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Zum Arzt trotz Narben?

Illuminatus

Mitglied
Tag.

Ich hab halt ein paar etwa 3 Jahre alte Narben auf dem Arm durch SVV, was ich nur für eine sehr kurze Zeit mal gemacht hab. So. Die kann man jetzt nicht mehr so gut sehen, aber wenn man darauf achtet, sieht man das schon. (Den Rest der Geschichte kann man sich ja in meinen anderen Threads durchlesen)

Jetzt ist es so, dass ich den Verdacht habe, ich könnte Hautkrebs bekommen, weil sich ein Muttermal auf meinem Arm, genau inmitten der Narben ürbigens, verändert hat, was ja ein Anzeichen für ein malignes Melanom ist. Deshalb will ich nichts riskieren und sehe ein, dass ich zum Hautarzt muss, aber das Problem ist eben, dass man mich dort ja erstmal zu 200% für einen Psychopathen halten wird, weil halt Narben da sind. Daher hab ich Angst, dass es mit einem einfachen "Ich mach das seit Jahren nicht mehr" nicht getan sein wird, weil Ärzte ja immer vom Schlimmsten ausgehen (was ja auch gut sein kann, aber halt nicht immer).

Es kann doch nicht sein, dass es nicht nur doof aussieht, solche Narben zu haben, sondern dass es mir auch noch mein ganzes restliches Leben zerstört, nur wegen 5 Minuten impulsiven Handelns. Ich könnte mir heute in den A**** dafür beissen, dass ich das gemacht hab, weil ich unglaublich darunter leide und es deshalb bisher vermieden hab, wegen irgendetwas zum Arzt zu gehen, was aber daran lag, dass ich keinen Grund dazu hatte. Aber jetzt habe ich einen Grund, und jetzt muss ich zum Arzt, weil ich sonst vielleicht Krebs bekomme und mein Leben dann ganz hin ist. Aber ich kann halt nicht einfach so zum Arzt gehen wie ein normaler Mensch, weil man mich dort unter Garantie nach meinen Narben beurteilen wird, wie auch überall sonst.

Was mache ich jetzt?
 
Trotzdem hingehen.
Kann dir doch egal sein was der denkt. Vielleicht würde er/sie sich allerhöchstens mal erkundigen, wenn überhaupt, dann kann man ja antworten, dass man da mal ein Problem mit hatte, je nachdem, einfach wahrheitsgemäß. Narben - na und. Es gibt verdammt viele Menschen, die irgendwelche Narben rumtragen, auch svv. Ich auch. Na und, dann werde ich vielleicht danach beurteilt. Aber nicht jeder urteilt einen ab, manche haben Mitgefühl. Was ich auch nicht unbedingt brauche, aber jedenfalls gehören die alten Zeichen zu mir. Und sie halten mich nicht davon ab, mich um meine sonstige Gesundheit zu kümmern. Geh hin und hab keine Angst. Cool bleiben = so tun als ob das totaaal normal ist. 😉
 
Na ja, das Problem ist halt weniger, dass ich Angst habe, beurteilt zu werden, als die Angst, dass man mir unbedingt "helfen" will, obwohl gar keine Notwendigkeit besteht, weil ich halt seit 3 Jahren nicht mehr ritze. >.>

Ich kenne jemanden, bei dem das so ähnlich war. Derjenige ist auch zum Arzt gegangen und hatte ziemlich alte Narben von SVV, und das Ende vom Lied war, dass es ihn viel Überredungskunst und Zeit gekostet hat, dem Arzt zu erklären, dass er keine Hilfe braucht, wei ler schon aufgehört hat, und selbst dann musste er noch ein Attest einholen, dass er "geheilt" war. Darauf hab ich keine Lust, schliesslich geht es mir darum, mal eben nachzusehen, ob ich wirklich unter Krebsrisko stehe, und wenn ja, dass ich das wegmachen lasse; und wenn nicht, dass ich mich bedanke und danach weiterlebe wie vorher, und das bedeutet OHNE psychologische Hilfe.

Wie schon gesagt, ich würde nichts lieber tun als mir selbst stundenlang in den A**** treten, weil ich mir mit so einem Bockmist den Rest meiens Lebens versaut habe. xD
 
Tag.

Ich hab halt ein paar etwa 3 Jahre alte Narben auf dem Arm durch SVV, was ich nur für eine sehr kurze Zeit mal gemacht hab. So. Die kann man jetzt nicht mehr so gut sehen, aber wenn man darauf achtet, sieht man das schon. (Den Rest der Geschichte kann man sich ja in meinen anderen Threads durchlesen)

Jetzt ist es so, dass ich den Verdacht habe, ich könnte Hautkrebs bekommen, weil sich ein Muttermal auf meinem Arm, genau inmitten der Narben ürbigens, verändert hat, was ja ein Anzeichen für ein malignes Melanom ist. Deshalb will ich nichts riskieren und sehe ein, dass ich zum Hautarzt muss, aber das Problem ist eben, dass man mich dort ja erstmal zu 200% für einen Psychopathen halten wird, weil halt Narben da sind. Daher hab ich Angst, dass es mit einem einfachen "Ich mach das seit Jahren nicht mehr" nicht getan sein wird, weil Ärzte ja immer vom Schlimmsten ausgehen (was ja auch gut sein kann, aber halt nicht immer).

