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Wonach sucht ihr Partner-/innenschaften aus bzw. findet sie?

Mensch1

Aktives Mitglied
Guten Morgen,

in der letzten Zeit habe ich ein paar Mal mitbekommen, wie Leute sich über das Thema Partner-/innenschaften austauschten und ich den Eindruck gewann, dass sie dabei sehr "zielorientiert" vorgingen. Also: das und das sollte meine Partner-/innenschaft haben, das und das nicht. Manchmal dachte ich dabei, ob da nicht die Gefühle auf der Strecke bleiben bzw. wodurch die denn entstehen, wenn man so auswählt?

Irgendwie dachte ich, das könnte ein gutes Thema für dieses Forum sein (und ich setze es bewusst nicht unter "Familie", weil es hierbei ja erstmal um 2 Leute geht und (noch?) nicht um mehr").

Also: Wonach sucht Ihr Eure Partner-/innenschaften aus, wie habt Ihr sie gefunden, wie sind sie entstanden?
Weil man sich eh kannte (also eine Beziehung, die sich über eine längere Zeit entwickeln konnte)?
Seid Ihr "nach Plan" vorgegangen, habt ihr im Bekanntenkreis oder auch per Suchbörse gesucht, die Leute getroffen, abgefragt, ob die Vorstellungen des Anderen sich mit Euren decken? (Dann müssten diese auf beiden Seiten ziemlich klar sein und auch, wie weit ein Kompromiss eingehbar wäre).
Also war es mehr Gefühl oder mehr Planung und was hat überwiegt?

Ich versuche da grade "ein Bild" von zu bekommen, weil dieses "nach Plan" irgendwie so gar nicht meins wäre. ...aber...vielleicht funktioniert das auch so.

Schönen Sonntag wünsche ich!
 
Ich empfand meine Partnerin als sympathisch, gleichzeitig hat sie Interesse signalisiert.
Beim Kennenlernen stellten wir fest, dass wir ähnliche Ziele hatten.
Also haben wir es miteinander versucht.
Das hält jetzt schon fast 50 Jahre und hat sich zu einer tiefen Liebe entwickelt.

Mehr Erfahrung habe ich da nicht 🙂
 
Manchmal dachte ich dabei, ob da nicht die Gefühle auf der Strecke bleiben bzw. wodurch die denn entstehen, wenn man so auswählt?

Entstehen 'haltbare' Gefühle nicht nur da, wo es eine gewisse Passung gibt?
Gehört zu dieser Passung nicht, dass man bestimmte Werte, Moralvorstellungen, Ziele teilt?

Ich bin ein sehr gefühlsbetonter Mensch, doch überzeugt, dass die eingrenzende Auswahl anhand bestimmter Parameter gut funktionieren kann.
Wenn es dann auch funkt, die Chemie stimmt, man sich riechen kann...
 
Ich war diesbezüglich immer die Planlose. Kenne aber auch Beziehungen, da sollten einige Parameter erfüllt werden. Sollte ein Akademiker sein, am liebsten mit BMW oder Daimler, heiratswillig, an Nachkommen interessiert, etc.. Mir ging das zeitweise so auf den Zeiger, dass ich dann irgendwann spasseshalber mir den Akademiker mit BMW offiziell gewünscht habe. 🤣 Den habe ich dann unbeabsichtigt auch tatsächlich bekommen, obwohl es mir völlig egal war. Der Mann hätte auch Handwerker sein und ne Rostlaube fahren können. Und sowohl die zielorientierten als auch die planlosen Menschen sind mindestens genauso oft in ihren Beziehungen gescheitert. Bei den Zielorientierten konnte ich nur häufiger beobachten, dass sie relativ schnell wieder was Neues am Start hatten. Ich hab mir dann lieber mal Auszeiten verpasst.
 
Glücklicher Zufall ......
Ich bin in ihn hineingestolpert und habe ihn auch noch mit Prosecco gegossen .... habe mich sofort und direkt wohl und geborgen gefühlt. Seine souveräne Art, er hat kein böses Wort verloren ...... und dieser Geruch nach Pfeifentabak, seinem Duft und Prosecco ..... haltet die Welt an, wir wollen aussteigen.
Nun ja, es hat sich so positiv weiter entwickelt und nun sind es 8 Jahre, dass wir zusammen sind.
Plan - nein. Gewisse Grundvoraussetzungen wie Hygiene und auch einen Beruf ... gab es, wurden übererfüllt und gut.
 
So genau nach Plan mit Kriterien, die die potentiellen Partner/innen erfüllen müssten, habe ich auch nie gehabt. Es gab eher immer so Ausschlusskriterien, bei denen ich sagen musste "nein dabei kommt mir die Person nicht infrage". Das sind aber eher wirklich wenige harte No-Gos, beispielsweise suchtkrank, stark verschuldet, extrem bildungsfern, egoistisch, krankhaft eifersüchtig...

Bei allen, die zu einer Partnerschaft wurden, war eher so gegenseitiges Interesse, grundsätzlich Sympathie, Anziehung und eine Mischung aus Bauchgefühl und Vernunft dabei.
 
Danke schön. ...und prima, wenn aus einer "anfänglichen Sympathie", dann sogar Liebe und 50 J. Beziehung werden konnten!!!!

...und ob haltbare Gefühle nicht erst dann entstehen, wo es eine gewisse "Passung" gibt? Vermutlich.

Als ich gestern Eure ersten Beiträge zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich, dass es eben auch einen Unterschied gibt, zwischen Partnerschaft und Liebesbeziehung. Im besten Fall gehört beides zusammen.
...Nur,..was ist zuerst da?...und bleibt, wenn die "Liebe weg ist", die Partnerschaft noch zusammen? Gibt es wohl auch Beides.

Ich bin bisher nicht auf die Idee gekommen "gezielt zu suchen" (und im Moment fehlt dazu auch jede Zeit, weil zuviele andere Themen da sind. Leider. ...Wobei,...manchmal entstehen durch solche Themen vielleicht auch Beziehungen (weil man da etwas teilt).
Für mich war immer so "es muss das Gefühl dafür da sein",...aber gezielt gesucht?...und als ich letztens sich da so Leute habe drüber unterhalten hören oder wie letztens eine ehem. Arbeitskollegin meinte, dass eine andere Arbeitskollegin nun 2 Kinder hat (und ich weiß, wie es ihr damals wichtig war, jemanden zu haben, der das auch möchte, sie es bei dem Partner davor angesprochen hat und er dann ausgezogen ist),...da dachte ich: "Die hat das jetzt für sich erreicht, was sie wollte" (wie die Beziehung nun ist, ob sie verheiratet ist, weiß ich nicht).
...aber irgendwie habe ich da so gedacht: Hätte ich auch speziell suchen sollen? Im Moment bin ich mit Themen so voll, dass ich weder weiß, wann ich da suchen sollte und auch Zeit bieten sollte, um dass sich da etwas entwickelt. Es braucht also entweder/und mehr Zeit oder einfach die richtige Person, im richtigen "Moment".

Ist auf jeden Fall schön, hier mitzulesen, wie es bei Euch gelaufen ist.
 
Ich habe nie aktiv gesucht, weil ich mit dem Single Sein super klarkomme.
Da ich die meisten Partner im Umfeld meiner Ausbildung bzw meines Jobs gefunden habe, hat es sich schon automatisch ergeben, dass gewisse Übereinstimmungen vorhanden waren.
Bestimmte Ausschlusskriterien gab es auch, zB wollte ich dezidiert nie Kinder; ich hatte 1x einen Partner mit Kinderwunsch, das ist mir danach dann nicht mehr "passiert".
 

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