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will auf der welt nicht mehr sein..

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Gast

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ich bin jetzt 31 jahre und habe schon länger diese gedanken......
umso älter ich werde umso mehr muss ich leider fest stellen wie die realität WIRKLICH ist!!!!!
man nimmt immermehr rumherrum wahr.....nur schlechte nachrichten immer passiert was negatives...menschen um dich herum sind falsch machen nur schlimmes....wie unberechenbar menschen sein können!!!!
nicht das ich naiv bin oder labil, nein bestimmt nicht eher mein herz auf den richtigen platz!!
gott ich kann es nicht mehr ertragen dieses schlechte um mich herum...im job auf der strasse im bekanntenkreis in der familie...usw.vielleicht bin ich sensibler geworden oder ich weiss nicht was los ist...zb.im fernsehen wenn tiere misshandeln wird...komm mir die tränen und fühle so sehr deren schmerz!!
wenn freunde unglücklich sind leide ich sooo sehr mit als ob es mich selber betreffen würde!!!
wie soll ich damit umgehen???
ich ertrage es nicht....es passieren auch schöne sachen aber das negativer ist immer doppelt so hoch!!!
das kann es doch nicht sein...wo ist das gute auf der welt??????
ist es so schwer ein reinen herz zu besitzen und dementsprechend zu handeln???
ich frage mich wo ist der sinn um zu leben???
 
Hallo Gast,

was willst Du machen, den Kopf in den Sand stecken?
Ist nicht empfehlenswert, dann tritt man Dich in den Hintern.
Also, zunächst Kopf hoch - dann schau Dich um und beobachte.
Wie Du selbst schon geschrieben hast, gibt es auch schönen Dinge.
Konzentriere Dich darauf - mache sie zum Mittelpunkt und Du wirst bemerken, wie die negativen Dinge immer unbedeutender werden.
 
hi gast.Schön,dass du hier her gefunden hast.
Als ich das gelesen habe,war mir klar,dass du ein sehr sensibler und hilfsbereiter Mensch bist!
Man bekommt im leben oft nichts zurück,für das man was gibt.Es gibt so viel Elend in dieser Welt.Aber der einzige Weg ist,gegen dieses Schlechte anzukämpfen.Nur so kann man das Schlechte einigermaßen im Schach halten.Es wird nie verschwinden,aber so ist es auch mit den Guten und der Hoffnung.Menschen wie du sind Hoffnung und nichts anderes.Schau dich hier im Forum mal um.Hier gibt es so viele liebenswerte menschen.vielen geht es sehr schlecht.,andere verzweifeln völlig,aber siehst du nicht ihre lichter im Herzen?Sie hören erst völlig auf zu leuchten,wenn alles vorbei ist.Sowas Schönes darf nicht verschwinden.Hilf auch du mit,die Welt etwas schöner zu gestalten,nicht für uns,aber für dich,in den Glauben etwas Gutes getan zu haben.
 
also ich hab was gelernt..durch lesen und in der therapie
das elend der ganzen welt kann keiner heilen..wie auch..is viel zuviel arbeit für einen allein
man kann nur bei seinen leutz die einem viel bedeuten was schaffen...aba da soll man nich mit denen jammern ohne ende..sondern die aufbauen..denen zeigen was noch genial am leben is...
wenn ich traurig bin..dann will ich au jammern..is so...aba dann kommt wer daher und macht spass mit mir...baut mich also auf...dann is alles sooooviel leichter aufeinma...ich geh glücklicher ins bett

wenn man so komisch traurig drauf is..dann soll man sowas wie nachrichten am tv garnet mehr schauen..man soll au keine berichte von tierquälerei oda sonstewas schaun...weils dann noch schlimmer wird.

wenn man doch glücklich werden will...is es doch echt blödi sich dann au noch was schlechtes anzuschaun oda?

wenn du schmerzen hast...dann haust dir ja au nich noch zusätzlich mit der faust in den magen...sondern nimmst was dagegen..oda was weiss ich...also hauptsach es wird bessa

mit traurigen gedanken kann man das au...treff dich mit leuten die gut drauf sind...die es wissen wie man spass macht...

