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Zu unfähig zum Leben

G

Gelöscht 72699

Gast
Hey,

ich wollte mich nur mal mitteilen.
Ich sitze hier und weine, nachdem ich mir einen Psychotherapeuten herausgesucht habe.
So einer wie ich will Logopäde werden.
Nach über einem Jahr habe ich einen krassen Rückfall und nahezu alles vergessen was ich in einem Jahr Therapie gelernt habe.
Ich hatte sogar mehrmals den Gedanken alles zu beenden.
Es ist ein Reflex, sobald ich weglaufen will.
Mich der Eigenverantwortung entziehen will.
Will, dass der Schmerz aufhört.
Ich bin alleine.
Ich habe Niemanden.
Meine Existenz wird es nicht mehr lange geben.
 
Moin @Umaro,
auch wenn du bereits ein Jahr Therapie gemacht hast, selbst wenn es mehr wären, es kann immer mal Rückschläge geben. Was aber toll ist, du schreibst hier, du suchst nach Unterstützung, zumindest ist dies ein Gefühl was gerade aufgekommen ist.
Was ist vorgefallen, dass es grad so schwierig für dich ist deine Anker/ dein bereits Gelerntes zu finden?

LG
 
Hi @Umaro,

ich würde dir gerne ein paar Tips mit auf den Weg geben.

Dazu bräuchte ich aber etwas mehr Input. Vor was genau hast du Angst bzw. was bringt dich zum Weinen?

Hast du bereits eine Diagnose oder eine Vermutung?

Dass du dir Hilfe gesucht hast, ist in jedem Fall schon mal ein guter Schritt.

Bitte gib uns etwas mehr Infos über deine Situation, damit wir etwas detailreicher auf dich eingehen können.
 
Hallo,
ja, die Infos waren etwas wenig, das stimmt.
Ich hatte, wie die Meisten, nicht gerade ein leichtes Leben.

Die Mutter hat Schizophrenie und hat mehrmals versucht sich umzubringen. Der Vater teilweise guter Vater und teilweise bösartiger Matcho. Hat uns immer angeschrien, wenn wir fehler gemacht haben. Hauptsächlich verursacht durch den Zorn, den er auf unsere Mutter hatte weil sie ihm Fremd gegangen ist.

Ich selbst habe schon mehrfach an suizid gedacht damals. Umgesetzt habe ich es nicht, weil ich meiner Schwester das nicht antun wollte. Hab dann eine Therapie gemacht, die auch ziemlich erfolgreich war.
Ich hab Sport gemacht, mich gesund ernährt, bin aus meinem Toxischen Elternhaus ausgezogen und Wohne nun hier, in einem anderen Bundesland für meine Ausbildung, die nun schon über ein Jahr geht.

Ich wollte hier mein Leben ändern. Nicht mehr den ganzen Tag vorm Computer sitzen, sondern Dinge erleben. Ich hatte auch den Plan mit meiner Schwester zusammen zu ziehen.
Dieser Plan ging jedoch nicht auf, da meine Eltern das Sorgerecht haben und sie noch minderjährig ist.

Über die Zeit hier hab ich mich immer mehr verändert. Ich bin immer mehr vereinsamt. Ich habe hier niemanden. Ich kann zwar mit einer guten Freundin und meiner Schwester über Whatsapp schreiben aber umarmt werde ich von keinem.

Ich habe enorme Versagensängste. Meine Ausbildung läuft nicht gut, meine Noten sind schlecht und heute bekam ich die Kritik für meine via Camera aufgezeichnete Therapie, dass der Person, die die Kritik äußert das Kind leid täte.

Ich wollte Therapeut werden um Menschen zu helfen aber ich kann nicht mit Kindern umgehen. Ich bin offenbar im völlig falschen Beruf gelandet. Und nun bin ich 24, habe bereits ein Studium abgebrochen und meinen jetzigen scheine ich auch bald zu verlieren.

Ich fühle mich so unfähig und nutzlos. Ein Versager.
 
Hallo Umaro,

ich finde es auch gut, dass Du hier schreibst und hoffe, dass wir Dir etwas helfen können. Erst einmal ist kein Mensch ein Versager, nur weil er nicht alles richtig macht im Leben und Dinge ausprobiert und nicht immer alles sofort weiß. Wenn das so wäre, wären wir alle wie Gott.

