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Wohin mit offnen Fragen oder nur einer einzigen

Buffyison

Neues Mitglied
Hallo

Habe mich eben erst Angemeldet warum denke ich kann jeder nach vollziehen,und gerade deshalb weiss auch ich das man solche Fragen nur Menschen stellen kann die die selbe Blase um sich herum tragen eine ganze Weille,ich wollte dieses Gefühl von in einer Blase zu sitzen diesmal bitte nicht mehr haben.

Aber es ist leider dennoch so aber nicht so dramatsich wie vor 6 Jahren da ging nach dem Plötzlichen Tod meiner Mama nachdem ich mit ihr 3 Stunden vorhher noch Telefoniert habe einfach garnichts mehr.

Ich will nicht so einen langen Text machen ich habe einfach nur eine Frage "wenn jemanden eine Frage immer wieder und wieder einholt wie habt ihr es geschafft eine Lösung zu finden" mich bringt diese Frage fast jeden Abend heimlich im Bett weinend um den Schlaf auch jetzt muss ich mich zusammen reissen nicht zu heulen"

Ich muss wenn ich diese Frage stelle eigentlich etwas Ausholen werde es denoch versuchen kurz zu machen.

Ich habe meinen Papa von Juli bis November 2010 in seiner schweren Krankheit begleitet.

Donnerstag 17 uhr Stadtion ich besuche ihn
Er ist so Agressiv zu mir will garnicht reden ist Patzig! ich war schockiert was habe ich den böses getan?

Freitag 21 Uhr Anruf von der Intensivstation es seht absolut nicht gut Ärzte wissen nicht ob er es übersteht der Arzt erklärt mir wie das Sterben vor sich geht.. ICH verstehe garnichts..

Samstag morgen 11 Uhr meinem Papa geht es besser kommt wieder auf die normale Stadion GEIL! er hat die Nacht gepackt!

Samstag Nachmittag spassel ich noch mit Papa rum wann ich den wieder zu besuch komme weil wir beide wohl mit den Tagen durcheinander sind ..egal..Papa fragt mich ERKLÄRE mir was der Arzt gesagt hat ich erkläre ihm "Papa wir werden ins Hospiz gehen wir werden dir ein schickes Zimmer machen Opa und oma und deine geschwister noch fein einladen und uns eine wunderschöne Zeit noch machen" mein papa sagt kümmerst du dich bitte darum ich sage Klar habe schon alle Infos..dann will ich mich verabschieden und sage bis Dienstag dann Papa und er sagt ich denke Montag ich sage nein DIENSTAG! er lacht und sagt ich werde heute nochmal Fett schlafen Richtig gut schlafen und dann hör ich auf dann will ich nicht mehr ..ich sag ja ja Papa dann bis Dienstag und er sagt .. ja ja bis im Nächsten Leben dann...ich lach und geh..

Samstag Nacht 3 Uhr morgends ich geh das erstemal nicht ans telefon ABER beim 2 ten mal sag ich Verdammt es Hilft nichts ich muss dran.

Seine Ärztin am Telefon "Ich rufe nur an weil ihr Vater ziemlich unruhig schläft Atmung und Herz sind in Ordnung aber er ruft dauernd nach ihnen und da sie in den Akten als einzigste Notiert sind rufe ich an...ich total müde...ja ich bin ehrlich ich bin einfach nur froh wenn er es endlich geschafft hat" und leg auf und schlafe weiter

Sonntag 19 Uhr der Arzt am Telefon "Ihr Vater ist soeben eingeschlafen hat mir alles erklärt wie er eingeschlafen ist.Ich sage ok ich komme gleich vorbei..

Ins Krankenhaus die Schwester kommt uns entgegen und meine erste Frage war "können sie mir sagen hat mein Vater immer nur nach mir oder nach der Ärztin gefragt? weil ich habe nicht verstanden ob er nach mir oder nach der Ärtzin gefragt hat darum habe ich mir keine weitern gedanken gemacht weil ich dachte wenn er nach ihr ruft ist er gut versorgt" und die Schwester sagte ER hat nach ihnen gerufen.

