Also bevor du die Sozialhilfe als Lebensweg siehst würde ich mich mal mit dem Gedanken einer Ausbildung vertraut machen.
Man muss sich ja nun nicht gerade" Atomphysik "aussuchen eine einfache Lehre im Handwerk tut es auch und ist schon von Millionen von Azubis geschafft wurden also warum solltest du es nicht auch schaffen?!
Von Sozialleistungen leben hört sich auf den ersten Blick immer so toll und Einfach an nur hast du da auch nicht m.W. deine erhoffte Ruhe, weil du nämlich dort über alles in deinem Leben Regelmäßig Rechenschaft ablegen musst d.h. du musst in regelmäßigen Abständen dort antanzen und z.B. deine Kontoauszüge vorlegen und über jede Abbuchung welche dem Amt als nicht gerechtfertigt gilt musst du Rede und Antwort stehen was ziemlich entwürdigend sein kann.
Und um Arbeit sofern du nicht als Erwerbsgemindert eingestuft bist hast du dich auch m.W. n. auch noch nachweislich zu bemühen.
Also, ganz Ehrlich da lebt man mit regulärer Arbeit oder einer Ausbildung doch wesentlich freier und entspannter meinst du nicht auch? Und dann, sind die Regelsätze so bemessen das du zwar nicht verhungerst aber das war es dann auch.
Und dann, der Staat hat nichts zu verschenken bevor du Sozialhilfe bekommst wird erstmal deine Fähigkeit für die Aufnahme einer Tätigkeit überprüft. So Einfach wie sich das viele vorstellen ist das auch nicht.
Und Karriere musst du nicht machen es reicht vollkommen wenn du einen Beruf erlernst und dann ganz normal deine Brötchen verdienst.
Das ist alles nicht Böse gemeint von mir aber, manchmal erweist sich dann doch der eher vermeintlich leichtere Weg als der weitaus kompliziertere. 🙂 Sozialleistungen sehen nur von außen erstrebenswert u. entspannt aus, wenn man die Materie näher betrachtet wünscht man ( ich zumindest) sowas nicht einmal seinen ärgsten Feind.