Du hast eine grauenhafte Kindheit gehabt mit unfähigen Eltern, die Dir eine sehr große Last auf Deine Schultern gelegt haben. Du bist weggezogen, hast eine Ausbildung begonnen, das sind alles tolle Sachen, da hast Du schon viel geleistet. Aber Du trägst Deine Kindheit noch mit Dir rum, denke ich mal. Wenn man Therapie macht, dann kommen die Dinge oft an die Oberfläche und es geht einem oft erstmal schlechter. Nicht jede Therapieform ist auch günstig, manche wühlen jahrelang in Problemen und es geht einem lange schlecht. Vielleicht wäre eine andere Form der Therapie für Dich besser.

Es dauert bis man Dinge aufgearbeitet hat. Zur Zeit vereinsamen durch Coron a leider sehr viele Menschen, im Moment müssen wir alle sehr isoliert leben, aber das wird auch wieder besser werden. Bitte gib Dich nicht auf, Du hast schon einiges geschafft. Meinst Du, dass Logopäde nichts für DIch ist, weil es Dir im Moment so schlecht geht? Macht es Dir denn noch Spaß?

Oft hat eine schlechte und falsche Erziehung zur Folge, dass man einen inneren Kritiker durch die Eltern ständig im Ohr hat, der rumnörgelt und Dinge sagt, die uns die Eltern immer gesagt haben. Man meint, man wäre nicht gut genug, man wäre ein Versager, weil die Eltern einem das oft gesagt haben. Das heißt aber nur, dass die Eltern selbst unfähig sind, gute Eltern zu sein und nicht, dass sie recht haben.

Wäre es für Dich eine Option,zu einer Arbeitsberatung zu gehen, Dich zu erkundigen, ob Du andere Möglichkeiten hast? Oder ist es mehr ein momentanes Empfinden, dass Du meinst, dass Logopäde nichts für Dich ist? Lg, Nina
 
Das tut mir Leid sehr für Dich, du scheinst ein großer Krieger und Kämpfer zu sein.
Eine Arkut Klinik die dich Stabilisiert wäre eine Möglichkeit,..und damit auch eine Auszeit/Krankschreibung zur derzeitigen Arbeit.
Ich denke du brauchst Zeit für Dich,zu schwer ist die Last die du alleine trägst.
Oder eine Tagesklinik ?
Spreche doch mal mit deinem Hausartz.
https://www.anlaufstellen-berlin.de/doku.php/psychiatrie/kliniken
 
Die Mutter hat Schizophrenie und hat mehrmals versucht sich umzubringen. Der Vater teilweise guter Vater und teilweise bösartiger Matcho. Hat uns immer angeschrien, wenn wir fehler gemacht haben. Hauptsächlich verursacht durch den Zorn, den er auf unsere Mutter hatte weil sie ihm Fremd ging
....
Ich kann zwar mit einer guten Freundin und meiner Schwester über Whatsapp schreiben aber umarmt

Wir alle müssen lernen, im Chaos zu überleben.

Dass wir alle zu 100% kennenlernen werden, aber in der Lebenszeit ist der Zwang zur Auseinandersetzung damit ungleich verteilt.

Mancher hat lebenslang nur 5% davon kennengelernt. Gerne als "Glücklicher" gepriesen aber was ist denn sein scheinbarer Vorteil? Dass er mit dem Gevatter in der Tür alle 95% auf einmal bewältigen muss. Es sind die Menschen, die völlig von Sinnen sterben, würdelos und bar jeder Haltung. So in in ihrem Protest und Unglauben gefangen, dass an einen gelungenen Abschied nicht zu denken ist.

Davor hatten sie es dafür lange komfortabel. Ob man das erstrebenswert findet, sei dahingestellt. Ich finde das nicht.

Auch, weil jede Kalkulation damit unmöglich ist. Jeder von uns kann sich morgen einem "Löwenbrocken" gegenüber sehen. Egal ob ein Bahamas Urlaub gebucht ist und gerne auch auf halbem Weg zum karibischen Wasser, können wir im weißen Sand in die Knie sacken.

Unsere eigene Frau kann den Verstand verlieren, unser KInd....niemand ist gefeit.

