Ich finde Bayern richtig schön. Die Menschen sind gemütlich und freundlich. Es wird zwar oft behauptet, dass wir Bayern abweisend sind, aber ich denke, das quatsch. So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus
😉 Es wird auch oft behauptet, wir wären rassistisch, was auf alte Leute auch oft zutrifft, aber im großen und ganzen empfinde ich das nicht so. In der Stadt in der ich wohne, gibt es prozentual gesehen mehr Ausländer als in Berlin, dafür aber (wieder prozentual gesehen) weniger Stress und integrierter sind Ausländer hier auch besser (wenn auch nicht perfekt). Und worauf ich niemals verzichten könnte: bayerisches Essen!
🙂
Wie ist es denn in Bremen so? Als ich noch zur Berufsschule ging hatte ich eine in der Klasse, die aus Bremen kam.
Und was richtig komisch ist als ob du in meinen Kopf geschaut hast uns meinen Gedanken gang gelesen hättest ich denke oft darüber nach über Leben und nur überleben mehr ist mein Leben nicht und war es eigentlich auch nie was ich mich oft frage lohnt es sich über Haupt weiter zu machen und einfach weiter zu überleben.
Ich kann zwar leider (oder besser zum Glück?!) nicht in anderer Leute Kopf reinschauen, aber mich sehr gut in die Lage anderer versetzen. Ob es sich lohnt weiterzumachen und zu überleben? Hmm.. es gibt meines Erachtens 2 Alternativen:
1. sich umbringen.
2. resignieren.
Zu 1.: Da ich Atheistin bin, glaube ich nicht an ein Leben nach dem Tod oder was auch immer. Was nicht heißt, dass es das nicht gibt, aber glauben heißt eben nicht wissen und ich brauch für alles Beweise, damit ich es glauben kann. Von dem her kann ich nicht wissen, ob es nach dem Tod alles gut wird oder eher noch schlimmer und darüber nach zu denken, würde auch keine Antwort bringen. Außerdem hatte und habe ich immer Angst davor im Moment des selbsterwählten Todes mich doch noch für´s Leben zu entscheiden. Dann wäre es aber zu spät. Also wäre die Alternative schon mal gar nichts für mich. Auch schon deswegen nicht, weil ich kein Mensch bin, der leicht aufgibt.
Zu 2.: Resignation bringt im Hinblick darauf, dass man höchstwahrscheinlich noch etliche Jahre zu leben hat, rein gar nichts. Es wird sich nie etwas ändern/bessern, wenn man nicht dazu beiträgt. Im Gegenteil, die Probleme nehmen dann im Laufe der Jahre nur zu.
Also hatte ich nie eine andere Möglichkeit für mich gesehen als zu existieren und zu kämpfen und mittlerweile bin ich sogar froh darüber, denn das Leben hat so manchnes zu bieten. Außerdem hat es auch was gutes: Man kann von ganz neuem beginnen und sich vollkommen neu definieren! Wenn ich mich jetzt mit mir vor 10 Jahren vergleiche, dann kann ichs gar nicht fassen wie ich früher war! Es ist, als wäre ich ein ganz anderer Mensch! Und das habe ich geschafft, indem ich mir überlegt habe wer oder was ich darstellen will und darauf habe ich hingearbeitet.
Ihr schreibt auch oft vom kämpfen aber ich frage mich wann kann man das Schwert (bildlich gesehen) einmal niederlegen und sich ausruhen muss Mann wirklich immer nur kämpfen und kann Mann sich nie zurück lehnen?
Die Antwort ist einfach: Wenn man zufrieden ist!
🙂 Das dauert bei manchen nicht lang, bei anderen etwas länger, aber es lohnt sich.
Mit Bezugs Personen ich habe das 3-mal ausprobiert aber immer wen ich bereit war mich in irgendeiner Weise zu öffnen sind diese Personen weg gezogen oder haben mein Vertrauen missbraucht.
So verlief es eigentlich mein ganzes Leben. mein Vertrauen wurde oft missbraucht.
Schon mal daran gedacht, dass es vielleicht die falschen Leute waren, denen du dich geöffnet und anvertraut hast? Was waren das für Menschen? Wie haben sie dein Vertrauen missbraucht?
Ich habe ihr auch 2-mal noch eine sms geschrieben von wegen lass uns doch mal treffen Kaffe trinken oder so.
Als ich mich von allen Kiffern verabschiedet habe, tat ich das auch nicht, weil sie mir scheißegal geworden sind, sondern weil ich mir nicht scheißegal war! Da waren Leute dabei, die für mich wie kleine Brüder waren. Und du machst es ja jetzt auch nicht anders (hoff ich doch
😉 ). Da fällt mir ein, dass das übrigens bei mir ähnlich ist. Ich treffe Leute in der Stadt, die ich schon länger nicht mehr gesehen hab, quatsch ne halbe Stunde mit denen. Dann heißt: Wir müssen uns mal unbedingt wieder treffen! Aber melde ich mich dann bei denen? Nö. Woran das liegt? Keine Ahnung. Vielleicht bin schon in so ne Art Alltagstrott geraten oder bin zu verpeilt..?! Böse meine ich das jedenfalls nicht!
Hast du ihre Nummer noch? Wenn ja, könntest du sie einfach mal anrufen und sagen: "Hey, lang nichts mehr von dir gehört, was hältst du davon, wenn wir uns am Wochenende treffen würden?" Am besten gleich auf einen Tag und Uhrzeit festnageln! So machen das andere bei mir auch und das funktioniert
😀
Ich kann jetzt zwar nur auf meine Erfahrungen zurück schlissen aber aus den Augen aus den Sinn so war es immer bei mir Und um ganz ehrlich zu sein habe ich so gelernt gegen Menschen ein großes Misstrauen und Gleichgültigkeit zu entwickeln ich glaube auch das ich das manchmal auch zu deutlich wiedergebe.
Das ist schade, vielleicht verpasst du so irgendwann die Freundschaft deines Lebens oder sogar die Liebe deines Lebens?!
das mit der Mut probe ist eine sehr schöne Idee werde ich mal ausprobieren am besten mache ich das mal mit meinen Zeugnis was ich noch ab holen muss nur nochmal schauen wann ich da hin kann wegen der zeit.
Das wiederum finde ich eine schöne Idee
😉
Was du akut gegen deine Flashbacks machen kannst, da bin ich ehrlich gesagt überfragt. Ich denke, das würde sich mit der Zeit legen, wenn du auf dem Weg der psychischen Besserung bist. Dazu kannst du ja deinen Psychologen befragen. Wie war es eigentlich heute in der 1. Sitzung?