfte.

Es wird viele Kinder geben, welche darunter leiden werden,
wenn die Eltern sich für diese 150,--Euro entscheiden .
Wie wird dieses Geld ausgegeben ?
Gibt es eine ordentliche/fördernde Betreuung ?

Krippenkinder erfahren mehr Förderung und gleichaltrige Gesellschaft,erlernen gemeinsam die Sprache.
Diese Kinder haben den besseren Start in den Kindergarten.. usw.

Die 150,--Euro Kinder werden zum Großteil viel schlechter dastehen, wenn sie das Kindergartenalter erreicht haben.

Man ist an entsprechenden Stellen über diesen Schachzug mit den 150,--Euro ziemlich sauer.
Man hatte den Anspruch auf einen Krippenplatz gefordert ,damit die Kleinkinder gleich gefördert werden.
Wäre für viele Kinder mit Migrationshintergrund besonders wichtig.



L.G.Karin
 
Zuletzt bearbeitet:
ja klar. alle kinder ab 6 monaten (oder noch jünger?) in die kinderkrippe. damit sie frühestmöglich zu gleichförmigen schafen und "staatstreuen" bürgern erzogen werden können. getrimmt auf leistung, geld, macht. (oder zu fleißigen dummen arbeitsbienchen.) je nachdem woher sie kommen.
ich hab meine große bis sie 2 1/4 war gestillt. und ich denke dass kinder mindestens bis sie 3 jahre alt sind vor allem ihre eltern brauchen. lernen (im sinne von pauken) und mit gleichaltrigen in kontakt kommen können sie danach auch noch ab dem kindergarten.
wer auf den arbeitsplatz nicht verzichten kann/will ist antürlich auf einen krippenplatz angewiesen und soll diesen auch bekommen.
aber wer eh harz IV bezieht...und vielleicht auch noch ohne aussicht, da rauszukommen, warum sollte der sein kind nicht bei sich zuhause haben? und ein bißchen geld schadet dann nicht.
oder jemand, der aus überzeugung sein kind bis es 3 ist zuhause "erziehen" will...wieso sollte der dafür nicht entlohnt werden?
hier auf dem land, bei den "erzkonservativen bayerischen bauern" ist das noch gang und gäbe. und das ist mit sicherheit nicht das schlechteste.
 
Ich sehe es so wie Dr House.
Das Betreuungsgeld ist eine Katastrophe.

Auch eine Kindergelderhöhung ist Mist. Ich fände es sinnvoller, dieses Geld zB in ein kostenloses Mittagessen an den Schulen zu investieren, denn dann hätten die Kinder, wo es wirklich nötig ist etwas davon.

Kostenlose KIGAplätze, Ganztagesbetreuung und vieles SINNVOLLE mehr hätte man mit diesem Geld machen können.

Wer glaubt denn hier allen ernstes, dass dieses Geld, in den überwiegenden Fällen, auch Sinnvoll beim Kind ankommt?
Ich nicht....
 
..und wenn bloß die eltern ein bißchen entspannter sind, weil das geld dann besser zum leben reicht...dann ist doch schon viel gewonnen...und es kommt auch dem kind zugute.
 
Man kann nicht alle Harz-VI-Empfänger in eine Topf werfen. Die, die wirklich was Gutes für ihre Kinder wollen, machen das so und so. Mit oder ohne Betreuungsgeld.
Aber ich sehe es auch so, dass es unter dem Strich wahrscheinlich billiger ist, die 150 Euro auszuzahlen als Kinderbetreuung und die Verpflegung kostenlos zu machen.
Mal davon abgesehen, dass ich es ebenfalls nicht gut finde, wenn Kinder vor ihrem 2. Geburtstag in eine Einrichtung kommen; wozu hab ich dann ein Kind, wenn ich es gleich wieder abschiebe.
Aber darum geht es bei der Äusserung dieses Bürgermeister nicht. Und ich finde - so krass er sich ausgedrückt hat - dass es so kommen wird.
Neben der Schule meiner Tochter ist eine Förderschule. Da gehen heute ja schon längst nicht mehr die Zielgruppen hin, für die diese Schule errichtet wurde. Und wenn ich mein Kind abhole sehe ich jedesmal, dass, wenn diese Kinder aus der Schule kommen, als erstes die Zigarettenschachtel aus der Tasche gekramt und auf 'nem superteuren Handy rumgeklimpert wird.

