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Zentralabitur Physik NRW

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Gast

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Hallo,
Wie der Titel sagt, gehe ich in NRW zur schule und habe Physik als Leistungskurs. Allmählich muss ich anfangen, mich aufs Zentralabitur vorzubereiten, aber ich weiß nicht so richtig wie ich damit anfangen soll. Ich habe mir zwar vom Stark Verlag das Buch mit den Abiklausuren der letzten Jahre gekauft, doch so schnell will ich damit noch nicht anfangen, zumal weil ich die Sachen aus der 12 etwas vergessen habe. Ich fange jetzt mit dem elektrischen feld an und höre dann bei der Kernphysik auf. Das müsste doch am besten sein, die Themen chronologisch zu wiederholen.
Jetzt kommt aber das Problem. Wir hatten leider das Pech und hatten einen Lehrer, der die Tafel so gut wie nie benutzt hat. Wir arbeiten mit dem Metzler Buch. Sollte ich jetzt tatsächlich das ganze Buch nochmal durcharbeiten und mit zu jeder Doppelseite Notizen machen? Weil im Zentralabitur fragen die auch in Physik immer sehr detailiert nach, also man muss die Aufgaben teilweise detailiert lösen können. Ja eigentlich ne dumme Frage, mir bleibt anscheinend nichts anderes übrig, als so einen hohen lernaufwand zu leisten und das buch nochmal durchzuarbeiten. Kann mir eventuell jemand noch Tipps geben beim Lernen? Danke im Vorraus.
 
Der Metzler ist top fürs Abi! Du könntest dir jetzt noch zig andere Bücher besorgen, aber das ist Blödsinn. Wenn ich mich recht erinnere stehen im Metzler auch Aufgaben. Also die solltest du fürs Grundverständnis durcharbeiten. Die Vorbereitungsbücher sind dann aber schon ehr das in Form und Gestalt was im Abi drankommt. Aber die Theorie findest du dadrin nicht.
Halt dich an den Metzler!!!... der steht hier auch links neben mir im Schrank😉
 
Ja dass ich den metzler band zur vorbereitung benutzen soll, ist mir schon klar. aber wie lerne ich am effektivsten?
ich bezweifle sogar dass ich den stoff der 2 jahre in den 4 monaten jetzt so gut lerne, dass ich ihn perfekt behersche.
sagen wir mal ich behandle jedes thema eine woche lang und fange bei dem elektrischen feld an. wenn ich dann in der 4. woche bei elektromagnetischen schwingungen und wellen bin, denke ich, dass ich wieder ein paar sachen vom elektrischen feld nicht mehr exakt weiß. naja die themen bauen zwar alle aufeinander mehr oder weniger auf aber man muss ja beim zentralabitur alles voll drauf haben, wenn man sich mal so die erwartungshorizonte der klausuren der letzten jahre ansieht. achja und jetzt 2011 kam ja sogar was aus der 11 vor, die schallwellen oder so, wenn ich mich erinnere....
 
Fang mit der klassischen Mechanik an. Wie du schon sagtest baut alles auf einander auf.
Lies dir ein Kapitel erstmal vollständig durch, dann schreib die Formeln raus und mach erstmal nen Tag Pause. Danach liest du das Kapitel nochmal und lernst die Formeln.
Für elektrische und magnetische gibt es eigentlich mal abgesehen von den Gleichungen für die 3 verschiedenen Widerstände nur 6 Gleichungen die du wissen musst(B=H*µ, D=..., H=..., E=..., Phi=..., Psi=...) alle anderen Formeln sind teil davon oder lassen sich daraus ableiten.
Mach dich nicht verrückt, fang einfach an zu lernen und versuch so viel zu schaffen wie du kannst. Geh nicht davon aus das du alles wissen kannst, oder das auch wirklich alles bis in Detail dran kommt. Lern so viel wie möglich ist.
 
Hallo atlas,
Ja gut ich habe mir gedacht maximal 2 stunden am tag zu lernen. ich weiß ja nicht wo du zur schule gehst oder gegangen bist aber wir in nrw dürfen eine physikalische formelsammlung benutzen, auch bei der abiklausur. also von daher ist das unnötig für mich, die formeln auswenig zu lernen. ich sollte lieber die experimente, wie z.b. den franck hertz versuch oder den milikan verusch lernen, oder die induktion die elektromagn. wellen etc. man muss sich ja auch in der physik angemessen artikulieren können, das bereitet mir mehr probleme. die rechenaufgaben kann ich eigentlich problemlos lösen, kann bei uns eh jeder im LK. vielleicht sollte ich doch mit dem elektr. feld anfangen und dann z.b. bei den elektromagn. wellen die mechanischen wellen einfach dazu ergänzen, wäre ja auch ne gut idee.
 
