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Wunsch: Berufliche Neuorientierung vom Sozialpädagogen zum ?!

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Hallo!

Ich habe ein echtes Problem.

Ich habe erst Erzieher gelernt, dann habe ich nach 6-monatiger Arbeitslosigkeit ein Studium der Sozialen Arbeit begonnen. Ich bin nun seit Februar 2010 fertig und arbeite seither bei einem Bildungsträger.

Ich merke immer mehr, dass mir die Arbeit mit Menschen nicht viel Spaß macht.
Ich träume immer öfter von einer Stelle als Dipolm-Verwaltungswirt (Beamter des gehobenen Dienstes) bzw. seit neustem Bachelor of Laws.

Ich möchte gerne nur am Schreibtisch sitzen und mit Akten arbeiten, Bürgerkontakt wäre auch nock okay.

Ich habe mich auch auf den Beruf des Bachelor of Laws / Diplom-Verwaltungswirt auch beworben. Habe die Test mitgeschrieben und bin zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Leider habe ich bisher keinen Erfolg gehabt und nur Absagen erhalten.

Ich weiß nicht weiter.... ich weiß nicht, was ich nun noch werden soll. Was meinen Interessen entspricht. Der einzige Beruf der mich wahrscheinlich noch glücklich machten würde, ist der Bachelor of Laws.

Ich habe auch schon darüber nachgedacht Gerichtshelfer zu werden. Soz.Päd. bin ich ja schon. Allerdings habe ich erst knapp ein Jahr Berufserfahrung und komme nicht in diesen Bereich, da er sehr überlaufen ist, ebenso wie die Jugendgerichtshilfe.

Diese Arbeitsfelder könnte ich mir auch noch vorstellen, aber sonst....

...ich will nicht mit Arbeitslosen, Jugendlichen, Alten, Behinderten etc. arbeiten. Es erfüllt mich einfach nicht.

Was gibt es noch für berufliche Alternativen?

Vielen Dank!

Mit Peter
 
Huhu,

ich frage mich nur, ob du dich nicht einfach mit dem zufrieden geben müsstest, was du hast. Ich kann doch nicht einen Beruf nach dem anderen erlernen und dann merken, dass ich doch gerne etwas anderes machen möchte.
Du hast dich doch damals dafür aus bestimmten Gründen entschieden. Jetzt stehe dazu. Du wirst nicht jünger.
 
Hallo!
Alles was Du beschreibst sind Berufe mit sehr viel Kundenkontakt.
Könnest Du Dir vorstellen kleiner Brötchen zu backen?
Groß- und Einzelhandelskaufmann z.B. also alle kaufmännischen Beruf sind reine Büro Jobs. Denk doch mal mehr in die Richtung.
Vileicht mal ein, zwei oder drei 🙂 Praktika, damit du feststellen kannst was Dir wirklich gefällt.

Grüße
 
Huhu!

Ich habe die Erzieherausbildung nur gemacht, da meine Mutter mir das vorgeschlagen hat. Man weiß ja, wenn man jung ist nicht, was man wirklich machen kann oder was es überhaupt für Berufe gibt. Ich habe es gemacht, damit ich überhaupt einen Beruf erlerne.

Wollte mich nach der Erzieherausbildung schonmal umorientieren. Habe leider damals die Eignungstest zum Diplom-Verwaltungswirt nicht gepackt. Dann musste ich leider noch das Studium dranhängen, um aus der Arbeitslosigkeit rauszukommen.

Kaufmann im Einzelhandel ist nichts für mich. Ist ja noch schlimmer als Soziale Arbeit.

Will nicht im Laden stehen, sondern lieber einen ausschließlichen Bürojob, am besten im öffentlichen Dienst.

Darüber hinaus habe ich mich damals für das Studium entschieden, da die Berufsmöglichkeiten, laut den Dozenten, super vielfältig gewesen sein sollen. Das Studium war ja auch super interessant, nur die Tätigkeit ist eben nichts für mich. Habe mein Studium mit der Note 1,3 abgeschnitten. Aber es nützt alles nichts.

Nun die Ernüchterung.... das was ich will, wollen alle anderen auch und ich komm da nicht rein. Für mich bleiben die allerletzten und schlecht bezahltesten Stellen mit viel Stress und Ärger übrig.

Ich habe keine Lust mehr zur Arbeit zu gehen. Es liegt auch mitunter an der schlechten Atmosphäre im Betrieb (soll in der SA öfter vorkommen :-( ....)

Und ich denke für eine berufliche Umorientierung ist man nie zu alt. Und 25 ist jetzt echt kein Alter.... evt. häng ich noch ein Studium an, in einer Richtung die mir mehr zusagt.

Ich weiß allerdings nicht, was eine gute Alternative zum Bachelor of Laws ist?!

Ich bin unglücklich und ich denke, dass ich in diesem Bereich auf keinen Fall 40 Jahre arbeiten werde.

Darüber hinaus brauche ich so destruktive Kommentare wie von Zitronengelb nicht. Ich wünsche mir viel lieber eine konstruktive Antwort.

