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Wohnort und Studium 3 Stunden voneinander entfernt

G

Gast

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Hallo,

ich habe heute eine Zusage für einen Studienplatz bekommen - dieser liegt jedoch (wie schon im Titel) 3 Stunden von "meiner" Stadt entfernt und in die neue Stadt möchte ich aber nicht umziehen.

Ich habe mich an genau 2 Orten beworben und die, die mir abgesagt haben, wären halt näher gelegen (ca. 30-45 Minuten Fahrt) und ich hab wirklich sehr gehofft, dass sie mich nehmen...

Ob ich nun wirklich umziehe oder nicht, wird sich im Laufe der Wochen/Monate schon zeigen. Generell würde ich einfach gerne wissen ob es hier Leute gibt oder Euch Leute bekannt sind, die auch jeden Tag eine sehr lange Strecke zurücklegen müssen und wie die damit zurechtkommen? Ist es möglich, auf Dauer gesehen, das täglich mitzumachen? Es geht nicht um das Finanzielle, sondern rein um die Sache jeden Tag 3 Stunden hin und zurück.

LG
 
Ist es möglich, auf Dauer gesehen, das täglich mitzumachen? Es geht nicht um das Finanzielle, sondern rein um die Sache jeden Tag 3 Stunden hin und zurück.
also 1,5 stunden hin und 1,5 stunden zurueck taeglich geht ja noch, aber jeden tag 3 stunden hin und 3 stunden zurueck, das ist wahnsinn. ne woche kannst du das vielleicht machen, aber nicht auf dauer.

was anderes gilt vielleicht, wenn du die fahrtzeit effektiv zum studieren nutzen kannst. wenn du also die drei stunden ohne viel umsteigen im zug zuruecklegen kannst und der zug nicht grade ueberfuellt ist, dann kannst du ja vielleicht im zug arbeiten. klappt aber auch nur wenn du guenstige anwesenheitszeiten hat (also nicht grade 8 uhr morgend die erste vorlesung und 6 uhr abends die letzte uebung) und wenn du in deinem fach so hervorragend bist, dass du allein klarkommst und nicht auf arbeitsgruppen mit anderen mitstudenten angewiesen bist.

bezueglich lautstaerke und vorhandensein eines sitzplatzes und eines tisches hilft es eventuell, 1. klasse zu fahren. (klar, soviel kohle hat otto normalstudent nicht, aber der zieht auch nicht in erwaegung, jeden tag 6 stunden zu pendeln. irgendeine besondere situation muss da ja wohl vorliegen.)

jede woche viereinhalb stunden hin und viereinhalb zurueck ist schon verdammt aufwendig, jeden tag drei hin und drei zurueck ist echt der wahnsinn.

kannst du dir nicht wenigstens ein zimmer am studienort nehmen, damit du nicht jeden tag unbedingt nach hause musst?

was veranlasst dich ueberhaupt zu so einer ueberlegung?

freund/freundin am heimatort? wenn du taeglich 6 stunden pendelst, hat dein partner waehrend der woche eh nichts von dir. da kannst du besser am studienort bleiben von von der gesparten fahrtzeit was in skype investieren, da habt ihr mehr von. und auch am wochenende habt ihr mehr voneinander, wenn du nicht wegen der ganzen pendelei immer nur total kaputt bist. sieh also lieber zu, dass du freitags frueh nach hause fahren kannst und montag frueh morgens wieder zurueck faehrst. jedes wochenende ist die fahrerei durchaus drin, aber jeden tag ist das echt wahnsinn.






evtl. hilft es, in der ersten klasse zu fahren
 
Man müßte mehr von der Sache wissen, aber sechs Stunden täglich unterwegs sein ist normalerweise "Wahnsinn". Ich frage mich - vor allem, wenn Geld keine Rolle spielt - aus welchen Gründen man dies auf sich nehmen sollte oder muss.
 
Ich würde dir auch empfehlen ein Zimmer im Uniort zu nehmen. Jeden Tag 6 Stunden lang pendeln ist wirklich Wahnsinn.

