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Maiglöckchen555
Gast
So, ich hatte ja angekündigt, eine Zusammenfassung der Tipps zu machen, die ich alle so gesammelt habe im Internet. Jetzt ist es doch viel mehr geworden, da ich auch meine eigenen Gedanken notiert habe. Wäre wirklich schön, wenn der Beitrag als Sticky eingerichtet wird. Ich denke mal in der Theorie kennen sich die meisten ziemlich gut aus, die Tipps umzusetzen ist nur nicht so leicht.
Hier meine Gedanken zum Thema “Erst mal an sich selbst arbeiten“:
Selbstliebe und Selbstwert aufbauen:
Daran arbeite ich selbst noch und das ist natürlich ein langer Prozess. Ich habe mir ein kleines Buch angelegt, in das ich ein Babybild von mir reingeklebt habe, das ich ganz süß finde (so ein unschuldiges Wesen kann ich nämlich nicht verdammen) und mir folgenden Text dazugeschrieben:
“Ich mag mich so wie ich bin und fühle mich gut. Ich bin genauso viel wert wie alle anderen. Mein Wert bleibt immer gleich, egal was andere sagen und ob ich Fehler mache. Ich bin ein wertvoller und toller Mensch, den viele Leute mögen. “
Auf der nächsten Seite habe ich alle meine Stärken aufgeschrieben. Sowohl äußerliche als auch innere Stärken.
Auf der dritten Seite folgt ein Text, den ich mir ausgedacht habe und immer durchlese, falls ich mal von jemandem abgelehnt werde, was leider öfter vorkommt: “Wenn mich jemand ablehnt, bin ich deshalb nicht wertlos. Mein Wert bleibt immer gleich. Die Ablehnung sagt nur etwas über sein Bild über mich aus. Es gibt noch genug Menschen, die mich mögen. Nur die sind wichtig. Leute, die mich ohne Grund schlecht behandeln, brauchen selbst Hilfe. Egal, was andere machen, ich bin trotzdem normal und okay.”
Das lese ich mir immer wieder durch. Es sollte natürlich jeder einen Text nehmen, mit dem er sich persönlich anfreunden kann. Das obige ist nur das, was ich für mich persönlich genommen habe und für gut befand und soll nur als Beispiel dienen. Es sei denn, er passt auch zu Euch.
Feedback von anderen holen:
Es ist immer gut, wenn man andere fragen kann, was sie an einem mögen bzw. was man noch besser machen kann und daran arbeitet.
Bücher zum Thema:
Es gibt auch gute Literatur mit dem Thema Selbstwert. Welche Bücher ich persönlich sehr gut finde:
An seinem Äußeren arbeiten:
Diesen Punkt finde ich persönlich sehr wichtig. Wenn man mit seinem Äußeren absolut unzufrieden und unsicher ist, sollte man alles dran setzen, dass man zufrieden ist. Das hat nichts mit Oberflächlichkeit zu tun und ich meine damit auch nicht Schönheits-Ops. Frisur, Make Up, Kleidungsstil, Abnehmen, Muskelaufbau usw.. Ich war zuletzt ziemlich unsicher, wenn ich auf der Straße war und habe mich immer beobachtet gefühlt. Irgendwann bin ich dann mal den Gedanken auf den Grund gegangen und es kam heraus, dass ich mit meinem Aussehen nicht so zufrieden war und Angst hatte, die Leute könnten deswegen blöd schauen. Als ich dann meinen Kleidungsstil geändert habe und auch meine Frisur und mich besser geschminkt habe, war ich viel sicherer. Ich habe mich nicht mehr beobachtet gefühlt. Es gibt jetzt auch nichts mehr, was Leute dazu veranlassen könnte, da ich ja jetzt für mich selbst gut aussehe. Und wenn man mit seinem Äußeren zufrieden ist, ist man auch im Umgang mit anderen viel sicherer.
Ziele setzen:
Wenn man sich Ziele setzt, ist man beschäftigt, stachelt seinen Ehrgeiz an und hat irgendwann die ersten Erfolge. Das macht auch attraktiv. Man wird interessanter gegenüber dem anderen Geschlecht, genauso wie für mögliche Freunde. Die Ausstrahlung verändert sich einfach
Gesetz der Anziehung:
Wenn man dafür offen ist, kann man auch mit dem Gesetz der Anziehung arbeiten. Ich selbst habe damit auch schon interessante Erfolge erzielt. Falls Euch das Thema interessiert, einfach mal “Gesetz der Anziehung” oder “The Secret” googlen.
