friederike1105
Mitglied
Vor 9,5 Wochen ist mein Mann gestorben. Habe mich immer wieder am Kragen gepackt und mich aus dem Sumpf gezogen, versucht in kein Loch zu fallen.
Wie in so vielen Familien, fängt jetzt auch hier jetzt der Streit um das Erbe an. Warum lassen sie mich nicht einfach in Ruhe trauern. Ich muß doch erst mal lernen 24 Stunden am Tag, ohne meinen Mann auszukommen.
Sein Vater steht hier jetzt auf der Matte und möchte die 50 000 Euro, die hier in das Grundbuch auf seinen Namen seit 20 Jahren drinstehen.
Würde mein Mann noch leben, wäre das alles kein Problem. Ich wüßte wozu ich es schaffen sollte, das Geld so schnell wie möglich aufzubringen. Aber jetzt? Wozu? Muss sowieso erst mal sehen wie ich klar komme, wußte vorher schon nicht wozu ich hier auf Erden noch so viel Zeit absitzen soll. Nur für meine Tochter tu ich es. Sie braucht mich noch. Auch finanziell. Die Unterstützung werde ich ihr dann nicht mehr geben können, dann.
Mein Mann war lange krank. Keiner war da, außer seine Mutter. Aber die hat in der Familie nichts zu sagen, oder ihre Meinung wird überhört. Mit ihr habe ich hier, stundenlang/tagelang am Sterbebett meines Mannes gesessen.
Wenn es so wäre, das seine Eltern das Geld wirklich brauchen würden. So ist es ja nicht. Mitnehmen können sie es sowieso nicht. Und die haben genug. Auch noch mehrere Häuser hier in Hamburg vermietet. Es ist auch wohl eher seine Schwester, die meint die 50000 (ich weiß noch nicht ob für die 20 Jahre da noch Zinsen zukommen), müßten jetzt für die Ausbildung der Kinder meines Mannes auf den Tisch. Bis jetzt hatten die Eltern meines Mannes die Kinder unterstützt. Wir konnten es nicht mehr, seit mein Mann krank wurde. Das habe ich alles alleine geschafft. Mein Mann hatte Pflegestufe II. Er hatte einen Gehirntumor und nach der OP hat er im Rollstuhl gesessen. Seine Eltern haben uns nicht unterstützt in der Zeit. Sie hatten es ihm versprochen, da ist aber nie was gekommen. Manchen Monat wußte ich nicht wie ich die Chemozuzahlung bezahlen soll. Aber wir haben es geschafft. Wir hatten früher zusammen eine Fleischerei. Das ging nicht mehr, nachdem mein Mann krank wurde. Wir mußten sie auflösen. Da die Räume gemietet waren, hatten wir nur 4000 Euro für die alten Maschienen, vom neuen Besitzer.
Ich war dann auch arbeitslos. Aber wir haben es geschafft. Da wußte ich auch wozu.
Ich will das Haus hier nicht verkaufen. Mein Mann ist doch noch irgendwie hier.
Seine Kinder haben ihren Erbteil bekommen. Können ihn aber erst nach dem Tod seiner Eltern nutzen. Haben jetzt also kein Geld auf die Hand.
Ich habe jahrelang für seine Kinder mitgesorgt, als sie noch bei uns wohnten. Da war er noch gesund und wir haben hart gearbeitet in der Fleischerei.
Dann wurde er krank, seine Kinder waren schon aus dem Haus. Wir haben dann in den ehemaligen Kinderzimmern eine Pension eingerichtet. So konnte ich ihn pflegen und wir hatten Geld verdient, von dem wir leben können. Bis Ende Oktober genau zu dem Zeitpunkt als mein Mann starb, hatte ich auch noch Existensgründerzuschuss vom Arbeitsamt und das Pflegegeld für meinen Mann. Ich möchte die Pension auch gerne weiterführen. Mit den 3 Zimmern verdiene ich genug um das Haus zu halten und um einigermaßen über die Runden zu kommen. Muß mich ja jetzt auch mit allem alleine versichern. Ich weiß noch garnicht, wo ich finanziell stehe.
Das ich wenigstens einigermaßen finanziell über die Runden komme, war die einzigste Sicherheit die ich hatte als mein Mann starb. Deswegen hatte er mich als Erbin für das haus eingesetzt. Er wußte das ich dann andere psychische Probleme haben werde,mit denen ich klar kommen muß, wenn er stirbt. Er hatte auch seine Eltern gebeten, mir keine Schwierigkeiten zu machen. Eben sowas, das sie gleich auf der Matte stehen und das Geld haben wollen. Das seine Schwester das Geld mal haben will, habe ich mir schon gedacht. Eigentlich hatten seine Eltern meinen Mann ja versprochen, ihre Forderung aus dem Grundbuch zu streichen. Wenn sie es gewollt hätten, wie sie es ihm versprochen hatten, hätten sie es schon zu seinen Lebzeiten gemacht. Daher wußte ich das ich es mal aufbringen muß.
Aber warum lassen sie mich nicht erstmal Fuß fassen. Das schlimme ist sowieso, das ich nicht weiß wozu ich die Jahre hier absitzen soll, bis ich ihn wiedersehe. Das jetzt noch bei Wasser und Brot, wo ich sowieso keine Lust habe, ist derzeit mein größtes Problem. Ich sehe keinen Sinn darin für mich. Nur meine Tochter und Enkeltochter. Dafür lebe ich jetzt noch.
Wollte nur mal mein Leid von der Seele reden. Helfen könnt ihr mir auch nicht. Sch... Geld. Es ist doch so schon schlimm ohne ihn zu leben. Mir fehlt die Kraft zu kämpfen, weil ich nicht weiß warum.
