Guten Abend liebes Forum,
vielen Dank an alle die sich für mein Problem interessieren und versuchen eine Lösung zu erarbeiten!
Ich schreibe mir einfach mal alles von der Seele und hoffe das es kein Roman wird den keiner lesen möchte...
Vorwort:
Ich bin in meinem Leben in einer Sackgasse angekommen und weiß mir nicht selber zu helfen.
Von außen betrachtet läuft alles super.
Job, Haus, Auto, Freundeskreis, Hobbys - mir oder eher mir und meiner Partnerin fehlt es an nichts.
Wir sind Mitte 30 und gehen gemeinsam Hand in Hand durchs Leben.
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten... Seit 2 Jahren ist mehr oder weniger tote Hose im Bett.
Meine Patnerin glaubt das es an meinem Job liegt der mich stark beansprucht, was vielleicht wochenweise auch stimmt, aber nicht das Hauptproblem darstellt.
Vergangenheit:
Wie viele Jungs haben wir in der Schule mit 14-15 Jahren angefangen Porno DVDs zu tauschen, das Internet mit den ganzen Pornoseiten steckte noch in den Kinderschuhen.
Es war die Zeit wo alle jungen Frauen Hüftjeans getragen haben und der String beim hinhocken zum vorschein kam.
Rückblickend hat das wohl meinen Fetisch für Frauenklamotten gesäht.
Irgendwann habe ich als jugendlicher (~ 16/17 Jahre(?)) angefangen heimlich Frauenklamotten anzuziehen.
Von der Mutter "ausgeliehen" und nacher fein säuberlich zurückgelegt.
Ich bin mir bis heute nicht sicher ob sie es nicht gemerkt hat, wenn ja hat sie nie etwas gesagt.
Ich wollte nicht als Frau leben, die Sachen hatten einfach einen unheimlichen Reiz auf mich.
Mit der Volljährigkeit bin ich Zuhause ausgezogen und das Thema war vorrüber. Vorerst.
Meine erste Wohnung hatte ich nicht lange da über mir eine größere frei wurde, zu dem Zeitpunkt war ich ca. 22.
Die Vormieterin ist auf Grund von Mietschulden in einer Nacht- und Nebelaktion "geflüchtet" und hat alles von sich da gelassen.
Nachdem der Vermieter die Frist für die Aufbewahrung des Hausrats abgewartet hatte durfte alles in dem Müll.
Wir haben eine Abmachung getroffen das ich mich drum kümmere das die Wohnung leer wird und er mir dafür bei der Renovierung finanziell unter die Arme greift.
Beim Schränke leer machen sind mir BHs, Höschen, Schuhe und Dessous in die Hände gefallen.
Da war es auf einmal wieder, dieses Gefühl.
Sagen wir mal so, bevor die Klamotten in den Müll geflogen sind haben sie ein paar Wochen bei mir gewohnt und wurden auch (frisch gewaschen) getragen.
Als ich dann in der neuen Wohnung eingerichtet war hat sich der Fetisch intensiviert.
Angefangen mit Bestellungen bei Klamottenversandhändlern wurden die Bestellungen irgendwann "professioneller".
High Heels, Stiefel, Corsagen... Dazu Sexspielzeug und Frauenperücken.
Eine Freundin hatte ich bis zu dem Zeitpunkt noch nicht, "Sex" wurde sich per Webcamchat gekauft.
3 Jahre später habe ich meine Freundin kennengelernt.
Ich hatte das erste mal "richtigen" Sex und war komplett verliebt.
Alle Klamotten, Sexspielzeug und "Schattenleben" wurden in der Mülltonne entsorgt.
Also das zweite mal ein Schlussstrich und das (gebrochene) Versprechen an mich das damit Schluss ist.
Dann kam Corona, ihr erinnert euch sicherlich.
Ich saß den ganzen Tag Zuhause da mein Arbeitgeber nicht öffnen durfte und war niedergeschlagen.
Meine Freundin war den ganzen Tag arbeiten da sie im medizinischen Bereich angestellt ist.
Aus, sagen wir mal, normalem Pornokonsum wurde mehr oder weniger aus Langeweile intensiver Pornokonsum.