Vielen Dank
 
Hallo,

wie wäre es denn mit der Ausbildung zum Rechtspfleger? Oder was hälst du von kaufmännischen Berufen, bspw. bei Versicherungen arbeiten, o.ä.? Ok, da hat man natürlich auch Kundenkontakt, aber schreckt der dich so ab, also möchtest du wirklich ausschließlich einer Bürotätigkeit ohne Kontakt nachgehen?
Wie kommt es, dass du so zu Kundenkontakt stehst? Kommt das durch deine jetzige Arbeit?
Ich stelle mir diese Fragen momentan auch alle, kann dich also sehr gut verstehen. Ich arbeite auch im sozialen Bereich, bin auch 25 und überlege jetzt, in welche Richtung ich mich umorientieren will..

Liebe Grüße
 
Kann man da nicht über ne Weiterbildung irgendwie auf die Schiene "Amt" wechseln? Schliesslich wäre es ganz gut, wenn in der vorbeugenden Obdachlosenhilfe des Sozialamtes ein Sozialpädagoge und keine ehemalige Telefondrahtverkablerin der Telekom sitzen würde.
 
Hallo,
ich ähnliche Probleme wie du. Habe auch erst die Erz. Ausbildung gemacht, und dann studiert. Allerdings arbeite ich schon ein paar Jahre und muss ehrlich sagen, dass mich die Arbeit inzwischen ankotzt: Die ganze Zeit muss man sich mit undankbaren Klienten herumschlagen, die es schaffen, ständig neuen Scheiß zu bauen,macht sich die Nerven kaputt und bekommt dafür auch noch extrem wenig Geld, von Anerkennung mal ganz zu schweigen. Natürlich habe ich all diese Dinge vorher gewusst, aber da wurde ich noch von meinem jugendl. Idealismus angetrieben, der allerdings inzwischen an den Widrigkeiten der Realität gescheitert ist. Ärger zwischen den Kollegen gibt es auch, weil man in vielen Betrieben einfach "verheizt" wird, und denen, die wirklich etwas leisten wollen, die Nerven einfach oft blank liegen.... Ich könnte mich stundenlang weiterauskotzen, aber das hilft ja nicht wirklich weiter.
Suche, wie du, auch schon länger nach einer Alternative, allerdings, wenn man das Studium nicht völlig für die Katz gemacht haben will, bleibt nur eine Fortbildung, die sind allderdings alle total überteuert, und ob es wirklich besser ist? Solltest du eine Alternative finden, lass es mich wissen.
(Übrigens, wenn du deinen Behördenplan wirklich ernst meinst, kannst du es mal auf der ARGE versuchen, bei uns wird dort fast pausenlos gesucht, ob man sich da allerdings wohl fühlen kann?
 
Danke für eure konstruktiven Antworten. 🙂

Eine Zusatzausbildung, die mich ins Amt bringen würde, wäre sehr gut. Allerdings habe ich bisher nur die Bewährunghilfe, die Gerichthilfe oder die Jugendgerichthilfe gefunden.

Ne stimmt nicht.... mir fällt noch die Tagespflege ein.

Das Problem ist, dass ich so wenig Berufserfahrung habe. Da nützt eine Zusatzausbildung zwar schon was, aber es kommt auch immer auf die Mitbewerber an, leider!!!!

Ich bin in meinem jetzigen Tätigkeit nicht glücklich. Das Klientel ist grausam und die Rahmenbedingungen stimmen vorn und hinten nicht.

Schlechtes Klima und Unterbezahlung. Wer würde dann nicht wechseln wollen.... ?!

Rechtspfleger wäre sicher auch super, leider ist die Bewerbungsfrist abgelaufen. Ich werd es einfach nächstes Jahr noch einmal probieren. Ich habe auch versucht im Finanzamt unterzukommen, da ich gehört habe, dass das nicht soooooo beliebt ist wie der Bachelor of Laws. Aber die haben mich noch nicht mal zum Test eingeladen. :-( Schade....

Ich wüsste, dass ich das packe. Leider gibt mir keiner die Gelegenheit mich noch einmal zu beweisen. Die Zeit zurückdrehen kann ich nicht, sonst würd ich es tun.

Danke euch nochmal!

LG

Hopefull wo soll ich denn bei dir hingehen?! Bist auch Soz.Päd oder Erzieher?!
 
Ich bin Physiotherapeutin. Ich weiß momentan auch nicht weiter, beschäftige mich den halben Tag damit und es qualmt schon.. 😉 Ich möchte gern studieren, jedoch weiß ich auch nicht recht was, denn ne komplett andere Richtung wäre schwer..
Ich möchte weg von der Bank, mag verwaltene Tätigkeiten, jedoch berate und helfe ich auch gern.. da gibts ja zig Studiengänge im Gesundheitswesen.. über management und Pflegewissenschaften/pädagogik usw usf.. aber das ist mir alles wieder zu bwl-lastig.. wirklich weiter komme ich da momentan auch nicht..
 
Hi!
Ich bin auch Sozialarbeiterin. Bin momentan in der Bewerbungsphase und habe erfahren (weil ich mich auf die Stellen beworben habe), dass man als SA im Krankenhaus oder in einer Reha-Einrichtung meistens am Schreibtisch sitzt. Man muss natürlich auch Kontakt zu Patienten/Angehörige haben, wenn sie Fragen haben. Jedoch ist das meiste Büroarbeit und Anträge. Vielleicht ist das ja was für dich? Hat auch mit Verwaltung und Recht zu tun!
 

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