G
Gästle
Gast
Hallo zusammen,
ich habe ja schon einige Beiträge im Liebe/Partnerschaft Forum geschrieben, aber allgemein möchte ich mal ein Problem beschreiben, dass ich im Moment habe und dazu ein paar Ratschläge oder Antworten lesen.
Ich werde nochmal versuchen so die Haupteckpunkte kurz aufzuführen.
Also, ich (21) bin aus beruflichen Gründen im Juli 2005 von zuhause ausgezogen in eine eigene Wohnung ca. 250 km weg... Meine Freundin blieb wie meine Familie zurück. Tja, Fakt ist, dass ich mich da nicht wohl fühle. Meine Freundin hat im November/Dezember dann Schluss gemacht, was mich bis heute mitnimmt. Mein Vater ist 3 Wochen nachdem ich ausgezogen bin ins Koma gefallen, in dem er auch heute noch liegt. Ich bin da in einer Wohnung die eigentlich sehr schön ist... aber ich will da eigentlich garnicht sein. Von Montags bis Freitags sitzt ich also da rum (klar, ich arbeite tagsüber und geh auch abends ab und zu mal mit Bekannten weg) aber ich komme da einfach nicht zurecht.
Ich mag die Gegend irgendwie nicht, die Menschen sind mir zu naja....weis nicht, liegen mir halt einfach nicht so richtig. Ich schau mir die Leute so an (also speziell da unten) und jeder geht seinen Weg, ist relativ normal oder glücklich. Sie arbeiten, gehen nach Hause und sind bei ihren Familien oder Partnern. Und ich arbeite, komme nach Hause in die Wohnung und frage mich, was ich überhaupt bin und wo ich überhaupt bin. Ich meine Zuhause ist da wo ich am Wochenende bin.
Mag sein, dass ich so richtig tief in dieses Loch erst gefallen bin, seit meine Freundin Schluss gemacht hat (wegen einem anderen der noch viel weiter weg wohnt als ich von ihr) bzw. seit mein Vater ins Koma gefallen ist, aber ich.. kriegs da unten nicht auf die Reihe. Ich frage mich ehrlich, wie ich die Zeit da aushalten soll. Im August hab ich eine Versetzung bevorstehen in eine andere Stadt, die ca. 150 km nur noch von zuhause weg ist. Da kann ich dann jeden Tag mit dem Zug fahren, könnte also wieder nach Hause ziehen.
Mein Problem ist einfach, dass ich die Zeit bis dahin erst mal aushalten muss. Es würde mir auch nichts bringen jetzt alle Zelte abzubrechen und den Beruf aufzugeben... was wär ich dann erst? Noch viel weniger als ich eigentlich eh schon bin...
Ich weis nich, es is einfach so, dass von meinem Leben, wie ich es bisher hatte... Arbeit, Freundin, Familie... einfach nichts mehr da ist... die Arbeit noch, ja.. aber das wars dann auch schon wieder. Das unwichtigste an allem ist übrig geblieben und das wichtige, das was mich ausmacht... ist wie weggefegt.
Ich weis ja auch nicht. Ich komme mir vor als wär das nicht mein Leben. Als leb ich so nebenher oder garnicht "richtig". Oder als lebe ich das Leben eines anderen, was garnicht meins ist. Kennt ihr das Gefühl, wenn etwas "passend" ist. Also wenn etwas so richtig funktioniert im Leben. So gings mir bisher immer. Alles hat immer gepasst. Klar gab es Dinge die mir nich gefallen haben aber selbst das hab ich dann auf meine Weise geregelt. Mittlerweile bekomm ich nichts mehr geregelt, krieg nichts mehr hin.... weil ich einfach nur da sitze und vor mich hin ... naja lebe?
Weis nich wo ich mich gerade befinde. In so einem Zwischenleben? Auf Arbeit kann ich alles abschalten, fast schon schauspielern. Aber innerlich passt es einfach nicht.
Kennt das vielleicht jemand? Oder hat mal jemand so was ähnliches durchgemacht? Würd mich wirklich freuen wenn es ein paar Antworten geben würde.