Dann war meine Freundin wegen einer Fraktur 6 Monate krankgeschrieben und Sex viel dadurch mehr oder weniger komplett aus.
Relativ am Ende dieser Zeit durfte mein Arbeitgeber wieder öffnen und ich wurde 3 Tage auf Geschäftsreise nach Nürnberg geschickt.
Da ich einen Tag Aufenthalt hatte bin ich durch die Stadt geschlendert und wollte was im Einkaufszentrum zu futtern kaufen.
Als ich dann im Supermarkt war bin ich an den Nylonstrümpfen vorbeigelaufen und hinter meiner FFP2 Maske habe ich mich komplett anonym gefühlt.
Also habe ich ein paar halterlose Strümpfe gekauft, da war dieses Gefühl wieder...
Nach 2-3 Käufen in Klamottenläden hatte ich mein Outfit zusammen und hatte "Spaß" mit mir im Hotel.
Auf der Fahrt Richtung Heimat wurde alles auf einer Raststätte entsorgt und ich habe micht für verrückt erklärt.
Trotzdem hat mich die Sache nicht losgelassen und ich habe die "Einkaufstouren" auf sämtlichen Dienstreisen wiederholt.
Danke (!) an alle die bis hierhin gelesen haben, ich glaube ich musste die Story auch einfach mal für mich aufarbeiten.
Gegenwart:
Heute liegt eine Reisetasche mit Stiefeln, Klamotten, Dessous und Bondageartiken gut versteckt in meiner Garage.
Meine Freundin weiß von nichts und ich ziehe die Sachen nur an wenn ich auf Dienstreise im Hotel bin.
Wir haben ab und zu Sex, aber sagen wir mal unregelmäßig und viel zu wenig als das es normal wäre.
Ansonsten läuft alles wie in einer normalen Partnerschaft, gute Zeiten - schlechte Zeiten halt aber wir ziehen an einem Strang.
Wir haben gemeinsam Wohneigentum gekauft und möchten mittelfristig auch Nachwuchs haben.
Wie ich oben schon schrieb denkt meine Freundin das der wenige Sex auf meinen Job mit einhergehender körperlicher Anstrengung liegt.
In Wahrheit, die ich mich nicht traue auszusprechen, liegt es daran das sie mir nicht das geben kann was ich mir wünsche.
Sie ist von zuhause aus eher.... ich finde kein Wort. Konservativ? Prüde? Langweilig? Ruhig?
Vielleicht von allem ein bisschen.
Als ich mal vorgeschlagen hat das sie ein Korsett anzieht meinte sie das sie darin nicht atmen kann.
Ein gekauftes Halsband war ihr zu eng, gekaufte High Heels zu unbequem.
Einzig unsere gekaufte Sexschaukel hat für ein paar Tage schwung reingebracht, leider können wir sie momentan nicht aufhängen da der Raum renoviert wird.
Wenn ich ihr Sachen vorschlage kommt immer nur: "Joa" oder "müssen wir mal schauen".
Wenn ich frage ob sie Fetische hat kommt nur "eigentlich nicht".
Ich habe mal einen Testballon gestartet und ihr Bilder von Frauen in hohen Stiefeln und Catsuits gezeigt.
Sie hat dann vorgeschlagen das ich einfach mal was bestelle, aber in einer Tonlage die mir gesagt hat das ich mir die Mühe wohl sparen kann...
Das Problem:
Kann ich noch nicht mal richtig benennen.
Ich schaue mir Sachen im Internet an und denke mir: das würde ich auch mal gerne machen.
Sex im Freien, eine BDSM Ferienwohnung mieten, ihr Latexklamotten und Stiefel aniehen....
1000 Sachen in meinem Kopf.
Aber am Ende sitzen wir abends auf dem Sofa und außer den Gedanken kann ich es nicht kommunizieren.
Meinen Crossdressfetisch kann ich vielleicht weiterhin im Hotel ausleben, das kann ich mit meinem Gewissen vereinbaren.
Sex mit einer anderen Frau schließe ich aus, auch wenn sie mir die "Träume" ermöglichen könnte.
Vielleicht habt ihr ja eine Idee, ich wäre auf jeden Fall sehr dankbar.