es is falsch sich genau dann mit leutz zu treffen die scheisse drauf sind

so hab ich das gelernt halt

krieg ich zwar au noch nich sooo gut hin..aba ich wills...also memo an dein hirn...du musst scho wollen...anders wirds nie was...schliesslich warst du ja au ma glücklicher im leben...wie funktionierte das denn damals?
 
ich bin jetzt 31 jahre und habe schon länger diese gedanken......
umso älter ich werde umso mehr muss ich leider fest stellen wie die realität WIRKLICH ist!!!!!
man nimmt immermehr rumherrum wahr.....nur schlechte nachrichten immer passiert was negatives...menschen um dich herum sind falsch machen nur schlimmes....wie unberechenbar menschen sein können!!!!
nicht das ich naiv bin oder labil, nein bestimmt nicht eher mein herz auf den richtigen platz!!
gott ich kann es nicht mehr ertragen dieses schlechte um mich herum...im job auf der strasse im bekanntenkreis in der familie...usw.vielleicht bin ich sensibler geworden oder ich weiss nicht was los ist...zb.im fernsehen wenn tiere misshandeln wird...komm mir die tränen und fühle so sehr deren schmerz!!
wenn freunde unglücklich sind leide ich sooo sehr mit als ob es mich selber betreffen würde!!!
wie soll ich damit umgehen???
ich ertrage es nicht....es passieren auch schöne sachen aber das negativer ist immer doppelt so hoch!!!
das kann es doch nicht sein...wo ist das gute auf der welt??????
ist es so schwer ein reinen herz zu besitzen und dementsprechend zu handeln???
ich frage mich wo ist der sinn um zu leben???

Hallo Gast,
ich bin genauso alt (jung) wie Du! Bist Du weiblich oder männlich?...
Ich bin eine Frau, wobei ich denke, dass dies nicht eine wirklich große Rolle spielt... Ich habe heute mitunter genau die gleichen Gedanken, wobei es bei mir am schlimmsten war, als diese furchtbaren Anschläge in New York waren... Es hat nix damit zu tun, dass dies in Amerika geschah, sondern damit, dass ich plötzlich realisierte, was für Gräuel in unserer Welt passieren... Und das tagtäglich! Obwohl ich wusste, dass diese Dinge ständig passieren, mir wurde das persönlich in diesen Tagen bewusst! Ich weiß nicht, welche persönlichen Umstände eine Rolle spielen, aber ich denke heute, dass man irgendwann an einen Punkt kommt, an dem man aus seiner "Märchenwelt" aufwacht... Bei mir gab es diesen "Auslöser", bei Dir ist es ein anderer, an dem Du aufgerüttelt worden bist... Und dieser Auslöser ist wichtig! Versteh mich bitte richtig! Es ist wichtig, das man sich mit dem auseinander setzt, aber man muss dabei ungeheuer aufpassen, dass man den Boden unter den Füssen nicht verliert! Klar, das einfachste wäre jetzt zu sagen: hör keine Nachrichten mehr, kein Radio, lies keine Zeitungen, aber damit ist nicht geholfen und erst recht gehen die Bilder einem dadurch auch nicht aus dem Kopf!
So hart es vlt. auch klingen mag: Deine Ängste, sind Urängste und sie kommen nicht irgendwoher... Wenn man sich so sehr auf die Welt da draussen konzentriert, dann kann es daran liegen, dass einem die eigene, kleine Welt (ich rede von Deinem persönlichem Umfeld! sprich: Familie, Freunde, Partnerschaft, Job) unwichtig erscheint... Ich will damit nicht sagen, dass man vergessen und die Scheuklappen aufsetzten soll... Aber es ist nun mal in erster Linie wichtig, dass das eigene Umfeld wichtig ist!
Da muss man sich erst finden, dann kann ich mich und meine Gedanken auch auf anderes richten... Dann erkennt man zunächst ein mal den eigenen Sinn für das "eigene" Leben... Und wer einen Sinn hat, der will trotz all dem Wahnsinn, weiterhin auf der Welt sein...
Und ich frage Dich: ist es nicht in unserer ach so tollen Gesellschaft eine Farce nach dem Sinn des Lebens/der Welt zu fragen??? Was wollen wir denn (noch)? Darüber muss ich nicht mehr schreiben, möchte ich auch nicht...
Abschliessend dazu noch eine Sache: JEDER hat heutzutage die Möglichkeit, die Welt zu verbessern! Man meint immer: was kann ich denn tun? Aber man kann! Sei es damit, zu lächeln, zu kommunizieren, sei es damit, wählen zu gehen, auf den Stromverbrauch bewusster zu achten, Tiere zu pflegen, ehrenamtlich zu arbeiten oder zu spenden... oder,oder.. Es gibt wirklich unendlich vieles, in dem man die Welt sich und damit anderen erleichtern kann! Auch wenn die kleinsten Dinge trivial erscheinen,
sie haben oftmals eine größere Wirkung als man denkt...!
Lilia
 