Meine Lieblingsbücherliste zu diesem Thema:
Kein zwanghaftes Suchen:
Es wird immer wieder geschrieben, dass man nicht krampfhaft einen Beziehungspartner oder Freunde suchen soll, weil es dann sowieso nicht klappt. Und das ist wirklich wahr. Ich bin schon öfter mal mit der vollen Absicht weggegangen, einen Mann zum Flirten bzw. Kennenlernen zu finden und es hat nie geklappt. Ich habe keine Männer gesehen. Wenn, dann gab es nur Paare, Mütter mit Kindern usw.. Jedenfalls keine flirtwilligen Männer. An einem anderen Tag bin ich einfach so zur Tankstelle gefahren mit Gammelkleidung und war absolut nicht in Flirtlaune, habe auch nicht dran gedacht. Und…Ihr ahnt es sicher schon… dort war ein Mann, der mich angeflirtet und mir sogar ziemlich gut gefallen hat.
Genauso sollte man die Kurse und Hobbys des Spaßes wegen ausüben, nicht alleine mit dem Ziel, dort die Frau / den Mann des Lebens zu finden. Das merken die anderen und man ist viel zu verkrampft. Die Ausstrahlung leidet.
Mit seinem Leben zufrieden sein:
Andere wollen nicht den Therapeuten für uns spielen oder den edlen Retter, der uns aus dem Sumpf rauszieht. Dafür gibt es professionelle Leute, die uns helfen können. Wir müssen unser Leben selbst im Griff haben. Wenn es in einem Bereich nicht klappt, dann sollten wir diese Baustelle angehen, damit wir mit unserem Leben glücklich sind und klar kommen und niemand anderes diese Lücke ausfüllen muss. Somit macht man sich auch nicht von anderen abhängig. Das würde auf Dauer nicht gut gehen.
Wenn man mit seinem Leben absolut unzufrieden ist, sollte man die Freundes- und Partnersuche erstmal auf Eis legen und daran arbeiten. Die meisten Menschen wollen jemanden kennenlernen, der das eigene Leben bereichert und gute Laune mitbringt.
Verantwortung übernehmen:
Man ist selbst für sein Leben verantwortlich. Raus aus der Opferrolle und selbst an sich arbeiten. Es gibt Mobbing, was schlimme Folgen haben kann. Allerdings muss man irgendwann selbst versuchen, wieder raus aus dem Loch zu kommen. Die Mobber helfen uns nicht dabei, die haben ihr eigenes Leben und denken nicht mehr an uns. Ich habe mich selbst auch schon über meine früheren Mobber geärgert. Habe sie teilweise bei wer-kennt-wen gesehen und inzwischen haben sie Familie und leben ein tolles Leben. Und ich sitze hier und komme nicht weiter, weil ich immer noch an den Folgen knabbere. Allerdings wird das ewig so sein, wenn ich nur an die alten Zeiten denke und nicht selbst versuche, die Folgen wieder “abzuschütteln“. Es ist unser Leben, nicht das der Mobber. Und ganz wichtig ist, dass man daran glaubt, es wieder raus zu schaffen. Man muss die Erfolge lebendig vor sich sehen.
Ich selbst sein:
Niemals eine Rolle spielen, weil man denkt, dass man dann besser ankommt. Habe ich auch schon gemacht. Teilweise habe ich die gleichen Interessen einer Person, die mich interessiert, “entwickelt”, damit ich bei ihr ankomme. Aber das ist alles unnötig und noch weniger hilfreich. Man kann zwar offen für neue Dinge sein, aber nicht irgendwas vorspielen. Ich habe inzwischen gelernt, wenn ich eine ruhige Person bin, die nicht sehr temperamentvoll ist, dann spiele ich niemandem das Energiebündel vor, das ich gar nicht bin. Ist sinnlos, weil es eh irgendwann rauskommt und super anstrengend ist. Man sollte sich in seiner Haut wohl fühlen. Und wenn mich jemand nicht so mag wie ich bin, dann kann er mir gestohlen bleiben. Bewahrt Euren Stolz.