Wenn dir die Zeit zu Hause so wichtig ist, dann könntest du auch versuchen deinen Stundenplan dahingehend zu optimieren, sofern das in deinem Studiengang möglich ist. Eventuell kannst du deine Veranstaltungen so legen, dass du jede Woche Freitag frei hast und schon am Donnerstag nach Hause könntest.
 
Hallo,

ich habe heute eine Zusage für einen Studienplatz bekommen - dieser liegt jedoch (wie schon im Titel) 3 Stunden von "meiner" Stadt entfernt und in die neue Stadt möchte ich aber nicht umziehen.

Ich habe mich an genau 2 Orten beworben und die, die mir abgesagt haben, wären halt näher gelegen (ca. 30-45 Minuten Fahrt) und ich hab wirklich sehr gehofft, dass sie mich nehmen...

Ob ich nun wirklich umziehe oder nicht, wird sich im Laufe der Wochen/Monate schon zeigen. Generell würde ich einfach gerne wissen ob es hier Leute gibt oder Euch Leute bekannt sind, die auch jeden Tag eine sehr lange Strecke zurücklegen müssen und wie die damit zurechtkommen? Ist es möglich, auf Dauer gesehen, das täglich mitzumachen? Es geht nicht um das Finanzielle, sondern rein um die Sache jeden Tag 3 Stunden hin und zurück.

LG

Wenn Du Freude am Bahnfahren hast und Dein Leben so organisierst, dass Du die Zeit konzentriert nutzen kannst, dann ist das bestimmt machbar.

Fahre 1. Klasse damit Du Deine Ruhe hast und nutze den Zug als Büroplatz ....

Wenn Du jeden Tag an dem Du zur Uni fährst, die Fahrzeit zum Lernen nutzt, dann wirst Du wahrscheinlich einen super Abschluss hinlegen .....
 
ich moechte noch eines anmerken: wenn du wirklich in der lage bist, so voellig allein fuer dich 6 stunden taeglich in der bahn zu studieren, dann moechte ich dir auch die fernuni hagen waermstens empfehlen. da studierst du dann nur noch allein fuer dich, hast aber die ganze fahrerei nicht mehr. waere vermutlich deutlich billiger.

allerdings kannst du an der fernuni hagen natuerlich nicht jedes fach studieren. chemie zB geht gar nicht, wie auch, da muss man ja erhebliche zeiten im labor verbringen.

aber sowas geht ja dann auch nicht mit der bahnfahr-loesung, kannst ja nicht taeglich um 4 aufstehen, damit du um 8 in der vorlesung bist und dann um 18 uhr nach dem labor wieder nach haus fahren, so dass du irgendwann um 12 im bett bist.


ich fand das fernstudium toll, aber ich bin auch der typ, der im zug voellig allein und effektiv lernen kann, auch in der ueberfuellten zweiten klasse. beides ist aber gewiss nicht grade jedermanns sache, sei gewarnt.
 
Habe ich gemacht, aber nur ein halbes Jahr lang und bei einem Präsenztag pro Woche. Mein Tipp: Ist nicht durchzuhalten, wenn es mehr als ein Tag pro Woche und für mehr als eine absehbar kurze Zeit ist! Entscheide dich: Studium oder Heimat. Außerdem weißt du ja selber: Je länger die Strecke, desto unsicherer, ob du auch pünktlich ankommst.

Das erste halbe Jahr habe ich übrigens am Studienort in einer WG gewohnt und bin am WE nach Hause gefahren. Das war schon ok. Da hatte ich aber auch mehr Präsenztage, Pendeln wäre da nicht gegangen.
 
