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Wie sage ich es meinem Kind......?

  • Starter*in Starter*in traurigemama
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T

traurigemama

Gast
Hallo....

ich weiß einfach nicht weiter.
Ich fange mal ganz vorne an....

Also...ich bin seid 2004 verheiratet mit einem Mann der 3 Kinder aus seiner ersten Ehe mit gebracht hat.Ich habe auch ein Kind mitgebracht,das 5 Jahre ist.
Meine Tochter sagt auch "Papa"zu meinem Mann.Aber er ist ja nicht der richtige Papa.
Nun hat der älteste Sohn von meinem Mann,meinem Kind gesagt,das sein Papa ja gar nicht ihr Papa sei.
Nun wir die frage rei los gehen.
Sie weiß,das sie vorher keinen Papa hatte und nun einen "Papa" hat.
Ihren "Erzeuger"mehr ist er nicht,kennt sie überhaupt nicht,und ich will auch nicht,das sie ihn irgendwann mal kennen lern.Ihr fragt euch sicher warum...dann schaut bitte auf meine HP: www.aengstlich.q27.de
Ich weiß nicht,was ich ihr sagen soll...also was schon...aber wie?
Ich will sie nicht verwirren....sie kennt diesen Menschen überhauptnicht.

Am besten ihr lest erst auf meiner HP,und gebt mir dann eine Antwort,dann versteht ihr besser,warum ich solche Angst habe,ihr von ihrem "Erzeuger" zu erzählen.



Viele Dank im vorraus,für eure Antworten


Viele Grüße sendet euch allen

traurigemama
 
Hallo TraurigeMama,

erst einmal wünsche ich Dir von Herzen ganz viel Glück für Deine Zukunft mit Deinem Mann und Euren Kindern! Dass er Dir nicht nur als Mann, sondern auch als vertrauter Freund zur Seite steht und Dir immer zuhören wird, wenn die Vergangenheit plötzlich wieder vor Dir steht.

Aber zu der Kleinen:
Mir sagte mal jemand, dass man einem Kind bei "heiklen" Sachen am besten immer nur so weit Antwort gibt, wie es fragt. Als Erwachsener fühlt man sich dann oft im Zugzwang, wenn Fragen kommen und will es gleich "rundum" erklären, was oft gar nicht nötig ist. Wenn das ihre Fragen noch zulassen (Du also auch ganz genau auf ihre Fragen hörst), dann gibt Dir das vielleicht die Möglichkeit alles ein bißchen Step-by-Step zu machen. Ob sie überhaupt irgendwann die ganze Wahrheit wissen muss... weiß nicht.. stellt sich auf jeden Fall noch nicht im Kindesalter. Manchmal kannst Du auch versuchen eine Frage, trotz genauem Hinhören trotzdem oberflächlicher zu beantworten und das Kind ist trotzdem zufrieden. 5 Jahre ist natürlich sowieso so ein Frage-Alter, ich habe bei meiner Tochter damals aber festgestellt, dass es gar nicht immer um die Antworten geht, sondern um das Fragen an sich.

Für konkrete Ratschläge wären nun wirklich die konkreten Fragen Deiner Tochter ganz gut. Fragt sie, wer ihr Papa ist? Dann definiert doch erstmal gemeinsam was überhaupt einen Papa ausmacht, dann wird sie feststellen, wer ihr Papa ist. Fragt sie warum sie vorher keinen hatte? Vielleicht reicht es ihr zu sagen, dass manche Kinder einfach keinen haben, wenn sie auf die Welt kommen, aber dass ihr froh seid, jetzt einen zu haben, bring vielleicht ein Beispiel aus dem Kindergarten, von dem ihr wisst, dass das Kind gerade auch ohne Papa lebt. Sobald dann die Bienchen und Blümchen bekannter sind, musst Du das natürlich ausweiten *g*, aber das meinte ich ja mit Step-by-Step. Wenn sie dann fragt, warum manche Babies keinen Papa haben, dann vergleiche eben mit anderen Sachen: manche kommen auf die Welt und haben eine große Familie (so wie Nachbar soundso mit soundsoviel Geschwistern) und manche haben eine Kleine Famile (so wie Du und sie) und dass es sich die Babies eben nicht aussuchen können, ob sie eine große oder eine kleine Familie haben.

Befrei Dich vor allem von dem Druck ihr eine Lügengeschichte erzählen zu müssen. Sie wird sich mit weniger zufrieden geben, als Du zur Zeit glaubst.