Wie in so vielen Familien, fängt jetzt auch hier jetzt der Streit um das Erbe an. Warum lassen sie mich nicht einfach in Ruhe trauern. Ich muß doch erst mal lernen 24 Stunden am Tag, ohne meinen Mann auszukommen.
Sein Vater steht hier jetzt auf der Matte und möchte die 50 000 Euro, die hier in das Grundbuch auf seinen Namen seit 20 Jahren drinstehen.
Würde mein Mann noch leben, wäre das alles kein Problem. Ich wüßte wozu ich es schaffen sollte, das Geld so schnell wie möglich aufzubringen. Aber jetzt? Wozu? Muss sowieso erst mal sehen wie ich klar komme, wußte vorher schon nicht wozu ich hier auf Erden noch so viel Zeit absitzen soll. Nur für meine Tochter tu ich es. Sie braucht mich noch. Auch finanziell. Die Unterstützung werde ich ihr dann nicht mehr geben können, dann.
Mein Mann war lange krank. Keiner war da, außer seine Mutter. Aber die hat in der Familie nichts zu sagen, oder ihre Meinung wird überhört. Mit ihr habe ich hier, stundenlang/tagelang am Sterbebett meines Mannes gesessen.
Wenn es so wäre, das seine Eltern das Geld wirklich brauchen würden. So ist es ja nicht. Mitnehmen können sie es sowieso nicht. Und die haben genug. Auch noch mehrere Häuser hier in Hamburg vermietet. Es ist auch wohl eher seine Schwester, die meint die 50000 (ich weiß noch nicht ob für die 20 Jahre da noch Zinsen zukommen), müßten jetzt für die Ausbildung der Kinder meines Mannes auf den Tisch. Bis jetzt hatten die Eltern meines Mannes die Kinder unterstützt. Wir konnten es nicht mehr, seit mein Mann krank wurde. Das habe ich alles alleine geschafft. Mein Mann hatte Pflegestufe II. Er hatte einen Gehirntumor und nach der OP hat er im Rollstuhl gesessen. Seine Eltern haben uns nicht unterstützt in der Zeit. Sie hatten es ihm versprochen, da ist aber nie was gekommen. Manchen Monat wußte ich nicht wie ich die Chemozuzahlung bezahlen soll. Aber wir haben es geschafft. Wir hatten früher zusammen eine Fleischerei. Das ging nicht mehr, nachdem mein Mann krank wurde. Wir mußten sie auflösen. Da die Räume gemietet waren, hatten wir nur 4000 Euro für die alten Maschienen, vom neuen Besitzer.
Ich war dann auch arbeitslos. Aber wir haben es geschafft. Da wußte ich auch wozu.
Ich will das Haus hier nicht verkaufen. Mein Mann ist doch noch irgendwie hier.
Seine Kinder haben ihren Erbteil bekommen. Können ihn aber erst nach dem Tod seiner Eltern nutzen. Haben jetzt also kein Geld auf die Hand.
Ich habe jahrelang für seine Kinder mitgesorgt, als sie noch bei uns wohnten. Da war er noch gesund und wir haben hart gearbeitet in der Fleischerei.
Dann wurde er krank, seine Kinder waren schon aus dem Haus. Wir haben dann in den ehemaligen Kinderzimmern eine Pension eingerichtet. So konnte ich ihn pflegen und wir hatten Geld verdient, von dem wir leben können. Bis Ende Oktober genau zu dem Zeitpunkt als mein Mann starb, hatte ich auch noch Existensgründerzuschuss vom Arbeitsamt und das Pflegegeld für meinen Mann. Ich möchte die Pension auch gerne weiterführen. Mit den 3 Zimmern verdiene ich genug um das Haus zu halten und um einigermaßen über die Runden zu kommen. Muß mich ja jetzt auch mit allem alleine versichern. Ich weiß noch garnicht, wo ich finanziell stehe.
Das ich wenigstens einigermaßen finanziell über die Runden komme, war die einzigste Sicherheit die ich hatte als mein Mann starb. Deswegen hatte er mich als Erbin für das haus eingesetzt. Er wußte das ich dann andere psychische Probleme haben werde,mit denen ich klar kommen muß, wenn er stirbt. Er hatte auch seine Eltern gebeten, mir keine Schwierigkeiten zu machen. Eben sowas, das sie gleich auf der Matte stehen und das Geld haben wollen. Das seine Schwester das Geld mal haben will, habe ich mir schon gedacht. Eigentlich hatten seine Eltern meinen Mann ja versprochen, ihre Forderung aus dem Grundbuch zu streichen. Wenn sie es gewollt hätten, wie sie es ihm versprochen hatten, hätten sie es schon zu seinen Lebzeiten gemacht. Daher wußte ich das ich es mal aufbringen muß.
Aber warum lassen sie mich nicht erstmal Fuß fassen. Das schlimme ist sowieso, das ich nicht weiß wozu ich die Jahre hier absitzen soll, bis ich ihn wiedersehe. Das jetzt noch bei Wasser und Brot, wo ich sowieso keine Lust habe, ist derzeit mein größtes Problem. Ich sehe keinen Sinn darin für mich. Nur meine Tochter und Enkeltochter. Dafür lebe ich jetzt noch.
Wollte nur mal mein Leid von der Seele reden. Helfen könnt ihr mir auch nicht. Sch... Geld. Es ist doch so schon schlimm ohne ihn zu leben. Mir fehlt die Kraft zu kämpfen, weil ich nicht weiß warum.