Professionelle Hilfe:
Ansonsten wäre es vielleicht auch hilfreich, eine Therapie zu machen, wenn man gar nicht alleine weiter kommt.
Ein paar Übungen zum Überwinden von Schüchternheit:
Angst, jemanden anzusprechen:
Wenn man sich nicht traut, jemanden anzusprechen, der einem gefällt, kann man die ganze Situation abends vor dem Einschlafen in ganz entspanntem Zustand mal in Gedanken durchgehen. Was sage ich als erstes, was könnte er darauf antworten, was sage ich dann wieder usw.. Das habe ich mal tagelang gemacht, als ich mein Objekt der Begierde ansprechen wollte. Ich habe jede Nacht immer wieder die Situation wie in einem Film ablaufen lassen und währenddessen sogar Angst verspürt, als wäre es real. Als ich ihn dann wirklich angesprochen habe, war die Angst längst nicht mehr so stark, weil ich es ja vorher schon oft in Gedanken geübt habe. Gedankliche Konfrontation also.
Wie spricht man jemanden am besten an?
Ich persönlich finde Ehrlichkeit am besten. Wenn mich jemand ansprechen sollte, fänd ich es am besten, wenn er z.B. folgendes sagt: “Hallo, ich bin…., Du bist mir aufgefallen / Du gefällst mir, ich würde Dich gerne kennenlernen. Hast Du Lust, mit mir etwas trinken zu gehen?” Ganz einfach, ohne Umschweife zur Sache kommen. Genau so habe ich es gemacht, als ich meinen “Schwarm” angesprochen habe. Man kann natürlich auch erst einen kleinen Small Talk über die Situation machen, in der man gerade ist, und dann auf den Punkt kommen.
Hier sind jetzt noch die gesammelten Tipps, die ich in etlichen Beiträgen im Internet gefunden habe:
Möglichkeiten, Menschen zu treffen bzw. Kontakte zu knüpfen:
Internet:
Echtes Leben:
Hier ist ein Satz, den ich im Internet schon 2 mal in verschiedenen Beiträgen gelesen habe und der mich immer wieder aufheitert und mir die Hoffnungslosigkeit nimmt: “Und wenn es bis gestern noch so scheiße war, kann es sich heute alles ändern.” So simpel und doch so wahr. Während man in der Einsamkeit ist, hat man natürlich wenig Hoffnung, aber man kann heute todtraurig sein, weil man so alleine ist. Und morgen begegnet man unerwartet einem Menschen, der sich dann als “große Liebe” entpuppt. Nur weiß man halt heute noch nichts davon.
Hoffentlich hilft es dem ein oder anderen. 🙂
Hier meine Gedanken zum Thema “Erst mal an sich selbst arbeiten“:
Selbstliebe und Selbstwert aufbauen:
Daran arbeite ich selbst noch und das ist natürlich ein langer Prozess. Ich habe mir ein kleines Buch angelegt, in das ich ein Babybild von mir reingeklebt habe, das ich ganz süß finde (so ein unschuldiges Wesen kann ich nämlich nicht verdammen) und mir folgenden Text dazugeschrieben:
“Ich mag mich so wie ich bin und fühle mich gut. Ich bin genauso viel wert wie alle anderen. Mein Wert bleibt immer gleich, egal was andere sagen und ob ich Fehler mache. Ich bin ein wertvoller und toller Mensch, den viele Leute mögen. “
Auf der nächsten Seite habe ich alle meine Stärken aufgeschrieben. Sowohl äußerliche als auch innere Stärken.
Auf der dritten Seite folgt ein Text, den ich mir ausgedacht habe und immer durchlese, falls ich mal von jemandem abgelehnt werde, was leider öfter vorkommt: “Wenn mich jemand ablehnt, bin ich deshalb nicht wertlos. Mein Wert bleibt immer gleich. Die Ablehnung sagt nur etwas über sein Bild über mich aus. Es gibt noch genug Menschen, die mich mögen. Nur die sind wichtig. Leute, die mich ohne Grund schlecht behandeln, brauchen selbst Hilfe. Egal, was andere machen, ich bin trotzdem normal und okay.”
Das lese ich mir immer wieder durch. Es sollte natürlich jeder einen Text nehmen, mit dem er sich persönlich anfreunden kann. Das obige ist nur das, was ich für mich persönlich genommen habe und für gut befand und soll nur als Beispiel dienen. Es sei denn, er passt auch zu Euch.