Ich drück Dich mal, wenn ich darf! Das schaffst Du, wenn Du es zulässt, die Dinge aus ihrem Kopf zu sehen, anstatt aus Deinem.

Gel06
 
Liebe Traurigemama! Ich denke Gel06 hat das ganz gut geschildert. Du hast so große Angst etwas falsch zu machen daß du so verkrampft und ängstlich bist , und gerade das ist falsch. Sehe die Welt mit Kinderaugen,zumindest deine Tochter. Gel06s Ratschlägen kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen. Versuche es. Du hast jetzt einen lieben Mann und einen guten Vater und das ist was jetzt zählt-auch für Deine Tochter .Wenn ihr in einem lockeren Gespräch klärt was einen Papa ausmacht, dann wird ihr schon klarwerden wer ihr Papa ist. Mit ihren Geschwistern,die ja bissel älter sind ,könntest du dieses Thema auch anschneiden damit sie dir nicht in den Rücken fallen und deiner Kleinen weiter sagen --ne das ist unser Papa und nicht deiner.Klärt daß ihr alle eine Familie seid und was eine Familie ausmacht. Nicht alles sofort und unter Druck--- warte bis sich eine gute Situation ergibt und wenn du entspannt und bereit bist. Kinder akzeptieren sowas schnell und haben ihre eigene kleine Logik. Ich wünsche Dir alles Gute und Kraft Deine Vergangenheit und Ängste irgendwann hinter dir zu lassen! ---Eternity
 
Hallo,

also.... sie hat noch nicht konkret die frage gestellt,wer ihr "Papa "ist.... aber sie weiß,das sie vorher keinen Papa hatte und nun seit fast 3 Jahren einen Papa hat.Sie weiß,das wir damals alleine waren.....
Ich denke mal,es würde mir nicht so schwer fallen,wenn der "Erzeuger"meiner kleinen,mir damals nicht so sehr weh getan hätte und mir nicht gedroht hätte.

Sie kennt ihn überhaupt nicht.... er hat sich auch nie bemüht,den kontakt zu ihr zu suchen.ich bin darünber eingentlich auch sehr froh.... er ist ein sehr jähzorniger Mensch.

Es ist für mich so unendlich schwer,meiner kleinen das zu sagen...das der Papa hier,nicht ihr richtiger Papa ist und und und.....

Der Erzeuger meiner Tochter,hat auch einiges auf den Kerbholz.... er hat damals schon mal in U-Haft gesessen....und wurde auch zu einer bewährungsstrafe verurteilt...er hat damals mal was mit Drogen zutun gehabt und Fahren mit Alkohol ohne Führerschein....

Es ist alles so komplieziert....

Ich weiß einfach nicht,wann und wie ich es ihr sagen soll....

Soll ich abwarten,bis sie die frage stellt,wer ihr Vater ist? Oder was soll ich machen.
Das beschäftigt mich so sehr,das ich nachts nicht schlafen kann....




Viele grüße sendet euch allen


traurigemama
 
Hallo nochmal! Bitte lies die die Antwort und Ratschläge von Gel06 noch einmal in Ruhe durch, entspanne dich mal einen Moment. Ich finde bessere Ratschläge kann man nicht geben-mir fällt kein besserer ein -sorry. Deine Tochter muß doch nicht zwingend all das Böse und Negative über ihren Erzeuger erfahren! Du brauchst es ihr nicht zu erzählen! Vielleicht irgendwann einmal in vielen Jahren- aber sicher jetzt noch nicht! Immer Schritt für Schritt, Du siehst im Moment einen unüberbrückbaren Berg vor dir, baue ihn Schritt für Schritt, Stein für Stein ab , du wirst sehen es geht und die Sorgen die dich jetzt quälen werden weniger. Du brauchst deine Tochter nicht belügen , sie ist noch klein und wird keine bohrenden speziellen Fragen nach möglichen Straftaten ihres Erzeugers stellen. Sei so lieb und lies dir die Ratschläge von Gel06 noch mal in Ruhe durch. Kopf hoch- Du hast schon so viel überlebt und geschafft---DAS schaffst du auch noch!!! Ich wünsch Dir und deiner Familie eine schöne und sorgenfreie Zukunft und daß ihr ganz doll zusammenwachst! Vor allem deine bzw eure Kinder! -----------Eternity
 
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