Ich wage nicht zu beurteilen, wieviel von unserem Kontingent Du schon mitmachen musstest. Ganz schön happig, jedenfalls. Wohl genug um schon des Chaos unverdecktes Gesicht wahrgenommen zu haben.

Du hast ein Wissen, dass uns allen bevorsteht. Mir fällt dazu nur ein, dass es uns allen helfen
würde, wenn jemand wie Du es durchsteht. Unter vielen Ahnungslosen die man natürlich beneiden könnte und "warum ich?" Fragen drängen sich auf. Aber zu wem denn? Zu unwissenden Kindern aller Altersgruppen. Deren einziger Vorteil ist, dass sie sich eigentlich traumwandelnd diesen Forderungen "noch nicht gegenübersehen", die Du schon kennenlerntest.

Darum ist es gut, wenn es Zeugen gibt wie Dich, die beweisen, dass das geht, wovor alle sich fürchten. Man Chaos erlebt haben und trotzdem sein Leben gestalten kann. Früher waren es bspw Menschen die durch Kriege gegangen sind und Jahre später hat der heimgekehrte Vater sich im Schuppen mit dem Karabiner erschossen, von den Kindern im Volkschulalter so aufgefunden. Du hattest diese furchtbaren Probleme mit Mutter und dann auch Schwester (habe deine threads gelesen) Wenn Menschen wie Du auf ihrem schweren Weg nicht brechen, finden sie zu einer Haltung. von der wir uns etwas abschauen können. Solche waren es und Du wärest einer davon, die im Hospiz noch den Angehörigen und Pflegenden Kraft spenden und sich dadurch radikal von den "weinerlichen Bündeln" unterscheiden, die man kaum noch dem eigenen Enkel zeigen kann.

Ich denke Du wärst so einer, der im Sterbebett seinen Kindern Kraft gibt, statt dies von ihnen zu erwarten. Es sind bedeutsame Menschen. Im Leben und dann wenn die Zeit kommt. Und diese ist
NICHT gekommen, junger wenn auch gequälter Mensch der Du bist!

Darum hoffe ich, dass Du all diesen Schrecken durchstehst. Ein solcher Zeuge, der es durchgestanden hat und dennoch zu einem mehr oder weniger gelungenen Leben findet, kann wirklichen Trost spenden und Kraft geben von da, wo sie sein wird. Wenn Du es bewältigst wird von Dir die Kraft
eines solchen Menschen ausgehen.

Solche Menschen stehen für ein TROTZDEM. Mit einer schizophrene und suizidale Mutter (man weiß wohl nicht, wann und ob sie es...) und TROTZDEM bist Du hier, kümmerst Dich um Beruf, Kinder, Katze....wenn das gelingt, ist das für uns alle sehr wertvoll.

Du bist an Hör- und Sprachproblemen interessiert und kein "Kinderpsychiater". Darum nehme ich an, dass der Anteil an Kinderpädagogik der notwendig sein wird, um die Rahmenbedingung dafür zu schaffen, sprich die Kinder sich bei Dir wohlfühlen doch zu bewältigen sein müsse. Weil Du diesen Kindern doch helfen willst und nicht sie verschrecken. Und wenn diese Wille da ist, diesen hörgeschädigten Kindern Gutes zu tun, bin ich überzeugt dass Du mit therapeutischer Hilfe für Dich selbst, diesen Anteil an "Kindergefühl", "Gelassenheit", um was immer es da geht, schaffen kannst. Überzeuge Deinen Vorgesetzten, dass Du den besten Willen für die Ausübung Deines Berufes hast und beweise ihnen, dass Du dieses Manko nun professionell, also für sie nachvollziehbar in Angriff nimmst. Durch eine Therapie in der Deine furchtbaren Umstände offen auf den Tisch gelegt werden und Dein Wunsch, es nicht auf Deine kleinen Klienten zu übertragen. Bis Du das beweisen kannst, sei technisch hervorragend. Wenn Du technisch gut bist, werden Sie Dir diese Chance geben. Stimmts? Es ist nur eine Vermutung.