Feedback von anderen holen:
Es ist immer gut, wenn man andere fragen kann, was sie an einem mögen bzw. was man noch besser machen kann und daran arbeitet.
Bücher zum Thema:
Es gibt auch gute Literatur mit dem Thema Selbstwert. Welche Bücher ich persönlich sehr gut finde:
- “Selbstachtung - Das Herz einer gesunden Persönlichkeit” (sehr mitfühlend und ausführlich geschrieben) und “Selbstwert. Die beste Investition Ihres Lebens” von Matthew McKay & Patrick Fanning
- “Vorhang auf - jetzt komme ich” von Wendy Bristow, sehr viele gute Tipps, gibt es aber wohl nicht mehr zu kaufen, vielleicht noch irgendwo gebraucht
- “Von der Freude, den Selbstwert zu stärken” - Friederike Potreck-Rose
- “Selbst-Herrlichkeits-Training für Frauen…und schüchterne Männer” von Hanne Seemann
- “Arbeitsbuch Selbstachtung” von Glenn R. Schiraldi
An seinem Äußeren arbeiten:
Diesen Punkt finde ich persönlich sehr wichtig. Wenn man mit seinem Äußeren absolut unzufrieden und unsicher ist, sollte man alles dran setzen, dass man zufrieden ist. Das hat nichts mit Oberflächlichkeit zu tun und ich meine damit auch nicht Schönheits-Ops. Frisur, Make Up, Kleidungsstil, Abnehmen, Muskelaufbau usw.. Ich war zuletzt ziemlich unsicher, wenn ich auf der Straße war und habe mich immer beobachtet gefühlt. Irgendwann bin ich dann mal den Gedanken auf den Grund gegangen und es kam heraus, dass ich mit meinem Aussehen nicht so zufrieden war und Angst hatte, die Leute könnten deswegen blöd schauen. Als ich dann meinen Kleidungsstil geändert habe und auch meine Frisur und mich besser geschminkt habe, war ich viel sicherer. Ich habe mich nicht mehr beobachtet gefühlt. Es gibt jetzt auch nichts mehr, was Leute dazu veranlassen könnte, da ich ja jetzt für mich selbst gut aussehe. Und wenn man mit seinem Äußeren zufrieden ist, ist man auch im Umgang mit anderen viel sicherer.
Ziele setzen:
Wenn man sich Ziele setzt, ist man beschäftigt, stachelt seinen Ehrgeiz an und hat irgendwann die ersten Erfolge. Das macht auch attraktiv. Man wird interessanter gegenüber dem anderen Geschlecht, genauso wie für mögliche Freunde. Die Ausstrahlung verändert sich einfach
Gesetz der Anziehung:
Wenn man dafür offen ist, kann man auch mit dem Gesetz der Anziehung arbeiten. Ich selbst habe damit auch schon interessante Erfolge erzielt. Falls Euch das Thema interessiert, einfach mal “Gesetz der Anziehung” oder “The Secret” googlen.
Meine Lieblingsbücherliste zu diesem Thema:
- “The Law of Attraction” von Esther & Jerry Hicks
- “The Secret für Teen Power” von Paul Harrington (eigentlich für Jugendliche geschrieben, ich finde aber, dass jeder damit etwas anfangen kann, besser sogar als das normale “The Secret” meiner Meinung nach
- “Das Geheimnis der Liebe - Finden Sie Ihren Seelenpartner” von Arielle Ford
- “Das Geheimnis des Herzmagneten” von Ruediger Schache
- “Erfinde dich neu” von Kurt Tepperwein
Kein zwanghaftes Suchen:
Es wird immer wieder geschrieben, dass man nicht krampfhaft einen Beziehungspartner oder Freunde suchen soll, weil es dann sowieso nicht klappt. Und das ist wirklich wahr. Ich bin schon öfter mal mit der vollen Absicht weggegangen, einen Mann zum Flirten bzw. Kennenlernen zu finden und es hat nie geklappt. Ich habe keine Männer gesehen. Wenn, dann gab es nur Paare, Mütter mit Kindern usw.. Jedenfalls keine flirtwilligen Männer. An einem anderen Tag bin ich einfach so zur Tankstelle gefahren mit Gammelkleidung und war absolut nicht in Flirtlaune, habe auch nicht dran gedacht. Und…Ihr ahnt es sicher schon… dort war ein Mann, der mich angeflirtet und mir sogar ziemlich gut gefallen hat.