Das ist das Thema "was würdet ihr mit so einer Frage machen?" Ich habe eine Totale Wut in mir warum ich diesen Satz"er ruft nach ihnen" Falsch verstanden habe es tut mir so leid das er einsam und Ängstlich wahrscheinlich gestorben ist.Ich hatte versprochen das ich da bin das die Ärzte mich Anrufen wenn was ist das er nicht alleine sein wird er braucht keinen Angst haben.

Und jetzt sitze ich jden Abend weinend im Bett und versteh es nicht

So Ende des doch sehr langen Textes Entschuldigung
 
Hallo!

Er ruft nach dir. Frag mich nicht warum. Bevor mein Vater starb, rief er auch nur nach seiner Frau, also meine Mutter. Nicht nach mir, nicht nach meiner Schwester, nach niemanden ausser meine Mutter.

Du bist wohl sein einziger Bezugsperson, seine "Familie".

Vielleicht weil die Liebe zu dir am größten war als andere Familienangehörigen?
 
Hallo

Habe mich eben erst Angemeldet warum denke ich kann jeder nach vollziehen,und gerade deshalb weiss auch ich das man solche Fragen nur Menschen stellen kann die die selbe Blase um sich herum tragen eine ganze Weille,ich wollte dieses Gefühl von in einer Blase zu sitzen diesmal bitte nicht mehr haben.

Aber es ist leider dennoch so aber nicht so dramatsich wie vor 6 Jahren da ging nach dem Plötzlichen Tod meiner Mama nachdem ich mit ihr 3 Stunden vorhher noch Telefoniert habe einfach garnichts mehr.

Ich will nicht so einen langen Text machen ich habe einfach nur eine Frage "wenn jemanden eine Frage immer wieder und wieder einholt wie habt ihr es geschafft eine Lösung zu finden" mich bringt diese Frage fast jeden Abend heimlich im Bett weinend um den Schlaf auch jetzt muss ich mich zusammen reissen nicht zu heulen"

Ich muss wenn ich diese Frage stelle eigentlich etwas Ausholen werde es denoch versuchen kurz zu machen.

Ich habe meinen Papa von Juli bis November 2010 in seiner schweren Krankheit begleitet.

Donnerstag 17 uhr Stadtion ich besuche ihn
Er ist so Agressiv zu mir will garnicht reden ist Patzig! ich war schockiert was habe ich den böses getan?

Freitag 21 Uhr Anruf von der Intensivstation es seht absolut nicht gut Ärzte wissen nicht ob er es übersteht der Arzt erklärt mir wie das Sterben vor sich geht.. ICH verstehe garnichts..

Samstag morgen 11 Uhr meinem Papa geht es besser kommt wieder auf die normale Stadion GEIL! er hat die Nacht gepackt!

Samstag Nachmittag spassel ich noch mit Papa rum wann ich den wieder zu besuch komme weil wir beide wohl mit den Tagen durcheinander sind ..egal..Papa fragt mich ERKLÄRE mir was der Arzt gesagt hat ich erkläre ihm "Papa wir werden ins Hospiz gehen wir werden dir ein schickes Zimmer machen Opa und oma und deine geschwister noch fein einladen und uns eine wunderschöne Zeit noch machen" mein papa sagt kümmerst du dich bitte darum ich sage Klar habe schon alle Infos..dann will ich mich verabschieden und sage bis Dienstag dann Papa und er sagt ich denke Montag ich sage nein DIENSTAG! er lacht und sagt ich werde heute nochmal Fett schlafen Richtig gut schlafen und dann hör ich auf dann will ich nicht mehr ..ich sag ja ja Papa dann bis Dienstag und er sagt .. ja ja bis im Nächsten Leben dann...ich lach und geh..