Es kann doch nicht sein, dass es nicht nur doof aussieht, solche Narben zu haben, sondern dass es mir auch noch mein ganzes restliches Leben zerstört, nur wegen 5 Minuten impulsiven Handelns. Ich könnte mir heute in den A**** dafür beissen, dass ich das gemacht hab, weil ich unglaublich darunter leide und es deshalb bisher vermieden hab, wegen irgendetwas zum Arzt zu gehen, was aber daran lag, dass ich keinen Grund dazu hatte. Aber jetzt habe ich einen Grund, und jetzt muss ich zum Arzt, weil ich sonst vielleicht Krebs bekomme und mein Leben dann ganz hin ist. Aber ich kann halt nicht einfach so zum Arzt gehen wie ein normaler Mensch, weil man mich dort unter Garantie nach meinen Narben beurteilen wird, wie auch überall sonst.

Was mache ich jetzt?

Hi! 🙂

Habe doch nicht so viel Angst... . Versuche auseinander zu halten.
Wovor fürchtest Du Dich wirklich? Vor Deiner alten Geschichte und deren Beurteilung? Vor dem Arzt? Vor einer Krankheit?
Vor Deiner Unsicherheit im Leben, die Du zum Teil noch hast?
Vor? ...?
Warum sollte man Dich unter Garantie nach Deinen Narben beurteilen?
So ein Dermatologe (Hautarzt) schaut sich zunächst Deine Haut an.
Das soll er ja auch, oder?

Warum sagst Du nicht, so denn überhaupt eine Frage kommt, was Sache ist?
Wem traust Du nicht? - Ihm nicht oder Dir nicht?
Überlege doch auch dort einmal entlang. Bitte!

Wiege ab und überlege was Du dem Arzt sagst.

War kürzlich auch beim Arzt.
"Ihre Narben...!" (Fragender Ausdruck.)
Ja, ich habe auch welche. Die kommen zwar woanders her, aber Ärzte müssen ja immer auch abfragen, wenn sie gut sind.
Nimm es wie es ist. Je klarer Du zu dem stehen kannst, um so weniger Stress.
Und ja, es gibt auch die Ärzte, die ihre Diagnose schon im Kopf haben, bevor Du Dich aus ziehst und auch nur etwas sagen konntest. Kenne ich auch. Kennt jeder.
Menschen sowieso. Gibt immer welche, die schnell in Schubladen stecken: Bein ´raus, Arm ´raus, Schublade zu. Fertig - und ab.
Und es gibt andere... .
Menschen... .
Menschen unter schiedlichster Berufe: Ärzte, ........ , Techniker.... .

- Da wollte mir doch kürzlich jemand ein Auto andrehen... . 😉

Immer gibt es auch andere und immer gibt es auch Dich selbst.
Fange an Dich -selbst-zu behaupten!
Geht´s nicht alleine, suche andere Wege. Manche Wege haben Kurven.

Alles Gute!
Landkaffee🙂
 
Hallo,

du kannst ohne Angst zum Arzt gehen und solltest es auch tun.
"Ritzen" ist eine Massenerscheinung und jeder Arzt, der mit jüngeren Patienten zu tun hat, kennt diese Narben und das ganze Gedöns. Er wird das Muttermal untersuchen und gut ist.

Liebe Grüße

Monarose
 
Ich denk auch das du keine Angst haben solltest wegen den Narben der Arzt wird sich nur dein Muttermal anschauen.
Ich weis das ist jetzt ein doofes Beispiel aber mir fällt grade nix besseres ein.
Jemand der ne Phobi vorm Zahnarzt hat geht doch auch mit Halsweh zum Hausarzt! Und den interessieren die evtl. vorhandenen Stummel im Mund nicht bie Bohne!

Liebe Grüsse
vom schäfchen
 
@ schäfchen:
Sehr gutes Beispiel. *freu*🙂
Ist ja auch meistens so.

@ Illuminatus:
Und wenn ´mal nicht: Arzt in seine Schranken weisen.
Für jeden vernünftigen Arzt dürfte m.E. jetzt Das Muttermal und die Furcht vor Krebs die Abklärung und ggf. Behandlung sehr sehr wichtig sein.
Habe Mut!🙂

Liebe Grüsse!
Landkaffee
 
schäfchen, eine potentielle Suizidgefahr ist in Deutschland leider nicht das Gleiche wie eine Zahnarztphobie.

Wobei ich mich gerade Frage, ob die Schweigepflicht der Ärzte dort auch greift ? Aber wie in dem genannten Beispiel, eher nicht.

Also eine Rückfrage wird es sicher geben, aber ob es handfeste Probleme gibt ? Zumindest würde ich in diesem Land meine Hand nicht mehr dafür ins Feuer legen 🙁
 

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