Hallo nochmal,
wenn ihr euch nicht in völligem Frieden und Harmonie getrennt habt ...
Liebe vanDark,
sie ist grantig, sie knallt die Türen - nicht ich. Ich habe durch nichts mein Verhalten geändert. Würde sie mich heute um meine Kontoauszüge fragen, würde ich sie ihr zeigen.
Die Ursache zu ihrem Scheidungsbegehren beruht nach meinem Dafürhalten auf einem Irrtum ihrerseits. Sie will aufgrund ihrer Persönlichkeit herrschen und das lasse ich nicht mehr zu, weil sie uns damit ruiniert hat. Darüber wurde sie böse und weil sie keine anderen Mittel hat, mich zwingen zu wollen, verlangt sie die Scheidung.
Das heißt, daß sie gar nicht geschieden sein will.
Sie will, daß ich ihr wie bisher aus der Hand fresse.
Sie traf sämtliche Entscheidungen selber und alleine - ohne mich zu fragen, was ich zu sagen hätte. Das ist wirtschaftlich schief gegangen und das mache ich nicht mehr mit.
Unsere Chance besteht darin, daß sie endlich meiner Aufforderung folgt und sich der Diagnose eines Psychiaters stellt. Mein Verdacht ist, daß sie an Narzißmus leidet. Der Verdacht stützt sich auf ihre Kindheitsgeschichte und auf ihr Verhalten, ihre Herrschsucht.
Tut sie das nicht und besteht auf der Scheidung, nehme ich die Scheidung widerspruchslos hin.
Der Haken dabei ist der, daß Narzißmus keine Kritik (und damit auch keine Korrektur) duldet. Das Eingeständnis, sich geirrt zu haben und die Hilfe einer Therapie zu benötigen, ist darum nicht von ihr zu erwarten.
Sie begründet ihr Scheidungsbegehren damit, ich sei schizoid veranlangt. Sie sagt zum Beispiel, ich hätte ihr jahrelang nicht gesagt "Ich liebe Dich" und beklagt, daß ich mich von ihr zurückgezogen hätte.
Hier liegt der Hund begraben.
Ich konnte nie mein Motiv zu meinem Verhalten erklären.
Niemand fragte je danach.
Es gab bisher keinen Mittler.
Diejenigen psychiatrischen Dienste, die wir bisher zu Rate zogen, hatten offenbar keine Lust dazu, sich mit uns wirklich auseinander zu setzen, sie hätten mir sonst die Chance gelassen, endlich mal ausreden zu können - sie behaupteten einstimmig: "Ihre Ehe ist nicht therapierbar".
Das hat meine Frau bestätigt.
Es hat nicht ihre Position bestätigt.
Sie wertet es als Bestätigung: "mit meinem Mann ist keine Ehe möglich" (und das nach 34 Jahren, die absolut nicht alle schlechte Jahre gewesen sind - ha, ha!).
... und sie Wind von deinem Geldsegen bekommt, dann würde ich mich nicht darauf verlassen, dass du ohne weiteres eine gütliche Einigung ohne Anwalt hinbekommst ...
Sie weiß es ja längst.
Sie glaubt es bloß nicht.
Die Summe ist so hoch, daß sie es als weiteren Beweis dafür betrachtet, daß ich mir etwas Unrealistisches einbilde, daß ich an Schizophrenie litte. Angeblich verwechsele ich den Traum vom Reichsein (den ich nie hatte, den sie mir aber unterstellt) mit der Wirklichkeit, ein armer Schlucker zu sein.
Ich sehe keinen Anlaß dazu, einem Anwalt Handlungsvollmacht zu erteilen (wenn mich nicht das Gesetz dazu zwingt). Was ich zu sagen habe, kann ich selber formulieren.
... ....fängt ja eben schon mit dem Trennungsunterhalt an, wo der schlechterstehende auch erst mal rankommen muss und sich dazu nen Anwalt nimmt.
