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Der Geist ist stärker als die Gene - Bruce Lipton

  • Starter*in Starter*in Catherine
  • Datum Start Datum Start
Vorab erstmal danke - ich zweifel nämlich leicht an meinem Verstand, was weniger an meinem Verstand als an der Umwelt liegt die meinen Verstand durcheinander bringt.

Womit wir bei dem sind, was Bruce Lipton sagt 😀😉

Sag mal, hab ich das mit den Genen richtig verstanden? Ist das so? Was meinst Du dazu?
Ich selbst finde das alles sehr logisch, oder?

Wenn seine Gedankengänge richtig sind, was ich glaube, dann erklärt es die Homöopathie, Bachblüten, Handauflegen.....was auch immer. Ich finds genial 🙂🙂

Einen interessanten Begriff von Wissenschaft hast du. Ich frage mich, wo da die Vision und der gesunde Menschenverstand ihren Platz haben. Wie passt das Genie hinein?

Was ich nicht verstehe: Warum wirfst du Lipton vor, er wäre ein geldgieriger Scharlatan? Wie denkst du macht er das große Geld? Der wird ja nun wohl keine tausende von Dollar für seine Vorträge bekommen. Oder?


Hast du dir eigentlich das Video mit Lipton angeschaut/mal reingeschaut? Oder nur die Kritiken gelesen?

Ich habe mir noch nicht alles angeschaut, aber man merkt schnell, dass Lipton einen klaren, analytischen Verstand hat. Er ist fähig sich mit dem, was er tut, kritisch auseinanderzusetzen. Dass er vielseitig interessiert ist und sich auch mit anderen Disziplinen als der Biologie auskennt, zeigt er gleich zu Beginn. Er ist ein sehr genauer Beobachter. Außerdem war er lange Professor an einer nicht ganz unbekannten Universität in den Staaten, folglich ist er es gewohnt schwierige Sachverhalte verständlich zu vermitteln und er muss wohl die Grundzüge der Biologie verstanden haben.

Ich glaube Lipton hatte eine Menge Fragen an die Biologie, die diese bisher nicht beantworten konnte. Seine These entstand aus genauer Beobachtung. Diese ist oft Grundlage für revolutionäre Erkenntnisse in der Wissenschaft. Darwin hatte zunächst auch Beobachtungen und keine Beweise. Semmelweis hat ebenfalls beobachtet, dann Konsequenzen gezogen und aus denen heraus haben sich Änderungen in der Sterblichkeitsrate der Mütter ergeben. Eine Forschung im engeren Sinne hat er nicht gemacht, aber seinen gesunden Menschenverstand eingesetzt. Die Erklärung bzw. Beweise haben dann später andere gefunden.

Ich finde es übertrieben, Lipton als Scharlatan zu verdammen. Ich halte ihn für einen Visionär. Nun muss nicht zwangsläufig rauskommen, dass er Recht hat, aber seine Ideen sind es doch wert diskutiert und erforscht zu werden.

Mir geben Liptons Beobachtungen Antworten, die mir die Wissenschaft bisher schuldig geblieben ist.

Ich beschäftige mich mit alternativer Medizin, kenne mich ein wenig in der Esoterik aus. Natürlich kann man das alles als Spinnerei abtun, aber wenn man sich näher damit beschäftigt, beobachtet man häufig Phänomene, die zumindestens nachdenklich stimmen. Liptons Theorie lässt für mich einige Steinchen an die richtigen Stellen fallen und es entsteht ein schlüssiges Bild.

Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, an der Sache ist was dran.

Schade, dass seine Kollegen es sich so einfach machen und die Theorie von ihrem hohen Ross aus verdammen.

Gedankenkraft hat einen großen Einfluss auf den Körper. Buddhistische Mönche und Fakire sind so in der Lage ihre Körperfunktionen zu beherrschen, zum Beispiel Herzschlag oder Körpertemperatur. Sie schalten ihr Schmerzempfinden aus. Wenn der Mensch fähig ist den Körper auf dieser Ebene mit reiner Gedankenkraft zu beherrschen, dann vielleicht auch im kleinen auf der Ebene der Zellen?