Samstag Nacht 3 Uhr morgends ich geh das erstemal nicht ans telefon ABER beim 2 ten mal sag ich Verdammt es Hilft nichts ich muss dran.

Seine Ärztin am Telefon "Ich rufe nur an weil ihr Vater ziemlich unruhig schläft Atmung und Herz sind in Ordnung aber er ruft dauernd nach ihnen und da sie in den Akten als einzigste Notiert sind rufe ich an...ich total müde...ja ich bin ehrlich ich bin einfach nur froh wenn er es endlich geschafft hat" und leg auf und schlafe weiter

Sonntag 19 Uhr der Arzt am Telefon "Ihr Vater ist soeben eingeschlafen hat mir alles erklärt wie er eingeschlafen ist.Ich sage ok ich komme gleich vorbei..

Ins Krankenhaus die Schwester kommt uns entgegen und meine erste Frage war "können sie mir sagen hat mein Vater immer nur nach mir oder nach der Ärztin gefragt? weil ich habe nicht verstanden ob er nach mir oder nach der Ärtzin gefragt hat darum habe ich mir keine weitern gedanken gemacht weil ich dachte wenn er nach ihr ruft ist er gut versorgt" und die Schwester sagte ER hat nach ihnen gerufen.

Das ist das Thema "was würdet ihr mit so einer Frage machen?" Ich habe eine Totale Wut in mir warum ich diesen Satz"er ruft nach ihnen" Falsch verstanden habe es tut mir so leid das er einsam und Ängstlich wahrscheinlich gestorben ist.Ich hatte versprochen das ich da bin das die Ärzte mich Anrufen wenn was ist das er nicht alleine sein wird er braucht keinen Angst haben.

Und jetzt sitze ich jden Abend weinend im Bett und versteh es nicht

So Ende des doch sehr langen Textes Entschuldigung

Liebe Buffyison,

mein herzlichstes Beileid zuerst einmal. Dein Vater hat wohl gespürt, dass er sterben wird, offensichtlich wollte er Dich deshalb schon am Montag sehen und nicht - wie vereinbart - Dienstag.

Im Schlaf war er unruhig, rief nach Dir, wahrscheinlich wollte er, dass Du da bist, bei ihm bist, vielleicht wollte er Dir auch noch etwas sagen, ich schließe aus Deinem Text, dass Du ihm wohl von allen Menschen die nahestehendste Person bist.

Nun, ich glaube, das Mißverständnis, ob Dein Vater nach der Schwester oder tatsächlich nach Dir rief, kam wohl zustande, als dass der Anruf Dich mitten in der Nacht aus dem Schlaf riß, und es ist wohl mehr als natürlich, dass man da nicht gleich so wirklich gut begreift, was wirklich los ist. Du brauchst Dir deshalb also keinerlei Vorwürfe zu machen.

Meine langjährige Lebensgefährtin starb ebenfalls im Hospiz, aber ich hatte das Glück, die letzten Tage und Nächte bei ihr sein zu können. Ich saß an ihrem Bett, erzählte ihr Erlebnisse aus unserem Leben, versuchte sie aufzuheitern, streichelte sie, machte ihr Mut, las ihr einfach auch nur mal aus einem Buch etwas vor. Sie hatte Lungenmetastasen, litt unter Angstzuständen und Panikattacken. Diese zerrissen mir regelmäßig das Herz. Ich war bei ihr, als sie sich "auf den Weg machte", wie die Schwester sich ausdrückte. Ich ermunterte sie, sie solle loslassen, sie würde keine Schmerzen mehr haben, es würde ihr besser gehen, ich würde nicht wollen, dass sie so sehr leiden muss.... und heulte dabei wie ein Schloßhund.
So schrecklich es auch ist, einen Menschen beim Sterben zu begleiten..... es hat aber auch etwas von Beruhigung.... weißt Du.... ich war bei ihr, sie war nicht allein, ich habe ihr gesagt, wie sehr ich sie liebe und daß ich ohne sie nicht leben kann.......