Hallo,

du scheinst harmoniesüchtig und eine unrealistische Erwartungshaltung ggü der Welt zu haben..somit ist dein Unglücksprogramm voll am Laufen!
Lies mal das Buch: Gefühlsterroristen oder "Anleitung zum Unglücklichsein" von Watzlawick.

Und in Hinsicht auf eine mögliche Depression mit suizidalen Anteilen rate ich dir einen Facharzt aufzusuchen..manchmal liegt ein biochemisches Ungleichgewicht im Hirn vor, dass ständig schwarze Gedanken kreiiert.
Grübeln macht krank, daher ist es wichtig, dass du dir genügend sinnvolle Beschäftigung suchst und v.a. auch viel unternimmst um nicht ständig nur rumzusitzen und zu grübeln, in Selbstmitleid und trüben Gedanken zu versinken..die dann in ein Eigenleben abdriften können und du die Übersicht auf die Realität verlierst.

Der Trick bei der Sache mit dem Glücklichsein ist die nicht zu viel zu erwarten und sich auch über kleine Dinge freuen können, realistische Erwartungshaltung also und auch dass man lernt sich selber zu sublimieren...sich ne Grenze setzen in Sachen Grübeleien und düsteren Gedanken.
Ein ausgeglichener Lebenstil kann sehr dabei helfen..viel Sport und Bewegung...bleibt der Körper agil bleibt es der Geist auch und wird nicht zu einseitig depri.
Und wichtig ist die ERkenntnis, dass man selber seines Glückes oder Unglückes Schmied ist...man kann sehr viel negativen oder positiven Einfluss auf sein Leben nehmen.
Die Welt ist nicht optimal, aber man kann schon ne Menge draus machen! Der Glaube daran und v.a. auch an sich selbst ist ein erster entscheidender SChritt in die richtige Richtung. Der Sinn des Lebens findet sich dann auch automatisch...die Sinnfrage beschäftigt seit Jahrtausenden die Menschheit...lies doch dazu mal in der Philosophie nach! An sich ist lt. meiner buddhistischen Grundhaltung die Sinnfrage sinnlos...Sinn ist etwas, was jeder seinem Leben selber geben muss, ein Akt der bewussten Lebensweise....Betonung liegt hier auf Aktion...man muss in Bewegung bleiben...außerhalb seines Koppes raus in die Welt und sich mit ihr auseinandersetzen..darin liegt der Sinn des menschlichen Lebens..wir sind soziale Wesen, die nur dann wachsen und gedeihen, wenn sie artgerecht leben...also unter Menschen, mit Menschen, aber nicht abhängig, sondern als eigenständiger selbstbewusster Mensch..und bis man das ist muss man erstmal ne Menge leben, Erfahrungen sammeln, lernen, hinfallen, wieder aufstehen es nochmals versuchen, Fehler machen, draus lernen, einige Dinge ändern, sodass es besser klappt, etc...und so fort..es hört nie auf mit dem Dazulernen und sich weiterentwickeln..in welche Richtung du dich entwickelst hängt auch entscheidend von dir ab.

