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Wiedereingliederung ins Berufsleben

M

Mixa

Gast
Ich bin langjährige Schmerzpatientin und muss auch Morphine einnehmen. Seit einigen Monaten geht es mir nun besser, ich konnte das Morphin reduzieren und ich fühle mich eigentlich im grossen und ganzen wieder so fit, dass ich wieder arbeiten möchte.

Meine Frage ist nun, wie stelle ich es am besten an, dass ich eine Wiedereingliederung z.b. Krankenkasse bekomme? Ich beziehe leider keine Rente und daher stelle ich mir das etwas schwierig vor. Vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp geben.
 
Hallo Mixa, wie meinst du das "wiedereingliederung, zum beispiel krankenkasse"?

So in der Richtung, dass die Krankenkasse einen Teil der Kosten des Arbeitsgebers trägt?
Sowas ginge in die Richtung hamburger Modell.

Wie lange warst du denn gar nicht arbeiten, hast du noch einen Arbeitgeber oder bist du jetzt arbeitssuchend?
 
Hallo Soulfire,

ich habe keinen Arbeitgeber mehr und es waren 6 Jahre. Ich meinte mit Wiedereingliederung ins Berufsleben Stück für Stück, denn ich weiss ja nicht, ob ich schon 8 Stunden schaffe am Tag. Ich will von mir selber aus wieder arbeiten.
 
Hallo Mixa,

ich fürchte, du hast kaum eine andere Möglichkeit, als dir einen Arbeitgeber zu suchen, der das toleriert.

Hättest du bereits einen Arbeitgeber und wärst so lange krank gewesen, dann könntest du über das sogenannte hambuger Modell (einen Arbeitsversuch mit Stufenplan, abgesprochen mit dir, dem Arzt und dem Arbeitgeber) wieder ins berufsleben einsteigen.
So hast du es derzeit ungleich schwieriger, weil du einen Arbeitgeber finden musst, der dich zu diesen Bedinungen und ohne die Garantie, dass du voll Einsatzfähig bist, einstellt.

Vielleicht wäre eine Option, irgendwo ein Praktikum zu machen? Um selbst zu testen, wieviele Stunden du schaffen kannst, bevor du dich bewirbst? Oder du bewirbst dich für eine Teilzeitstelle mit der Option, die Stunden hochstufen zu lassen, wenn es klappt.

Ansonsten würde ich dir ans herz legen, mit dem für dich zuständigen Berater beim Arbeitsamt zu sprechen, ich glaube, es gibt auch irgendwelche Wiedereingliederungsmaßnahmen. Drcüke dir ganz dolle feste die daumen udn finde dich total tapfer, um ehrlich zu sein.

War "nur" 6 Monate krank und hatte bammel vor dem Wiedereinstieg, aber: es gelingt.

Toitoitoi, soulfire
 
Hallo Soulfire,

ich dachte, dass ich mit einer Teilzeitstelle anfange und dann sehe ich ja wie es mir geht. Eine Teilzeitstelle ist immerhin besser als gar nichts und es geht mir ja auch um die Rentenversicherung. Bei einem 400 Euro Job ist man ja leider nicht kranken- und rentenversichert.
 
Hallo Leerer Mensch,

ich habe eine abgeschlossene Berufsausbildung, ich bin Bürofachkraft. Würde aber auch was anderes machen, aber natürlich nichts was körperlich sehr belastend ist.
 
Hallo Mixa,

setze dich doch mal mit dem Rentenversicherungsträger in Verbindung. Dort gibt es Reha-Maßnahmen, wie z.B. Rückführung ins Berufsleben etc., auch nach langer Erwerbsunfähigkeit. Fragen kostet nix. Alles Gute.
 

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