S
Schokobanane
Gast
Hallo Eltern und Lehrer,
ich bin gerade etwas entsetzt. Mein Sohn (11) geht in die fünfte Klasse. Er ist recht clever, aber sehr zappelig und laut, stört viel. Ich bin mit den Lehrern in recht engem Kontakt, weil ich die Situation für Sohnemann, Lehrer und mich selbst natürlich irgendwie verbessern möchte. Eben gerade war ich in der Schule, weil ich dem Sohn etwas hinterherbringen musste. Stand zehn Minuten vor der Klassentür, war noch Unterricht (Deutsch). Der Lärm, der da rausdringt, ist unbeschreiblich. Zwischendurch brüllt auch die Lehrerin mal. Die tut mir fast leid, ich würd das nicht aushalten (es sind "nur" 22 Schüler in der Klasse). Jedenfalls klingelte es dann, ich konnte meinem Sohn draußen seinen Kram geben. Die Lehrerin kam raus, begrüßte mich, und meinte dann, tja, "heute hätte ich ihn ja wieder an die Wand klatschen können." Ich war so perplex, dass ich nur leicht gestammelt habe, "aber das hilft doch auch nicht...". Im Nachhinein hätte ich mich vielleicht mal etwas gerade machen müssen, und klar sagen, was ich in dem Moment gedacht habe. Dass ich das unakzeptabel finde, sowohl mir als auch meinem Sohn gegenüber. Hab ich aber nicht...
Nächste Woche ist Elternabend. Ich hab aber immer Angst, dass ich mit "Aufmucken" meinem Sohn das Leben noch schwerer mache in der Schule. Der Elternzusammenhalt ist auch nicht sehr groß, da müsste ich noch befürchten, dass einige Eltern sagen oder zumindest denken, dass die Lehrerin eigentlich recht hat.
Was meint ihr? So ein Lehrer-Ton - normal? Eigentlich hab ich der Lehrerin (ist die Klassenlehrerin) jetzt in mehreren Gesprächen immer wieder deutlich gemacht, dass wir natürlich immer wieder darauf hinwirken müssen, dass mein Sohn insgesamt ruhiger wird. Aber dass ich nach den vier Jahren Grundschule mit ähnlichen Problemen auch weiß, dass es ein Prozess ist und es leider keinen Geheim-Schalter gibt, der das von heute auf morgen ändert. Nach dem Spruch vorhin weiß ich überhaupt nicht mehr, ob das überhaupt Sinn macht...
ich bin gerade etwas entsetzt. Mein Sohn (11) geht in die fünfte Klasse. Er ist recht clever, aber sehr zappelig und laut, stört viel. Ich bin mit den Lehrern in recht engem Kontakt, weil ich die Situation für Sohnemann, Lehrer und mich selbst natürlich irgendwie verbessern möchte. Eben gerade war ich in der Schule, weil ich dem Sohn etwas hinterherbringen musste. Stand zehn Minuten vor der Klassentür, war noch Unterricht (Deutsch). Der Lärm, der da rausdringt, ist unbeschreiblich. Zwischendurch brüllt auch die Lehrerin mal. Die tut mir fast leid, ich würd das nicht aushalten (es sind "nur" 22 Schüler in der Klasse). Jedenfalls klingelte es dann, ich konnte meinem Sohn draußen seinen Kram geben. Die Lehrerin kam raus, begrüßte mich, und meinte dann, tja, "heute hätte ich ihn ja wieder an die Wand klatschen können." Ich war so perplex, dass ich nur leicht gestammelt habe, "aber das hilft doch auch nicht...". Im Nachhinein hätte ich mich vielleicht mal etwas gerade machen müssen, und klar sagen, was ich in dem Moment gedacht habe. Dass ich das unakzeptabel finde, sowohl mir als auch meinem Sohn gegenüber. Hab ich aber nicht...
Nächste Woche ist Elternabend. Ich hab aber immer Angst, dass ich mit "Aufmucken" meinem Sohn das Leben noch schwerer mache in der Schule. Der Elternzusammenhalt ist auch nicht sehr groß, da müsste ich noch befürchten, dass einige Eltern sagen oder zumindest denken, dass die Lehrerin eigentlich recht hat.
Was meint ihr? So ein Lehrer-Ton - normal? Eigentlich hab ich der Lehrerin (ist die Klassenlehrerin) jetzt in mehreren Gesprächen immer wieder deutlich gemacht, dass wir natürlich immer wieder darauf hinwirken müssen, dass mein Sohn insgesamt ruhiger wird. Aber dass ich nach den vier Jahren Grundschule mit ähnlichen Problemen auch weiß, dass es ein Prozess ist und es leider keinen Geheim-Schalter gibt, der das von heute auf morgen ändert. Nach dem Spruch vorhin weiß ich überhaupt nicht mehr, ob das überhaupt Sinn macht...