Wenn du akut Depressions erkrankt bist solltest du als ersten Schritt fachkompetente Hilfe suchen und auch ANNEHMEN!

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Gast (Was sollen wir im Leben erreichen/machen ?)
Es stimmt was "Lilia" sagt, du solltest schauen was nicht okay ist ... bei dir oder in deiner Umgebung und dann solltest du mit dem Wissen was du besitzt, versuchen ein anstehendes Problem zu lösen.

Weißt du was ich mache um einen klaren Kopf zu bekommen ... ich schau kein Fernsehn und lass das Radio aus.
Ich hab das beim Bund mal machen müssen, für ein paar Wochen.

- Es bringt dir doch nichts wenn du weißt dass es wieder mal einen Bombenanschlag in Bagdad gab oder dass ein irrer seine ganze Familie umgebracht hat. Es ändert sich für dich nichts!
Ich beobachte das schon so lange, die Leute reden jeden Tag wie schlimm es doch auf der Welt ist ... aber in ihrer näheren Umgebung passier so gut wie nichts. (in der Stadt ist das sicher anders)

Ich denke jedenfalls nicht (so gut wie nicht) über die Probleme anderer Staaten nach, da ich denen eh nicht helfen kann.
Wenn ich meine eigenen Probleme in den griff bekommen würde, dann hätte ich schon viel gewonnen.

- Es gibt genügend böses in deiner Umgebung/Straße/Familie (Neid/Missgunst/Hass) , ich versuche mit den anderen immer zu reden und versuche auch zu verstehen ob sie ein Problem haben welches ein einlenken meinerseits bedarf.Manchmal liege ich ja auch in meiner Einschätzung der Sache falsch.
Wenn man erkennt dass diese Person wirklich nichts gutes will, dann muss man ihr wenn möglich aus dem Weg gehen. Wenn das nicht klappt versucht man einen Konsens zu finden. Ist manchmal echt schwierig ...

... gehört aber zum Leben dazu. (auch in der Tierwelt gibt's das)

lg Silent
 
Jeden Tag hört und sieht man wie sich die Menschheit gegenseitig schlimmes antut überall auf der Welt. Die Natur wird zu Grunde gerichtet ohne Rücksicht auf Verluste, Hauptsache der Rubel rollt. Kriege, Mord, Missgunst, Umweltverschmutzung, Armut.
Schon seit längerer Zeit beschäftigt mich das alles sehr. Ja, es mag schönes auf der Welt geben, doch so sehr ich das auch in den Fokus stellen möchte, um so mehr sehe ich aber auch, das gutes immer mehr im Keim erstickt wird. Der Mensch scheint aus seinen Fehlern nichts zu lernen. Ich versuche ein guter Mensch zu sein, zu helfen, wenn man mich braucht, meine Pflichten zu erfüllen, Wert auf die Erhaltung der Natur lege in dem ich mich entsprechend verhalte. Trotzdem empfinde ich mich selbst als Last für diese Welt. Dazu mischt sich noch eine ganze Ladung Probleme in meiner eigenen kleinen Welt. Wozu soll ich mich denn noch jeden Tag abrackern?! Meine Existenz ist nur eine Last und wenn ich sehe was auf der Welt abgeht, dann hasse ich es zuriefst, der Menschheit an zu gehören. Ich will nicht mehr hier sein, weil keinen Sinn darin sehe. Ja ich schaue keine Nachrichten mehr, lese keine Zeitung denn das trifft mich jedesmal. Trotzdem bekommt man es mit. Das schöne wird vom Morast der Boshaftigkeit und der Habgier erstickt. Ich bin ein Mensch, und ich hasse es. Ich bin am Leben und will es nicht mehr sein. Ich bin all das und mich selbst leid.
 
Das Gute ist genauso da, wie das Schlechte. Es kommt nur darauf an, auf was man sich fokussiert.
Wenn man das Schlechte nicht mehr ertragen kann, oder sehen möchte, dann sollte man sich auf positive Dinge konzentrieren und das andere nach Möglichkeit umgehen.
 
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