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wieso bin ich so naiv und leichtgläubig?

korinna_21

Mitglied
hallo

ich habe folgendes problem. und zwar ist es so, dass, wenn ich sehe, dass es jemandem nicht so gut geht, ich dieser person dann helfen will. leider wird diese hilfsbereitschaft sehr oft von einigen "freunden" ausgenutzt. und ich habe einfach keine lust mehr den deppen zu spielen.

erst heißt es, sie habe kein geld, um sich essen zu kaufen. dann leihe ich ihr von meinem geld was aus. bin auch nicht die reicheste! aber ihr rumgeheule tut mir dann doch irgendwie leid. später muss ich dann sehen, dass sie plötzlich ständig neue klamotten, hausrat etc hat..... aber mir heult sie ständig vor, sie habe kein geld, sich essen zu leisten.
#ich bin dann auch noch "schlau" genug wöchentlich ihren einkauf mit ihr nach hause zu schleppen... sie stresst mich total, wenn ich mal eine woche ausfalle!
der groschen ist gefallen, als sie dann plötzlich, wenn ich mal sie für ne kleinigkeit geebraucht habe, überhaupt keine zeit für mich hatte. plötzlich war sie total beschäftigt, ging gar nicht ans telefon, oder an die haustüre.
natürlich hat mich das tierisch geärgert. aber als sie dann urplötzlich nach ner zeit wieder etwas von sich hören ließ, war ich leider erleichtert, und nicht verärggert über ihr unfreundschaftliches verhalten. und das ganze dilemma begann von neuem..

dies ist nur ein beispiel von vielen.... leider falle ich jedesmal drauf rein. ich würd gerne grenzen setzen. aber irgendwie fällt es mir schwer. nur wieso?? ich verstehe es nicht. ich verstehe nicht, wieso mir das wohl anderer überdeutlich wichtiger ist, als mein eigenes.

kann mir jemand helfen?
 
ich habe folgendes problem. und zwar ist es so, dass, wenn ich sehe, dass es jemandem nicht so gut geht, ich dieser person dann helfen will. leider wird diese hilfsbereitschaft sehr oft von einigen "freunden" ausgenutzt. und ich habe einfach keine lust mehr den deppen zu spielen.
Ist doch eine tolle Eigenschaft!
Gibt immer welche die gerne geben und andere, die gerne nehmen bzw das ausnutzen.

erst heißt es, sie habe kein geld, um sich essen zu kaufen. dann leihe ich ihr von meinem geld was aus. bin auch nicht die reicheste! aber ihr rumgeheule tut mir dann doch irgendwie leid. später muss ich dann sehen, dass sie plötzlich ständig neue klamotten, hausrat etc hat..... aber mir heult sie ständig vor, sie habe kein geld, sich essen zu leisten.
#ich bin dann auch noch "schlau" genug wöchentlich ihren einkauf mit ihr nach hause zu schleppen... sie stresst mich total, wenn ich mal eine woche ausfalle!
der groschen ist gefallen, als sie dann plötzlich, wenn ich mal sie für ne kleinigkeit geebraucht habe, überhaupt keine zeit für mich hatte. plötzlich war sie total beschäftigt, ging gar nicht ans telefon, oder an die haustüre.
natürlich hat mich das tierisch geärgert. aber als sie dann urplötzlich nach ner zeit wieder etwas von sich hören ließ, war ich leider erleichtert, und nicht verärggert über ihr unfreundschaftliches verhalten. und das ganze dilemma begann von neuem..

Kann es sein das du dich generell schwer tust "Nein" zu sagen?
Kenn das nur zu gut, man engagiert sich und gibt. Hilft und tut. Bekommt aber nichts wieder.
Frage, warum tust du dir so etwas an? Hast du vllt Angst alleine da zu stehen solltest du mal deinen eigenen Kopf durchsetzen?
Kann dir nur raten endlich mal nein zu sagen, kann man auch nett machen.
Muss ja nicht gleich in einem Chaos enden 🙂

liebe Grüße
 
Vielleicht hast du Angst dass du die Person dauerhaft verprellen würdest, würdest du mehr und angemessenerweise auf dich acht geben und auch "Nein" sagen können? Und wenn es so ist, vielleicht fragst du dich mal ob es nicht besser ist, eine solche Person, die ausschließlich nimmt und nichts gibt, wirklich loszulassen anstatt dass du dich weiter für sie verbiegst?

Geben und Nehmen sollten in Einklang miteinander stehen und bei dir scheint das nicht unbedingt der Fall zu sein. Und für die betreffende Person bist du viel zu leicht verfügbar; daher wirst du, wenn du selbst mal Probleme oder ein Anliegen hast, überhaupt nicht mehr ernst genommen.