Sicher ist Rauchen eine Sucht. Aber unsere 'Stadt-Elite' ist bekannt. Und da rauchen schon die Grundschüler. Umsonst bekommen die das auch nicht.
 
..und wenn bloß die eltern ein bißchen entspannter sind, weil das geld dann besser zum leben reicht...dann ist doch schon viel gewonnen...und es kommt auch dem kind zugute.


Das Problem ist wahrscheinlich, dass die Definition für 'besser zum Leben' wohl sehr unterschiedlich ist. Für den einen bedeutet das Obst, Gemüse, mal ein Kino-Besuch. Für andere mehr Alk, Nikotin, Computerspiele....
 
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich in einem Fernsehinterview dazu geäußert, in welcher Form Hartz IV Empfänger in den Genuss eines möglicherweise einzuführenden Betreuungsgeldes kommen sollten.

“Für Hartz-IV-Empfänger zum Beispiel wollen wir überlegen, ob wir Gutscheine anbieten”, so Merkel. “Zum Beispiel für Bildung der Kinder oder für den Besuch bestimmter Einrichtungen. Das wäre ja eine Möglichkeit”, fügte sie hinzu.

Diese Aussagen der Kanzlerin führten nicht unbedingt zu Stürmen der Begeisterung......
http://www.sozialleistungen.info/ne...gutscheinen-an-alg-ii-empfaenger-in-betracht/


Ich frage mich,welche "Bildungseinrichtungen" Frau Merkel
gemeint hat ?
Wo gibt es "Bildungseinrichtungen" für Kleinkinder ? Alter 1-2 Jahre ?

Vielleicht ein Sprachkurs an der Volkshochschule ?🙄


L.G.Karin
 
Vieleicht wird man ( und zwar völlig zu Recht! ) auch mal den Blick nach Westen richten. In Frankreich gibt es die "Ecole Maternelle" in die die Kinder ab 3 Jahre gehen.
 
Vieleicht wird man ( und zwar völlig zu Recht! ) auch mal den Blick nach Westen richten. In Frankreich gibt es die "Ecole Maternelle" in die die Kinder ab 3 Jahre gehen.

Gehen "können".
Es ist eine freiwillige Angelegenheit der Eltern,ob
ihre Kinder diese Schule besuchen.

In Frankreich besteht bereits ein "Rechtsanspruch" auf diese Art der Kinderbetreuung.
Wenn Eltern einen Platz benötigen um ihr Kind
betreuen zu lassen,muß dieser Platz vorhanden sein.
 
Vieleicht wird man ( und zwar völlig zu Recht! ) auch mal den Blick nach Westen richten. In Frankreich gibt es die "Ecole Maternelle" in die die Kinder ab 3 Jahre gehen.

Nachdem nach der Wende die verpönten Kinderkrippen kaputt gemacht wurden (kann mich noch dran erinnern: auf dem Töpfchen sitzende Einjährige mit dem Resumee, dass die heute eben deswegen alle assozial und arbeitslos sind😎) war das Kindergarten-Aufnahmealter 2 1/2 Jahre. Ab dem sind meine Kids da auch hin gegangen. Ich glaube beileibe nicht, dass Kinder benachteiligt sind, wenn sie nicht schon früher in irgendeine Einrichtung gehen. Krippen gab es damals, weil es eben kein Erziehungsgeld o.ä. gab. Und sicher gibt es heute Eltern, die ihre Kinder eben schon ab 2 Jahren oder so betreut haben möchten, weil sonst ihr Job verloren geht. Neu sind all diese Dinge nicht, man erfindet sie nur in Gesamtdeutschland gerne nochmal....(politisch wirksam, wenn möglich)..

Lila


PS. @Mikenull
Wollte damit sagen, dass in anderen Ländern viele normal ist/war, was hier erst wiedermal neu erfunden werden muss.....
 
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