Du hast doch schon einen Plan. Gut.
Ich für mich konnte die Formeln auswendig, da das nachschlagen nichts mit verstehen zu tun hat. Aber viele weg führen nach Rom.
 
oh gott jetzt wo ich angefangen habe, werde ich noch nervöser, dabei habe ich doch noch genug zeit. ich weiß nicht, wie genau ich den stoff reduzieren soll. die formeln aufzuschreiben, wäre vielleicht doch keine so schlechte idee, weil nicht alle formeln, die im buch stehen, auch in der formelsammlung stehen und dann bekommt man mehr überblick. sollte ich mir tatsächlich zu jeder doppelseite was aufschreiben? hast du eigentlich auch physik LK oder bist du schon mit der schule fertig?
 
Ich hatte Physik LK und bin fast mit der UNI fertig😀
Die ganzen Experimente, das liest man, und dann weiß man Inhaltlich was da vor geht. Aber die Wesentlichsten Formeln... wenn du es herleiten kannst hast du es verstanden und kannst es auch auf Neues anwenden. Also lern keine riesen Formeln auswendig, sondern begnüge dich mit den Elementaren😉
 
Hast du icq? dich würde ich gerne mal näher kennenlernen. du bist mir sympatisch xD. was studierst du denn genau? physik? ich hatte letztes jahr mal vor physik bachelor master zu machen aber ich weiß nicht genau ob ich das wirklich schaffe, und wenn doch, ob ich danach überhaupt noch klar auf mein leben komme, weil das ja extrem schwer sein soll und mit saumäßig viel lernaufwand verbunden ist. aber nach dem physikstudium stehen dir alle türen offen, also es ist schon verlockend und bestimmt sehr interessant. also wenn ich jetzt in der schule 2-3 stehe bin ich mir nicht sicher aber ich könnte auch was fleißiger sein ^^.
falls du icq hast hier ist meine nummer: 319619686
 
Hast du icq? dich würde ich gerne mal näher kennenlernen. du bist mir sympatisch xD. was studierst du denn genau? physik? ich hatte letztes jahr mal vor physik bachelor master zu machen aber ich weiß nicht genau ob ich das wirklich schaffe, und wenn doch, ob ich danach überhaupt noch klar auf mein leben komme, weil das ja extrem schwer sein soll und mit saumäßig viel lernaufwand verbunden ist. aber nach dem physikstudium stehen dir alle türen offen, also es ist schon verlockend und bestimmt sehr interessant. also wenn ich jetzt in der schule 2-3 stehe bin ich mir nicht sicher aber ich könnte auch was fleißiger sein ^^.
falls du icq hast hier ist meine nummer: 319619686
Anhand des Erfolges in der Schulphysik lässt sich nur schwer auf den Erfolg im Physikstudium schließen, da es in der Schule doch nur um allgemeinbildende Physik, nicht aber um die Wissenschaft Physik geht. Fähigkeiten, die man mitbringen sollte, sind ein hohes Abstraktionsvermögen und eine Mathematikaffinität.

Die Physik aus dem Bachelorstudiengang Physik lässt sich in folgende Bereiche einteilen.

A) klassische Physik
1.) klassische Mechanik (in newtonscher, langrange und Hamilton ggf. Hamilton-Jacobi Formulierung)
2.) spezielle Relativitätstheorie
3.) Elektrodynamik
4.) Hydromechanik
5.) phänomenologische Thermodynamik

B) moderne Physik
Quantenmechanik (Atomphysik, Molekülphysik, Festkörperphysik, ggf. Elementarteilchenphysik)
Dazu gehören dann natürlich auch Dinge wie Störungstheorie etc.
Quantenstatistik (Fermi- und Bosegase, Bose-Einstein-Kondensation, ...)

Im Master wirst du dich dann spezialisieren müssen. Ich habe mich in Bereiche der Kern,- Elementar,- und Astroteilchenphysik spezialisiert.

Besonders bei der Quantenmechanik ist es so, dass viele Fachleute sie zwar anwenden können, die Grundideen bzw. die Grundlogik dieser Theorie aber nicht verstanden haben. z.B. fällt mir selbst bei Professoren auf, dass sie Schwierigkeiten bekommen die Quantenmechanik darstellungsunabhängig zu formulieren. Die Quantenmechanik kennt sehr viele verschiedene Formulierungen. Da sind einmal die Bilder, Schrödinger-Bild, Heisenberg-Bild, Dirac-Bild, welche sich daraus ergeben, dass die quantenmechanischen Zustände keine realen Messgrößen sind. Gemessen werden innere Produkte, die aus Operatoren und zustände zusammengesetzt werden. Damit kann man an den Operatoren und Zuständen soviel "herumdrehen", wie man will. Solange die inneren Produkte unverändert bleiben, ist alles erlaubt. Hinzu kommen dann noch spezielle Darstellungen wie Ortsdarstellung und Impulsdarstellung.

In der Schule lernt man eine sehr abgespeckte Version des Schrödinger-Bilds in Ortsdarstellung kennen. Um die Energiezustände im Wasserstoffatom zu berechnen, reicht es aus in einer speziellen Darstellung arbeiten zu können. Die volle Eleganz der Quantenmechanik entfaltet sich dadurch aber nicht.

Die hohe Kunst der Abstraktion ist es jetzt alle Aussagen so allgemein zu halten, dass man sich gar nicht erst auf spezielle Darstellungen bezieht.
 

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