Vielen Dank auch für eure Aufmerksamkeit, ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.
vielen Dank an alle die sich für mein Problem interessieren und versuchen eine Lösung zu erarbeiten!
Ich schreibe mir einfach mal alles von der Seele und hoffe das es kein Roman wird den keiner lesen möchte...
Vorwort:
Ich bin in meinem Leben in einer Sackgasse angekommen und weiß mir nicht selber zu helfen.
Von außen betrachtet läuft alles super.
Job, Haus, Auto, Freundeskreis, Hobbys - mir oder eher mir und meiner Partnerin fehlt es an nichts.
Wir sind Mitte 30 und gehen gemeinsam Hand in Hand durchs Leben.
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten... Seit 2 Jahren ist mehr oder weniger tote Hose im Bett.
Meine Patnerin glaubt das es an meinem Job liegt der mich stark beansprucht, was vielleicht wochenweise auch stimmt, aber nicht das Hauptproblem darstellt.
Vergangenheit:
Wie viele Jungs haben wir in der Schule mit 14-15 Jahren angefangen Porno DVDs zu tauschen, das Internet mit den ganzen Pornoseiten steckte noch in den Kinderschuhen.
Es war die Zeit wo alle jungen Frauen Hüftjeans getragen haben und der String beim hinhocken zum vorschein kam.
Rückblickend hat das wohl meinen Fetisch für Frauenklamotten gesäht.
Irgendwann habe ich als jugendlicher (~ 16/17 Jahre(?)) angefangen heimlich Frauenklamotten anzuziehen.
Von der Mutter "ausgeliehen" und nacher fein säuberlich zurückgelegt.
Ich bin mir bis heute nicht sicher ob sie es nicht gemerkt hat, wenn ja hat sie nie etwas gesagt.
Ich wollte nicht als Frau leben, die Sachen hatten einfach einen unheimlichen Reiz auf mich.
Mit der Volljährigkeit bin ich Zuhause ausgezogen und das Thema war vorrüber. Vorerst.
Meine erste Wohnung hatte ich nicht lange da über mir eine größere frei wurde, zu dem Zeitpunkt war ich ca. 22.
Die Vormieterin ist auf Grund von Mietschulden in einer Nacht- und Nebelaktion "geflüchtet" und hat alles von sich da gelassen.
Nachdem der Vermieter die Frist für die Aufbewahrung des Hausrats abgewartet hatte durfte alles in dem Müll.
Wir haben eine Abmachung getroffen das ich mich drum kümmere das die Wohnung leer wird und er mir dafür bei der Renovierung finanziell unter die Arme greift.
Beim Schränke leer machen sind mir BHs, Höschen, Schuhe und Dessous in die Hände gefallen.
Da war es auf einmal wieder, dieses Gefühl.
Sagen wir mal so, bevor die Klamotten in den Müll geflogen sind haben sie ein paar Wochen bei mir gewohnt und wurden auch (frisch gewaschen) getragen.
Als ich dann in der neuen Wohnung eingerichtet war hat sich der Fetisch intensiviert.
Angefangen mit Bestellungen bei Klamottenversandhändlern wurden die Bestellungen irgendwann "professioneller".
High Heels, Stiefel, Corsagen... Dazu Sexspielzeug und Frauenperücken.
Eine Freundin hatte ich bis zu dem Zeitpunkt noch nicht, "Sex" wurde sich per Webcamchat gekauft.
3 Jahre später habe ich meine Freundin kennengelernt.
Ich hatte das erste mal "richtigen" Sex und war komplett verliebt.
Alle Klamotten, Sexspielzeug und "Schattenleben" wurden in der Mülltonne entsorgt.
Also das zweite mal ein Schlussstrich und das (gebrochene) Versprechen an mich das damit Schluss ist.
Dann kam Corona, ihr erinnert euch sicherlich.
Ich saß den ganzen Tag Zuhause da mein Arbeitgeber nicht öffnen durfte und war niedergeschlagen.
Meine Freundin war den ganzen Tag arbeiten da sie im medizinischen Bereich angestellt ist.
Aus, sagen wir mal, normalem Pornokonsum wurde mehr oder weniger aus Langeweile intensiver Pornokonsum.
