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Zwischenzeugnis anfordern, ohne Misstrauen beim Chef zu wecken?

Und in welcher Form hast du denn deine Weiterbildungen etc. erworben? Dazu liegen dir doch bestimmt ohnehin Zertifikate, Zeugnisse, Nachweise etc. vor, die du völlig unabhängig von einem Zwischenzeugnis einreichen kannst bei Bewerbungen.
 
Der AG kann doch auch jetzt schon enttäuscht sein und das Zwischenzeugnis nicht so wohlwollend ausstellen.

Enttäuscht über was? Wegen Mutmaßungen?
Ja, wenn man einen Mitarbeiter nicht behalten möchte kann man natürlich jetzt schon ein schlechtes Zeugnis ausstellen. Damit er auch ganz sicher geht...

Es gibt Arbeitgeber die nehmen ein Zwischenzeugnis zum Anlaß, mit dem Arbeitnehmer ein Gespräch zu führen und Verbesserungen vor zu schlagen.
 
Zwischenzeugnis ist keine schlechte Idee, da es Arbeitgeber gibt die enttäuscht sind und dann versuchen mit dem Endzeugnis eins rein zu würgen.

Mit einem guten Zwischenzeugnis ist ihm dieser Zahn gezogen.

Richtig. Mir wollte mal der neue Chef eines reindrücken, als ich gekündigt hatte. Aber ich hatte ein sechs Monate altes Zwischenzeugnis meines vorherigen Chefs, mit dem ich dann ein ordentliches Zeugnis einfordern konnte.

Und wo ist das Problem, wenn der Chef weiß, dass der Mitarbeiter sich umschaut? Wenn er ihn halten will, gibts dann vll auch ein Entgehenkommen.

Man braucht das Zeugnis aber natürlich nicht für die Bewerbung. Aber zumindest bei Leitungswechseln hole ich mir jetzt immer eines vom alten Chef.
 
Es kann per BV oder TV sogar geregelt sein das man für ein Zeugnis einen Anlass braucht.
Zudem gibt es immer wieder AG die sowas fordern.

Ansonsten dient es auch für manche Arbeitgeber als Tätigkeitsnachweis. Gibt z.B. Behörden die sowas fordern für einen lückenlosen Lebenslauf gerade in sicherheitsrelevanten Bereichen. Man könnte auch eine Arbeitsbescheinigung anfordern mit dem selben Ergebnis.

Aber wer schon Angst hat vor einem Zwischenzeugnis der sollte das alles lieber bleiben lassen. Man ist nicht mit dem AG verheiratet und es kommt fast stündlich in D vor das jemand kündigt.
 
Es kann per BV oder TV sogar geregelt sein das man für ein Zeugnis einen Anlass braucht.
Zudem gibt es immer wieder AG die sowas fordern.

Ansonsten dient es auch für manche Arbeitgeber als Tätigkeitsnachweis. Gibt z.B. Behörden die sowas fordern für einen lückenlosen Lebenslauf gerade in sicherheitsrelevanten Bereichen. Man könnte auch eine Arbeitsbescheinigung anfordern mit dem selben Ergebnis.

Aber wer schon Angst hat vor einem Zwischenzeugnis der sollte das alles lieber bleiben lassen. Man ist nicht mit dem AG verheiratet und es kommt fast stündlich in D vor das jemand kündigt.
Tja, werden stündlich mehr Leute gekündigt, oder kündigen mehr Leute stündlich selbst? Großer Unterschied.
 
...damit ich auch was Aktuelleres vorweisen kann - zumal ich in den 2 Jahren hier mein Aufgabenfeld enorm erweitert und dafür keine Belege habe, außer eben das, was ich im Lebenslauf aufführe, aber da könnte ich rein theoretisch ja jeden Mist reinschreiben.
Man muss doch nicht alles belegen von dem man in der Bewerbung schreibt, dass man es kann. Spätestens in der Probezeit würdest du mit "jedem Mist" dann auffliegen und damit würdest du dir ins eigene Knie schießen.
Ich könnte mir beide Wege vorstellen: Ein Zwischenzeugnis zu verlangen (und wenn der Chef dann fragt, ob du weg willst einfach antworten, dass du noch nicht sicher wärst) oder darauf zu verzichten und abzuwarten, ob der potenzielle Arbeitgeber danach fragt oder dir auch so glaubt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Zazia
Liest du hier noch mit?

Hast du dich denn inzwischen (auch ohne Zwischenzeugnis) schonmal beworben und du wurdest aufgrund des fehlenden Zwischenzeugnis auch schon abgelehnt?
Ich glaub fast nicht dran. Du könntest das auch immer noch nachreichen, wenn es daran tatsächlich scheitern sollte.
 
2 Jahre ist wirklich nicht sehr viel.
Wenn du es unbedingt haben möchstest, schreib selber und lass es ggf. abändern und unterschreiben.
Argumentiere wie du geschrieben hast. Du brauchst es für deine Unterlagen, fühlst dich damit
sicherer und hast das Gefühl dass die Zeit damit abgeschlossen ist.

Ich würde an Resilienz an deiner Stelle arbeiten und nicht wegen einer Kollegin wechseln.
Am nächsten Arbeitsplatz ist ja nicht ausgeschlossen, dass ähnliches wieder passieren könnte.
 

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