Auf die Antwort werden wir wohl leider noch lange warten müssen. Wer gibt jemandem wie Lipton Geld? Man stelle sich nur vor, die Leute würden erfahren, dass sie lediglich an ihre Heilung glauben müssen, um gesund zu werden! Das wäre für Ärzte und vor allem die Pharmaindustrie der Supergau. Die werden sich hüten die Forschung zu finanzieren.


Tuesday
 

keinen Sinn 🙂








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Wer nichts weiß muss viel glauben
 
Zuletzt bearbeitet:
Catherine,
🙂 vielen, vielen Dank, dass du mir kurz kurz erklärt hast wie das funktioniert mit den Genen und wo sich was befindet und so - und dass die 'gelesen' werden.😎

Soviel geballtem Wissen habe ich nichts entgegenzusetzen. Viel Spaß noch.

Ist das Alles? Enttäuschend 🙁










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Wer nichts weiß muss viel glauben
[/QUOTE]
 
Ich taste mich ran: aus Wikipedia

Chromatin ist das Material, aus dem die Chromosomen bestehen. Es handelt sich um einen Komplex aus DNA und Proteinen. Der Name kommt von griech. chroma (Farbe), weil sich Chromatin mit basischen Kernfarbstoffen anfärben lässt. Im Lichtmikroskop erscheint es als sichtbares Fadengerüst im Zellkern einer eukaryotischenZelle. Im funktionalen Sinn gilt alles, was sich während der Kernteilung in den Chromosomen wiederfindet als Chromatin - ausgenommen einige Strukturproteine. Chromatin ist neben den Nucleolen, der Kern-Grundsubstanz und der Kernhülle eine wichtige Strukturkomponente des Nucleus (Zellkerns).[1]
Chromatin besteht aus der DNA, die um die Histone gewickelt ist, sowie aus weiteren Proteinen die sich an die DNA anlagern. DNA und Histone bilden die Nucleosomen, die kettenförmig aneinandergereiht sind. Die Nucleosomen werden mit Hilfe der Nichthiston-Proteine dichter gepackt. Chromatin ist somit das Produkt von Interaktionen der eukaryotischen DNA mit unterschiedlichen DNA-Bindeproteinen, die einen kompakten filamentösen Komplex bilden, den sogenannten Desoxyribonucleoprotein-Komplex. Durch die Komplexbildung werden die langen chromosomalen DNA-Stränge in ihrer Länge um das rund 10.000- bis 50.000-fache verkürzt (kondensiert), so dass sie in den Zellkern passen. Trotz der dichten Packung der DNA liegen die Chromosomen weiterhin in einer Form vor, die regulatorischen Proteinen Zugang zur DNA erlaubt, so dass die Biosynthese von RNA und Proteinen aus den genetischen Informationen (Genexpression) bzw. die Duplikation der chromosomalen DNA (Replikation) möglich ist.[2]
Während der Mitose und Meiose kondensieren die Chromosomen, so dass sie im Lichtmikroskop erkennbar werden.
Das Verständnis der Chromatinstruktur und ihres Beitrags zu Regulation der Gene ist Inhalt der Epigenetik.





</H1>
 
Gen-Aktivitt


Jede Körper-Zelle enthält die gesamte Erbinformation, also alle 25000 Gene. Eigentlich müssten demnach doch alle Zellen gleich aussehen und die gleiche Funktion haben. Warum ist das nicht so?

Der Grund liegt darin, dass in den verschiedenen Zellen unterschiedliche Gene abgelesen werden. Ob aus einer Eizelle eine Muskelzelle, ein Haar oder eine Zelle der Bauchspeicheldrüse wird, wird von einem Programm gesteuert, das genau vorgibt, welches Gen wann genau an- und abgeschaltet wird.

Einige Gene sind in fast allen Zellen ständig wirksam, zum Beispiel die Gene, die für den Zellstoffwechsel verantwortlich.

Andere Gene werden nur in wenigen Zellen und in ganz bestimmten Situationen benötigt. Eine Nervenzelle muss schließlich andere Aufgaben erfüllen als eine Leberzelle. Damit also Leberzellen Alkohol abbauen können und Gehirnzellen in der Lage sind, Denkleistungen zu vollbringen, haben Nervenzellen und Leberzellen - wie alle anderen Zelltypen auch - eine individuelle Ausstattung von Bauteilen und Werkzeugen. Und um diese spezielle Ausstattung zu bekommen, müssen die Bauanleitungen ("Gene") für die Bauteile und Werkzeuge in den richtigen Zellen und zum richtigen Zeitpunkt abgelesen werden.