Gib Dein Bestes aber mach auch nicht den Fehler, Dich auf Gedeih und Verderb in diese Schiene zu krallen. Geht es einfach nicht, ist das Vertrauen verspielt, dann lass los und brich zu neuen Ufern auf. Ich könnte mir vorstellen, dass Du trotzdem mit Kußhand im Hörgeräte Einzelhandel genommen
würdest und eine Karriere im Verkauf starten... Aber auch wenn nicht, stehen Dir doch alle Optionen offen. Dann WIRD es etwas Anderen geben, für Du das Du brennen wirst und in 10 Jahren vielleicht sogar froh sein wirst, diese neue Schiene eingeschlagen zu haben....

Wirf es nicht weg, kümmere Dich um Dein Defizit aber krall Dich nicht zu fest an diese Logopädie Schiene.
 
Kannst du hierzu nochmal etwas genauer erklären? Irgendwie verstehe ich das nicht so richtig.
Na klar,
Für meine Ausbildung zum Logopäden werden Kameraufnahmen in einem Kindergarten gemacht. Dabei sitzt die Dozenten nebendran und macht sich Notizen. Diese Aufnahmen werden dann im Plenum mit der Klasse besprochen.

Meine hektische Art mit dem Kind zu reden war absolut nicht kindgerecht. Teilweise auch gemein. Ich habe mich wie mein Vater gefühlt, der in dem Ton mit mir und meinem Bruder geredet hat.

Meine Mitschülerin meinte dann,dass ihr der kleine Junge "Leid täte" weil er mit mir in dieser Situation war. Das hat einfach unfassbar weh getan.
 
Wir alle müssen lernen, im Chaos zu überleben.

Dass wir alle zu 100% kennenlernen werden, aber in der Lebenszeit ist der Zwang zur Auseinandersetzung damit ungleich verteilt.

Mancher hat lebenslang nur 5% davon kennengelernt. Gerne als "Glücklicher" gepriesen aber was ist denn sein scheinbarer Vorteil? Dass er mit dem Gevatter in der Tür alle 95% auf einmal bewältigen muss. Es sind die Menschen, die völlig von Sinnen sterben, würdelos und bar jeder Haltung. So in in ihrem Protest und Unglauben gefangen, dass an einen gelungenen Abschied nicht zu denken ist.

Davor hatten sie es dafür lange komfortabel. Ob man das erstrebenswert findet, sei dahingestellt. Ich finde das nicht.

Auch, weil jede Kalkulation damit unmöglich ist. Jeder von uns kann sich morgen einem "Löwenbrocken" gegenüber sehen. Egal ob ein Bahamas Urlaub gebucht ist und gerne auch auf halbem Weg zum karibischen Wasser, können wir im weißen Sand in die Knie sacken.

Unsere eigene Frau kann den Verstand verlieren, unser KInd....niemand ist gefeit.

Ich wage nicht zu beurteilen, wieviel von unserem Kontingent Du schon mitmachen musstest. Ganz schön happig, jedenfalls. Wohl genug um schon des Chaos unverdecktes Gesicht wahrgenommen zu haben.

Du hast ein Wissen, dass uns allen bevorsteht. Mir fällt dazu nur ein, dass es uns allen helfen
würde, wenn jemand wie Du es durchsteht. Unter vielen Ahnungslosen die man natürlich beneiden könnte und "warum ich?" Fragen drängen sich auf. Aber zu wem denn? Zu unwissenden Kindern aller Altersgruppen. Deren einziger Vorteil ist, dass sie sich eigentlich traumwandelnd diesen Forderungen "noch nicht gegenübersehen", die Du schon kennenlerntest.

Darum ist es gut, wenn es Zeugen gibt wie Dich, die beweisen, dass das geht, wovor alle sich fürchten. Man Chaos erlebt haben und trotzdem sein Leben gestalten kann. Früher waren es bspw Menschen die durch Kriege gegangen sind und Jahre später hat der heimgekehrte Vater sich im Schuppen mit dem Karabiner erschossen, von den Kindern im Volkschulalter so aufgefunden. Du hattest diese furchtbaren Probleme mit Mutter und dann auch Schwester (habe deine threads gelesen) Wenn Menschen wie Du auf ihrem schweren Weg nicht brechen, finden sie zu einer Haltung. von der wir uns etwas abschauen können. Solche waren es und Du wärest einer davon, die im Hospiz noch den Angehörigen und Pflegenden Kraft spenden und sich dadurch radikal von den "weinerlichen Bündeln" unterscheiden, die man kaum noch dem eigenen Enkel zeigen kann.