Es kommt natürlich darauf an was du studieren willst. Wenn, wie schon gesagt wurde, du nur einmal in der Woche Anwesenheitspflicht hast und sonst "nur" Vorlesungen hast zu denen man ja nicht unbedingt gehen muss und du gut selbst lernen kannst und die nötige Disziplin hast (ich zb lerne am besten in der Unibibliothek weil es dort leise ist und einfach jeder lernt und mir auch nichts anderes übrig bleibt, zuhause fallen mir ständig andere Sachen ein, die ich machen könnte), dann könnte es vielleicht funktionieren. Ich kenn mich zwar mit den unterschiedlichen Studienplänen nicht aus, ich kann mir aber vorstellen, dass du sicher in jedem Studium mal irgendeine Übung, Praktikum oder ähnliches hast, wo du dann für eine längere Zeit jeden Tag in der Uni sein musst. Und wenn du Pech hast und es schon um 8 Uhr morgens beginnt, ist es natürlich ziemlich mühsam jeden Tag in der Früh drei Stunden mit dem Zug zu fahren. Ich weiß natürlich nicht wie deine finanzielle Lage aussieht, aber solltest du genügend Geld haben, wäre es sicher klug sich ein Zimmer zu nehmen, damit du zur Not auch mal dort schlafen kannst.
 
Danke, für die bisherigen Antworten.

Ich habe mir die letzten Tage natürlich selbst darüber Gedanken gemacht und ich werde das definitiv so nicht schaffen. Mein Leben wird dann nur noch im Zug stattfinden und das ist kein Zustand...

Das Problem ist: wie gesagt, es ist nicht mein Wunschort und somit ist mein Herz (so blöd es auch klingt) nicht so wirklich einverstanden damit, dass ich dort hinziehe, was ich definitiv machen müsste. Ich möchte ganz ehrlich gesagt nicht dorthin, aber ich habe Angst abzusagen...

Ich musste mir halt ein Studium zum SS (Sommersemester) suchen, da ich die anfängliche Pläne, die ich nachdem Abi hatte, doch verwerfen musste und somit die Chance für das WS natürlich verpasste; und weil ich quasi nicht "tatenlos" rumsitzen wollte, obwohl ich natürlich einen Job hab, habe ich mich für das SS beworben. Es bieten aber nicht gerade viele Hochschulen in Bayern Studiengänge zum SS an, vor allem nicht für meinen Wunsch-Studiengang, die Auswahl war also extrem eingeschränkt.

Für meine zwei bzw. drei bevorzugten Studienorte könnte ich mich zum WS bewerben - aber niemand kann man dann natürlich garantieren, dass mich jemand davon nimmt!
Jetzt hätte ich halt einen sicheren Studienplatz, den ich nachdem einen Semester in diesem Ort beenden könnte, um auf eine andere Hochschule wechseln zu können (dann sogar in ein höheres Semester), höre also auf meinen Kopf ODER ich riskiere es, sage ab und bewerbe mich zum WS an meinen Wunschorten und höre somit auf mein Bauchgefühl.

Ich weiß, dass mir keiner diese Entscheidung abnehmen kann, aber ich bin zurzeit sehr verzweifelt... Wenn ich dort hinziehe, brauche ich eine Wohnung oder ein WG-Zimmer, da habe ich schon drei Sachen gefunden, versucht zu kontaktieren, aber bis jetzt kam nichts dabei raus!

Ich weiß einfach nicht, ob ich auf meinen Kopf oder auf mein Bauchgefühl hören soll...
 
Welchen Schnitt hast Du denn und was möchtest Du studieren? Ich würde kein Studium anfangen, nur weil es im SS beginnt. Oder wäre es Dein Wunschstudium, nur eben der falsche Ort? Hm... Scheine von fremden Unis anerkennen lassen ist ja immer so eine Sache. Da würde ich vorher mit Deiner späteren Wunschuni telefonieren und ihnen die Vorlesungen nennen, die Du bis dahin machen könntest und fragen, ob sie anerkannt werden. Wenn ja wäre die Idee gar nicht mal schlecht, dann hast Du Dein Studium schön entzerrt.
Oder: Vielleicht eher nach Praktika in Deinem Wunschbereich suchen, für die Zeit.
 

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