Und so ist es auch..... ich lebe nicht mehr, seit es sie nicht mehr gibt..... (seit 3 Monaten) ich vegetiere nur.... quäle mich durch den Tag.....

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Stärke, aber nimm Dir die Zeit zum Trauern, weine, wenn Dir danach ist, rede mit einem Menschen Deines Vertrauens, wenn Du das magst und auch kannst..... und wenn nicht, schreib Dir alles von der Seele. Ich für meinen Teil bin da auch nicht so der Typ zum Reden.... ich schreibe mir vieles von der Seele....und auch das hilft ein klein wenig.

Alles Gute für Dich!

Vampi
 
Hallo Vampi
Das waren Hilfreiche Worte genau diese habe ich gesucht und bin dir erstmal unendlich Dankbar.
Wenn ich morgen bischen mehr Zeit rausnehmen kann würde ich gerne noch etwas zu dir und zum Thema schreiben.

Gruss Andrea
 
Hallo Tobi

Herzlichen Dank für deinen Ratschlag,ich habe als ich hier Angefangen habe hier zu schreiben mich über Trauer Gruppen in meiner Umgebung umzusehen habe leider nichts gefunden,komme gerade von der Eisener Hochzeit meiner gross Eltern und ich habe bemerkt das ich nur von "Papa rede"was aber ürgentwie nicht angebracht war habe ich ürgentwie gemerkt habe mich danach aber auch still und heimlich in mein Hotel Zimmer verzogen.Therapie wöllte ich schon machen weil ich merke ich leide noch richtig ich will erzählen und erzählen und erzählen vergleichen usw.Mal schauen wie ich weiter komme der Zustand möchte ich doch gerne los werden er zerrt an meinem gemüt und meiner fröhlichkeit bin nicht wirklich real da ich Funktioniere mehr aber auch nicht und das tut mir für meine Familie so Leid ich will das nicht mehr haben.Werde wenn ich wieder Luft habe mich um einen Therapeuten umschauen.
 
Hallo Buffyison,

gut möglich,

dass Du in einem Leben vor Deinem jetzigen Leben mit Deinem Vater eine andere Verbindung hattest, als jetzt. Und das es aus den Gründen eines früheren Lebens so ablaufen sollte, wie Du es beschrieben hast.

Bei meinem Vater und Großvater lief es auch anders, als es geplant war.

Ein Ende, wo zwei Menschen sich trennen, oder sogar einer das Leben verlässt, lässt sich selten planen.

Das habe ich wohl schon einige Male erlebt.

----

Die Frage, weswegen er nach Dir gerufen hat, wirst Du auf verstandesmäßigem Wege schlecht erklären können.

Von den Möglichkeiten über Gedanken an ihn, Rückführung in ein früheres Leben, oder schreiben vieler Gedanken, gibt es immer noch die Möglichkeit mit anderen Menschen zu kommunizieren.

Bewältigungsstrategien gibt es so viele, wie Deine Fantasie und Kreativität es zulässt.

Liebe Grüße
 
Leider weiß ich genau, wie Du Dich fühlst. Ich rede auch ständig von meiner Mama, die vor 83 Tagen plötzlich verstorben ist. Es sind unglaubliche Schmerzen. Aber vielleicht tröstet Dich, dass Du noch mit Deinen Papa Späßchen machen konntest. Und ihr habt euch super verstanden. Daran denke ich oft. Worüber ich mit meiner Mama gelacht habe, und ich seh Sie dann direkt vor mir, das gibt mir etwas Trost. Es ist aber so, dass das Umfeld nicht das selbe fühlt und man fühlt sich alleine. Ich werde jetzt auch nach einer Trauergruppe suchen, ich glaube, dass könnte den Schmerz zumindest etwas lindern.
 

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