Ein Gen, das gerade gebraucht und dessen Information abgerufen wird, heißt in der Fachsprache "aktives Gen".

Ein Beispiel: Jede menschliche Zelle enthält die Information für den Aufbau des Hormons Insulin. Aktiviert wird das Insulin-Gen aber nur in der Bauchspeicheldrüse, und zwar dann, wenn der Körper Zucker abbauen soll.
 
Wenn du alles kapiert hast, Caterine schreibst du es nochmal in egienen Worten 😀

Ich meine das zwar lustig aber keinesfalls lächerlich, als Laie muss man sich nun mal anstrengen, ich bin ja auch einer, nur dass du dich im Moment anstrengst.

Gruß von Sigi
 
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Gene als "molekulare Kommunikatoren"

Hierzu schreibt Prof. Dr. med. Joachim Bauer
Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut:

Gene sind - anders als jahrelang gelehrt wurde und bis heute noch weithin angenommen wird - keineswegs autonome Kommandeure des Organismus. Gene sind eine Klaviatur, die vom Organismus bzw. von den Zellen des Organismus bespielt wird. Der Organismus bzw. seine Zellen bestimmen, ob Gene aktiviert (d. h. abgelesen) oder deaktiviert (d. h. stillgelegt werden), ein als "Genregulation" bezeichneter Vorgang. Jedes Gen hat einen oder mehrere "Genschalter", d. h. eine oder mehrere so genannte "regulatorische Sequenz(en)". Genschalter können von außen (d. h. von außerhalb der Zelle oder von außerhalb des Körpers) kommende Signale empfangen mit der Folge, dass das mit dem Genschalter verbundene Gen aktiviert oder gehemmt wird. Signale, die Gene an- oder abschalten, können stofflicher Natur sein (z. B. Nahrung), sie können nicht-stofflicher Natur sein (z. B. Strahlung), sie können ihren Ursprung aber auch in zwischenmenschlichen Beziehungserfahrungen haben. Da das Gehirn zwischenmenschliche Ereignisse in biologische Signale verwandelt, da es aus Psychologie sozusagen Biologie macht, können auch psychische Vorgänge - dies wurde konkret nachgewiesen - die Aktivität von Genen beeinflussen. Gene kommunizieren also fortwährend mit der Umwelt, Gene sind "molekulare Kommunikatoren". Nähere Ausführungen dazu finden sich in Joachim Bauers Büchern "Das Gedächtnis des Körpers", "Prinzip Menschlichkeit" sowie in "Das kooperative Gen".
Gene als "molekulare Kooperatoren"
Als das Leben auf der Erde vor über 3 Milliarden Jahren seinen Anfang nahm, gab es noch keine Gene. Das Leben auf der Erde begann mit der so genannten "RNS-Welt", d. h. mit Ribonukleinsäure (RNS)- Molekülen, mit Aminosäuren und Eiweiß (Protein)- Molekülen. Erst später begannen primitive Lebewesen, sich Gene im heutigen Sinne, d. h. DNS- Moleküle anzuschaffen, um damit im Zellkern - wie in einem Bunker - eine gut gesicherte biologische "Bibliothek" zur Verfügung zu haben, in der die Baupläne von Eiweiß (Protein)- Molekülen als Sicherungskopien gespeichert sind und für die Zelle so jederzeit abrufbar zur Verfügung stehen. Gene unterlagen von Anfang an (und sie unterliegen bis heute) der Kontrolle des Gesamtorganismus (bzw. der Kontrolle der Zelle als Ganzes). Gene alleine können gar nichts. Um aktiviert zu werden, muss ein ganzes Orchester von Molekülen zusammenwirken. Gene sind daher keine "Egoisten", sondern "molekulare Kooperatoren". Die Zelle hat keinen "Dirigenten", der das biologische Geschehen dirigiert. Der "Dirigent" ist das biologische System selbst!
Gene und Evolution: Das Erbgut von Lebewesen als kreatives System
Gene (also DNS-Sequenzen, die Baupläne für die Herstellung von Eiweißen enthalten) bilden nur einen kleinen Teil unseres Erbgutes. Der Mensch hat etwa 23.000 bis 24.000 Gene. Diese bilden jedoch nur weniger als 2% unseres Erbgutes! Der Rest unseres Erbgutes wurde fälschlicherweise als "Gen-Müll" oder "Junk-DNA" bezeichnet. Erkenntnisse, die sich erst in den letzten Jahren aus der vollständigen Entschlüsselung des Erbgutes des Menschen und anderer Spezies ergaben, zeigen jedoch, dass über 40% unseres Erbgutes aus "genetischen Werkzeugen" (sogenannten "Transposable Elements") besteht, mit denen der Organismus bzw. Zellen des Organismus ihr eigenes Erbgut umbauen können. Zu den wichtigsten Fähigkeiten der "Transposbale Elements" gehört, dass sie Gene umsetzen, miteinander verbinden, vor allem aber, dass sie Gene verdoppeln können. Anders als Darwin dachte und als bis heute gelehrt wird, beruht die Entstehung neuer Arten nicht auf ausschliesslich zufälligen Veränderungen (Mutationen) des Erbgutes, sondern auf der Fähigkeit von Organismen, das eigene Erbgut umzubauen. Dieser Umbau ist kein rein zufälliges Geschehen, sondern folgt biologischen Regeln (Näheres dazu siehe Bauers Buch "Das kooperative Gen"). Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Evolution nach einem vorher festgelegten "Plan" verläuft, denn Zufallsprozesse spielen nach wie vor eine (wenn auch eher sekundäre) Rolle.
Damit eine Spezies stabil bleiben kann, muss die Zelle ihre "genetischen Werkzeuge", also die "Transposable Elements" an der Leine halten, d. h. hemmen. Andernfalls würde sich das Erbgut (und in der Regeln daher auch das Aussehen) der Nachkommen in jeder Generation fortlaufend verändern. Tatsächlich hält die Zelle ihre "Transposable Elements" streng unter Kontrolle. In schweren Krisenzeiten jedoch, d.h. wenn sich Umweltbedingungen dramatisch und anhaltend verschlechtern, dann lässt die Zelle ihre "Transposable Elements" von der Leine: Jetzt kann es zu einem Umbau des genetischen Apparates und zur Entstehung neuer Arten kommen. Biologische Systeme können auf bedrohliche Umweltveränderungen also mit einem eigenen kreativen Potential reagieren. "Kreatives Potential" hat nichts mit Kreationismus zu tun (Kreationismus und "Intelligent Design" sind wissenschaftlich völlig unbrauchbare Konzepte!). Nähere Ausführungen zu Fragen der Evolution finden sich in Bauers Büchern "Prinzip Menschlichkeit" und "Das kooperative Gen".
Quelle: www.psychotherapie-prof-bauer.de/