Ich denke Du wärst so einer, der im Sterbebett seinen Kindern Kraft gibt, statt dies von ihnen zu erwarten. Es sind bedeutsame Menschen. Im Leben und dann wenn die Zeit kommt. Und diese ist
NICHT gekommen, junger wenn auch gequälter Mensch der Du bist!

Darum hoffe ich, dass Du all diesen Schrecken durchstehst. Ein solcher Zeuge, der es durchgestanden hat und dennoch zu einem mehr oder weniger gelungenen Leben findet, kann wirklichen Trost spenden und Kraft geben von da, wo sie sein wird. Wenn Du es bewältigst wird von Dir die Kraft
eines solchen Menschen ausgehen.

Solche Menschen stehen für ein TROTZDEM. Mit einer schizophrene und suizidale Mutter (man weiß wohl nicht, wann und ob sie es...) und TROTZDEM bist Du hier, kümmerst Dich um Beruf, Kinder, Katze....wenn das gelingt, ist das für uns alle sehr wertvoll.

Du bist an Hör- und Sprachproblemen interessiert und kein "Kinderpsychiater". Darum nehme ich an, dass der Anteil an Kinderpädagogik der notwendig sein wird, um die Rahmenbedingung dafür zu schaffen, sprich die Kinder sich bei Dir wohlfühlen doch zu bewältigen sein müsse. Weil Du diesen Kindern doch helfen willst und nicht sie verschrecken. Und wenn diese Wille da ist, diesen hörgeschädigten Kindern Gutes zu tun, bin ich überzeugt dass Du mit therapeutischer Hilfe für Dich selbst, diesen Anteil an "Kindergefühl", "Gelassenheit", um was immer es da geht, schaffen kannst. Überzeuge Deinen Vorgesetzten, dass Du den besten Willen für die Ausübung Deines Berufes hast und beweise ihnen, dass Du dieses Manko nun professionell, also für sie nachvollziehbar in Angriff nimmst. Durch eine Therapie in der Deine furchtbaren Umstände offen auf den Tisch gelegt werden und Dein Wunsch, es nicht auf Deine kleinen Klienten zu übertragen. Bis Du das beweisen kannst, sei technisch hervorragend. Wenn Du technisch gut bist, werden Sie Dir diese Chance geben. Stimmts? Es ist nur eine Vermutung.

Gib Dein Bestes aber mach auch nicht den Fehler, Dich auf Gedeih und Verderb in diese Schiene zu krallen. Geht es einfach nicht, ist das Vertrauen verspielt, dann lass los und brich zu neuen Ufern auf. Ich könnte mir vorstellen, dass Du trotzdem mit Kußhand im Hörgeräte Einzelhandel genommen
würdest und eine Karriere im Verkauf starten... Aber auch wenn nicht, stehen Dir doch alle Optionen offen. Dann WIRD es etwas Anderen geben, für Du das Du brennen wirst und in 10 Jahren vielleicht sogar froh sein wirst, diese neue Schiene eingeschlagen zu haben....

Wirf es nicht weg, kümmere Dich um Dein Defizit aber krall Dich nicht zu fest an diese Logopädie Schiene.

Vielen dank für diesen tollen Kommentar.

Ich habe mich heute dazu entschieden mich wieder mehr mit mir selbst zu beschäftigen. Habe ein Manual geschrieben, dass die Waffen des Schwarzmalers in mir beschreibt und welche Waffen ich gegen diesen habe. Und natürlich habe ich mir eure Kommentare durchgelesen.

Du hast hast recht. Ich bin durch ne Menge Chaos gegangen in meinem Leben. Ich habe viele Dinge gesehen, die ein Kind nie hätte sehen dürfen. Bis heute habe ich durchgehalten, und mich zwischendurch sogar entschieden an mir zu arbeiten und mein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Ich habe mich erneut dazu entschieden.

Es muss einen Sinn für dieses fürchterliche Leben geben. Es muss einen Punkt geben an dem ich aufatmen kann. Endlich etwas Frieden finde, nicht tod, sondern lebendig.
 

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