LG
Gästle
ich habe ja schon einige Beiträge im Liebe/Partnerschaft Forum geschrieben, aber allgemein möchte ich mal ein Problem beschreiben, dass ich im Moment habe und dazu ein paar Ratschläge oder Antworten lesen.
Ich werde nochmal versuchen so die Haupteckpunkte kurz aufzuführen.
Also, ich (21) bin aus beruflichen Gründen im Juli 2005 von zuhause ausgezogen in eine eigene Wohnung ca. 250 km weg... Meine Freundin blieb wie meine Familie zurück. Tja, Fakt ist, dass ich mich da nicht wohl fühle. Meine Freundin hat im November/Dezember dann Schluss gemacht, was mich bis heute mitnimmt. Mein Vater ist 3 Wochen nachdem ich ausgezogen bin ins Koma gefallen, in dem er auch heute noch liegt. Ich bin da in einer Wohnung die eigentlich sehr schön ist... aber ich will da eigentlich garnicht sein. Von Montags bis Freitags sitzt ich also da rum (klar, ich arbeite tagsüber und geh auch abends ab und zu mal mit Bekannten weg) aber ich komme da einfach nicht zurecht.
Ich mag die Gegend irgendwie nicht, die Menschen sind mir zu naja....weis nicht, liegen mir halt einfach nicht so richtig. Ich schau mir die Leute so an (also speziell da unten) und jeder geht seinen Weg, ist relativ normal oder glücklich. Sie arbeiten, gehen nach Hause und sind bei ihren Familien oder Partnern. Und ich arbeite, komme nach Hause in die Wohnung und frage mich, was ich überhaupt bin und wo ich überhaupt bin. Ich meine Zuhause ist da wo ich am Wochenende bin.
Mag sein, dass ich so richtig tief in dieses Loch erst gefallen bin, seit meine Freundin Schluss gemacht hat (wegen einem anderen der noch viel weiter weg wohnt als ich von ihr) bzw. seit mein Vater ins Koma gefallen ist, aber ich.. kriegs da unten nicht auf die Reihe. Ich frage mich ehrlich, wie ich die Zeit da aushalten soll. Im August hab ich eine Versetzung bevorstehen in eine andere Stadt, die ca. 150 km nur noch von zuhause weg ist. Da kann ich dann jeden Tag mit dem Zug fahren, könnte also wieder nach Hause ziehen.
Mein Problem ist einfach, dass ich die Zeit bis dahin erst mal aushalten muss. Es würde mir auch nichts bringen jetzt alle Zelte abzubrechen und den Beruf aufzugeben... was wär ich dann erst? Noch viel weniger als ich eigentlich eh schon bin...
Ich weis nich, es is einfach so, dass von meinem Leben, wie ich es bisher hatte... Arbeit, Freundin, Familie... einfach nichts mehr da ist... die Arbeit noch, ja.. aber das wars dann auch schon wieder. Das unwichtigste an allem ist übrig geblieben und das wichtige, das was mich ausmacht... ist wie weggefegt.
Ich weis ja auch nicht. Ich komme mir vor als wär das nicht mein Leben. Als leb ich so nebenher oder garnicht "richtig". Oder als lebe ich das Leben eines anderen, was garnicht meins ist. Kennt ihr das Gefühl, wenn etwas "passend" ist. Also wenn etwas so richtig funktioniert im Leben. So gings mir bisher immer. Alles hat immer gepasst. Klar gab es Dinge die mir nich gefallen haben aber selbst das hab ich dann auf meine Weise geregelt. Mittlerweile bekomm ich nichts mehr geregelt, krieg nichts mehr hin.... weil ich einfach nur da sitze und vor mich hin ... naja lebe?
Weis nich wo ich mich gerade befinde. In so einem Zwischenleben? Auf Arbeit kann ich alles abschalten, fast schon schauspielern. Aber innerlich passt es einfach nicht.
Kennt das vielleicht jemand? Oder hat mal jemand so was ähnliches durchgemacht? Würd mich wirklich freuen wenn es ein paar Antworten geben würde.
LG
Gästle