Vielleicht machst du dir bewusst dass du nicht wirklich viel verlierst, wenn der Kontakt zu einem solchen Menschen abbrechen sollte. Dieser Person bist du wenig wichtig, sie wird es dann vermutlich ganz einfach bei jemand anderen versuchen... 😱
 
zum Ausnutzen gehören immer 2.
Einer der Ausnutz und der Andere der sich Ausnutzen lässt.
Ich helfe und gebe auch gern, aber nur weil ich es will.
Ich erwarte keine Gegenleistung.
Versucht jemand das auszunutzen, kann ich sehr schnell auch anders.
Ich kann "Nein" sagen.
Ich habe keine Angst vor der Reaktion des Anderen.
Beispiel:
Ich leihe einem guten Freund immer wieder Geld.
Es kommt nie was zurück.
Dann habe ich doch die Wahl.
Ich leihe ihm weiterhin Geld, obwohl ich genau weiß, dass ich es nie wieder sehe
oder ich sage ihm, dass ich ihn als Freund zwar schätze, ihm aber kein Geld mehr geben werde, da er es sowieso nie zurückzahlen wird.
Ist er dann beleidigt, ist das sein Problem.
Ist es ein Freund, wird er meine Entscheidung akzeptieren.
So einfach ist das Leben.
Mach nur die Dinge, die du tun willst und nicht die, die Andere von dir erwarten.

l.g. Hexe
 
hey

vielen dank erstmal für eure beiträge.

ich glaube, bei mir ist das problm, dass ich angst vor dem allein sein habe.
einhergehend mit depressionen habe ich leider viele kontakte und freunde verloren. da ist man schon froh, wenn einem jemand aufmerksamkeit schenkt, auch wenn diese aufmerksamkeit im grunde genommen nur eigenzwecksgründe haben.
alleine zu hause rumzuhocken und türe zuzuschließen ist nunmal kein dauerzustand.
es ist leider nicht einfach, aus diesem langen tief "schnell" herauszukommen. und da macht man nunmal das ein oder andere mit, um nicht nochmal nach hinten gestoßen zu werden.

vielleich aber auch liegt es an meinen ganzen erfahrungen, die mir vor meinen depressionen wiederfahren sind, die mich soweit zurückgeworfen haben, dass ich viel zu viel mut und kraft verloren habe. der glaube an das gute im menschen wurde grunderschüttert, so dass ich im grunde genommen auch nichts gutes erwarte.
selbstverständlich habe ich auch gute sachen erlebt. so ist es nicht. aber manchmal werfen einen sachen extrem zurück, die einfach nur heftig waren.

naja. hat jemand vielleicht ne idee oder selbst erfahrung, wie in solch einer situation zu handeln?
 
Nein, ich hab diesbezüglich keine Erfahrungen und daher auch keine praktischen Tipps anzubieten. Aber wie wäre es, wenn du dir jetzt erstmal selbst Aufmerksamkeit zukommen lassen würdest und lernst, dich um dich zu kümmern? Dass du lernst, "nein" zu sagen wenn ein "nein" wirklich angebracht ist? Nicht nur, dass du dadurch lernst, dich zu schützen, es steigert auch dein Selbstwertgefühl wenn du deine Grenzen erkennst und einhältst.

Und um Anschluß zu finden, also Leute die dich wirklich nehmen wie du bist, könntest du dir vielleicht besser eine Gruppe suchen die deine Interessen oder auch Erfahrungen teilt, dann begegnet ihr euch auf Augenhöhe und habt eine gemeinsame Basis. Wie wäre das?
 
Hallo korinna_21,

also ich muss sagen dass ich die Erfahrung nicht selbst gemacht habe, aber ich war immer dabei wenn er zu seinem "Kumpel" ging, er hat auch immer erzählt was die beiden unternommen haben und was ihm nicht gefallen hat.

Also es gehört kein Allein sein dazu um mit solchen "Freunden" dauernd etwas zu unternehmen und obwohl der andere einen ausnutzt geht man immer wieder hin und hofft dass mal etwas gutes oder interessantes passiert, etwas was einem so nicht passieren würde.

Praktisch ist es so dass wenn man merkt dass die anderen einen nur als Nützling sehen, man eben nichts anderes mehr ist.
Selbst nachdem man die Verbindung abgebrochen hat versuchen die immer noch direkt oder über dritte an einen ran zu kommen.

Also dieser Typ der nur einen Nützling brauchte hat mit meinem Freund auch manchmal etwas unternommen (er hat ihn mitgenommen um nicht alleine da hin zu gehen) und es war auch ganz schön.

Da er nicht für einen da ist wenn man etwas braucht, Geld nur sehr zögerlich zurück zahlt (obwohl er längst wieder flüssig ist) und nur Kontakt aufnimmt wenn er lange Weile hat wurde die Verbindung abgebrochen.
Alles fing damit an dass "der Nützling" selbst Geld brauchte und für den Computer den er ihm zusammen gebaut hatte Geld bekommen wollte.
Der Computer wurde schon ein Jahr lang von dem Typen genutzt und er sagte dass das Ding doch nichts Wert sei damit er nichts oder nur sehr wenig zahlen muss.

Dann gab es Beleidigungen, das wollte mein Freund sich nicht mehr bieten lassen, hat mit mir über seine Probleme geredet und hat ihn letztendlich abgenabelt.

Jetzt hat er andere Freunde gefunden die mehr seinen Interessen (Hobby) entsprechen und denen er viel mehr vertrauen kann, man kann sich mit denen zwei mal die Woche zusammen setzen oder unternimmt gemeinsam was.

Also sag deiner Freundin dass du dein Geld zurück haben möchtest (es ist ja deins, ihr wurde es nur ausgeborgt) und wenn sie sonst noch was von dir hat hole es dir zurück.
Ein richtiger Freund würde sagen: "Ja, kein Problem."
Wenn du dir nicht aufgeschrieben hast was sie von dir bekommen hat ist das doof von dir (Papier und Stift kosten fast nichts), aber du solltest es trotzdem probieren und wenn deine Freundin sich weigert oder es hinauszögern will ist es für dich noch einfacher die Beziehung zu durchtrennen. (mach es auf alle Fälle, es lohnt sich nicht mit solchen Egomanen)
 

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