Genauso sollte man die Kurse und Hobbys des Spaßes wegen ausüben, nicht alleine mit dem Ziel, dort die Frau / den Mann des Lebens zu finden. Das merken die anderen und man ist viel zu verkrampft. Die Ausstrahlung leidet.
Mit seinem Leben zufrieden sein:
Andere wollen nicht den Therapeuten für uns spielen oder den edlen Retter, der uns aus dem Sumpf rauszieht. Dafür gibt es professionelle Leute, die uns helfen können. Wir müssen unser Leben selbst im Griff haben. Wenn es in einem Bereich nicht klappt, dann sollten wir diese Baustelle angehen, damit wir mit unserem Leben glücklich sind und klar kommen und niemand anderes diese Lücke ausfüllen muss. Somit macht man sich auch nicht von anderen abhängig. Das würde auf Dauer nicht gut gehen.
Wenn man mit seinem Leben absolut unzufrieden ist, sollte man die Freundes- und Partnersuche erstmal auf Eis legen und daran arbeiten. Die meisten Menschen wollen jemanden kennenlernen, der das eigene Leben bereichert und gute Laune mitbringt.
Verantwortung übernehmen:
Man ist selbst für sein Leben verantwortlich. Raus aus der Opferrolle und selbst an sich arbeiten. Es gibt Mobbing, was schlimme Folgen haben kann. Allerdings muss man irgendwann selbst versuchen, wieder raus aus dem Loch zu kommen. Die Mobber helfen uns nicht dabei, die haben ihr eigenes Leben und denken nicht mehr an uns. Ich habe mich selbst auch schon über meine früheren Mobber geärgert. Habe sie teilweise bei wer-kennt-wen gesehen und inzwischen haben sie Familie und leben ein tolles Leben. Und ich sitze hier und komme nicht weiter, weil ich immer noch an den Folgen knabbere. Allerdings wird das ewig so sein, wenn ich nur an die alten Zeiten denke und nicht selbst versuche, die Folgen wieder “abzuschütteln“. Es ist unser Leben, nicht das der Mobber. Und ganz wichtig ist, dass man daran glaubt, es wieder raus zu schaffen. Man muss die Erfolge lebendig vor sich sehen.
Ich selbst sein:
Niemals eine Rolle spielen, weil man denkt, dass man dann besser ankommt. Habe ich auch schon gemacht. Teilweise habe ich die gleichen Interessen einer Person, die mich interessiert, “entwickelt”, damit ich bei ihr ankomme. Aber das ist alles unnötig und noch weniger hilfreich. Man kann zwar offen für neue Dinge sein, aber nicht irgendwas vorspielen. Ich habe inzwischen gelernt, wenn ich eine ruhige Person bin, die nicht sehr temperamentvoll ist, dann spiele ich niemandem das Energiebündel vor, das ich gar nicht bin. Ist sinnlos, weil es eh irgendwann rauskommt und super anstrengend ist. Man sollte sich in seiner Haut wohl fühlen. Und wenn mich jemand nicht so mag wie ich bin, dann kann er mir gestohlen bleiben. Bewahrt Euren Stolz.
Professionelle Hilfe:
Ansonsten wäre es vielleicht auch hilfreich, eine Therapie zu machen, wenn man gar nicht alleine weiter kommt.
Ein paar Übungen zum Überwinden von Schüchternheit:
- Leute anschauen: Wenn man Angst vor anderen hat, ist es für den Anfang vielleicht ganz gut, wenn man übt, Leuten ins Gesicht bzw. in die Augen zu schauen. Innerlich bis 3 zählen und dann wieder wegsehen. Einfach nur anschauen, sonst erst mal gar nichts.
- Leute grüßen
- Leute anlächeln (vielleicht erst mal jemanden, den man nicht super attraktiv findet und sich dann steigern).
- Small Talk: Mit allen möglichen Menschen ein paar kurze Sätze wechseln. Über das Wetter, irgendeinen frechen Spruch, der gerade zur Situation passt usw.. Bekannte, Briefträger, Nachbarn, Verkäuferin, Bankangestellte… Ich zwinge mich immer, irgendwas zu sagen. Das ist zwar jetzt ein Zwang und widerspricht dem Tipp, nicht krampfhaft zu suchen. Aber es geht ja jetzt nur ums Üben, kurze Gespräche zu führen und nicht ums Suchen.