Dann war meine Freundin wegen einer Fraktur 6 Monate krankgeschrieben und Sex viel dadurch mehr oder weniger komplett aus.
Relativ am Ende dieser Zeit durfte mein Arbeitgeber wieder öffnen und ich wurde 3 Tage auf Geschäftsreise nach Nürnberg geschickt.
Da ich einen Tag Aufenthalt hatte bin ich durch die Stadt geschlendert und wollte was im Einkaufszentrum zu futtern kaufen.
Als ich dann im Supermarkt war bin ich an den Nylonstrümpfen vorbeigelaufen und hinter meiner FFP2 Maske habe ich mich komplett anonym gefühlt.
Also habe ich ein paar halterlose Strümpfe gekauft, da war dieses Gefühl wieder...
Nach 2-3 Käufen in Klamottenläden hatte ich mein Outfit zusammen und hatte "Spaß" mit mir im Hotel.
Auf der Fahrt Richtung Heimat wurde alles auf einer Raststätte entsorgt und ich habe micht für verrückt erklärt.
Trotzdem hat mich die Sache nicht losgelassen und ich habe die "Einkaufstouren" auf sämtlichen Dienstreisen wiederholt.
Danke (!) an alle die bis hierhin gelesen haben, ich glaube ich musste die Story auch einfach mal für mich aufarbeiten.
Gegenwart:
Heute liegt eine Reisetasche mit Stiefeln, Klamotten, Dessous und Bondageartiken gut versteckt in meiner Garage.
Meine Freundin weiß von nichts und ich ziehe die Sachen nur an wenn ich auf Dienstreise im Hotel bin.
Wir haben ab und zu Sex, aber sagen wir mal unregelmäßig und viel zu wenig als das es normal wäre.
Ansonsten läuft alles wie in einer normalen Partnerschaft, gute Zeiten - schlechte Zeiten halt aber wir ziehen an einem Strang.
Wir haben gemeinsam Wohneigentum gekauft und möchten mittelfristig auch Nachwuchs haben.
Wie ich oben schon schrieb denkt meine Freundin das der wenige Sex auf meinen Job mit einhergehender körperlicher Anstrengung liegt.
In Wahrheit, die ich mich nicht traue auszusprechen, liegt es daran das sie mir nicht das geben kann was ich mir wünsche.
Sie ist von zuhause aus eher.... ich finde kein Wort. Konservativ? Prüde? Langweilig? Ruhig?
Vielleicht von allem ein bisschen.
Als ich mal vorgeschlagen hat das sie ein Korsett anzieht meinte sie das sie darin nicht atmen kann.
Ein gekauftes Halsband war ihr zu eng, gekaufte High Heels zu unbequem.
Einzig unsere gekaufte Sexschaukel hat für ein paar Tage schwung reingebracht, leider können wir sie momentan nicht aufhängen da der Raum renoviert wird.
Wenn ich ihr Sachen vorschlage kommt immer nur: "Joa" oder "müssen wir mal schauen".
Wenn ich frage ob sie Fetische hat kommt nur "eigentlich nicht".
Ich habe mal einen Testballon gestartet und ihr Bilder von Frauen in hohen Stiefeln und Catsuits gezeigt.
Sie hat dann vorgeschlagen das ich einfach mal was bestelle, aber in einer Tonlage die mir gesagt hat das ich mir die Mühe wohl sparen kann...
Das Problem:
Kann ich noch nicht mal richtig benennen.
Ich schaue mir Sachen im Internet an und denke mir: das würde ich auch mal gerne machen.
Sex im Freien, eine BDSM Ferienwohnung mieten, ihr Latexklamotten und Stiefel aniehen....
1000 Sachen in meinem Kopf.
Aber am Ende sitzen wir abends auf dem Sofa und außer den Gedanken kann ich es nicht kommunizieren.
Meinen Crossdressfetisch kann ich vielleicht weiterhin im Hotel ausleben, das kann ich mit meinem Gewissen vereinbaren.
Sex mit einer anderen Frau schließe ich aus, auch wenn sie mir die "Träume" ermöglichen könnte.
Vielleicht habt ihr ja eine Idee, ich wäre auf jeden Fall sehr dankbar.
Vielen Dank auch für eure Aufmerksamkeit, ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.