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Wenn du alles kapiert hast, Caterine schreibst du es nochmal in egienen Worten 😀

Ich meine das zwar lustig aber keinesfalls lächerlich, als Laie muss man sich nun mal anstrengen, ich bin ja auch einer, nur dass du dich im Moment anstrengst.

Gruß von Sigi

Meine eigenen Worte reichen da nicht aus - außerdem macht man sich wohl über mich lustig.

Ich kann mir auch nicht Deinen Kopf zerbrechen. Oder den von Polux.

Mittlerweile habe ich einige Texte hier rein gesetzt die das untermauern was Lipton recht einfach erklärt hat.

Wie schon gesagt, ich finde das Alles sehr logisch.

Außerdem, mein Eindruck, will man mich nur gegen die Wand laufen lassen. Schön das Erklären mir überlassen und dann draufkloppen.

Das ist so dumm und sinnlos.
 
Catherine, ich bin zu faul, mich damit mehr zu beschäftigen und das ist keine gute Eigenschaft, aber ich gebs zu.

Polux? Hm.... vielleicht hast du das selbst schon gesagt.

Ich finde das Thema genauso interessant wie du, aber bin einfach zu faul, tut mir leid.

Sigi

Was heißt zu faul, nein, ich bin auch nur Laie, wie und h habe ja bereits um Expertenrat gefragt. Polux mit seiner Meinung war der einzige, der sich meldete. Aber er ist eben in dem Fall in diesem Thread Monpolist. Weißt du was das heißt?

*lächel*
 

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