D
doof
Gast
„doof“ – aber so gar nicht doof😎😛 - kommentiert, sie wünschte sich, dass sich ihre Mitmenschen freuen über die gemeinsam verbrachte Zeit. Ein sehr schönes Ziel.
Es ist mein Wunsch und die Realität sieht doch etwas anders aus. Ich kann mit völliger Sicherheit sagen, dass außer meine behandelten Ärzte und mir...absolut niemand über meinen tatsächlichen Gesundheitszustand weiß. Im Moment ist es ein Ziel dem ich mich noch nicht einmal einen Millimeter genähert habe.
Die Erfahrung lehrte mich aber, dass viele Dinge oft unausgesprochen bleiben, abgerissen sind, manche Kranke gar Kontakte unvermittelt abbrechen noch in vergleichsweise gesunden Tagen (aus Schonung, aus Krankheitssymptomen, aus Angst, aus Selbstschutz, manchmal sogar aus Rache),
die Mitmenschen nicht nur unter der Trauer sehr leiden, sondern auch am Unverständnis, Schuldgefühlen etc. fast zerbrechen.
...und genau an diesen Punkt gelange ich immer wieder...was ist richtig, was ist falsch... wieviel kann ich denen, die ich liebe wirklich zumuten...und wenn ich ehrlich bin...ich komme mir zeitweise richtig verlogen vor und spiele oft mit dem Gedanken...zu verschwinden und sämtliche Kontakte abzubrechen, einen Streit vom Zaun zu brechen um es für die anderen leichter zu machen...gibt es überhaupt ein richtig oder falsch?
Weiß zwar nicht, wie das technisch gehen kann, würde mich aber sehr freuen, mit Euch direkt in Kontakt zu treten, um vielleicht ein paar gemeinsame Antworten, die doch so individuell sind, zu finden.
LG,
Hallo Gast,
danke dir für deinen Beitrag. Ich habe viele meiner Gedanken, in den deinigen wieder gefunden.
Dennoch denke ich, dass ich das nicht weiter in diesem Thread tun möchte um Katharina nicht den Raum zu nehmen.
Viele Grüsse
doofi