Angst, jemanden anzusprechen:
Wenn man sich nicht traut, jemanden anzusprechen, der einem gefällt, kann man die ganze Situation abends vor dem Einschlafen in ganz entspanntem Zustand mal in Gedanken durchgehen. Was sage ich als erstes, was könnte er darauf antworten, was sage ich dann wieder usw.. Das habe ich mal tagelang gemacht, als ich mein Objekt der Begierde ansprechen wollte. Ich habe jede Nacht immer wieder die Situation wie in einem Film ablaufen lassen und währenddessen sogar Angst verspürt, als wäre es real. Als ich ihn dann wirklich angesprochen habe, war die Angst längst nicht mehr so stark, weil ich es ja vorher schon oft in Gedanken geübt habe. Gedankliche Konfrontation also.
Wie spricht man jemanden am besten an?
Ich persönlich finde Ehrlichkeit am besten. Wenn mich jemand ansprechen sollte, fänd ich es am besten, wenn er z.B. folgendes sagt: “Hallo, ich bin…., Du bist mir aufgefallen / Du gefällst mir, ich würde Dich gerne kennenlernen. Hast Du Lust, mit mir etwas trinken zu gehen?” Ganz einfach, ohne Umschweife zur Sache kommen. Genau so habe ich es gemacht, als ich meinen “Schwarm” angesprochen habe. Man kann natürlich auch erst einen kleinen Small Talk über die Situation machen, in der man gerade ist, und dann auf den Punkt kommen.
Hier sind jetzt noch die gesammelten Tipps, die ich in etlichen Beiträgen im Internet gefunden habe:
Möglichkeiten, Menschen zu treffen bzw. Kontakte zu knüpfen:
Internet:
- Internetforen
- Onlinespiele
- Datingportale (das Datingcafe finde ich persönlich sehr seriös, natürlich kann ich das nur aus Frauensicht beurteilen, bei den Männern kann es anders aussehen, da sie ja oft zahlen müssen und Stichwort Fakes 🙂)
- Forentreffen
- Freizeitpartnerseiten
- Zeitungsanzeigen
- Wenn es im Internet absolut nicht klappt, dann PC aus und ins echte Leben stürzen
Echtes Leben:
- Volkshochschulkurse
- Bücherei, Buchhandlung
- Kurse (Tanzkurs, Kochkurs, Sprachkurs usw..)
- Ehrenamt
- Supermarkt
- Museum
- Beim Stadtbummel
- Arbeit
- neue Hobbys suchen
- Vereine (Volleyball, Fußball, irgendwas mit mehreren Leuten auf einem Haufen)
- Fitness-Studio (war hier zwar nicht sehr beliebt, aber eine Freundin von mir hat dort eine neue sehr gute Freundin gefunden, was Jahre lang hielt)
- durch Freunde kann man auch einen Partner kennenlernen, darum mit vielen Leuten in Kontakt kommen
- Selbsthilfegruppen
- Beim Arzt im Wartezimmer (die Möglichkeit für einen kleinen Small Talk gibt es immer)
- Discotheken
- Partys
- Wandergruppen
- Konzerte und andere Veranstaltungen
- sich alleine in ein Cafe setzen bzw. in einen Park, spazieren gehen
- mit Hund Gassi gehen (sehr effektiv nach meiner Erfahrung)
- Warteschlangen
- alte Freunde bzw. Bekannte kontaktieren
- Sprachreisen
- Single-Reisen, Single-Partys, Speed-Dating
Hier ist ein Satz, den ich im Internet schon 2 mal in verschiedenen Beiträgen gelesen habe und der mich immer wieder aufheitert und mir die Hoffnungslosigkeit nimmt: “Und wenn es bis gestern noch so scheiße war, kann es sich heute alles ändern.” So simpel und doch so wahr. Während man in der Einsamkeit ist, hat man natürlich wenig Hoffnung, aber man kann heute todtraurig sein, weil man so alleine ist. Und morgen begegnet man unerwartet einem Menschen, der sich dann als “große Liebe” entpuppt. Nur weiß man halt heute noch nichts davon.
Hoffentlich hilft es dem ein oder anderen. 🙂
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