Wenn ich den Zeitpunkt dafür als richtig erachte (ich betone damit meine Souveränität, die sie ja bestreitet),
wenn
ich es als angebracht erachte,
dann
überweise ich ihr 100.000 und schreibe ihr dazu, sie könne mehr bekommen, wenn das ihren Lebensunterhalt nicht decken würde, sie wisse ja, wieviel zur Verfüngung stünde. Da 100.000 aber viel mehr ist als sie verbrauchen kann, wird das wohl bis zum Urteil (so es denn fällt und sie sich nicht vorher anders besinnt) genug sein.
Wenn sie das will, könnte sie sich dafür ein Haus samt neuem Haushalt leisten.
Sie könnte ihren job als Arzthelferin und Arztsekretärin aufgeben, das muß sie aber logo nicht. Sie hat sich ihren job gewählt, obwohl es dazu keinen Anlaß gab. Sie hat mir ohne Grund mißtraut und hat mir alle Chancen zerstört, Geld zu verdienen. Es begann etwa 1992, von da an rief sie meine Kunden und Lieferanten an und sagte ihnen: "Mein Mann kann das nicht" - ohne jeden Grund.
Im Gegenteil habe ich ihr jahrelang bewiesen, daß ich sehr wohl kann.
Jetzt - im Exil - fern von ihrer Einflußnahme, die mich garantiert wieder zu Fall gebracht hätte, habe ich es erneut bewiesen: "Ich kann".
Es ist weit mehr, als ich in meinem Leben zuvor insgesamt verdient habe. Es ist ungeheuerlich viel - und das wiederum sieht sie als Bestätigung ihres Verdachts, ich litte an Schizophrenie.
Um sie zu provozieren, schrieb ich nicht an die Türklingel meines Exils nur meinen Familiennamen "S.", sondern:
"Herr Direktor S.",
worauf sie auch pünktlich hereinfiel und wieder einmal das von ihr ach so geliebte Wort "Schizophrenie" verwendete. Außerdem ist "Herr Direktor" angesichts meiner jahrelangen, durch sie bedingter Unfähigkeit, ein Ausdruck der Ironie, wer mich kennt, lacht darüber.
Ansonsten kann ich auch nur raten (da hab ich gar nicht drangedacht vorhin): kauf dir ne schöne Einrichtung und reduziere dein Vermögen in Langfristiges......denn allerspätestens mit Einflattern einer Auskunftsklage musst du deinen Geldberg offenlegen.
Der größte Witz ist der, daß uns das Geld gar nicht gehört.
1
Ich erfuhr von einem Bekannten, der Wasserfilter produziert, daß er seit dem Bankenkrach im Frühjahr 2008 grobe Schwierigkeiten hätte, sie zu verkaufen.
1
Ich weiß, welche Not in Hinsicht auf Hygiene in Afrika herrscht - dort würden die Wasserfilter reißenden Absatz finden. Allerdings kann man aufgrund des gewaltigen Währungsgefälles den Afrikanern keine europäischen Preise zumuten.
1 + 1 = 2
Da kam ich auf die Idee, Wasserfilter in Afrika zu produzieren. Es fehlte aber das Geld dazu. Da habe ich den Herrn Jesus Christus um Geld gebeten - und Schwupp! - kam ich zu dem riesengroßen Haufen Geld, um den es hier geht.
Ergo
ist das Geld zweckgebunden - es gehört nicht mir oder meiner Frau, es gehört den Afrikanern.
Du glaubst gar nicht, was ich alles für tolle Sachen um mich rumstehen habe...und auf ne gewisse Art und Weise tröstet das auch (v. a. wenn man die Gerichtsverhandlungen hinter sich gebracht hat und der andere, der sich gütlich trennen wollte, es dann doch lieber mit übern-Tisch-ziehen versucht hat). 😀
Ich hoffe ja, die Geschichte so steuern zu können, daß sie erst gar nicht in Versuchung kommt, mich über'n Tisch ziehen zu wollen. Ich meinerseits habe es jedenfalls nicht vor. Diese Art von Mißtrauen ist in unserer Ehe noch nie ein Problem gewesen. Meine Frau zeigt zwar, daß sie argwöhnt, ich wollte mich unfair verhalten, das werde ich aber widerlegen.
LG = Liebe Grüße?
Meine Grüße "Alles Gute!" zurück an Dich.